ich wollte mal etwas ansprechen, was mich gerade beschäftigt.
Ich habe jetzt seit ungefähr einer Woche Miriam nicht mehr wirklich gelebt. Nicht, weil sie „weg“ ist – im Gegenteil, sie fühlt sich immer noch sehr präsent an – sondern eher, weil ich gerade so eine faule Phase habe und mich selbst irgendwie nicht so richtig aufraffen kann.
Und genau da kommt bei mir ein komisches Gefühl auf:
Ich habe Angst, dass ich Miriam dadurch wieder verdränge, so wie früher.
Gleichzeitig merke ich aber auch, dass ich diese „faule, chaotische Seite“ gerade nicht mit ihr verbinden möchte.
Für mich steht Miriam eher für:
ordentlicher
bewusster
irgendwie mehr bei sich
Das ist so ein Gedanke, den ich schon seit der Kindheit habe:
Mädchen sind ordentlicher, kümmern sich mehr, haben irgendwie mehr Struktur
Und genau das verbinde ich auch mit ihr.
Ein Beispiel:
Der Wäscheständer steht hier gerade voll – und aktuell denke ich mir einfach „ach komm, schnell irgendwie in den Schrank und gut“.
Aber so wie ich Miriam wahrnehme, würde sie sich Zeit nehmen, alles ordentlich zusammenlegen und bewusst einräumen.
Und genau da fühlt es sich für mich so an, als hätte sie das „einfach rein und fertig“ nicht verdient.
Mich würde interessieren:
Kennt das jemand von euch?
Dass man bestimmte Seiten von sich nicht mit der eigenen weiblichen Seite verbinden möchte?
Und wie geht ihr damit um?
Liebe Grüße