Regierung verteidigt Armutsbericht gegen Kritik | Bundestag
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Anne-Mette
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Regierung verteidigt Armutsbericht gegen Kritik | Bundestag
Arbeit und Soziales/Antwort
Die Bundesregierung verteidigt in einer Antwort (21/5375) auf eine Kleine Anfrage (21/4827) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Methoden zur Erstellung des Armuts- und Reichtumsberichts. Die Abgeordneten hatten in der Anfrage kritisiert, dass der aktuelle Bericht den Anspruch, eine faktenbasierte und integrierte Betrachtung materieller Ressourcen, zentraler Lebenslagen und sozialer Mobilität zu liefern sowie die Ableitung umfassender politischer Handlungsbedarfe, nur eingeschränkt erfülle.
Zur Erfassung von Reichtum erläutert die Regierung unter anderem: Diese folge einem Verständnis von „Reichtum“ als privilegierter Lebenssituation, mit der erhöhte Teilhabemöglichkeiten und Verwirklichungschancen verbunden seien. Diesem Ansatz folgend, würden weit überdurchschnittliche Teilhabemöglichkeiten und Verwirklichungschancen in den verschiedenen Dimensionen (Einkommen, Vermögen, Wohnen) gemäß den gebräuchlichen Operationalisierungen und Abgrenzungen in der Verteilungs- und Wohlfahrtsforschung untersucht.
Da auch in der Forschung keine allgemein akzeptierte Definition von „Reichtum“ existiere, verzichte die Bundesregierung darauf, eine eigenständige Definition vorzunehmen, zumal aufgrund des Verständnisses von „Reichtum“ als notwendig multidimensional zu analysierendem Phänomen auch das Problem der Datenverfügbarkeit gegeben sei. „Die Vielschichtigkeit von 'Reichtum' zeigt sich auch im Indikatorentableau des Armuts- und Reichtumsberichts“, heißt es in der Antwort weiter.
Die Bundesregierung verteidigt in einer Antwort (21/5375) auf eine Kleine Anfrage (21/4827) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Methoden zur Erstellung des Armuts- und Reichtumsberichts. Die Abgeordneten hatten in der Anfrage kritisiert, dass der aktuelle Bericht den Anspruch, eine faktenbasierte und integrierte Betrachtung materieller Ressourcen, zentraler Lebenslagen und sozialer Mobilität zu liefern sowie die Ableitung umfassender politischer Handlungsbedarfe, nur eingeschränkt erfülle.
Zur Erfassung von Reichtum erläutert die Regierung unter anderem: Diese folge einem Verständnis von „Reichtum“ als privilegierter Lebenssituation, mit der erhöhte Teilhabemöglichkeiten und Verwirklichungschancen verbunden seien. Diesem Ansatz folgend, würden weit überdurchschnittliche Teilhabemöglichkeiten und Verwirklichungschancen in den verschiedenen Dimensionen (Einkommen, Vermögen, Wohnen) gemäß den gebräuchlichen Operationalisierungen und Abgrenzungen in der Verteilungs- und Wohlfahrtsforschung untersucht.
Da auch in der Forschung keine allgemein akzeptierte Definition von „Reichtum“ existiere, verzichte die Bundesregierung darauf, eine eigenständige Definition vorzunehmen, zumal aufgrund des Verständnisses von „Reichtum“ als notwendig multidimensional zu analysierendem Phänomen auch das Problem der Datenverfügbarkeit gegeben sei. „Die Vielschichtigkeit von 'Reichtum' zeigt sich auch im Indikatorentableau des Armuts- und Reichtumsberichts“, heißt es in der Antwort weiter.
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Violetta-TransFlower
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Re: Regierung verteidigt Armutsbericht gegen Kritik | Bundestag
„Reichtum“ ist bei mir nicht gleichbedeutend mit finanziellem Vermögen.
Für mich bedeutet dieses Wort vor Allem Glück
Glücklich sein im Dasein, gesund zu bleiben, gute Freunde zu haben und zu treffen und noch einiges mehr.
Finanzielle Mittel sind mir nicht vorrangig wichtig, Geld allein macht auch nicht glücklich, das sehe ich oft.
Natürlich brauche auch ich es und darf es nicht aus dm Blick verlieren, aber wenn ich sehe, wie sich manche Menschen aus meinem Umfeld den ganzen Tag nur mit finanziellen Dingen beschäftigen, denke ich oft: "auch Dein letztes Hemd hat keine Taschen !"
Ich gehe arbeiten für mein Auskommen, aber davon werde ich wohl keine Millionärin.
Das ist aber auch nicht schlimm, ich kann meinen Lebensunterhalt davon bestreiten und bin zufrieden.
Spielt kein Lotto
Eure Violetta
🌺 Das Glück 🍀 wohnt wieder in meinem Herzen 💜🙏
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Jaddy
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Re: Regierung verteidigt Armutsbericht gegen Kritik | Bundestag
Also ich halte mich ja schon für text- und sprachkompetent auch für Amts- und Politiksprache, aber das Ding musste ich mir von Gemini übersetzen lassen. Liest sich, als sei es mit Absicht verquast formuliert, um den Zugang zum Inhalt zu erschweren. Vermutich auch, um den Datenmangel zu verschleiern oder zu beschönigen, dass die BuReg weder über extrem arme noch über extrem reiche Menschen ausreichend Informationen hat.