denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
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ExUserIn-2026-04-03
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denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
Hallo Ihr Lieben -
ich habe lange überlegt, ob und wie ich dieses Thema mal anspreche... Und ich tue es hiermit.
Geht es dem einen oder der anderen manchmal auch so, wie es mir (sehr, sehr selten) manchmal geht? Ihr habt Euch auf das langersehnte Wochenende "en Femme" gefreut, schon Pläne geschmiedet und gedanklich Outfits zusammengestellt - und dann ist das Wochenende da. Und Ihr denkt Euch: "Boah ey - was mache ich eigentlich da? Soll ich das jetzt echt durchziehen?" Plötzlich ist das ganze Weibliche weg. All die Gefühle, die Wünsche, die Sehnsüchte. Und Ihr steht da und lasst Eure Transformation einfach mal weg und macht einfach so weiter. Oder "zieht es dann halt mal durch" - nur weil es eben passt.
Habt Ihr denn so was schon mal erlebt - oder "brennt Ihr 24/7 für Eure innere und äußere Frau?
Ich habe so etwas (glücklicherweise) noch nicht häufig erlebt, war und bin aber völlig perplex wenn es dann tatsächlich mal passiert.
Normalerweise geht es mir eher so, wie hier im Forum von so vielen beschrieben - die Zeit bis zum nächsten mal ist fast immer viiel zu lang und die Zeit en Femme in der Regel viel zu kurz.
Bitte vergebt mir meine Neugier, aber es interessiert mich wirklich brennend, ob ich da ein Einzelfall bin.
LG- Svenja
ich habe lange überlegt, ob und wie ich dieses Thema mal anspreche... Und ich tue es hiermit.
Geht es dem einen oder der anderen manchmal auch so, wie es mir (sehr, sehr selten) manchmal geht? Ihr habt Euch auf das langersehnte Wochenende "en Femme" gefreut, schon Pläne geschmiedet und gedanklich Outfits zusammengestellt - und dann ist das Wochenende da. Und Ihr denkt Euch: "Boah ey - was mache ich eigentlich da? Soll ich das jetzt echt durchziehen?" Plötzlich ist das ganze Weibliche weg. All die Gefühle, die Wünsche, die Sehnsüchte. Und Ihr steht da und lasst Eure Transformation einfach mal weg und macht einfach so weiter. Oder "zieht es dann halt mal durch" - nur weil es eben passt.
Habt Ihr denn so was schon mal erlebt - oder "brennt Ihr 24/7 für Eure innere und äußere Frau?
Ich habe so etwas (glücklicherweise) noch nicht häufig erlebt, war und bin aber völlig perplex wenn es dann tatsächlich mal passiert.
Normalerweise geht es mir eher so, wie hier im Forum von so vielen beschrieben - die Zeit bis zum nächsten mal ist fast immer viiel zu lang und die Zeit en Femme in der Regel viel zu kurz.
Bitte vergebt mir meine Neugier, aber es interessiert mich wirklich brennend, ob ich da ein Einzelfall bin.
LG- Svenja
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girlnamedliz
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Re: denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
Liebe Svenja,
Ja, diese Selbstzweifel kenne ich zu gut. Am Anfang habe ich mir regelmaessig genau die gleichen Fragen gestellt. Was mache ich hier eigentlich? Ist es das wert? Warum? Und diese Zweifel zerstoeren nicht nur die Freude am Augenblick, sondern sie verhindern auch, dass man seinen eigenen Frieden findet.
Fuer mich liegen diese Momente gluecklicherweise in der Vergangenheit - aber es war ein langer Weg dahin. In Momenten des Zweifelns hat es mir immer geholfen, mich an die eigene Wahrheit zu erinnern. Diese Wahrheit ist dieses Gefuehl des Gluecks, der Stimmigkeit, der inneren Balance, des Friedens, das ich als Frau erlebe. Und ein Selfie vom letzten Ausflug mag helfen, diese Momente wiederzufinden.
Am Ende war es fuer mich aber so, dass erst das vollumfaengliche Outing und die Transition den wirklichen Durchbruch gebracht haben. Denn solange ich noch regelmaessig im Boymode unterwegs war (oder sein musste), hatte ich immer das Gefuehl, dass dieses Versteckspiel ein Zeichen dafuer ist, dass mit mir etwas nicht stimmt. Sonst muesste ich mich ja nicht verstecken. In Vollzeit hat sich diese Frage dann sehr schnell nicht mehr gestellt.
Zwei weitere Bausteine haben mir sehr geholfen:
* Community. Mit einer Gruppe von Trans-Menschen auszugehen, und ganz alltaegliche Dinge zu tun, hilft. Es erzeugt nicht nur ein Gefuehl von Zusammenhalt, sondern vor allem von Normalitaet. Ploetzlich ist man nicht mehr ein einsamer Freak.
* Hormone. Innerhalb von wenigen Wochen hat sich hier fuer mich ein emotionals Gleichgewicht eingestellt, dass ich so vorher nicht gekannt habe. Und genau das ist dann eine Wahrheit (siehe oben), die mir hilft meine Zweifel sehr schnell im Keim zu ersticken.
Viel Glueck auf Deiner Reise!
LG, Liz
Ja, diese Selbstzweifel kenne ich zu gut. Am Anfang habe ich mir regelmaessig genau die gleichen Fragen gestellt. Was mache ich hier eigentlich? Ist es das wert? Warum? Und diese Zweifel zerstoeren nicht nur die Freude am Augenblick, sondern sie verhindern auch, dass man seinen eigenen Frieden findet.
Fuer mich liegen diese Momente gluecklicherweise in der Vergangenheit - aber es war ein langer Weg dahin. In Momenten des Zweifelns hat es mir immer geholfen, mich an die eigene Wahrheit zu erinnern. Diese Wahrheit ist dieses Gefuehl des Gluecks, der Stimmigkeit, der inneren Balance, des Friedens, das ich als Frau erlebe. Und ein Selfie vom letzten Ausflug mag helfen, diese Momente wiederzufinden.
Am Ende war es fuer mich aber so, dass erst das vollumfaengliche Outing und die Transition den wirklichen Durchbruch gebracht haben. Denn solange ich noch regelmaessig im Boymode unterwegs war (oder sein musste), hatte ich immer das Gefuehl, dass dieses Versteckspiel ein Zeichen dafuer ist, dass mit mir etwas nicht stimmt. Sonst muesste ich mich ja nicht verstecken. In Vollzeit hat sich diese Frage dann sehr schnell nicht mehr gestellt.
Zwei weitere Bausteine haben mir sehr geholfen:
* Community. Mit einer Gruppe von Trans-Menschen auszugehen, und ganz alltaegliche Dinge zu tun, hilft. Es erzeugt nicht nur ein Gefuehl von Zusammenhalt, sondern vor allem von Normalitaet. Ploetzlich ist man nicht mehr ein einsamer Freak.
* Hormone. Innerhalb von wenigen Wochen hat sich hier fuer mich ein emotionals Gleichgewicht eingestellt, dass ich so vorher nicht gekannt habe. Und genau das ist dann eine Wahrheit (siehe oben), die mir hilft meine Zweifel sehr schnell im Keim zu ersticken.
Viel Glueck auf Deiner Reise!
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Michi
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Re: denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
So Scheiße, wie die Gesellschaft ist .. und es ja nach einer kurzen Phase positiver Entwicklung bereits wieder deutlich schlechter geworden .. kann man eigentlich nicht anders als nur noch depressiv werden und den Willen zum Leben verlieren. Immer öfter ist einfach alles weg, und es fühlt sich an, wie wenn die Dementoren in Harry Potter das Leben aussaugen und man nur schulterzuckend denkt: Macht doch!
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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NicoleCH
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Re: denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
Ich finde es wirklich mutig und ehrlich von Dir, dass Du das so offen ansprichst. Und ich glaube, damit bist Du ganz bestimmt kein Einzelfall.
Ich kenne dieses Gefühl auch – dieses lange Vorfreuen, das Planen im Kopf, vielleicht schon Outfits zusammenstellen… und dann, wenn der Moment endlich da ist, ist plötzlich alles ein bisschen leiser. Als hätte sich die Stimmung ein wenig zurückgezogen. Dann steht man da und denkt: „Warum fühlt es sich gerade nicht so an wie sonst?“
Vorfreude ist zwar die schönste Freude – das kennt wohl jede von uns – aber an dem Tag selbst fehlt manchmal einfach die Motivation. Für wen, warum sich schmücken, kleiden…? Fehlt die Spiegelung? Fehlt der Anlass, der Grund – ein Ausgehen, ein Treffen mit Kolleginnen?
Ich erinnere mich, dass ich mir mal extra zwei Tage frei genommen hatte, ein Hotelzimmer außerhalb meiner gewohnten Umgebung reserviert, zerst ein bisschen Bewegung eingeplant (wandern)… und danach dann, obwohl so viele feminine Dinge dabei waren, hatte ich einfach keine Lust. Geplant war en femme die Feriendorf unsicher zu machen am abend. Nicht mal im Hotelzimmer einen Rock anzuziehen. Einfach nur da gelegen und TV geguckt, einen ganzen Abend.
Woher kommt das? Vielleicht stellen wir uns zu viele Erwartungen, anstatt einfach den Moment zu geniessen. Aber seien wir ehrlich: egal ob Rock oder Hose – das Innere ändert sich weniger schnell als die Kleidung.
Ich kenne dieses Gefühl auch – dieses lange Vorfreuen, das Planen im Kopf, vielleicht schon Outfits zusammenstellen… und dann, wenn der Moment endlich da ist, ist plötzlich alles ein bisschen leiser. Als hätte sich die Stimmung ein wenig zurückgezogen. Dann steht man da und denkt: „Warum fühlt es sich gerade nicht so an wie sonst?“
Vorfreude ist zwar die schönste Freude – das kennt wohl jede von uns – aber an dem Tag selbst fehlt manchmal einfach die Motivation. Für wen, warum sich schmücken, kleiden…? Fehlt die Spiegelung? Fehlt der Anlass, der Grund – ein Ausgehen, ein Treffen mit Kolleginnen?
Ich erinnere mich, dass ich mir mal extra zwei Tage frei genommen hatte, ein Hotelzimmer außerhalb meiner gewohnten Umgebung reserviert, zerst ein bisschen Bewegung eingeplant (wandern)… und danach dann, obwohl so viele feminine Dinge dabei waren, hatte ich einfach keine Lust. Geplant war en femme die Feriendorf unsicher zu machen am abend. Nicht mal im Hotelzimmer einen Rock anzuziehen. Einfach nur da gelegen und TV geguckt, einen ganzen Abend.
Woher kommt das? Vielleicht stellen wir uns zu viele Erwartungen, anstatt einfach den Moment zu geniessen. Aber seien wir ehrlich: egal ob Rock oder Hose – das Innere ändert sich weniger schnell als die Kleidung.
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Lillie
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Re: denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
Hallo Svenja,
Dieses Gefühl kenne ich auch sehr gut. Ich habe vor ein paar Jahren alle feminine Kleidung weggeworfen, weil ich auch dychte: "was mache ich denn da".
Nach und nach kamen wieder Kleider, Röcke Blusen Unterwäsche, Silis usw usw in meinen Schrank.
Dieser Gedanke kommt nicht mehr so oft. Wenn er kommt, weiß ich, dass er wieder geht. Dann freue ich mich wieder auf die Verwandlung.
Viele Grüße
Lillie
Dieses Gefühl kenne ich auch sehr gut. Ich habe vor ein paar Jahren alle feminine Kleidung weggeworfen, weil ich auch dychte: "was mache ich denn da".
Nach und nach kamen wieder Kleider, Röcke Blusen Unterwäsche, Silis usw usw in meinen Schrank.
Dieser Gedanke kommt nicht mehr so oft. Wenn er kommt, weiß ich, dass er wieder geht. Dann freue ich mich wieder auf die Verwandlung.
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Süßwasserperle
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Re: denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
Hmm... Ja, manchmal geht mir das auch so. Jetzt habe ich eine Freundin, welche es akzeptiert, dass ich gelegentlich Frauenkleider trage und paradoxerweise scheint das den Drang dazu abzuschwächen.
Liebe Grüße
Süßwasserperle
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Violetta Arden
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Re: denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
Oh, das mit dem Sachenentsorgen....das habe ich mindestens zweimal komplett gemacht....aber das war schon vor langer Zeit. Und da diese Leidenschaft nicht vorbeigeht....kommen halt die Sachen wieder. Nun bin ich ja ganz gut eingerichtet und habe dank meiner Liebsten eine kleine Einzimmerwohnung, die ich als Violetta nützen kann.
Aber auch mir passiert es hin und wieder, daß ich mit Vorfreude auf den nächsten Ausgang hinfahre..und mich dann ein wenig Lustlosigkeit befällt. Ich bin ja doch ziemlich viel unterwegs. Aber bewußt ist es mir nur einmal passiert, daß ich mich ohne Verwandlung wieder auf den Heimweg begegeben habe. Am ehestens passiert mir das, wenn ich noch keinen Plan habe, wohin der Ausflug führen soll.
Und manchmal, wenn ich in den Spiegel schaue und mir mein Alter bewußt wird...denke ich mir auch schon mal: Was mache ich da eigentlich....aber da es auch sehr attraktive ältere Cis-frauen gibt, mache ich so gut es geht mit dem Make-up weiter. Mit dem Ergebnis bin ich aber nicht immer 100%-ig zufrieden....aber was soll´s.....die Leidenschaft siegt.
Liebe Grüße
Violetta
Aber auch mir passiert es hin und wieder, daß ich mit Vorfreude auf den nächsten Ausgang hinfahre..und mich dann ein wenig Lustlosigkeit befällt. Ich bin ja doch ziemlich viel unterwegs. Aber bewußt ist es mir nur einmal passiert, daß ich mich ohne Verwandlung wieder auf den Heimweg begegeben habe. Am ehestens passiert mir das, wenn ich noch keinen Plan habe, wohin der Ausflug führen soll.
Und manchmal, wenn ich in den Spiegel schaue und mir mein Alter bewußt wird...denke ich mir auch schon mal: Was mache ich da eigentlich....aber da es auch sehr attraktive ältere Cis-frauen gibt, mache ich so gut es geht mit dem Make-up weiter. Mit dem Ergebnis bin ich aber nicht immer 100%-ig zufrieden....aber was soll´s.....die Leidenschaft siegt.
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Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.
Mein Blog:
https://violettaarden9.blogspot.com/
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Juliane
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Re: denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
Moin Svenja,
ja, dieses Gefühl kenne ich auch. Und es wird im Laufe der Jahrzehnte leider häufiger.
War es, vor nun über 25 Jahren eigentlich unbekannt, nachdem ich festgestellt hatte, dass ich auch als Frau gekleidet ohne viel Aufhebens rausgehen konnte, passiert es inzwischen häufiger.
Da passt es zwischen den alltäglichen Terminen eigentlich gut. Nichts was dringend erledigt werden müsste, keiner aus dem Verein der oder die "mal eben schnell" etwas besprechen, oder machen müsste und die beste Ehefrau von allen hat schon eine Vorstellung was sie mit ihrer "Freundin Juliane" unbedingt erledigen, besorgen, oder erleben möchte.
Und dann stehe ich da. Frisch geduscht, rasiert und die Kleidung liegt auch schon auf dem Bett, oder hängt auf dem Bügel am Kleiderschrank. Und beim auspacken der Schminksachen verlässt mich einfach die Lust. Ich muss dazu sagen, dass ich bei meinem Alter und dem immer noch vorhandenen Bartschatten, sowie Altersflecken doch ein wenig gründlicher grundieren muss.
Und da kann es passieren das ich für "nur ein paar Stunden" das einfach nicht auf mich nehmen will.
Andererseits, wenn ich es dann doch durchziehe und gestylt und aufgerüscht zum Frühstück erscheine, die Lust am rausgehen dann meistens doch wiederkommt. Und mehr als einmal hat sich dann daraus ein toller Tag mit wunderschönen Momenten ergeben.
Deswegen klemme ich dann den Miesepeter hinter den Spiegel, vertraue auf mein anderes Gefühl und genieße dann den Juliane-Tag. Zwar nicht mehr so oft wie früher, aber mit immer noch sehr vielen schönen Momenten.
Juliane
ja, dieses Gefühl kenne ich auch. Und es wird im Laufe der Jahrzehnte leider häufiger.
War es, vor nun über 25 Jahren eigentlich unbekannt, nachdem ich festgestellt hatte, dass ich auch als Frau gekleidet ohne viel Aufhebens rausgehen konnte, passiert es inzwischen häufiger.
Da passt es zwischen den alltäglichen Terminen eigentlich gut. Nichts was dringend erledigt werden müsste, keiner aus dem Verein der oder die "mal eben schnell" etwas besprechen, oder machen müsste und die beste Ehefrau von allen hat schon eine Vorstellung was sie mit ihrer "Freundin Juliane" unbedingt erledigen, besorgen, oder erleben möchte.
Und dann stehe ich da. Frisch geduscht, rasiert und die Kleidung liegt auch schon auf dem Bett, oder hängt auf dem Bügel am Kleiderschrank. Und beim auspacken der Schminksachen verlässt mich einfach die Lust. Ich muss dazu sagen, dass ich bei meinem Alter und dem immer noch vorhandenen Bartschatten, sowie Altersflecken doch ein wenig gründlicher grundieren muss.
Und da kann es passieren das ich für "nur ein paar Stunden" das einfach nicht auf mich nehmen will.
Andererseits, wenn ich es dann doch durchziehe und gestylt und aufgerüscht zum Frühstück erscheine, die Lust am rausgehen dann meistens doch wiederkommt. Und mehr als einmal hat sich dann daraus ein toller Tag mit wunderschönen Momenten ergeben.
Deswegen klemme ich dann den Miesepeter hinter den Spiegel, vertraue auf mein anderes Gefühl und genieße dann den Juliane-Tag. Zwar nicht mehr so oft wie früher, aber mit immer noch sehr vielen schönen Momenten.
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
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Re: denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
Hi Svenja,Svenja Rothermund hat geschrieben: Fr 6. Mär 2026, 14:19
Geht es dem einen oder der anderen manchmal auch so, wie es mir (sehr, sehr selten) manchmal geht? Ihr habt Euch auf das langersehnte Wochenende "en Femme" gefreut, schon Pläne geschmiedet und gedanklich Outfits zusammengestellt - und dann ist das Wochenende da. Und Ihr denkt Euch: "Boah ey - was mache ich eigentlich da? Soll ich das jetzt echt durchziehen?" Plötzlich ist das ganze Weibliche weg. All die Gefühle, die Wünsche, die Sehnsüchte. Und Ihr steht da und lasst Eure Transformation einfach mal weg und macht einfach so weiter. Oder "zieht es dann halt mal durch" - nur weil es eben passt.
LG- Svenja
Ich bin 24/7 en femme im Geist. Leider bin ich noch nicht soweit das ich mich an meinem Arbeitsplatz geoutet habe noch dazu haben wir Berufkleidung was den teil teilweise erschwert weil ich mich dort nur bedingt Weiblich zeigen könnte durch Frisur Makeup etc. was mich zum nächsen Punkt bringt.
Makeup technisch bin ich echt noch sehr schlecht ( übe zwar aber das wird noch dauern bis ich das täglich in einer Zeitschaffen kann die annehmbar ist ) was heisst das der aufwand momentan noch in keinem Verhältnis steht. Des weiteren müsste ich Perrücke tragen da Mein Hauphaar leider erblich bedingt absoulut nicht Weiblich aussieht ( Halbglatze, wird aber grade etwas besser ) sodas wie man so schön sagt
"passing" leider noch schwer ist. das heißt momentan beschränken sich meine Busuche in der öffentlichkeit eher auf dezente Weibliche Kleidung und Schuhe. Allerdings muss ich sagen jeder dieser "ausgänge"
fühlt sich fantastisch an und gibt ein wenig mehr selbstvertrauen.
Ist noch ein langer weg aber ich gehe ihn Schritt für Schritt bis ich am Ziel bin.
LG Andreja
Endlich auf dem Weg zu mir selbst!
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Selina94
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Re: denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
Das kenne ich auch...
Ich habe mit der Pupertät angefangen Strumpfhosen zu tragen und mit der Zeit würde es mehr. Irgendwann habe ich, mir aber gedacht "das ist falsch, was machst du da?" Dann habe ich alles feminine weggeschmissen und das etwa 3x in meinem Leben.
Ich habe mich immer gefragt ob ich damit alleine bin und mir eingeredet das es nicht normal ist.
Jetzt wo ich mich aber selbst gefunden habe und herausgefunden habe das ich einfach nur Transsexuell bin, und ich direkt mit der Transition begonnen habe, ist es für mich schon normal geworden. Ich schäme mich auch nicht dafür, ich schaue schon in den Spiegel und gucke ob es passt oder nicht. Manche Kleidung sieht ohne Brüste bei mir einfach bescheiden aus. Und ich bin 173cm und sehr schlank. Aber Selbstzweifel sind völlig normal und habe ich ab und zu auch noch, aber ich weiß für mich das es der richtige Weg ist.
Ich fühle mich einfach wohler.
Ich habe mit der Pupertät angefangen Strumpfhosen zu tragen und mit der Zeit würde es mehr. Irgendwann habe ich, mir aber gedacht "das ist falsch, was machst du da?" Dann habe ich alles feminine weggeschmissen und das etwa 3x in meinem Leben.
Ich habe mich immer gefragt ob ich damit alleine bin und mir eingeredet das es nicht normal ist.
Jetzt wo ich mich aber selbst gefunden habe und herausgefunden habe das ich einfach nur Transsexuell bin, und ich direkt mit der Transition begonnen habe, ist es für mich schon normal geworden. Ich schäme mich auch nicht dafür, ich schaue schon in den Spiegel und gucke ob es passt oder nicht. Manche Kleidung sieht ohne Brüste bei mir einfach bescheiden aus. Und ich bin 173cm und sehr schlank. Aber Selbstzweifel sind völlig normal und habe ich ab und zu auch noch, aber ich weiß für mich das es der richtige Weg ist.
Ich fühle mich einfach wohler.
Zuletzt geändert von Selina94 am Sa 7. Mär 2026, 13:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Daniela04
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Re: denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
Liebe Svenja
Es sind eigentliche Gefühle wie Juliane es geschrieben hat: Der Riesenaufwand für ein paar Stunden. Ich muss mich dann echt überwinden.
Aber es gibt auch Momente, wo ich den Aufwand auf mich nehme, einfach weils für mich passt, bleibe aber daheim. Heute ist ein solcher Tag: Ich habe gestern ein neues Pettycoatkleid und Haarschmuck gekauft und möchte es Euch in meinem Chat vorführen, aber dazu möchte ich dass es stimmt und werde den Aufwand auf mich nehmen, mich zu schminken.
Bis später
Herzlicher Gruss
Daniela
Ich kenne diese Gefühle sehr gut, das Weibliche ist aber nicht weg (wollte den Teil durchstreichen, das geht scheinbar nicht, daher "fett"). Wegen meiner gesundheitlichen Ausfällen stand ich plötzlich vor der "Riesenarbeit" mich bereitzumachen, einen langen Weg hinzufahren, wenn ein Anlass unter Schwestern anstand. Ich freute mich so, durch meine fehlende Kondition aber hatte ich das Gefühl, einen Riesenberg erklimmen zu müssen, um so bereit zu sein, dass ich weiblich vorzeigbar war.Svenja Rothermund hat geschrieben: Fr 6. Mär 2026, 14:19 und dann ist das Wochenende da. Und Ihr denkt Euch: "Boah ey - was mache ich eigentlich da? Soll ich das jetzt echt durchziehen?" Plötzlich ist das ganze Weibliche weg. All die Gefühle, die Wünsche, die Sehnsüchte. Und Ihr steht da und lasst Eure Transformation einfach mal weg und macht einfach so weiter. Oder "zieht es dann halt mal durch" - nur weil es eben passt.
Es sind eigentliche Gefühle wie Juliane es geschrieben hat: Der Riesenaufwand für ein paar Stunden. Ich muss mich dann echt überwinden.
Aber es gibt auch Momente, wo ich den Aufwand auf mich nehme, einfach weils für mich passt, bleibe aber daheim. Heute ist ein solcher Tag: Ich habe gestern ein neues Pettycoatkleid und Haarschmuck gekauft und möchte es Euch in meinem Chat vorführen, aber dazu möchte ich dass es stimmt und werde den Aufwand auf mich nehmen, mich zu schminken.
Bis später
Herzlicher Gruss
Daniela
Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
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ExUserIn-2026-04-03
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Re: denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
Ja Danke schonmal Ihr Lieben. - Es scheint also nur allzu menschlich zu sein...
Das Schöne an der Thematik meinerseits ist, dass ich schon seit Jahren nicht mehr das "Grundsätzliche" in Frage gestellt habe.
Das gehört dazu und ist ein fester Teil von mir.
Allein die Tatsache, dass hin und wieder die Faulheit, die Unlust oder gar der Mann in mir siegt, ist das Phänomen, das ich hier mal vorbringen wollte.
Und ganz interessant: Je akzeptierter von mir, meiner Frau und meinem Umfeld, desto geringer ist der Drang geworden es tun zu MÜSSEN.
Jetzt wo ich es jederzeit "darf" hat die "Begierde" und das "danach lechzen" tatsächlich an Intensität verloren.
ABER - schön und erfüllend ist es weiterhin quasi immer.
LG- Svenja
Ich glaub' ich zieh mich dann jetzt mal um...
Das Schöne an der Thematik meinerseits ist, dass ich schon seit Jahren nicht mehr das "Grundsätzliche" in Frage gestellt habe.
Das gehört dazu und ist ein fester Teil von mir.
Allein die Tatsache, dass hin und wieder die Faulheit, die Unlust oder gar der Mann in mir siegt, ist das Phänomen, das ich hier mal vorbringen wollte.
Und ganz interessant: Je akzeptierter von mir, meiner Frau und meinem Umfeld, desto geringer ist der Drang geworden es tun zu MÜSSEN.
Jetzt wo ich es jederzeit "darf" hat die "Begierde" und das "danach lechzen" tatsächlich an Intensität verloren.
ABER - schön und erfüllend ist es weiterhin quasi immer.
LG- Svenja
Ich glaub' ich zieh mich dann jetzt mal um...
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
Ist die Ausgangsfrage nicht sogar gerechtfertigt ? Es kostet mich einfach unheimlich viel Energie, wenn ich mich episodisch mit meiner Weiblichkeit beschäftige. Dann dreht sich alles darum und ich beschäftige mich mit nichts anderem mehr. Es ist viel Stress, auch wenn es noch so schön und passend ist. Erst wenn ich im Urlaub mehrere Tage en femme lebe, kommt eine gewisse Normalität zum Tragen. Für mich macht die eigene Wahrnehmung den Unterschied. Die Frage ist für mich ein Hinweis, dass ich meiner nicht sicher bin. Dann "zwingt" mich irgend etwas dazu und ich kann versuchen, mich dagegen zu stemmen. "Was mache ich hier eigentlich ?" ist für mich Ausdruck des Negativen und Unbewältigten. Ich bin mir nicht sicher, habe Angst oder irgend etwas anderes hemmt mich, vielleicht die Scham ?Svenja Rothermund hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 15:24 Je akzeptierter von mir, meiner Frau und meinem Umfeld, desto geringer ist der Drang geworden es tun zu MÜSSEN.
Je mehr ich akzeptiere, dass ich (auch) weiblich ticke, um so weniger Hemmungen habe ich mit meinem Leben oder meiner Facette. Umso weniger stelle ich mir die Frage. Als ich vier Wochen in Reha ging und meinen Koffer gepackt habe, habe ich bewusst nur meine Frauensachen eingepackt. Da stellte sich natürlich auch diese Frage und ich habe mir gesagt, dass ich diese Chance nicht verpassen darf. Bildlich gesprochen musste ich erst über einen Berg steigen, um in das nächste Tal zu kommen. Dort gab es dann keinen AUsweg. Für jeden war ich Vicky und mein Koffer gab auch nichts anderes her. Natürlich hat mich das auch jeden Tag begleitet, aber es wurde immer weniger stressig. Wenn ich ins Wanken kam, habe ich mir morgens eine andere Frage gestellt: Will ich den Tag wieder als Frau leben ? Die Antwort war immer ja und ich konnte es genießen.
Ich glaube, dass die Ausgangsfrage immer dann hoch kommt, wenn zum Einen die eigene Situation, in der man lebt, unklar oder sogar ablehnend ist. Dann kommen die eigenen Zweifel hoch. Und die kommen auch bei mir, die sich relativ sicher ist, auch immer mal wieder hoch. Liz beschreibt oben ja, dass sie das erst überwunden hat, seit sie ganz als Frau lebt. Aber da ist wieder das Problem für andere, die sich nicht ganz auf der einen und auch nicht auf der anderen Seite sehen. So wie ich. Letztlich suggeriert das, wir müssten uns für eine Seite entscheiden, denn sonst wären wir nicht "richtig". Das wird mir aber nicht gerecht und es steckt nur in meinem Kopf. Es ist meine Wahrnehmung und meine Bewertung. Diese Perspektive wird zu meiner "Wahrheit". Sie lebt davon, dass ein Nicht-Mann eine Frau sein muss. DIeser scheinbare Gegensatz steckt in unserem Denken. Aber ist das wirklich so ? Kann es nicht andere Formen des eigenen Geschlechtsverständnis geben ? Wie sehr lasse ich mich durch Außenstehende beeinflussen ?
Also Mädels, wenn ihr Bock auf Euer Frausein habt, lebt es, es kommt aus Euch heraus. kommen solche Fragen in Euer Hirn, fragt Euch, wer Euch so etwas einflüstert und was Ihr wirklich wollt. Fragt Euch, was Ihr verpasst und wie Ihr Euch fühlt, wenn Ihr es nicht tut. Dann habt Ihr die Chance auf eine Entscheidung, die Euch wirklich gerecht wird. Und wer sich für die Theorie dahinter interessiert, findet in der Systemanalyse und im Konstruktivismus Antworten.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Re: denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
Ja, ja und nochmals ja.Vicky_Rose hat geschrieben: Di 10. Mär 2026, 07:15 Je mehr ich akzeptiere, dass ich (auch) weiblich ticke, um so weniger Hemmungen habe ich mit meinem Leben oder meiner Facette. Umso weniger stelle ich mir die Frage. Als ich vier Wochen in Reha ging und meinen Koffer gepackt habe, habe ich bewusst nur meine Frauensachen eingepackt. Da stellte sich natürlich auch diese Frage und ich habe mir gesagt, dass ich diese Chance nicht verpassen darf.
Seit ich meistens als Frau aus dem Haus gehe, ist es mir auch nicht mehr so wichtig. In der weiblichen Erscheinungsform verhalte ich mich einfach natürlicher. Meine Reaktionen sind anders. Da kommt nicht mehr die Männliche Erziehung dazwischen. Darf ich Gefühle zeigen oder ist das gerade nicht angesagt? Und schon verhalte ich mich nicht mehr gleich. Und meine Umgebung merkt das, und reagiert auch ganz anders. Ein Lächeln, eine Bemerkung, das passt zu Dir etc.
Und das freut mich und gibt mir die Kraft auch unbequeme Begegnungen zu überstehen.
Und es ist mir auch nicht mehr gleich wichtig, wie ich mich zu Hause bewege.
Morgentoilette, Pflege, ja. Aber ob ich mich nachher als Frau zu Hause bewege, ich gar nicht mehr so wichtig.
Wenn das innere selbst im Einklang ist, ist es ein guter Tag!
Liebe Grüsse Beatrix
Ich bin nicht Mann, ich bin nicht Frau, ich bin einfach ich. Und das ist gut so.
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katjaosna
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Re: denkt Ihr manchmal auch:"Was mache ich eigentlich da...?
Guten Morgen Zusammen,
Diese Frage habe ich mir früher auch einige Male gestellt mit dem Ergebnis, dass ich viele Jahre die Katja komplett versucht habe zu entsorgen. Bis man verstehen muss , dass Klamotten , Perücken und makeup in die Tonne können , die Frau in einem bleibt.. und ? Das ist auch gut so. Ich bin auch ungeschminkt und im T-Shirt eine Frau , zumindest empfinde ich es so.... nach Jahren ohne Damenbekleidung ist mein Schrank wieder gut gefüllt und alltagstauglicher als früher...
Es fühlt sich stimmig an
Vg
Katja
Diese Frage habe ich mir früher auch einige Male gestellt mit dem Ergebnis, dass ich viele Jahre die Katja komplett versucht habe zu entsorgen. Bis man verstehen muss , dass Klamotten , Perücken und makeup in die Tonne können , die Frau in einem bleibt.. und ? Das ist auch gut so. Ich bin auch ungeschminkt und im T-Shirt eine Frau , zumindest empfinde ich es so.... nach Jahren ohne Damenbekleidung ist mein Schrank wieder gut gefüllt und alltagstauglicher als früher...
Es fühlt sich stimmig an
Vg
Katja