Jetzt muss ich doch schnell noch ein Erlebnis vom Samstag, vom Restaurantbesuch der Altonarer Gruppe loswerden.
Da es für uns, wegen anderer Verpflichtungen, zeitlich nicht in die KISS zu schaffen war, habe ich mich am Spätnachmittag
dann fertig gemacht. Wie immer, bei mir alter Schachtel
Darüber einen Midi-Rock, den mir meine Frau kürzlich gekauft hat, in schwarz, beige, braunem Leopardenmuster und einem
schwarzen Shirt darüber. Und nein, Fotos haben wir mal wieder keine gemacht
So waren wir dann diesmal wieder die ersten im Restaurant und nach und nach trudelten die anderen Mädels ein. Plötzlich
stand meine Frau auf und eilte ein Stück Richtung Ausgang. Und dort stand eine jungen Frau aus unserem Verein, die jedoch
keine Ahnung von Juliane hatte.
Die beiden unterhielten sich, aber der Blick der jungen Frau ging immer einmal wieder in meine Richtung. Sie hat ganz
einfach den Mann meiner Frau gesucht. Und bevor da jetzt etwas unangenehmes passiert, bin ich auch aufgestanden und
habe mich von hinten genähert und sie behutsam an die Schultern gefasst.
Ihr Erstaunen war echt! Und erst als ich zu sprechen begann, reagierte sie endlich. Aber keine Ablehnung, kein Erschrecken,
sondern höchstens Erstaunen, war in ihrem Gesicht zu sehen.
Wir haben uns dann kurze Zeit unterhalten, bevor sie nach vorne zu ihren Eltern zurück ging.
Und am Sonntag haben wir uns bei einer Vereinsfeier wieder getroffen. Ich habe sie wie immer herzlich begrüßt und die
erste Antwort war: "Also in der anderen Version, so wie gestern, gefällst du mir irgendwie besser," gefolgt von einem
herzhaften Lachen.
Jetzt werden wir uns demnächst einmal in aller Ruhe bei ihr Zuhaues treffen und die Fragen abarbeiten, die sie noch hat.
Wieder ein kleiner Schritt in die Normalität. Und eines ist sicher, noch vor ein paar Jahren hätte mich so eine unverhoffte
Begegnung, mit einer Bekannten, sicher an den Rand des Herzkaspers gebracht. Jetzt verläuft so ein Outing irgendwie
ziemlich einfach.
Liebe Grüße, Juliane