Marilynn stellt sich vor
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Marilynn
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Marilynn stellt sich vor
Guten Morgen
Seit der Kindergartenzeit weiss ich, dass das was weiter unten heraus steht, irgendwie nicht passt.
Dieses Gefühl habe ich fast 55 Jahre lang verdrängt. Erst als sehr viele Termine bei Psychiatern und Psychologen (auch Eheberatungen) nichts brachten, dachte ich dass Transsexualität das letzte Thema ist was bis jetzt nie direkt angesprochen wurde. Vermutlich aus Scham oder weil ich meine Familie nicht zerstören wollte habe ich bis dann geschwiegen und leider auch viel gelitten.
Anfang 2016 hielt ich es mental nicht mehr aus und habe um Hilfe beim Universitätsspital Zürich angefragt. Dort hat man mir aber mitgeteilt dass nur eine Behandlung nach einer Überweisung durch den Hausarzt durchgeführt werden kann. Nun, ich bin eng befreundet mit meinem Hausarzt. Wie soll ich ihm so etwas mitteilen? Nach einem langen Gespräch hat er dann eine Überweisung ans USZ geschickt.
Bald darauf wurde ich für ein Erstgespräch zur Abteilung Psychiatrie mit einer Psychologin eingeladen. Diese Psychologin war speziell für die Betreuung von Fragen wie Transsexualität beim USZ angestellt. Nach ein paar Monaten mit wöchentlichen Sitzungen wurde bereits die Diagnose gestellt ( F64.0 Transsexualität).
Nachdem ich meine Ehefrau, meinen Sohn, meine Mutter und meine anderen 6 Geschwister über die Diagnose informiert habe (man sagt dem glaub ich Outing), wurde ein grober Transitionsplan erstellt.
Weitere Sitzungen mit der Psychologin, Logopädie (Erlangung einer weiblichen Stimmlage), Dermatologie (Barthaarentfernung), Endokrinologie (Hormontherapie). Über mögliche Operationen wurde damals nur vage diskutiert.
Mittlerweile bin ich beim fünften Endokrinologen (ich habe nach 6 Monaten die weitere Einnahme von Androcur verweigert da ich stark depressiv wurde und man wollte mir im USZ auch kein Progesteron verschreiben).
Da die Bartentfernung mit Laser nur bei dunklem Barthaar funktioniert musste man nach 5 Sitzungen die Behandlung abbrechen weil ich dann nur noch weisse (pigmentfreie) Barthaare hatte. In den Schweiz gab es damals keine von der Kasse bezahlte Haarepilation, ich hätte dann über einen Kosmetiksalon alles selber bezahlen müssen. Damals war ich arbeitslos und hatte keine finanziellen Mittel um das bezahlen zu können.
Mit der Hilfe von einer Psychiaterin (ist selber betroffen) haben wir einen Kampf für die Bartbehandlung im Ausland gewonnen. Die Kasse hat dann die Kosten für eine Marathonbehandlung in Belgien übernommen.
Und mit der Zeit wurde der Wunsch nach einer GaOP und BA immer grösser. Nach vielen Recherchen war mit klar dass für mich nur eine Behandlung in der Suporn Klinik in Thailand in Frage kommt. Ich wollte in meinem Vaginalkanal weder Penis- (die penile Inversionstechnik und auch die kombinierte Methode) noch Darmhaut (Colon Sigma Vaginoplastie) haben. Ich hätte mich über mich selbst geekelt, und die Vaginaltiefe wäre völlig ungenügend geworden.
Die PPT (Peritoneal Pull Through Technik) war mir damals noch zu neu und zu wenig erprobt.
Und die Chonburi-Flap Technik wird in der Suporn Klinik aber schon seit 2001 angewendet und wurde mittlerweile bei über 3000 Patientinnen erfolgreich durchgeführt. Der Vaginalkanal besteht zu 100% aus gemeshter Skrotalhaut (Haut vom Hodensack, das gleiche Gewebe wie bei Frauen). Zudem wird der Rest der Harnröhre (deren Epithelzellen können Mukus=Feuchte erzeugen) mit in den Vaginalkanal einoperiert. In der Schweiz wird das inzwischen als "Modifikation", zusammen mit der kombinierten Methode angeboten.
Die Eichel ist beim Mann grösser und beim Modellieren der weiblichen Klitoris wird bei den anderen Operationsmethoden viel sensitives Gewebe einfach weggeworfen. Einzig Dr. Schaff hat da etwas probiert mit dem Erhalt dieser Nervenstränge, hat sich dafür aber extra 3000 Euro zahlen lassen weil die Kassen diese Kosten nicht übernommen haben. Frauen dürfen doch nicht zu viel spüren? Die Suporn Klinik legt nach Anfertigung der Klitoris dieses übrige Nervengewebe der Eichel wie ein Origami übereinander und bringt dieses "Organ" etwas unterhalb der eigentlichen Klitoris an. Das ist der Chonburi-Flap. Niemand sonst auf der Welt führt diese Technik durch. Falls ihr mehr Details wünscht kann ich gerne weitere Informationen nachliefern. Ich halte mich aber sonst aus Diskussionen heraus da es zu viele "Besserwisser" gibt.
Wegen Covid hat sich aber meine GaOP verzögert und im Mai 2021 konnte ich nach Verbringen meines Geburtstags (65) in Quarantäne doch noch operiert werden. 10 Tage später musste ich nochmals ins Spital, diesmal für den BA=Brustaufbau.
Im Gesicht werde ich nichts machen, ich kenne zu viele Personen welche nach Jahren der OP immer noch Bereiche ohne Sensitivität haben. Zudem habe ich beim Gesicht keine Dysphorie.
Es wäre noch viel zu sagen, aber der Text ist nun eh schon zu lang geworden.
Liebe Grüsse
Marilynn Andrea Michelle
Seit der Kindergartenzeit weiss ich, dass das was weiter unten heraus steht, irgendwie nicht passt.
Dieses Gefühl habe ich fast 55 Jahre lang verdrängt. Erst als sehr viele Termine bei Psychiatern und Psychologen (auch Eheberatungen) nichts brachten, dachte ich dass Transsexualität das letzte Thema ist was bis jetzt nie direkt angesprochen wurde. Vermutlich aus Scham oder weil ich meine Familie nicht zerstören wollte habe ich bis dann geschwiegen und leider auch viel gelitten.
Anfang 2016 hielt ich es mental nicht mehr aus und habe um Hilfe beim Universitätsspital Zürich angefragt. Dort hat man mir aber mitgeteilt dass nur eine Behandlung nach einer Überweisung durch den Hausarzt durchgeführt werden kann. Nun, ich bin eng befreundet mit meinem Hausarzt. Wie soll ich ihm so etwas mitteilen? Nach einem langen Gespräch hat er dann eine Überweisung ans USZ geschickt.
Bald darauf wurde ich für ein Erstgespräch zur Abteilung Psychiatrie mit einer Psychologin eingeladen. Diese Psychologin war speziell für die Betreuung von Fragen wie Transsexualität beim USZ angestellt. Nach ein paar Monaten mit wöchentlichen Sitzungen wurde bereits die Diagnose gestellt ( F64.0 Transsexualität).
Nachdem ich meine Ehefrau, meinen Sohn, meine Mutter und meine anderen 6 Geschwister über die Diagnose informiert habe (man sagt dem glaub ich Outing), wurde ein grober Transitionsplan erstellt.
Weitere Sitzungen mit der Psychologin, Logopädie (Erlangung einer weiblichen Stimmlage), Dermatologie (Barthaarentfernung), Endokrinologie (Hormontherapie). Über mögliche Operationen wurde damals nur vage diskutiert.
Mittlerweile bin ich beim fünften Endokrinologen (ich habe nach 6 Monaten die weitere Einnahme von Androcur verweigert da ich stark depressiv wurde und man wollte mir im USZ auch kein Progesteron verschreiben).
Da die Bartentfernung mit Laser nur bei dunklem Barthaar funktioniert musste man nach 5 Sitzungen die Behandlung abbrechen weil ich dann nur noch weisse (pigmentfreie) Barthaare hatte. In den Schweiz gab es damals keine von der Kasse bezahlte Haarepilation, ich hätte dann über einen Kosmetiksalon alles selber bezahlen müssen. Damals war ich arbeitslos und hatte keine finanziellen Mittel um das bezahlen zu können.
Mit der Hilfe von einer Psychiaterin (ist selber betroffen) haben wir einen Kampf für die Bartbehandlung im Ausland gewonnen. Die Kasse hat dann die Kosten für eine Marathonbehandlung in Belgien übernommen.
Und mit der Zeit wurde der Wunsch nach einer GaOP und BA immer grösser. Nach vielen Recherchen war mit klar dass für mich nur eine Behandlung in der Suporn Klinik in Thailand in Frage kommt. Ich wollte in meinem Vaginalkanal weder Penis- (die penile Inversionstechnik und auch die kombinierte Methode) noch Darmhaut (Colon Sigma Vaginoplastie) haben. Ich hätte mich über mich selbst geekelt, und die Vaginaltiefe wäre völlig ungenügend geworden.
Die PPT (Peritoneal Pull Through Technik) war mir damals noch zu neu und zu wenig erprobt.
Und die Chonburi-Flap Technik wird in der Suporn Klinik aber schon seit 2001 angewendet und wurde mittlerweile bei über 3000 Patientinnen erfolgreich durchgeführt. Der Vaginalkanal besteht zu 100% aus gemeshter Skrotalhaut (Haut vom Hodensack, das gleiche Gewebe wie bei Frauen). Zudem wird der Rest der Harnröhre (deren Epithelzellen können Mukus=Feuchte erzeugen) mit in den Vaginalkanal einoperiert. In der Schweiz wird das inzwischen als "Modifikation", zusammen mit der kombinierten Methode angeboten.
Die Eichel ist beim Mann grösser und beim Modellieren der weiblichen Klitoris wird bei den anderen Operationsmethoden viel sensitives Gewebe einfach weggeworfen. Einzig Dr. Schaff hat da etwas probiert mit dem Erhalt dieser Nervenstränge, hat sich dafür aber extra 3000 Euro zahlen lassen weil die Kassen diese Kosten nicht übernommen haben. Frauen dürfen doch nicht zu viel spüren? Die Suporn Klinik legt nach Anfertigung der Klitoris dieses übrige Nervengewebe der Eichel wie ein Origami übereinander und bringt dieses "Organ" etwas unterhalb der eigentlichen Klitoris an. Das ist der Chonburi-Flap. Niemand sonst auf der Welt führt diese Technik durch. Falls ihr mehr Details wünscht kann ich gerne weitere Informationen nachliefern. Ich halte mich aber sonst aus Diskussionen heraus da es zu viele "Besserwisser" gibt.
Wegen Covid hat sich aber meine GaOP verzögert und im Mai 2021 konnte ich nach Verbringen meines Geburtstags (65) in Quarantäne doch noch operiert werden. 10 Tage später musste ich nochmals ins Spital, diesmal für den BA=Brustaufbau.
Im Gesicht werde ich nichts machen, ich kenne zu viele Personen welche nach Jahren der OP immer noch Bereiche ohne Sensitivität haben. Zudem habe ich beim Gesicht keine Dysphorie.
Es wäre noch viel zu sagen, aber der Text ist nun eh schon zu lang geworden.
Liebe Grüsse
Marilynn Andrea Michelle
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Susi T
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Re: Marilynn stellt sich vor
Hallo und willkommen Marilynn,
hoffe du zählst es nicht zur Besserwissererei wenn ich dir erzähle, was mein Wissensstand ist, das Dr. Witzcak nach ihrer gemeinsamen Zeit in Tailand zusammen mit ein paar Ärzten die Chonburi-Flap weiter entwickelt hat, könnte daher auch ein Schweizer dabei gewesen sein, ich weiß sonst noch von nem Kanadier. Ist in München Planegg seid ein paar Jahren im Roll Out. (Mit Harnröhre als gestielten Variante, kein Mesh)
Hab selber die OP im Sommer gehabt, Freundinnen fast 2 Jahre früher. Vorgespräche darüber im Frühjahr 2023.
Würde allerdings sagen das der CF näher Richtung Vaginalkanal angebracht ist, sozusagen mein persönlicher G Punkt^^.
Wird aber nicht groß erzählt, da anderes im Vordergrund stehen sollte.
Hab ansonsten aber Aufgrund von hoher Sensorik in anderen Bereichen noch zuviel Input und hoff da auf Reduzierung bei der Korrektur, aber das ist persönlich Kompliziert ^^.
Liebe Grüße, Susi
hoffe du zählst es nicht zur Besserwissererei wenn ich dir erzähle, was mein Wissensstand ist, das Dr. Witzcak nach ihrer gemeinsamen Zeit in Tailand zusammen mit ein paar Ärzten die Chonburi-Flap weiter entwickelt hat, könnte daher auch ein Schweizer dabei gewesen sein, ich weiß sonst noch von nem Kanadier. Ist in München Planegg seid ein paar Jahren im Roll Out. (Mit Harnröhre als gestielten Variante, kein Mesh)
Hab selber die OP im Sommer gehabt, Freundinnen fast 2 Jahre früher. Vorgespräche darüber im Frühjahr 2023.
Würde allerdings sagen das der CF näher Richtung Vaginalkanal angebracht ist, sozusagen mein persönlicher G Punkt^^.
Wird aber nicht groß erzählt, da anderes im Vordergrund stehen sollte.
Hab ansonsten aber Aufgrund von hoher Sensorik in anderen Bereichen noch zuviel Input und hoff da auf Reduzierung bei der Korrektur, aber das ist persönlich Kompliziert ^^.
Liebe Grüße, Susi
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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ChristinaF
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Re: Marilynn stellt sich vor
Du hast ja einiges in deinem Leben mitgemacht. Ich finde es ganz super, dass du dich hier im Forum angemeldet hast und bin sicher, dass du die eine oder andere Antwort auf Fragen hier einbringen kannst.
Herzliche Willkommen und alles Gute.
LG Christina
Herzliche Willkommen und alles Gute.
LG Christina
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Marion71
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Re: Marilynn stellt sich vor
Hoi Marilynn
Schön dass Du hier bist und vielen lieben Dank für Deine sehr ausführliche Vorstellung. Ich kannte ja vieles davon schon aus Deinen persönlichen Schilderungen in Wangen.
Liebe Grüsse, Marion.
P.S. für die "Aussenstehenden": Marilynn ist auch schon seit vielen Jahren beim GWHF aktiv dabei und seit Anfang Jahr erneut im Kernteam (wir sind dort insgesamt zu viert).
Schön dass Du hier bist und vielen lieben Dank für Deine sehr ausführliche Vorstellung. Ich kannte ja vieles davon schon aus Deinen persönlichen Schilderungen in Wangen.
Liebe Grüsse, Marion.
P.S. für die "Aussenstehenden": Marilynn ist auch schon seit vielen Jahren beim GWHF aktiv dabei und seit Anfang Jahr erneut im Kernteam (wir sind dort insgesamt zu viert).
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YvonneTV
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Re: Marilynn stellt sich vor
Hallo Marilynn
herzlich Willkommen - fühl Dich wohl bei uns
Beim GWHF in Wangen an der Aare haben wir uns im November "verpasst" (Du warst nicht dabei), doch selbst war ich ja bisher nur ganz selten auf diesem tollen Treffen.
Daaaaanke an Dich fürs (Mit-)Organisieren
Und viel Spass hier beim Austausch
Ganz liebe Grüsse - Yvi
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Daniela04
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Re: Marilynn stellt sich vor
Liebe Marilynn Andrea Michelle
Herzlich willkommen im Forum und vielen herzlichen Dank für Deine sehr persönliche Geschichte, ging mir sehr nah.
Ich war ja schon einige Male im GWHF: Ich weiss nicht, ob ich mit Dir schon sprechen konnte. Auf alle Fälle freue ich mich beim nächsten Mal auf ein Gespräch, ich werde krankheitshalber erst wieder am 9.1.26 dabei sein.
In welcher Gegend wohnst Du?
Herzlicher Gruss
Daniela
Herzlich willkommen im Forum und vielen herzlichen Dank für Deine sehr persönliche Geschichte, ging mir sehr nah.
Ich war ja schon einige Male im GWHF: Ich weiss nicht, ob ich mit Dir schon sprechen konnte. Auf alle Fälle freue ich mich beim nächsten Mal auf ein Gespräch, ich werde krankheitshalber erst wieder am 9.1.26 dabei sein.
In welcher Gegend wohnst Du?
Herzlicher Gruss
Daniela
Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
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Fleur
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Re: Marilynn stellt sich vor
Hoi Marilynn
Herzlich Willkommen - schön dich hier zu sehen. Wir haben uns schon in Wangen gesehen - zwei dreimal...?, nebeneinander gegessen...tja, es ist halt schon ein Weilchen her.
Etwas aus deinem Leben hast du mir schon erzählt - trotzdem, das ist ein eindrücklicher Bericht aus deinem Leben...danke.
Ich wünsche dir nebst Spass viele spannende Kontakte hier im Forum - herzlich, Fleur
Herzlich Willkommen - schön dich hier zu sehen. Wir haben uns schon in Wangen gesehen - zwei dreimal...?, nebeneinander gegessen...tja, es ist halt schon ein Weilchen her.
Etwas aus deinem Leben hast du mir schon erzählt - trotzdem, das ist ein eindrücklicher Bericht aus deinem Leben...danke.
Ich wünsche dir nebst Spass viele spannende Kontakte hier im Forum - herzlich, Fleur
"Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende" | "Wer will, findet Wege - wer nicht will, findet Gründe"
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Joo
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Re: Marilynn stellt sich vor
Hallo Marilynn,
ich danke dir für deine ausführliche und sehr interessante Vorstellung. Herzlich willkommen! Ich glaube wir werden uns hier noch öfters begegnen, darauf freue ich mich.
LG Joo
ich danke dir für deine ausführliche und sehr interessante Vorstellung. Herzlich willkommen! Ich glaube wir werden uns hier noch öfters begegnen, darauf freue ich mich.
LG Joo
Mein Name ist Mensch.
Die Toleranz der Anderen ist meine Freiheit.
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HeikeCD
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Re: Marilynn stellt sich vor
Hallo Marilynn,
auch ich heiße dich herzlich Willkommen hier im Forum.
Liebe Grüße
Heike
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Liebe Grüße
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"Es ist nicht die Zeit in deinem Leben, es ist das Leben in deiner Zeit." Bruce Springsteen
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Nicole Papillon
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Re: Marilynn stellt sich vor
Hallo Marilynn
Schön bist du auch hier. Wir sehen uns am Samstag in Wangen.
Grüessli Nicole
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Grüessli Nicole
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Vesta
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Re: Marilynn stellt sich vor
Hallo Marilynn,
herzlich willkommen hier.
Ein paar Anmerkungen noch zu den OP Methoden, auch wenn es dich nicht mehr betrifft, da du deine Entscheidung getroffen hast, aber es gibt auch andere, die hier lesen.
Ob andere Chirurgen das ebenfalls machen, weiß ich nicht. Ich habe bei den Vorgesprächen nicht danach gefragt. Das hätte ich machen sollen, aber da war mir nicht bewusst, dass das ein entscheidender Unterschied sein könnte.
Die thailändischen Methoden haben auch ihre Nachteile. Die gemeshte Skrotalhaut neigt zu starker Vernarbung. Daher muss wesentlich mehr bougiert werden, oft ein Jahr lang dreimal täglich mindestens jeweils eine Stunde. Das hätte ich vom Zeitumfang her nicht neben der Arbeit machen können, weswegen mich der Verdienstausfall teurer gekommen wäre als die OP selbst. Das war dann das entscheidende Argument für mich, Thailand nicht weiter in Betracht zu ziehen.
Außerdem sind thailändische Ärzte nicht mehr mal so eben greifbar, wenn es nach den ersten drei Wochen zu Komplikationen kommt.
Ansonsten verstehen die Thai ihr Handwerk, keine Frage. (Zumindest die guten Chirurgen; man hat mich davor gewarnt, zu preiswerten oder unbekannten Thai-Chirurgen zu gehen.)
herzlich willkommen hier.
Ein paar Anmerkungen noch zu den OP Methoden, auch wenn es dich nicht mehr betrifft, da du deine Entscheidung getroffen hast, aber es gibt auch andere, die hier lesen.
Morath und Schöll, die bei Schaff gelernt haben, machen das auch, also beides, sowohl Erhalt der Nervenstränge als auch die 3000 Euro extra.Marilynn hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 08:03 Einzig Dr. Schaff hat da etwas probiert mit dem Erhalt dieser Nervenstränge, hat sich dafür aber extra 3000 Euro zahlen lassen
Ob andere Chirurgen das ebenfalls machen, weiß ich nicht. Ich habe bei den Vorgesprächen nicht danach gefragt. Das hätte ich machen sollen, aber da war mir nicht bewusst, dass das ein entscheidender Unterschied sein könnte.
Die thailändischen Methoden haben auch ihre Nachteile. Die gemeshte Skrotalhaut neigt zu starker Vernarbung. Daher muss wesentlich mehr bougiert werden, oft ein Jahr lang dreimal täglich mindestens jeweils eine Stunde. Das hätte ich vom Zeitumfang her nicht neben der Arbeit machen können, weswegen mich der Verdienstausfall teurer gekommen wäre als die OP selbst. Das war dann das entscheidende Argument für mich, Thailand nicht weiter in Betracht zu ziehen.
Außerdem sind thailändische Ärzte nicht mehr mal so eben greifbar, wenn es nach den ersten drei Wochen zu Komplikationen kommt.
Ansonsten verstehen die Thai ihr Handwerk, keine Frage. (Zumindest die guten Chirurgen; man hat mich davor gewarnt, zu preiswerten oder unbekannten Thai-Chirurgen zu gehen.)
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Lavendellöwin
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Re: Marilynn stellt sich vor
Happy welcome Marilynn..
Mhm..
ja, da kann ich Vesta bestätigen. Gerade habe ich die knapp 3000 Euro für meinen Termin im Januar überwiesen.
Richtig Dr. Morath und Dr. Schöll haben nach der gemeinsamen Zeit in München und dem Weggang von Dr. Schaff
nach Berlin die Praxis und die Station im Rotkreuzklinikum übernommen.
Und natürlich auch die OP-Methoden, die wohl wie überall in Deutschland immer wieder verbessert und erweitert werden.
Besonders da wo Kombiniert + operiert wird...
Wenn man die Seiten von der Suporn Klinik und von Schöll & Morath vergleicht, klingt das schon recht ähnlich, auch in dem
Indikationsschreiben von Schöll & Morath für die Krankenkasse wird explizit auf die Präparation der Nerven für die
Sensibilität der Neovagina und gesamten Vulva hingewiesen.
Die Neovagina wird mit Anteilen der Scrotalhaut und Penishaut ausgekleidet und auch die Urethralschleimhaut transplantiert.
Das ist einer der Zusatzpunkte der Zuzahlung, die anderen Dinge die dadurch abgedeckt werden sind eher ästhetisch.
Viel davon kann man auch schon der Seite von Morath & Schöll entnehmen, auch die Sache mit den zu erhaltenden Nerven.
Und ein ganz wichtiger Punkt den Vesta auch anspricht, man kann sich 24 Stunden 365 Tage im Jahr an die Praxis wenden
wenn etwas nicht schön ist, das find ich echt unbezahlbar.
Es war mir jetzt wirklich wichtig das einzubringen, weil ich das Thema ja ganz aktuell auf dem Schirm hab und ich mich
tierisch freue, obwohl ich auch mega nervös bin und immer noch, vermutlich bis zum letzten Moment, mich hinterfrage.
Es ist einfach ein Riesenschritt...
habt es fein und wunderbare Tage, Marie
Vesta hat geschrieben: Do 4. Dez 2025, 22:00 Morath und Schöll, die bei Schaff gelernt haben, machen das auch, also beides, sowohl Erhalt der Nervenstränge als auch die 3000 Euro extra.
Mhm..
ja, da kann ich Vesta bestätigen. Gerade habe ich die knapp 3000 Euro für meinen Termin im Januar überwiesen.
Richtig Dr. Morath und Dr. Schöll haben nach der gemeinsamen Zeit in München und dem Weggang von Dr. Schaff
nach Berlin die Praxis und die Station im Rotkreuzklinikum übernommen.
Und natürlich auch die OP-Methoden, die wohl wie überall in Deutschland immer wieder verbessert und erweitert werden.
Besonders da wo Kombiniert + operiert wird...
Wenn man die Seiten von der Suporn Klinik und von Schöll & Morath vergleicht, klingt das schon recht ähnlich, auch in dem
Indikationsschreiben von Schöll & Morath für die Krankenkasse wird explizit auf die Präparation der Nerven für die
Sensibilität der Neovagina und gesamten Vulva hingewiesen.
Die Neovagina wird mit Anteilen der Scrotalhaut und Penishaut ausgekleidet und auch die Urethralschleimhaut transplantiert.
Das ist einer der Zusatzpunkte der Zuzahlung, die anderen Dinge die dadurch abgedeckt werden sind eher ästhetisch.
Viel davon kann man auch schon der Seite von Morath & Schöll entnehmen, auch die Sache mit den zu erhaltenden Nerven.
Und ein ganz wichtiger Punkt den Vesta auch anspricht, man kann sich 24 Stunden 365 Tage im Jahr an die Praxis wenden
wenn etwas nicht schön ist, das find ich echt unbezahlbar.
Es war mir jetzt wirklich wichtig das einzubringen, weil ich das Thema ja ganz aktuell auf dem Schirm hab und ich mich
tierisch freue, obwohl ich auch mega nervös bin und immer noch, vermutlich bis zum letzten Moment, mich hinterfrage.
Es ist einfach ein Riesenschritt...
habt es fein und wunderbare Tage, Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.