Transgender aus Algerien
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Jutta Rambler
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Transgender aus Algerien
Ich war im September im Wallis um Wanderurlaub zu machen und mir über mich und meinen weiteren Weg klar zu werden.
Dabei hat sich ein sehr interessanter Kontakt ergeben.
Ich hatte ein wunderbares Hotel mit Blick auf das Matterhorn und großem Wellness-Bereich. Dort konnte man Abends noch draußen sitzen und einen Apero genießen. Dort, wo ich mich immer gesetzt habe, wurde ich von einem jungen Mann bedient. Er ist aus Algerien.
Um es vorweg zu nehmen, sein Name ist Mabrouk.
Da es am Abend schon ganz schön frisch wurde, habe ich mir unter meiner kurzen Leggings eine FSH angezogen. Mabrouk brachte mir zum Abschluss immer die Rechnung zum Unterschreiben. Dabei kamen wir immer etwas ins Gespräch. Wir kommunizierten abwechselnd auf englisch, deutsch oder französisch.
An einem Abend sagte er mir dann: „Das ist eine sehr schöne Strumpfhose, die du da an hast. Ich mag das auch“. Weil Mabrouk mir sehr sympathisch war, wollte ich ihn am nächsten Abend zu einem Getränk einladen, aber er lehnte ab, da es ihm nicht erlaubt war. Wir trafen uns dann zwei Tage später in einer Boulangerie in Sion zu einem Kaffee.
Wie sich zeigen sollte, war es ein sehr interessantes Gespräch. Ich erzählte ihm etwas über mein Leben und er über seines. Dabei wurde mir bewusst, wie glücklich wir in Deutschland sein können um unsere Empfindungen und Gefühle ausleben zu können.
Er erzählte mir von seinem Leben und wie es in Algerien ist.
Mabrouk sagte mir, dass er schon als Kind das Gefühl hatte, dass er lieber ein Mädchen gewesen wäre. Er hatte nur das Glück, dass seine ältere Schwester wusste, dass er sich als Junge nicht wohl fühlte und gerne ein Mädchen wäre. Deshalb durfte er heimlich ihre Kleidung tragen, solange der Vater nicht im Haus war.
Da die Familie von Mabrouk sehr konservativ ist, war die Kleidung seiner Schwester natürlich auch entsprechend. FSH, Röcke, Pulli oder Blusen wie bei uns, gar kein Thema. Auf diese Kleidungsstücke konnte er erst in der Schweiz zugreifen.
Wenn ich ihn richtig verstanden habe, dann ist LGBTQ in Algerien grundsätzlich nicht verboten. Ich habe jetzt allerdings im Internet recherchiert, dass homosexuelle Handlungen mit Freiheitsentzug von bis zu drei Jahren sowie einer Geldstrafe bestraft werden. Das würde ja dann auch unter LGBTQ fallen. Irgendwie passt das für mich nicht so ganz zusammen.
Transsexuelle Personen werden allerdings stark diskriminiert und stigmatisiert. Es gibt kaum rechtlichen Schutz der ihre Rechte garantiert. Es kommt immer wieder zu Gewalt, Übergriffen und Missbrauch gegenüber diesen Personen. Das war dann auch der Grund warum sich Mabrouk aus Algerien davon gemacht hat.
In der Schweiz lebt er seine Weiblichkeit auch nur in seinem kleinen Zimmer aus. An die Öffentlichkeit traut er sich nicht. Deutschland ist für ihn auch nicht gerade ein Sehnsuchtsort. Mich hat erstaunt, dass er von dem Vorfall in Bremen gehört hat, bei dem ein Algerier eine Transperson am Hauptbahnhof attackiert hat.
Vielleicht haben wir ja nette Leute hier im Forum, die sich mit dem Kontext schon mal auseinander gesetzt haben? Durch den Kontakt bin ich daran interessiert mehr über die Gegebenheiten zu erfahren.
Schon im Voraus herzlichen Dank für ein Feedback.
Mabrouk und ich haben vereinbart, dass wir versuchen werden im Kontakt zu bleiben. Er ist ein sehr netter und feinfühliger Mensch.
Grüßle von Jutta
Dabei hat sich ein sehr interessanter Kontakt ergeben.
Ich hatte ein wunderbares Hotel mit Blick auf das Matterhorn und großem Wellness-Bereich. Dort konnte man Abends noch draußen sitzen und einen Apero genießen. Dort, wo ich mich immer gesetzt habe, wurde ich von einem jungen Mann bedient. Er ist aus Algerien.
Um es vorweg zu nehmen, sein Name ist Mabrouk.
Da es am Abend schon ganz schön frisch wurde, habe ich mir unter meiner kurzen Leggings eine FSH angezogen. Mabrouk brachte mir zum Abschluss immer die Rechnung zum Unterschreiben. Dabei kamen wir immer etwas ins Gespräch. Wir kommunizierten abwechselnd auf englisch, deutsch oder französisch.
An einem Abend sagte er mir dann: „Das ist eine sehr schöne Strumpfhose, die du da an hast. Ich mag das auch“. Weil Mabrouk mir sehr sympathisch war, wollte ich ihn am nächsten Abend zu einem Getränk einladen, aber er lehnte ab, da es ihm nicht erlaubt war. Wir trafen uns dann zwei Tage später in einer Boulangerie in Sion zu einem Kaffee.
Wie sich zeigen sollte, war es ein sehr interessantes Gespräch. Ich erzählte ihm etwas über mein Leben und er über seines. Dabei wurde mir bewusst, wie glücklich wir in Deutschland sein können um unsere Empfindungen und Gefühle ausleben zu können.
Er erzählte mir von seinem Leben und wie es in Algerien ist.
Mabrouk sagte mir, dass er schon als Kind das Gefühl hatte, dass er lieber ein Mädchen gewesen wäre. Er hatte nur das Glück, dass seine ältere Schwester wusste, dass er sich als Junge nicht wohl fühlte und gerne ein Mädchen wäre. Deshalb durfte er heimlich ihre Kleidung tragen, solange der Vater nicht im Haus war.
Da die Familie von Mabrouk sehr konservativ ist, war die Kleidung seiner Schwester natürlich auch entsprechend. FSH, Röcke, Pulli oder Blusen wie bei uns, gar kein Thema. Auf diese Kleidungsstücke konnte er erst in der Schweiz zugreifen.
Wenn ich ihn richtig verstanden habe, dann ist LGBTQ in Algerien grundsätzlich nicht verboten. Ich habe jetzt allerdings im Internet recherchiert, dass homosexuelle Handlungen mit Freiheitsentzug von bis zu drei Jahren sowie einer Geldstrafe bestraft werden. Das würde ja dann auch unter LGBTQ fallen. Irgendwie passt das für mich nicht so ganz zusammen.
Transsexuelle Personen werden allerdings stark diskriminiert und stigmatisiert. Es gibt kaum rechtlichen Schutz der ihre Rechte garantiert. Es kommt immer wieder zu Gewalt, Übergriffen und Missbrauch gegenüber diesen Personen. Das war dann auch der Grund warum sich Mabrouk aus Algerien davon gemacht hat.
In der Schweiz lebt er seine Weiblichkeit auch nur in seinem kleinen Zimmer aus. An die Öffentlichkeit traut er sich nicht. Deutschland ist für ihn auch nicht gerade ein Sehnsuchtsort. Mich hat erstaunt, dass er von dem Vorfall in Bremen gehört hat, bei dem ein Algerier eine Transperson am Hauptbahnhof attackiert hat.
Vielleicht haben wir ja nette Leute hier im Forum, die sich mit dem Kontext schon mal auseinander gesetzt haben? Durch den Kontakt bin ich daran interessiert mehr über die Gegebenheiten zu erfahren.
Schon im Voraus herzlichen Dank für ein Feedback.
Mabrouk und ich haben vereinbart, dass wir versuchen werden im Kontakt zu bleiben. Er ist ein sehr netter und feinfühliger Mensch.
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Wer denkt, dass man Glück nicht kaufen kann, hat keine Ahnung und noch nie Damenkleidung gekauft.
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Lina
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Re: Transgender aus Algerien
@Wenn ich ihn richtig verstanden habe, dann ist LGBTQ in Algerien grundsätzlich nicht verboten. Ich habe jetzt allerdings im Internet recherchiert, dass homosexuelle Handlungen mit Freiheitsentzug von bis zu drei Jahren sowie einer Geldstrafe bestraft werden. Das würde ja dann auch unter LGBTQ fallen. Irgendwie passt das für mich nicht so ganz zusammen.
Vielleicht ist es wie bei den Katholiken - JA KLAAAR darfst du Homosexuell SEIN. Du darfst nur kein Verhältnis MIT jemand vom gleichen Geschlecht haben.
Das ist nur so eine Spielerei Gottes, dass er dich Homosexuell gemacht hat - nur um zu testen, wie treu du bist.
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Claudia
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Re: Transgender aus Algerien
Das finde ich jetzt nicht ganz fair, um ehrlich zu, es ärgert mich doch sehr, auch wenn ich nicht katholisch bin.Lina hat geschrieben: Mo 17. Nov 2025, 15:02 Vielleicht ist es wie bei den Katholiken - JA KLAAAR darfst du Homosexuell SEIN. Du darfst nur kein Verhältnis MIT jemand vom gleichen Geschlecht haben.
Das ist nur so eine Spielerei Gottes, dass er dich Homosexuell gemacht hat - nur um zu testen, wie treu du bist.
Da erfindet irgendein Staat merkwürdige und widersprüchliche Regeln und schon wird eine Religion herangezogen.
"Die machen das ja genauso falsch." Wobei dann unterschwellig suggeriert wird, das ist böse. Ja, was Algerien macht ist böse.
Dieses bashing muss nun wirklich nicht sein.
Lasst einfach mal die Religionen aus dem Spiel, wenn die damit nichts zu tun haben.
LG Claudia
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Jaddy
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Re: Transgender aus Algerien
Bei solchen Repressionen sind mE immer "Bauchgefühle" und "feste Überzeugungen" die eigentlichen Auslöser.
Sprich: Irgendwelche Leute haben eine irrationale Aversion gegen bestimmte Lebensweisen bzw Menschen-/Merksmalsgruppen - und suchen sich dann eine selektiv zusammengebastelte "Begründung", die zu ihren Gefühlslagen passt. Es ist halt heutzutage wenig überzeugend, nur "weil ich das so will" zu sagen.
Natürlich sind "Traditionen", Religionen und angebliche Historie dafür hilfreiche Steinbrüche. Häufig auch eine Mischung aus allen. Wahrheitsgehalt irrelevant. Wer mit menschenfeindlichen Intentionen los zieht, findet sicher was, was sich verdrehen und behaupten lässt. Sehr praktisch, dass sich damit auch eigentlich gar nicht extreme Leute einfangen lassen, sprich: Mitläufer*innen. Wir hatten den Artikel über B.v.Storch, die Religion als Anschlusspunkt und zur Vernetzung angeblich gleicher Interessen benutzt.
Ich versuche mir anzugewöhnen, genau die Leute oder Gruppen zu benennen, die z.B. Religion benutzen, um ihre Vorstellungen durchzusetzen. Genau diese Benutzung sollte dann auch als solche benannt werden. Der Knackpunkt ist immer, wo sich Menschen rein aufgrund von "ich glaube das" das Recht rausnehmen, anderer Leute Leben schlechter zu machen. Genauso gibt es viele, die ihre grundsätzliche Menschenfreundlichkeit durch Religion stärken und dadurch noch wirksamer machen.
Sprich: Irgendwelche Leute haben eine irrationale Aversion gegen bestimmte Lebensweisen bzw Menschen-/Merksmalsgruppen - und suchen sich dann eine selektiv zusammengebastelte "Begründung", die zu ihren Gefühlslagen passt. Es ist halt heutzutage wenig überzeugend, nur "weil ich das so will" zu sagen.
Natürlich sind "Traditionen", Religionen und angebliche Historie dafür hilfreiche Steinbrüche. Häufig auch eine Mischung aus allen. Wahrheitsgehalt irrelevant. Wer mit menschenfeindlichen Intentionen los zieht, findet sicher was, was sich verdrehen und behaupten lässt. Sehr praktisch, dass sich damit auch eigentlich gar nicht extreme Leute einfangen lassen, sprich: Mitläufer*innen. Wir hatten den Artikel über B.v.Storch, die Religion als Anschlusspunkt und zur Vernetzung angeblich gleicher Interessen benutzt.
Ich versuche mir anzugewöhnen, genau die Leute oder Gruppen zu benennen, die z.B. Religion benutzen, um ihre Vorstellungen durchzusetzen. Genau diese Benutzung sollte dann auch als solche benannt werden. Der Knackpunkt ist immer, wo sich Menschen rein aufgrund von "ich glaube das" das Recht rausnehmen, anderer Leute Leben schlechter zu machen. Genauso gibt es viele, die ihre grundsätzliche Menschenfreundlichkeit durch Religion stärken und dadurch noch wirksamer machen.
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Momo58
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Re: Transgender aus Algerien
Mal kurz zur Versachlichung. In Algerien leben zwischen 98-99 Prozent Muslime, besser gesagt arabisierte Berber. Diese sind in zwei Hauptrichtungen geteilt, die reformistischen Sunniten und die liberalen Sunniten. Beide Richtungen lehnen Homosexualität als verboten ab. Unterschiedlich ist es aber bei der Betrachtung transsexueller Menschen. Die reformistischen Sunniten lehnen Transsexualität ab. Die liberalen Sunniten dulden Transsexualität unter Hinweis darauf, dass es schon zu Zeiten des Propheten Muhammad transsexuelle Menschen gab und es dem Propheten wichtig war dass das Gebet trotz unterschiedlicher geschlechtlicher Ausprägung wichtiger ist. Der Koran lehnt Transsexualität nicht explizit ab.
Viele transsexuelle Menschen leben ihr Geschlecht nur heimlich aus, um dem Ansehen der Familie nicht zu schaden oder um nicht von der Familie verstoßen zu werden.
Wie auch bei uns gibt es die Möglichkeit für transsexuelle Menschen sich zu prostituieren. Da Prostitution im Islam aber verboten ist, nennt man es dort "Zeitehe". Man geht zum Imam, lässt sich für ein paar Tage oder Monate verheiraten, hat Sex und trennt sich danach wieder. Die gesellschaftliche Ächtung ist dort jedoch stärker als bei uns.
Auch die schiitischen Muslime, die es in Algerien nicht gibt, dulden Transsexualität.
Etwa 1-2 Prozent der Gläubigen in Algerien sind Christen und vereinzelt Juden, die zumindest gesetzliche Religionsfreiheit genießen, die jedoch nur stark eingeschränkt möglich ist.
Viele transsexuelle Menschen leben ihr Geschlecht nur heimlich aus, um dem Ansehen der Familie nicht zu schaden oder um nicht von der Familie verstoßen zu werden.
Wie auch bei uns gibt es die Möglichkeit für transsexuelle Menschen sich zu prostituieren. Da Prostitution im Islam aber verboten ist, nennt man es dort "Zeitehe". Man geht zum Imam, lässt sich für ein paar Tage oder Monate verheiraten, hat Sex und trennt sich danach wieder. Die gesellschaftliche Ächtung ist dort jedoch stärker als bei uns.
Auch die schiitischen Muslime, die es in Algerien nicht gibt, dulden Transsexualität.
Etwa 1-2 Prozent der Gläubigen in Algerien sind Christen und vereinzelt Juden, die zumindest gesetzliche Religionsfreiheit genießen, die jedoch nur stark eingeschränkt möglich ist.
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HeikeCD
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Re: Transgender aus Algerien
Stimmt, aber wenn ich kurz anmerken darf, diese Zeitehe gibt es nur bei den Schiiten.Momo58 hat geschrieben: Mo 17. Nov 2025, 17:50 Da Prostitution im Islam aber verboten ist, nennt man es dort "Zeitehe".
LG Heike
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Lina
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Re: Transgender aus Algerien
Claudia hat geschrieben: Mo 17. Nov 2025, 15:45Das finde ich jetzt nicht ganz fair, um ehrlich zu, es ärgert mich doch sehr, auch wenn ich nicht katholisch bin.Lina hat geschrieben: Mo 17. Nov 2025, 15:02 Vielleicht ist es wie bei den Katholiken - JA KLAAAR darfst du Homosexuell SEIN. Du darfst nur kein Verhältnis MIT jemand vom gleichen Geschlecht haben.
Das ist nur so eine Spielerei Gottes, dass er dich Homosexuell gemacht hat - nur um zu testen, wie treu du bist.![]()
Da erfindet irgendein Staat merkwürdige und widersprüchliche Regeln und schon wird eine Religion herangezogen.
"Die machen das ja genauso falsch." Wobei dann unterschwellig suggeriert wird, das ist böse. Ja, was Algerien macht ist böse.
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LG Claudia
Aber das ist doch in Kurzform die Halting. Wenn du deinem Pfarrer erzählst, dass du sündige Gedanken hast, dahingehend, dass du Lust auf Sex mit jemandem vom gleichen Geschlecht, kann er doch auf nichts hinweisen, wonach du solche Gedanken nicht haben darfst.
Er wird aber wahrscheinlich sagen, dass du stark sein musst und dieser Versuchung nicht nachgeben darfst weil das eine große Sünde wäre.
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Claudia
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Re: Transgender aus Algerien
Dann wiederhole ich es nochmal. Es geht hier um Algerien und nicht um Katholiken.@Wenn ich ihn richtig verstanden habe, dann ist LGBTQ in Algerien grundsätzlich nicht verboten. Ich habe jetzt allerdings im Internet recherchiert, dass homosexuelle Handlungen mit Freiheitsentzug von bis zu drei Jahren sowie einer Geldstrafe bestraft werden. Das würde ja dann auch unter LGBTQ fallen. Irgendwie passt das für mich nicht so ganz zusammen.
Verärgert
Claudia
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Jutta Rambler
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Re: Transgender aus Algerien
Hallo ihr Lieben,
erstmal ganz lieben Dank an euch für das Feedback und die Informationen zu der Situation in Algerien. Ich habe in der Zwischenzeit auch einiges durch die Hilfe von DuckDuckGo heraus bekommen. Die Info’s von Momo und Heike komplettieren das Bild noch. Vielen Dank dafür.
Nun, bei Mabrouk war das Umfeld so, dass er seine Gefühle und Wünsche niemandem erzählen konnte. Seine Schwester wusste es und vermutlich seine Mutter auch. Er konnte/wollte mir nicht sagen was passiert wäre, wenn sein Vater das erfahren hätte. Es wäre eine Schande für die Familie gewesen, wenn irgend jemand davon gewusst hätte. Das war auch der Grund weshalb er Algerien verlassen hat.
Für Mabrouk war es primär kein religiöses Thema. Und ja, mit Katholiken und Evangelen (also Christen) hat es in Algerien garnichts zu tun. Diese Diskussion müsste man, wenn überhaupt, an anderer Stelle führen.
Da mich das Schicksal von Mabrouk sehr berührt hat, wollte ich mein Erlebnis mit euch sharen.
Grüßle von Jutta
erstmal ganz lieben Dank an euch für das Feedback und die Informationen zu der Situation in Algerien. Ich habe in der Zwischenzeit auch einiges durch die Hilfe von DuckDuckGo heraus bekommen. Die Info’s von Momo und Heike komplettieren das Bild noch. Vielen Dank dafür.
Nun, bei Mabrouk war das Umfeld so, dass er seine Gefühle und Wünsche niemandem erzählen konnte. Seine Schwester wusste es und vermutlich seine Mutter auch. Er konnte/wollte mir nicht sagen was passiert wäre, wenn sein Vater das erfahren hätte. Es wäre eine Schande für die Familie gewesen, wenn irgend jemand davon gewusst hätte. Das war auch der Grund weshalb er Algerien verlassen hat.
Für Mabrouk war es primär kein religiöses Thema. Und ja, mit Katholiken und Evangelen (also Christen) hat es in Algerien garnichts zu tun. Diese Diskussion müsste man, wenn überhaupt, an anderer Stelle führen.
Da mich das Schicksal von Mabrouk sehr berührt hat, wollte ich mein Erlebnis mit euch sharen.
Grüßle von Jutta
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