2.600 Menschen in Berlin und Potsdam ändern Geschlechtseintrag | RBB
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Anne-Mette
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2.600 Menschen in Berlin und Potsdam ändern Geschlechtseintrag | RBB
Seit Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes vor einem Jahr haben in Berlin 2.407 Personen ihren Geschlechtseintrag in den Standesämtern ändern lassen. In rund 1.400 Fällen – und damit in der Mehrheit – wechselten die Betroffenen ihr Geschlecht von männlich zu weiblich oder umgekehrt. Das geht aus einer von der Berliner Senatskanzlei veröffentlichten Statistik hervor.
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2 ... esetz.html
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Silke_30
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Re: 2.600 Menschen in Berlin und Potsdam ändern Geschlechtseintrag | RBB
Guten Morgen und DANKE für den interessanten Beitrag.
(Mal ganz abgesehen das ich eh nicht ins gelobte Land reisen würde
)
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Jaddy
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Re: 2.600 Menschen in Berlin und Potsdam ändern Geschlechtseintrag | RBB
Berlin hat aktuell ca 3,6 Mio Einwohnende. Abzuziehen sind jene unter 14 und nicht zur Änderung Berechtigte. Bleiben vielleicht 75%, macht 2,7 Mio.
2400 sind 0,088%. Das ist jetzt nicht so dramatisch viel.
Dabei gibt es noch eine gewisse Unsicherheit. Der Artikel sagt nicht, ob es um Einträge in Berliner Geburtsregistern geht, oder allgemein um Erklärungen, die in Berliner Standesämtern abgegeben wurden, zur Weiterleitung an die jeweiligen Geburtsstandesämter. Berlin hat eine große Anzahl Zugereister aus der Provinz. Dadurch können auch Fälle mehrfach gezählt werden. Ich denke, dass für Leipzig ähnliches gilt. Soweit ich weiss ist die Stadt eine Art "liberaler Zufluchtsort" der Gegend.
Eine schöne Bestätigung ist die nichtbinäre Quote, 42%. Standard laut weltweiten Feldstudien wäre ~33%, aber durch die frühere weitgehend binäre Norm des TSG ist eine höhere Nachholquote erwartbar.
2400 sind 0,088%. Das ist jetzt nicht so dramatisch viel.
Dabei gibt es noch eine gewisse Unsicherheit. Der Artikel sagt nicht, ob es um Einträge in Berliner Geburtsregistern geht, oder allgemein um Erklärungen, die in Berliner Standesämtern abgegeben wurden, zur Weiterleitung an die jeweiligen Geburtsstandesämter. Berlin hat eine große Anzahl Zugereister aus der Provinz. Dadurch können auch Fälle mehrfach gezählt werden. Ich denke, dass für Leipzig ähnliches gilt. Soweit ich weiss ist die Stadt eine Art "liberaler Zufluchtsort" der Gegend.
Eine schöne Bestätigung ist die nichtbinäre Quote, 42%. Standard laut weltweiten Feldstudien wäre ~33%, aber durch die frühere weitgehend binäre Norm des TSG ist eine höhere Nachholquote erwartbar.
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Michi
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Re: 2.600 Menschen in Berlin und Potsdam ändern Geschlechtseintrag | RBB
Das kann ich bestätigen. Leipzig ist DIE linke und grüne Insel im ansonsten blaubraun-versifften Sachsen. Ich wohne zwar nicht in Leipzig, bin aber näher dran und regelmäßig dort. Durch die Universität und Hochschulen kommen sehr viele junge Leute nach Leipzig, die tendenziell offener und toleranter sind. Das erlebe ich auch bei unseren Gruppentreffen in der Rosalinde, wo immer wieder Menschen aus aller Welt auftauchen, die Ansprechpartner und Unterstützung suchen.Jaddy hat geschrieben: So 26. Okt 2025, 11:42 Soweit ich weiss ist die Stadt eine Art "liberaler Zufluchtsort" der Gegend.
Aber auch ganz allgemein sind Großstädte schon immer Zufluchtsorte für Menschen gewesen, die nicht heteronormativ waren.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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