Obamas riskantes Coming-out
-
conny
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 3720
- Registriert: Mo 9. Nov 2009, 18:54
- Geschlecht: vorhanden
- Pronomen:
- Wohnort (Name): Lüneburg
- Hat sich bedankt: 88 Mal
- Danksagung erhalten: 92 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Obamas riskantes Coming„out
wieso gefährlich? die usa sind dank palin und der teaparty-bewegung doch schon lange gespalten, auch im umgang mit homosexuellen. und für obama ist es nicht gefährlich, denn die gegener von homoehen sind sowieso nicht seine wähler und seine anhänger finden das gut.
-
Alina
Re: Obamas riskantes Coming„out
und (welch wunder) am selben tag kommt heraus das sein gegenspieler romney in jungen jahren einen schwulen misshandelt hat.
http://www.washingtonpost.com/politics/ ... litics_pop
http://www.washingtonpost.com/politics/ ... litics_pop
-
Anne-Mette
- Administratorin
- Beiträge: 27667
- Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
- Geschlecht: W
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Ringsberg
- Forum-Galerie: gallery/album/1
- Hat sich bedankt: 217 Mal
- Danksagung erhalten: 2516 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Obamas riskantes Coming„out
Moin,
Gestern in einem TV-Bericht hieß es, dass über 50% der "wichtigen jungen Wähler" für die neue Linie sind.
Gruß
CPG
Nicht zu vergessen sind die Umfragen. Wenn es mehr Stimmen bringen sollte, würden viele Politiker sogar ihre Großmutter verkaufenDie WAHRE Einstellung wird er nie sagen oder zugeben. Alles nur Taktik seiner Berater und "Freunde".
Gestern in einem TV-Bericht hieß es, dass über 50% der "wichtigen jungen Wähler" für die neue Linie sind.
Gruß
CPG
-
Veronique
Re: Obamas riskantes Coming„out
Puuuh, mir gefällt das irgendwie nicht, wie die Amis Sexualität für politische Machenschaften mißbrauchen. Amerika dürfte zunehmend wirtschaftliche Probleme bekommen in Zukunft, zuviele Zockereien mit virtuellen Geldern, zu wenig Arbeitsplätze, an denen sinnvolle Güter hergestellt werden oder Dienstleistungen angeboten werden.
Traue weder den sogenannten "Konservativen" (Neocons) - die ich für keine echten halte - noch den "Liberals" so recht über den Weg. Kann doch vielen nur recht sein, wenn das Volk immer schön über Nebenthemen gespalten wird, um ständig um den heißen Brei herumreden zu können.
Aus dieser allgemeinen Sicht, die mit meinem TV-Sein und meiner Bisexualität nichts zu tun hat, würde ich, wäre ich die Herrscherin der USA ein Lösung unbedingt vorziehen, die eher in der Mitte des Konfliktes zwischen den Neocon und den Liberals liegt: Die absolute Absicherung der Homosexuellenemanzipation, also keine Strafverfolgung bei homosexuellen Handlungen. Weiterhin vertragliche Möglichkeiten im Sinne der eingetragenen Partnerschaft oder Ähnliches.
Eigentlich bin ich libertär angehaucht, ein bißchen, die Frage ist zu stellen, warum der Staat denn a) ein Ehe ohne Kinder und b) eine zur "Ehe" umetikettierte Partnerschaft unter Homosexuellen über die Steuergelder überhaupt subventionieren sollte?
Während ich wiederum der Meinung bin, daß man die - im statistischen Durchschnitt - wesentlich größere Sicherheit und Aufgehobenheit von Kindern in der gesellschaftlich mit besonderem Status versehenen Familie gerne mit Steuergeldern subventionieren kann.
Griesegrämig, wie ich nun einmal bin, kann ich mir einfach nicht vorstellen, daß die ganz üblen Ressentiments, die überall, aber besonders am unteren Ende der Gesellschaft gegen z.B. Homosexuelle auftauchen können, durch sozialistische Reißbrettverordnungen und Gesetze gelöst werden können. Ist schon jetzt zu beobachten, wie zwar an den Schulen vermehrt eine Erziehung zur Gleichheit stattfindet, aber die Industrie umgekehrt ein Riesenangebot an Hip-Hop-Videos anbietet, die an Homosexuellenfeindlichkeit nicht zu überbieten sind UND von der umworbenen Kundschaft - und darauf kommt es an - auch angenommen werden.
Anstrengend finde ich es immer wieder, daß die Behandlung von Homosexualität in der Politik und die persönlich Einstellung zu dieser viel zu wenig getrennt wird. Wer z.B. radikallibertär der Meinung ist, jeder soll seinen Kram alleine regeln, und den Staat nicht immer gleich in Anspruch nehmen, kann zugleich eine sehr freundliche Einstellung zu Homosexuellen haben,
Traue weder den sogenannten "Konservativen" (Neocons) - die ich für keine echten halte - noch den "Liberals" so recht über den Weg. Kann doch vielen nur recht sein, wenn das Volk immer schön über Nebenthemen gespalten wird, um ständig um den heißen Brei herumreden zu können.
Aus dieser allgemeinen Sicht, die mit meinem TV-Sein und meiner Bisexualität nichts zu tun hat, würde ich, wäre ich die Herrscherin der USA ein Lösung unbedingt vorziehen, die eher in der Mitte des Konfliktes zwischen den Neocon und den Liberals liegt: Die absolute Absicherung der Homosexuellenemanzipation, also keine Strafverfolgung bei homosexuellen Handlungen. Weiterhin vertragliche Möglichkeiten im Sinne der eingetragenen Partnerschaft oder Ähnliches.
Eigentlich bin ich libertär angehaucht, ein bißchen, die Frage ist zu stellen, warum der Staat denn a) ein Ehe ohne Kinder und b) eine zur "Ehe" umetikettierte Partnerschaft unter Homosexuellen über die Steuergelder überhaupt subventionieren sollte?
Während ich wiederum der Meinung bin, daß man die - im statistischen Durchschnitt - wesentlich größere Sicherheit und Aufgehobenheit von Kindern in der gesellschaftlich mit besonderem Status versehenen Familie gerne mit Steuergeldern subventionieren kann.
Griesegrämig, wie ich nun einmal bin, kann ich mir einfach nicht vorstellen, daß die ganz üblen Ressentiments, die überall, aber besonders am unteren Ende der Gesellschaft gegen z.B. Homosexuelle auftauchen können, durch sozialistische Reißbrettverordnungen und Gesetze gelöst werden können. Ist schon jetzt zu beobachten, wie zwar an den Schulen vermehrt eine Erziehung zur Gleichheit stattfindet, aber die Industrie umgekehrt ein Riesenangebot an Hip-Hop-Videos anbietet, die an Homosexuellenfeindlichkeit nicht zu überbieten sind UND von der umworbenen Kundschaft - und darauf kommt es an - auch angenommen werden.
Anstrengend finde ich es immer wieder, daß die Behandlung von Homosexualität in der Politik und die persönlich Einstellung zu dieser viel zu wenig getrennt wird. Wer z.B. radikallibertär der Meinung ist, jeder soll seinen Kram alleine regeln, und den Staat nicht immer gleich in Anspruch nehmen, kann zugleich eine sehr freundliche Einstellung zu Homosexuellen haben,
-
Natascha
Re: Obamas riskantes Coming„out
Ich find's toll, dass Barak das macht. Auch wenn ich irgendwie glaube dass das so kurz vor den Wahlen eher ein Versuch ist auch noch die Stimmen der Schwulen und Lesben mit abzufischen. Aber wie dem auch immer sei. Es ist was Gutes in meinen Augen. Wir werden erleben ob den großen Worten dann auch Taten folgen. Den Obama gewinnt, da bin ich sicher. Und es wird gut sein so. 