Falsche Geschlechtsbenennung - Prozess | BT | Dänemark
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Anne-Mette
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Falsche Geschlechtsbenennung „ Prozess | BT | Dänemark

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Historischer "Geschlechterkrieg" vor Gericht: Psychotherapeutin wegen „falscher Geschlechtsbezeichnung“ von Transfrau verklagt

Zum ersten Mal überhaupt wird heute ein dänisches Gericht in einem Strafverfahren zum Thema „falsche Geschlechtszuweisung“ ein Urteil fällen.

In wenigen Stunden wird es so weit sein – und auf der Anklagebank sitzt die Psychotherapeutin Lotte Ingerslev

Quelle (dän.)

https://www.bt.dk/politik/historisk-koe ... rte-ord-om

Heute startet der Prozess; warten wir mal andere Quellen und später das Ergebnis ab.

Die Kommentare bei BT sind mal wieder ziemlich schrecklich.
Anne-Mette
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Re: Falsche Geschlechtsbenennung „ Prozess | BT | Dänemark

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Transkvinde får ikke erstatning for fejlkønning

https://www.bt.dk/krimi/transkvinde-faa ... jlkoenning

Die Klagende bekommt keine Entschädigung für die falsche Bezeichnung - aber in anderer Angelegenheit

Das Gericht in Lyngby entschied am Dienstag in einem privaten Strafverfahren.

Laut TV 2 Kosmopol ist dies das erste Mal, dass ein dänisches Gericht zu einem Fall Stellung nimmt, in dem das Konzept der falschen Geschlechtsidentifikation eine Rolle spielt.

Während das Gericht es nicht als anstößig empfand, dass Lotte Ingerslev Nadia Jacobsen als Mann bezeichnete, waren einige andere Dinge in dem Blogbeitrag anstößig, heißt es in dem Urteil.

Hier heißt es, dass die Verlinkung von Bildern, die Überschrift und der Schlusstext den Eindruck erweckten, Nadia Jacobsen habe ein besonderes sexuelles Interesse, und dass dieses Interesse der Grund für eine Reihe neuer Empfehlungen des Dänischen Fußballverbands DBU zur Berücksichtigung mehrerer Geschlechtsidentitäten sei.

Nach Ansicht des Gerichts stellte dies einen Verstoß dar, und Lotte Ingerslev muss Nadia Jacobsen daher Schadensersatz in Höhe von 15.000 Kronen zahlen.

Nadia Jacobsen, die als Mann geboren wurde, rechtlich aber eine Frau ist, hat Klage gegen Lotte Ingerslev eingereicht.

Nadia Jacobsen hatte Lotte Ingerslev wegen Verleumdung und Belästigung verklagt und Schadensersatz in Höhe von 100.000 Kronen gefordert.

Vor dem Prozess sagte Nadia Jacobsen gegenüber TV 2 Kosmopol, der Blogbeitrag habe den Eindruck erweckt, „meine gesamte Identität sei ein Fetisch“ und „Transgender-Personen würden ihr rechtliches Geschlecht nur ändern, um Mädchen in der Umkleidekabine zu verführen“.
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Re: Falsche Geschlechtsbenennung „ Prozess | BT | Dänemark

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Dansk Regnbueråd (schnell übersetzt):

Der Fall zwischen der Psychotherapeutin und Debattiererin Lotte Ingerslev und der Transfrau Nadia Jacobsen wurde nun vom Gericht in Lyngby entschieden.
Das Gericht entschied, dass es an sich *keine* Beleidigung darstellt, eine Transfrau als Mann zu bezeichnen. Das Gericht wies damit die Vorstellung zurück, dass „Geschlechtsidentität“ automatisch eine Entschädigung auslöst oder illegal ist. Dies ist das erste Mal in Dänemark, dass ein Gericht zu dieser grundlegenden Frage Stellung bezieht.
Lotte Ingerslev wurde jedoch zur Zahlung von 15.000 DKK Schadensersatz verurteilt, da ihr Blogbeitrag auch andere Elemente enthielt: Sie hatte alte pornografische Bilder von Nadia Jacobsen ohne deren Zustimmung geteilt, was ihr laut Urteil erlaubt war. Einige von Lotte Ingerslevs Schlussfolgerungen auf Grundlage der Bilder wurden vom Gericht jedoch als diffamierend eingestuft.
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Re: Falsche Geschlechtsbenennung „ Prozess | BT | Dänemark

Post 4 im Thema

Beitrag von Claudia »

Ziemlich enttäuschend, da hätte ich gerade in Dänemark anderes erwartet.

Die Entscheidung wäre vielleicht anders ausgefallen, wenn alle Richter*innen während der Verhandlung permanent falsch angesprochen worden wären. Oder gilt diese *Beliebigkeit' in der Ansprache nur für Transfrauen und nicht für cisMänner oder cisFrauen?

LG Claudia
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Re: Falsche Geschlechtsbenennung „ Prozess | BT | Dänemark

Post 5 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Claudia hat geschrieben: Di 9. Sep 2025, 17:03 Ziemlich enttäuschend, da hätte ich gerade in Dänemark anderes erwartet.
Wenn ich mir die Kommentare durchlese, die zu den Artikeln abgegeben wurden, dann wird mir ziemlich schlecht.
Fast erscheinen mir solche Urteile "Freibriefe" zu sein, d.h. Hetze gegen ist erlaubt.
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