HeikeCD hat geschrieben: Do 7. Aug 2025, 11:02
Lina hat geschrieben: Do 7. Aug 2025, 10:45
Nicht desto weniger ist die Wahrscheinlichkeit von einem Polizisten erschossen zu werden, der eigentlich da waren, um die zu helfen, in USA ziemlich groß.
Was aber auch mit dem liberalen Waffenrecht dort zu tun hat. Wenn du als Polizist davon ausgehen mußt dein zu kontrollierendes Gegenüber ist evtl. bewaffnet, kommt es häufiger zu solchen Situationen. Ob berechtigt oder nicht stellt sich dann mitunter leider erst im Nachhinein raus.
Denk mal nach. Wir reden nicht von Konfrontationen mit. Verdächtigen sondern von Übergriffen auf Menschen, die manchmal selber die Polizei gerufen haben, in der Hoffnung, dass man ihnen hilft. Oder komplett nichtsahnenden, die Opfer von sog, "wellfare checks" durch Polizisten, die sich beispielsweise nicht identifizieren, dadurch eine Rea,tion des Opfers auslöst, die wiederum von den Polizisten als Ausrede für Waffengebrauch benutzt wird. Das Gleiche bei etlichen sog. "No knock" Hausdurchsuchungen, wo niemand sich die Mühe gemacht hat, zu verifizieren, dass sie überhaupt an der richtigen Adresse sind. 10% solcher Aktionen durch SWAT Teams, die nachweislich nicht so gut ausgebildet sind wie unsere SEK/MEK, gehen an die falsche Adresse. Manche Leute wurden praktisch im Bett erschossen, weil sie angeblich sich beim Aufwachen sich zu plötzlich bewegten - als könne man das kontrollieren, wenn plötzlich unangemeldet Leute im Schlafzimmer stehen.
Ich sage nicht, dass so was in Deutschland nicht passieren kann, aber ich glaube, dass es höchstens 2-3 Fälle die letzten 10 Jahre waren. USA: Mehrere jedes Jahr.