Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15
Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15 - # 2

Violetta-TransFlower
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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 16 im Thema

Beitrag von Violetta-TransFlower »

Natalie_cross hat geschrieben: Do 3. Jul 2025, 22:07 Seit dem das mit der "wieviele Geschlechter" debatte, das gendern und die "Queer propaganda" so richtig fahrt aufgenommen hat - schlägt und aus einigen Bevölkerungsgruppen regelrechte Feindschaft entgegen.
Hallöchen Natalie,

Dein Beitrag ist in einigen Teilen sehr allgemein gehalten.
Wie nimmst Du, ganz persönlich, diese Feindschaft wahr?
Natalie_cross hat geschrieben: Do 3. Jul 2025, 22:07 Zwang erzeugt Widerstand und Aggressionen. Das diese sich dann (möglicherweise) gegen "Queer personen" entladen können - ist schlimm und zu verurteilen ja - aber nachvollziehbar und verständlich.
Ich kann das ganz und gar nicht nachvollziehen, schon gar nicht mit den negativen Erfahrungen die ich bis heute gemacht habe.
Deswegen interessiert mich, wenn Du es schon für "nachvollziehbar und verständlich " hältst, hast Du damit persönliche Erfahrungen?

Kein Mensch wird z.B. gezwungen, die Gendersprache bei sich persönlich anzuwenden.
Ich mache das immer, wenn ich es für angebracht halte.
Natalie_cross hat geschrieben: Do 3. Jul 2025, 22:07 Ich für meinen Teil habe aber beschlossen - jetzt nicht unbedingt das auf einem Plakat vor mir her zu tragen. Nicht weil ich angst habe oder mich dafür schäme - sondern weil ich einfach anderen einen Teil meiner Sexualität (für mich gehört das zum teil zur Sexualität dazu) nicht ungefragt aufnötigen möchte.
Wie ist das von Dir gemeint, kannst Du das etwas konkreter beschreiben.
Bist Du draußen unterwegs?
Denkst Du, wenn ich mich, fast jeden Tag, als Violetta in der Öffentlichkeit bewege, ich "zwinge" das "anderen " auf?

Sonnige Grüße aus Ostthüringen
Deine Violetta 💜
🌺 Das Glück 🍀 wohnt wieder in meinem Herzen 💜🙏
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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 17 im Thema

Beitrag von Liv »

Natalie_cross hat geschrieben: Do 3. Jul 2025, 22:07 Vor dem "Gender Wahn" und der "Woke bewegung" einschließlich der debatte wie viele Geschlechter es denn gibt waren "wir" (ich beziehe mich da zum teil mit ein) toleriert.
Penelope hat geschrieben: Fr 4. Jul 2025, 05:59 Das gleiche Beispiel ist auf einigen CSD Veranstaltungen zu finden. Da laufen manche mit Hundemasken mit.
Rusza hat geschrieben: Fr 4. Jul 2025, 08:37 Ich mag auch nicht,wenn manche Leute (vorwiegend Männer,selten Frauen) so das "Tuffige" herauskehren.
Ich bin ehrlich gesagt sprachlos.

Ihr erinnert mich an einen schwulen Bekannten, dem sein Cis-Passing heilig ist. Händchenhalten in der Öffentlichkeit? Peinlich. Lebenspartnerschaft? Spießig. De facto würde das ja ein Outing für ihn bedeuten, deswegen lebt er seine "Neigung" nur im Verborgegen aus. Sein Angstgegner ist die Tunte mit Prosecco: Ekelhaft sowas. Die verzerren ja total das Bild des schwulen Mannes in der Öffentlichkeit! Damit mag er vielleicht recht haben. Aber selbst etwas dazu beitragen, sich zeigen wie man ist? Fehlanzeige. Lieber über jeden den Kopf schütteln der mit einer Regenbogenfahne durch die Gegend läuft. Die überfordern die Gesellschaft, die machen ja alles kaputt was wir uns aufgebaut haben! Ja was denn eigentlich? Den Platz in der Schmuddelecke, den die Gesellschaft ihm zugewiesen hat? Seit Kindesbeinen hat er gelernt wie schändlich es ist, was er da mit Männern macht. Und er hat es so vollständig internalisiert, dass er nun nicht mehr über seinen Schatten springen kann.

Das Problem dabei ist nur, das gesellschaftlich nicht exisitiert was sich nicht zeigt. Und wenn es sich dann doch mal zeigt, wird es als eklig/krankhaft/kriminell verschrien. In diesen Chor sollten wir niemals einstimmen! Stattdessen müssen wir uns zeigen wie wir sind. Wir müssen uns der Gesellschaft zumuten! Gerade wir sollten jeder und jedem Respekt zollen, die/der sich zeigt, sei es mit Rock und Lippenstift, mit Binder und Flauschebart, oder einfach nur mit einem Kopftuch. Beim CSD meinetwegen auch mit Nilpferdpeitsche oder Hundemaske. Manches irritiert auch mich, aber ich urteile nicht. Das sind alles Menschen, die beißen nicht und nehmen niemanden etwas weg. Viele haben eine längere Geschichte des Versteckens und Verleugnens hinter sich, haben lange überlegt und gezaudert. Freuen wir uns mit ihnen, dass sie den Mut aufbringen sich zu zeigen. Es ist vollkommen ok, selbst nicht mutig zu sein. Aber springt diesen Menschen nicht in den Rücken! Niemals!

LG
Liv
Lavendellöwin
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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 18 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Liv hat geschrieben: Fr 4. Jul 2025, 12:42 Manches irritiert auch mich, aber ich urteile nicht

Vielen lieben Dank, das ist genau der Punkt, mehr gibt es dazu fast nicht zu sagen..
es irritiert mich auch, wenn Norddeutsche Dirndl und nicht ihre eigene Tracht tragen..aber wer es gerne möchte.
Und ich trage keinen Bollenhut, weil ich das nicht bin..ja.

Und wenn Pride was immer noch ein Protest ist auf vielen CSD´s zur Party wird, das ist immer noch eine ganz andere Sache



"Für die Privilegierten fühlt sich Gerechtigkeit wie Unterdrückung an"







bitte auf das woke achten und nicht immer alle Begriffe von bestimmten Personen inhaltsentleeren lassen, danke schön!
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Penelope
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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 19 im Thema

Beitrag von Penelope »

Hallo Liv,

anscheinend verstehst du nicht was ich sagen will.

ich springe niemanden in den Rücken! Ich hab ja gesagt mich stört das nicht. Aber die breite Allgemeinheit findet es abstoßend wenn Leute in Hundemasken mitlaufen. Das gibt ein ganz anderes Bild als wie wenn z.b. nur Schwule und Lesben da mitlaufen und Händchen halten.
Wer sich Verstecken Will sollte meiner Meinung bei sowas vielleicht lieber fern bleiben als sich hinter einer Maske zu verstecken.
Ich Gib dir ein Beispiel. Es ist ein Tuning Treffen mit sagen wir mal 100 teilnehmenden Autos. Alle verhalten sich vorbildlich und es gibt wirklich nichts zu beanstanden. Nur 1 oder 2 fallen negativ auf, sei es durch Raserei oder sonstiges gepose. Dann heißt es doch gleich von Außenstehenden die blöden Poser! Obwohl nur 2 mist gebaut haben, werden alle in einen Topf geworfen, genau so ist es mit Uns oder Teilnehmern an CSD.

Penelope
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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 20 im Thema

Beitrag von Martina »

Servus!

Will auch mitreden. 😁

Was Marco (so hab ich Dich kennengelernt) / Natalie schreibt zur Gesellschaft, die für so viel Toleranz noch nicht bereit sei, kann ich nur bestätigen. Anfeindungen habe ich zum Glück (noch) nicht persönlich erlebt, aber medial ist das schon gewaltig. Ich hab u.a. die WELT digital im Abo und einen Merker auf Themen mit LGBTQ, sodass neue Artikel gleich aufpoppen. Wenn ich mir dann die Kommentare drunter durchlese, wird mir regelmäßig übel. Kommt natürlich dazu, dass die Anonymität zu häufiger sprachlicher Enthemmung führt. Ob‘s um Transpersonen beim Fechten oder beim Schach geht, um Gendersprache (die ich auch absolut lästig finde - ein Hoch auf das generische Maskulinum!) Oder Regenbogenfahne auf Reichstag, diesem und jenem Ministerium oder Zirkuszelt-Vergleiche (echt dumm von einem sonst so intelligenten Menschen - meine Meinung 😉): Bei den Kommentaren quillt einem förmlich der Hass entgegen.

Na klar: Wenn du nicht queer bist, weißt du nicht, wie queer ist. Wenn du dir dazu aber sehr viel Meinung zutraust, wird‘s blöd für die anderen. Oder anders: Wenn du dumm bist, weißt du nicht, dass du dumm bist. Blöd ist das nur für die anderen.

Und wie geht‘s in eine bessere oder tolerantere Zukunft? Dachte mir eben, dass ein richtig spannender Kinofilm, bei dem die Titelrolle als everybody‘s darling und Idol mit einer queeren oder genderfluiden Person interagiert, ein gewandeltes Bild in die Köpfe bringen könnte. Bräuchte echt Filmförderung, aber die wird ja auch kleingeschrieben und ich versteh von dem Business zu wenig.

Schönes Wochenende allen!!! 😘
Liebe Grüße, Martina
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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 21 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Marusha hat geschrieben: Fr 4. Jul 2025, 16:08 Dachte mir eben, dass ein richtig spannender Kinofilm, bei dem die Titelrolle als everybody‘s darling und Idol mit einer queeren oder genderfluiden Person interagiert, ein gewandeltes Bild in die Köpfe bringen könnte.

Hey...

das ist wirklich eine gute Idee..

es gibt einen Film der dem ansatzweise nahe kommt..der Film heisst sehr passend "Queer"
in dem spielt Daniel Craig das Alter Ego des schwulen US-amerikanischen Autors William S. Burroughs.

Und es gibt wirklich schon viele Filme die lesbische und schwule Themen mehr oder weniger gut bearbeiten.
Auch alte Filme wie "Der Teufelskreis" von 1961 (die Themen gibt es seit ja Jahrtausenden, nicht so der new hot stuff) zum Beispiel..
oder eben "The Danish Girl" wenn es um trans* / inter geht.
Einer meiner Lieblingsfilme ist "Eine fantastische Frau" weil die Hauptdarstellerin selbst trans* feminin ist.
Leider sind es aber oft Dramen und nicht so locker-lässige Filme..
und ich empfinde mein Leben jetzt nun wirklich nicht als Drama...

wer wirklich ein kraftvolles Drama möchte, dann "Boys don´t cry"

Habt es gut, Marie (flo)
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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 22 im Thema

Beitrag von MelanieD »

Marusha hat geschrieben: Fr 4. Jul 2025, 16:08 Ich hab u.a. die WELT digital im Abo und einen Merker auf Themen mit LGBTQ, sodass neue Artikel gleich aufpoppen.
*Hüstel* "Die Welt" und auch "Bild" von Springer fallen ja immer wieder durch sehr konservatives bashing auf, z.B. beim Propagieren des "Heizungshammers" quasi im Stundentakt. Als Beispiel hier:
https://www.volksverpetzer.de/faktenche ... ommission/
https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus- ... me-118529/

Springer gehört halt zu einem signifikanten Teil der Fossil-Industrie. Damit erwarte ich dann auch bei LGBTQ Themen eher fossile Berichterstattung...

LG
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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 23 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

MelanieD hat geschrieben: Fr 4. Jul 2025, 17:55 bei LGBTQ Themen eher fossile Berichterstattung...

mhm..fossil und einmal durch den Auspuff...ich hoffe dieser Auspuff ist nicht so ein queerer Schweinkram..
was sollen nur die Leute aka breite und überwiegende Mehrheit denken :lol:

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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 24 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Penelope hat geschrieben: Fr 4. Jul 2025, 13:48 [...] Aber die breite Allgemeinheit findet es abstoßend wenn Leute in Hundemasken mitlaufen. Das gibt ein ganz anderes Bild als wie wenn z.b. nur Schwule und Lesben da mitlaufen und Händchen halten.
Wer sich Verstecken Will sollte meiner Meinung bei sowas vielleicht lieber fern bleiben als sich hinter einer Maske zu verstecken.
1997 bin ich mit meinem heutigen Ehewesen das erste Mal auf dem CSD in Köln mitgelaufen. Damals sahen wir noch so aus (Bild von 1999). Wir liefen bei Smart Rhein-Ruhr, weil wir dort Leute kannten. Eine ebenfalls mitlaufende Frau bekam Kommentare über uns aus der Gruppe mit. Von Leuten, die uns nicht kannten. Dabei ging sowohl um die Aufmachung, aber auch um unser Gewicht. Diese Frau hat uns danach angesprochen. Wir haben uns auf der Party am Abend wiedergesehen. Sie hat sich erkundigt, was wir so machen, wieso, was wir daran finden, usw. Sie war im Führungskreis von Smart Rhein-Ruhr, also durchaus aus der Szene. Und sie hat sich interessiert (und uns eine Übernachtung angeboten), weil sie die Bemerkungen über uns so unmöglich und herabsetzend fand.

Ich wünschte, es würden sich mehr Menschen für das warum und dahinter interessieren, als für eine Beurteilung in völliger Unkenntnis. Gilt nicht nur für queere Belange, sondern auch für andere Minderheiten und Varianten.

Die Sache bei den CSD Demos ist: Wir machen auf Vielfalt aufmerksam, die zwar eigentlich gleiche Rechte hat, trotzdem immer noch angefeindet, herabgesetzt, benachteiligt, beleidigt und angegriffen wird. Das beinhaltet auch sexuelle Vielfalt, zu der auch Kink gehört. Es geht genau darum zu zeigen "hallo, wir existieren. Gewöhnt euch dran, get over it."

Was du als "verträglich" einschätzt, "Schwule und Lesben da mitlaufen und Händchen halten", ist noch nicht lange so toleriert. Das Äquivalent zu deiner Ansicht gegen Masken war früher (und tw heute noch) "was die im Schlafzimmer machen ist ja deren Sache, aber sie müssen es ja nicht in der Öffentlichkeit zeigen". Das bezog sich ganz explizit auf Händchenhalten, Umarmungen oder Küsse von Schwulen und Lesben.

In einigen Gegenden wurde das immer und wird es zunehmend wieder angefeindet. Gleiches gilt für Kink. Ich habe den Übergang und die wachsende Akzeptanz - oder in vielen Fällen auch Ignoranz - gegenüber BDSM live erlebt seit Anfang der 90er. Von der quasi heimlich tagenden Gruppen, den konspirativen Parties über lansgame Öffnung, offenen Terminen bis zum Allerweltsding heute. Es gab aber bis in jüngste Zeit zum Beispiel Probleme mit manchen Arbeitgebenden oder bei Scheidungs- und Sorgerechtsprozessen, weil Menschen ihre Sexualität hirnrissig vorurteilsbehaftet angekreidet wurde, so wie Homosexuellen davor.

Der CSD ist eine Demo, die zeigen muss, was andere (ein bisschen) verstört. Wenn wir uns dort "tarnen" würden, hätte es keinen Effekt im Nachher. Wer mindestens dort nicht als Gruppe sichtbar ist, wird später einzeln zum Opfer der unaufgeklärten Masse.

Aber konkret: Die Hundemasken sind kein Versteck. Das wäre durch Nachfrage schnell zu klären. Zum Beispiel am Stand der Puppies auf dem Strassenfest. Die Leute wollen nicht ihr Gesicht verbergen, sondern ihre Lebensart zeigen. Dazu gehört dieses Aussehen. Warum ich das weiss? Ich mache seit über 30 Jahren Petplay - wozu eben auch Dogplay und Ponyplay gehört - und habe zig Treffen und Veranstaltungen dazu organisiert.

Deine Meinung ist also reines Vorurteil und geht am Kern des CSD völlig vorbei.

Übrigens Masken. Dies ist ein guter Freund von mir. Und er läuft so auf CSDs mit. Das ist nichts anderes als die Puppy-Masken. Die einzige Beschwerde jemals kam (in Hamburg) von einer Gruppe hinter ihm, weil alle Fotos von ihm gemacht wurden, statt von ihnen.
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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 25 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Natalie_cross hat geschrieben: Do 3. Jul 2025, 22:07 von dieser "queer Propaganda" überfordert und genervt sind. [...] Das Gendern [...] übergestülpter Sprache [...] Toleranz ... erzwingen [...] "Gender Wahn" [...] "Woke bewegung" [...] wie viele Geschlechter es denn gibt [...] wenn Toleranz erzwungen wird [...] bei der Gender geschichte und der "72 Geschlechter debatte" sowie der Woken bewegung zum teil geschieht.
Oha. Das sind schon irgendwie sehr heftige Knaller. Ich habe mehrere Ansätze gebraucht und seitenweise Text wieder verworfen, um das irgendwie zu verarbeiten.

Es geht offenbar um ein "zu viel", das Leute empfinden. Das macht sie aggressiv gegenüber Symbolen und Menschen, die ihnen "zu viel" erscheinen. Und auch wenn du Gewalt "verurteilst" (zu was? mit welchen Folgen?), kannst du das mindestens nachvollziehen bzw. vertrittst es auch selbst, weil deiner Ansicht nach "Toleranz erzwungen wird" durch queere Propaganda, beim Gendern, der "Geschlechterdebatte" und der "Woken Bewegung".

Hab ich das so richtig wahrgenommen? Wäre das im Zitat oben auch deine persönliche Wortwahl in einer Diskussion, wenn zum Beispiel wir beide in einer Talkshow darüber sässen?

Ich möchte andere Fragen stellen als nach dem wie viel, weil mir da ein grundsätzlicher Gedanke fehlt. Dazu vielleicht später.

Meine erste Frage ist, was genau dir denn "zu viel" erscheint. Was meinst du, das von dir verlangt wird, was über das gängige zivilisierte Zusammenleben mit gegenseitigem Respekt und Anstand hinausgeht? Was unterscheidet sich an queeren Belangen so grundsätzlich von anderen Lebensweisen, Gebräuchen oder Zumutungen anderer Leute, dass es dich aufregt und du die Aggression der anderen nachvollziehen und quasi entschuldigen kannst? Wo hast du den Eindruck, dass queere Menschen mehr fordern, als "ihnen zusteht", deiner Ansicht nach?

Die zweite Frage ist, wie viel "weniger" denn für dich erträglich wäre, bzw wo du meinst, dass queere Menschen nicht mehr angegriffen würden. Bei wieviel Unsichtbarkeit, also "Tarnung", könnten wir deiner Ansicht nach unbehelligt leben und wie andere Menschen überall teilhaben - selbst wenn die Leute irgendwann erfahren sollten, dass wir schwul, lesbisch, bi, pan, trans, inter oder nichtbinär sind?

Und schliesslich die Frage, wie du diesen Eindruck von "zu viel" und gefordertem "weniger" einschätzt in Relation zu den Garantien der Verfassung. Würde des Menschen, freie Entfaltung der Persönlichkeit, Gleichberechtigung unabhängig von Geschlecht, Sprache, usw. Sind die deiner Ansicht nach gewahrt? Fühlst du dich von "queerer Propaganda" in deinen Grundrechten eingeschränkt? Und wie meinst du, steht es um jene, die deiner Meinung nach "zu viel sind"? Würden ihre garantierten Grundrechte noch gewahrt bei der Art von "mehrheitskompatibel verträglicher weniger Sichtbarkeit"?
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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 26 im Thema

Beitrag von Natalie_cross »

Jaddy hat geschrieben: Sa 5. Jul 2025, 23:34
Eine Menge Text. Mir war klar das es nicht so leicht wird da das Thema oft sehr emotional gehandhabt wird.

Der Einfachheit halber (geht am Handy leider nicht so toll wie am pc) verzichte ich auf einzelne Zitate sondern Versuche mich mal mit einer möglichst allgemeinen Antwort - ohne irgendwem auf den virtuellen Schlips treten zu wollen.

In einer Talkshow säßen wir irgendwo zusammen und hätten den Vorteil das Gestik und Mimik als non verbale Kommunikation dazu kommen. Zudem fehlt da der zeitliche Verzug beim Antworten.
Daher ist ein Forum schon unvollständig und nicht vergleichbar mit einer Talkshow.

Vieles von dem was ich geschrieben habe siehst du falsch bzw in falschem Kontext.

Du behauptest zum Beispiel ich würde Gewalt gegen quere Leute "selbst vertreten". Das habe ich weder so gesagt noch so gemeint. Es ist auch kein Widerspruch - Gewalt zu verurteilen (im Sinne von sich distanzieren) aber die Gründe dafür zu verstehen. Nur weil man versteht warum etwas passiert (also die potentiellen Auslöser dafür benennen kann) heißt man das nicht zugleich gut oder "vertritt das selbst" wir du dich so schön ausgedrückt hast.


Was "mir persönlich" zu viel wird - ist nicht teil der Debatte. Das stellt also nicht meine persönliche Sicht direkt da - sondern so wie es ein großer Teil der stinos da draußen empfindet - der eine mehr der andere weniger.
Ich habe versucht das Empfinden der "stinos" da draußen in verständliche Worte zu fassen. Das da natürlich ein breites Spektrum bei ist von "mir egal schon wieder was über quer" bis hin zum tobsuchts Anfall wenn ein quer Thema zur Sprache kommt - weiß ich wohl. Gewaltakte werden wohl eher in der Gruppe der tobsuchts Anfälle zu suchen sein.
Jeder hat so seine "Schwelle" bis dem der Kragen platzt.

Wenn ich jetzt aber (um ein mögliches Beispiel wo ich schon entsprechend ähnliches auf Video gesehen habe zum besseren Verständnis aufzuzeigen) auf einem CSD Umzug Leute mit Hundemasken laufen oder in Windeln mit umgeschnalltem Dildo welche eindeutige Bewegungen ausführen - ist nicht nur die Grenze des guten Geschmacks längst überschritten - das ist dann schon übergriffig und du darfst dich bei so verhalten nicht wundern wenn diejenigen mit dem Wutanfall einfach mehr werden. Das das kein Standard ist und nicht auf die komplette Bewegung zutrifft weiß ich. Solche extremen Beispiele gibt es aber und diese einzelnen Beispiele werden geteilt und her genommen um in der stino Welt "Stimmung" zu machen gegen uns alle. Es ist wie überall. Von 100 Leuten können 99 sich meistens benehmen. Der eine der es übertreibt - übertreibt es so das es für alle 100 kaputt gemacht wurde.

Denen - die vielleicht gerade den Job verloren haben oder wo andere Missgeschicke geschehen sind - da liegen die Nerven wahrscheinlich blanker als bei Leuten die Fest im Leben stehen.
Wenn diese jetzt - emotional eh schon angefressen - stino sind und nicht gut auf quer zu sprechen sind - reicht genau so ein Bericht vielleicht aus um das Pulverfass an zu zünden.

Dem läuft dann jemand über den Weg wo das matching von einem Geschlecht zum anderen vielleicht nicht so gelungen ist - und dann entlädt sich das vielleicht in "der bekommt aufs m@ul" Aktion.

Das ganze kann (nicht muss) durchs Gendern zusätzlich angeheizt werden.
Sieh es als Trigger.

Ich hoffe das ist diesmal für dich verständlich genug - wie und warum es dazu kommen kann (nicht muss).

Und auch hier distanziere ich mich von jeglichen Gewaltakten - warum oder gegen wen auch immer. Das dient der Verdeutlichung warum die Bewegung so massiv wie sie derzeit Auftritt uns quer Leuten eher schadet als nutzt - meiner Meinung nach.

Ich möchte meine Kleider auch mal ausführen können ohne Gefahr zu laufen verprügelt zu werden. Darum appelliere ich speziell an die Organisatoren von quer Veranstaltungen Maß und Weitblick walten zu lassen. Und auch jeder Teilnehmer kann dazu beitragen das die Akzeptanz wächst statt schrumpft..
Zum Beispiel anstelle irgendwelche mit Hunde Maske was darstellen das ein Mindestmaß an Niveau hat. Auf zu deutliche Darstellung von "sexualisierten Dingen" möglichst zu verzichten bzw auch seine Mitstreiter dazu auffordern sich zu mäßigen. Ich hoffe du verstehst was ich meine!


Ich will weder dir noch wem anders hier auf den virtuellen Schlips treten.

Mir persönlich - ich finde das Gendern übergriffig. Es ändert Nichts für keinen von uns - zerstört aber die Sprache und reduziert die Lesbarkeit der Texte.

Doppelpunkt leitet in der Regel eine Aufzählung oder wörtliche Rede ein.
Wer das dann in einem beliebigen Fließtext ließt kommt aus dem Lesefluss weil für eine wörtliche Rede eine kurze Pause erforderlich ist. Schrägstrich hat im Fließtext nix verloren (außer vielleicht in einer Web Adresse), der asterisk (*) ist ein Platzhalter für beliebige Zeichenfolgen. *.* War zum Beispiel in MS DOS eine Bezeichnung für jedweden Datei Namen mit jeder möglichen Dateiendung.

Gendern schließt mindestens so viele aus wie man denkt damit Einschließen zu wollen. Alle Ausländer die unsere Sprache gerade lernen kommen durcheinander, Leute mit Lese rechtsschreib schwäche haben damit noch mehr zu kämpfen.
Das wollen viele nicht - je nachdem wo man schaut sind das über 80 % - die Gendern ablehnen.

Mich selbst stört dieser "Gender sprech" total. Kein normaler Mensch spricht so im Alltag. Das hört und liest sich einfach nicht gut an. Und ich finde es total übergriffig wenn trotz mehrfacher Ablehnung trotzdem daran fest gehalten wird. Toleranz kannst du auf diesem Wege zumindest nicht erreichen und auch nicht erwarten.

Gleiches gilt für die penetrante Nutzung der Regenbogen Flagge....
Zu Anfang war ich mittelmäßig begeistert. Mittlerweile nervt es nur noch weil das inflationär genutzt wurde und wird.

Ich hoffe du hast das diesmal besser verstanden und ziehst dir das nicht persönlich an.

Gruß Natalie alias Marco
conny
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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 27 im Thema

Beitrag von conny »

Jaddy hat geschrieben: Sa 5. Jul 2025, 13:48
Penelope hat geschrieben: Fr 4. Jul 2025, 13:48 [...] Aber die breite Allgemeinheit findet es abstoßend wenn Leute in Hundemasken mitlaufen.
Deine Meinung ist also reines Vorurteil und geht am Kern des CSD völlig vorbei.
Ob es den Kern des CDS wirklich trifft, wenn man so auftritt wie auf Deinen Bildern dargestellt, sei mal dahin gestellt.
Für mich ist der CSD ist ein Protesttag für die Rechte der queeren Menschen und kein Schaulaufen für irgendwelche Fetische.
Diese Darstellungen sind m.E. kontraproduktiv, auch wenn sie bei einigen sensationslüstern (?) besondere Aufmerksamkeit erfolgen.
Jaddy
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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 28 im Thema

Beitrag von Jaddy »

conny hat geschrieben: So 6. Jul 2025, 10:40 Ob es den Kern des CDS wirklich trifft, wenn man so auftritt wie auf Deinen Bildern dargestellt, sei mal dahin gestellt.
Für mich ist der CSD ist ein Protesttag für die Rechte der queeren Menschen und kein Schaulaufen für irgendwelche Fetische.
Diese Darstellungen sind m.E. kontraproduktiv, auch wenn sie bei einigen sensationslüstern (?) besondere Aufmerksamkeit erfolgen.
Was meinst du denn, was Nighty, ich und viele andere da machen? Wir demonstrieren auch für unsere Rechte als Teil der queeren Community und Ponyplay ist nicht unser einziges Label. Wenn Leute aus dem Forum hier auf CSDs mitlaufen, um für ihr Recht auf unbehelligtes Ausführen ihrer Klamotten einzutreten, dann ist das nichts anderes, als was wir da machen. Weil wir genau wie Crossdressende, Schwule, trans Personen, Lesben, usw. dieser ungerechtfertigten Fremdbeurteilung und Attacken ausgesetzt sind. Wenn du dich aufbrezelst und einen schönen Tag in der Stadt hast, ist das nichts anderes, als wenn ich mit ein paar Leuten Pony-Play mache. Ausser, dass wir das nicht in der City machen, sondern eher auf ner Wiese draussen. Du tust keinen anderen was, willst nichts von ihnen ausser zivilisierten Respekt und Anstand, wir genauso. Du machst keine Leute an oder zwingst sie in Interaktion mit dir, wir auch nicht.

Das ist eine fundamentale Sache der ganzen Christopher Street Dinger und Prides: Wir sehen vielleicht unterschiedlich aus und machen von aussen betrachtet ganz verschiedene Dinge, aber gemeinsam ist uns, dass wir unsere persönliche Freiheit genau gegen diese willkürliche Einkastelung und ignorante Fremdbestimmung verteidigen wollen, was angeblich okay ist und was nicht. Es gibt so einen schönen Merksatz in der Kink-Szene: Nicht auf die Striemen gucken, sondern in die Augen. Heisst: Guck nicht auf die Praktiken, vor allem beurteile sie nicht nach deinen Massstäben, sondern wie es den Leuten geht.

Ob sich zwei Männer küssen, zwei Frauen Hand in Hand gehen, eine crossgedresste und_oder trans Person wie alle anderen am Leben teilhat, ob Nighty mit seinen Partner*innen eine Ausfahrt macht, oder die Wuffels im Rudel rumlaufen: Die Systematik der Anfeindungen und Diskriminierungen ist identisch.

Der Sinn der CSD Demos ist, so viel Bandbreite wir möglich zu zeigen, genau nicht nach cis-hetero-Alltag auszusehen, sondern die gesamte Vielfalt zu feiern. Alles andere widerspräche dem Anlass, den Stonewall Riots und wer sie massgeblich bestimmt hat (nämlich nicht weisse, bürgerliche Schwule, sondern arme, schwarze und farbige gender-diverse Personen, trans und nichtbinäre Personen, Drag Queens). Jede einzelne Person zeigt, dass auch sie mit ihren Eigenheiten und Fetischen zum Spektrum dazu gehört und ebenso zu den durch Vorurteile und stumpfen Hass bedrohten Personen. Es wäre deshalb völlig widersinnig, ohne Not Leute untern Bus zu werfen (also auszugrenzen), weil man zB als Stino-Schwuler nix mit deren Orientierung anfangen kann.

Wir gehören alle zum queeren Spektrum und wir werden nicht angekommen sein, bevor nicht alle akzeptiert werden. Solange wir eine willkürliche Grenze ziehen und "die da" ausgrenzen, so lange lebt der Gedanke auch der nicht-queeren Mehrheit, dass queere Menschen quasi nur gnadenhalber geduldet werden. Die einen ja, die anderen nicht, je nach Laune und Wohlverhalten. Die Riots in der Christopher Street und an anderen Stellen gingen aber um etwas grundsätzliches, nämlich dass diese Mehrheit überhaupt kein Recht hat, uns zu drangsalieren.
Anne-Mette
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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 29 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Jaddy hat geschrieben: So 6. Jul 2025, 13:18 Der Sinn der CSD Demos ist, so viel Bandbreite wir möglich zu zeigen, genau nicht nach cis-hetero-Alltag auszusehen, sondern die gesamte Vielfalt zu feiern.
Bei allem Respekt, aber für mich hat "so viel Bandbreite" irgendwo auch Grenzen. Das erlebe ich auf Veranstaltungen - und das erlebe ich auch bei Anmeldungen für das Forum hier.

"So viel Bandbreite" kann auch dazu führen, dass sich Menschen ausgeschlossen fühlen, gerade wenn es um "Fetisch in Grenzbereichen" geht oder um fehlende Distanz bei Handlungen mit Kindern.
Ich habe Menschen wahrgenommen, die sagten: "nein, als lesbische/schwule Person gehe ich nicht zum CSD; denn mit vielen Ausprägungen habe ich nichts zu tun und ich möchte auch nicht
als eine Person wahrgenommen werden, die so etwas unterstützt".

Gruß
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Re: Mitreden! Deutschland diskutiert Angriff auf die Vielfalt: Wird "queer" zum Feindbild? 30.6.: 20:15

Post 30 im Thema

Beitrag von Claudia »

Jaddy hat geschrieben: So 6. Jul 2025, 13:18 Wir demonstrieren auch für unsere Rechte als Teil der queeren Community und Ponyplay ist nicht unser einziges Label.
Sorry, aber das passt für mich nicht zusammen und gehört nach meinem Empfinden auch nicht in die queere community. Ihr lebt Euren Fetisch aus, aber das hat nichts mit queer zu tun.

Ihr könnt das gerne tun und Anfeindungen sind nicht zulässig, nur ist das für mich etwas sehr Privates und gehört nicht in die Öffenlichkeit! Meine bondage-fantasien lebte ich immer zu Hause aus, nicht in der Öffentlichkeit.

Jaddy hat geschrieben: So 6. Jul 2025, 13:18 Wenn du dich aufbrezelst und einen schönen Tag in der Stadt hast, ist das nichts anderes, als wenn ich mit ein paar Leuten Pony-Play mache.
Oh doch, das ist etwas anderes. Gut, ich brezel mich nicht auf, wenn ich in die Stadt gehe, sondern laufe da in Alltgskleidung rum. Aber ich lebe in der Öffentlichkeit meine Identität und präsentiere keinen Fetisch.

LG Claudia
The greatest act of courage is to be & own all that you are. Without apology.
Without excuses & without any masks to cover the truth of who you truly are.
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