Antientzündliche Ernährung: Was kann sie bewirken? Ein Blick auf die Datenlage | Medscape
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Anne-Mette
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Antientzündliche Ernährung: Was kann sie bewirken? Ein Blick auf die Datenlage | Medscape

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Autoimmunerkrankungen beruhen auf fehlgesteuerten Immunreaktionen, bei denen sich das körpereigene Abwehrsystem gegen gesunde Gewebe richtet. Eine zentrale Rolle spielen dabei chronische Entzündungen – sie sind nicht nur Folge, sondern auch Treiber vieler Krankheiten.

https://deutsch.medscape.com/s/artikelansicht/4914896
Marlene
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Re: Antientzündliche Ernährung: Was kann sie bewirken? Ein Blick auf die Datenlage | Medscape

Post 2 im Thema

Beitrag von Marlene »

Ich habe in den letzten Jahren konsequent Zucker in der Ernährung reduziert und allein schon damit viel verbessern können. Auch Fett und zu viel Salz habe ich stark reduziert. Auch Fertigfraß kommt bei mir absolut nicht mehr auf den Tisch. Macht enorm was aus.
Christiane
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Re: Antientzündliche Ernährung: Was kann sie bewirken? Ein Blick auf die Datenlage | Medscape

Post 3 im Thema

Beitrag von Christiane »

Es macht schon viel aus, wenn man auf Fertiggerichte verzichtet und selbst kocht. Allerdings sollte man beim selber kochen auch ein wenig darauf schauen, was so in den Topf, bzw. die Pfanne kommt.
Und - unterm Strich kommts auch deutlich günstiger.
Die Reduktion des Zuckerkonsums, egal in welcher Form und das konsequente selbst kochen, haben bei mir zu einer deutlichen Linderung meiner Schuppenflechte beigetragen.
Angenehmer Nebeneffekt - auch der Reflux ist fast vollständig verschwunden.
Bei meiner älteren Schwester hat eine drastische Ernährungsumstellung die Neurodermitis fast komplett zum Verschwinden gebracht.
Wir haben uns immer ausgetauscht. Manches hat uns beiden geholfen - Manches nur einem von uns. Klar - 2 Menschen und 2 verschiedene Krankheitsbilder. Aber - es hat uns beiden geholfen, daß wir uns hier ausgetauscht haben.
Und wenn es nur war, daß man mit so einem Sch... Problem nicht allein dasteht.
Durch die ungewohnte zusätzliche Betätigung im Garten die letzten Tage, kam dann doch endlich mal ein Kaloriendefizit raus und ich hab a bissl Gewicht verloren.
Natürlich nicht da, wo ich wollte! (Jetzt braucht die Hose wieder einen Gürtel. :roll: ) :lol:

Ich kann es jeder/m nur ans Herz legen, den Kochlöffel selbst zu schwingen. Nix ist einfacher. Vor allem jetzt mit den ganzen Rezepten im Internet. Ich hab damals mit dem Schulkochbuch angefangen.
Hat auch geklappt - irgendwie. :? :lol:
Und mit fortschreitender Routine wurden auch die Ergebnisse von Mal zu Mal immer besser und die Gerichte herausfordernder. Mittlerweile sind 2 Regalböden nur mit Koch- und Backbüchern gefüllt, aus denen ich mit meiner
Frau viel gemacht habe. Jetzt muß ich langsam wieder reinfinden. Ich ess zwar nicht ungesund, aber so die tollen Sachen wie zu zweit, hab ich jetzt auch schon länger nicht mehr gemacht.
Kommt aber langsam wieder. (flo)
Man muß einfach Zwangseinladungen zum Essen aussprechen - dann lohnt es sich mal aufwändig zu kochen. :mrgreen:
LG
Christiane
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Re: Antientzündliche Ernährung: Was kann sie bewirken? Ein Blick auf die Datenlage | Medscape

Post 4 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Christiane hat geschrieben: Do 29. Mai 2025, 19:00 Jetzt muß ich langsam wieder reinfinden. Ich ess zwar nicht ungesund, aber so die tollen Sachen wie zu zweit, hab ich jetzt auch schon länger nicht mehr gemacht.
Kommt aber langsam wieder.
Man muß einfach Zwangseinladungen zum Essen aussprechen - dann lohnt es sich mal aufwändig zu kochen.
Hallo Christiane,

so ähnlich geht es mir auch. Wo ich früher gerne und fast täglich für 6 gekocht habe, muss ich mich nun alleine motivieren und das ist echt nicht leicht. Aber es macht doch trotzdem Spaß und schmeckt.

Liebe Menschen zum Bekochen einladen ist allerdings eine sehr tolle und auf vielfältige Weise gute Idee, nicht nur weil man endlich mal wieder kochen darf, sondern weil man meist beim Essen eine sehr nette Gesellschaft hat :)
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Re: Antientzündliche Ernährung: Was kann sie bewirken? Ein Blick auf die Datenlage | Medscape

Post 5 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Moin,

Ernährung ist das A und O für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Aber bei einem Punkt muss ich widersprechen. Fett ist sehr wichtig. Aber nicht irgendeins, sondern hochwertiges Fett mit z.B. Omega3-Fettsäuren. Davon braucht es nicht viel.

Viele Grüße
Vicky
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Antientzündliche Ernährung: Was kann sie bewirken? Ein Blick auf die Datenlage | Medscape

Post 6 im Thema

Beitrag von Marlene »

Hallo,

da gebe ich dir recht und ich esse auch gern mal Fleisch. Fisch wegen der Omega3-Fettsäuren ist mir auch wichtig. Allerdings ist es nicht ganz so einfach guten Fisch zu bekommen der nicht aus Aquazucht oder einer munitionsverseuchten See stammt. Auf jeden Fall kommt es auch auf den Zeitpunkt des Essens vorallem abends an und mit Bier habe ich auch nichts am Hut.

V.G. Marlene
Momo58
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Re: Antientzündliche Ernährung: Was kann sie bewirken? Ein Blick auf die Datenlage | Medscape

Post 7 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Mit antientzündlicher Ernährung kann man viele Medikamente reduzieren bzw. sogar ganz weg lassen.

Doch was gehört zu einer antientzündlichen Ernährung? Omega 3 Fettsäuren wurden bereits angesprochen, Da ist aber nicht nur Fisch gemeint. Jeden Tag eine Hand voll Nüsse, Sonnenblumenkerne oder auch Rapsöl gehört dazu.

Zu einer antientzündlichen Ernährung gehören Beeren wie z.B. Erdbeeren Blaubeeren oder Himbeeren aber auch Ananas.

Grünes Gemüse wie Brokkoli, Spinat oder Grünkohl ist ebenfalls antientzündlich, so wie Chili, bunte Paprika oder Karotten. Natürlich darf auch Sauerkraut nicht fehlen.

Vollkornbrot Vollkornnudeln oder Reis geht auch.

Nicht zu vergessen sind Gewürze wie Kurkuma, Ingwer, Muskatnuss, Korriandersaat oder Kümmel.

Schlechte Fette und Zucker weg lassen wurde ja schon angesprochen.

Quark kann äußerlich als Wickel gegen Entzündungen eingesetzt werden.

Um eine antientzündliche Ernährung konsequent durchzuführen, muss erst mal der innere Schweinehund besiegt werden.

LG Manuela
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Susi T
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Re: Antientzündliche Ernährung: Was kann sie bewirken? Ein Blick auf die Datenlage | Medscape

Post 8 im Thema

Beitrag von Susi T »

Der Beitrag ist schon stark komprimiert, wenn auch inhaltlich sehr gut. Man sollte den aber schon lesen, das hilft.
Sonnenblumenkerne z.b enthalten Omega 6, von denen wir in der Regel viel zu viel aufnehmen, wärend es von Omega 3 zu wenig ist. Olivenöl spielt bei dieser Betrachtung zwar eine neutrale Rolle, hat aber dafür andere gute Inhaltsstoffe.
Süße Früchte sind ebenfalls nicht gut, da sie zuviel Zucker enthalten, wenn auch Ananas gute Inhaltsstoffe, aber saure Beeren sind hier klar im Vorteil, vor allem gegenüber Erdbeeren.

Das genannte Quercetin ist z.b in der Schale von Äpfeln enthalten " a Appel everyday keep the Doktor away"(noch besser ist kretischer Cistustee, schon in der Antike wurde Laudanum, ein Konzentrat als Wundermittel gehandelt, aber extrem schwer zu dosieren)
Rutin ist vor allem in grünen Kräutern enthalten und wird im Darm zu Quercetin umgewandelt, klassisch deutsche Küche. Aus Asien kommen viele Gewürze, mit Galgant eine Ingwerart die ebenfalls wie Quercetin aufs Gluthation System einwirkt, aber mit dem Vorteil die Bluthirnschranke überwinden zu können. Zusammen mit Vit C bewirkt man eine verbesserte Regeneration des Gluthations, das für den Abbau von Sauerstoffradikalen zuständig ist, die Zytokine werden reduziert.......nur so als kleines Beispiel, das ist alles kein Hokuspokus, sondern Biochemie und Wissenschaft^^

(Sorry für solche Details, freu mich nur das sowas beschrieben wird, wir haben vor 30 Jahren versucht die Vitalstoffbetrachtung vorwärts zu bringen und sind leider damit nicht weit gekommen)

Also egal wie, wer selber kocht und normale (unverarbeitete) Nahrungsmittel nutzt ist schonmal klar im Vorteil. Wer an einer schweren Autoimmunkrankheit erkrankt ist, hat mit sowas wie den Artikel schonmal eine große Anleitung was man tun kann.
Ich hab das Glück das bei meinem Schatz schon immer gesunde Ernährung auf dem Plan stand, täglich viel Gemüse und Salat plus Vollkornprodukte kommen mir zugute.
Wenn ich alleine bin reichen mir meine Haferflocken mit Gewürzen, Kräuter und noch einige zusätzliche Sachen aus dem Artikel um mich noch gesünder zu ernähren und so läßt sich selbst ein kaputtes System langsam wieder auf die richtige Spur bringen.
Achja, Lokidiät ist da auch eine grobe Richtung.
Liebe Grüße, Tira (flo)
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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