Berliner U-Bahn: Geschlechtertrennung? | EMMA
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Anne-Mette
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Berliner U„Bahn: Geschlechtertrennung? | EMMA

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

In Berlins U-Bahnen kommt es jeden Tag zu sexuellen Übergriffen auf Frauen. Die Grünen und die Queer-Szene möchten das Problem mit Extra-Abteilen für Frauen lösen, pardon für FLINTAS*. Im Ernst?

https://www.emma.de/artikel/berliner-u- ... ung-341769
Lana
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Re: Berliner U„Bahn: Geschlechtertrennung? | EMMA

Post 2 im Thema

Beitrag von Lana »

Bereits im November 2024 hatte die Berliner Grünen-Sprecherin für Verkehrspolitik im Abgeordnetenhaus, Antje Kapek, deswegen Extra-Abteile für Frauen in U-Bahnen gefordert – und damit Wut unter Berlins Bürgerinnen ausgelöst. Denn die wollen sich nicht auf den billigen Plätzen wegsperren lassen, sondern viel mehr, dass die Täter ins Visier genommen werden – nicht die Opfer.
Vielleicht könnte man den Spieß einfach umdrehen und stattdessen Männerabteile einführen. Bin mal gespannt, wann irgend eine woke Marketingagentur auf diese Idee kommt und das dann als feministischen Fortschritt bewirbt. So ähnlich wie "feministische Außenpolitik", die im Kern wenig mehr als Gesprächsverweigerung und Waffenlieferungen in Kriegsgebiete beinhaltete.

Jedenfalls müsste sich die Autorin dann keine Gedanken mehr machen, wer alles Frau sein darf und wer nicht, wenn es ein Abteil exklusiv für Männer gibt und ein anderes für den Rest. Zudem würde man sich so um die potentiellen Täter kümmern und die Frauen (gemäß Definition dieser Zeitschrift) müssten sich nicht diskriminiert fühlen.

LGL
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Jaddy
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Re: Berliner U„Bahn: Geschlechtertrennung? | EMMA

Post 3 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Lana hat geschrieben: Mi 14. Mai 2025, 23:45 Jedenfalls müsste sich die Autorin dann keine Gedanken mehr machen, wer alles Frau sein darf und wer nicht, wenn es ein Abteil exklusiv für Männer gibt und ein anderes für den Rest.
Nunja... Gemäss EMMA, bzw Schwarzer, gibt es nur zwei unveränderliche, biologisch determinierte Geschlechter. Ganz so wie Trump verkündet hat. Aber bei EMMA darf immerhin wer sich besonders folgsam allen Prozeduren unterwirft zwar nicht Frau nennen, sondern ist nur teilweise geduldete Transfrau. Aber nicht in "echten" Frauenräumen.

Du kannst ja mal schätzen, ob "wir" in den Abteilen mitfahren dürften, oder stattdessen - auch als LGBTQIA* bzw INTA* - "ungeschützt" fahren müssten.

Sprich: EMMA will keine wirklich andere Lösung. Sie wollen einfach nur die Verhältnisse umdrehen. Ihre Chefin ist vom Typ her eigentlich ein Macho und hat nichts gegen eine rabiate Ellenbogengesellschaft. Aber sie ist sauer, dass sie das nicht richtig ausleben kann, weil sie eine Frau in einer patriarchalen Welt ist.

Die Idee von Schutzabteilen ist allerdings dennoch Mist, solange drei Meter weiter alles beim alten bleibt. Dann geht es nämlich wirklich langsam zurück zur gesellschaftlichen Geschlechtertrennung. Diesmal aus "präventiver Selbsteinschliessung".
Olivia
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Re: Berliner U„Bahn: Geschlechtertrennung? | EMMA

Post 4 im Thema

Beitrag von Olivia »

...zu dem Thema gabs schon vor kurzem einiges:

viewtopic.php?p=404257#p404257
Nicole Fritz
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Re: Berliner U„Bahn: Geschlechtertrennung? | EMMA

Post 5 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Lana hat geschrieben: Mi 14. Mai 2025, 23:45Männerabteile
Interessanter Ansatz. Als Anregung für eine Diskussion könnte das sicher etwas bringen, aber ... .

Wo sollte ich dann im "Hybrid-Modus" einsteigen? Dann machen mich entweder die "echten" Männer fertig, oder die Frauen jagen mich davon. Ich hätte echt keine Lust, mich für jede kurze U-Bahn-Fahrt jedes Mal so zurecht zu machen, dass ich zweifelsfrei als Frau durch gehe. Dazu kommt, dass ich von Schminke, Haare färben, aufwändigen Frisuren und ähnlichem inzwischen vollkommen abgekommen bin.

Ich könnte den Frauen jedoch zeigen, wie meine Leere Hand (空手 - kara te) funktioniert. Die habe ich aber selbst seit über 50 Jahren nicht mehr eingesetzt. Zuletzt habe ich vor ein paar Jahren in unserem Freibad an einem Sandsack trainiert. Der wurde dann entfernt, damit ich ihn nicht weiter ruiniere. Das größte Problem ist dabei, dass ein Schlag aus Versehen tödlich sein könnte. Und so, wie sich unsere Justiz derzeit präsentiert, könnte das dann nicht als Notwehr verstanden werden.

LG Nicole
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