Mehr Abtreibungen in den USA – aber warum? | evangelische Zeitung
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Anne-Mette
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Mehr Abtreibungen in den USA – aber warum? | evangelische Zeitung
De Gesamtzahl der Schwangerschaftsabbrüche in den USA steigt, obwohl der straffreie Zugang zu Abtreibungen massiv eingeschränkt ist. Die Trends in den 50 Bundesstaaten gehen in entgegengesetzte Richtungen.
https://evangelische-zeitung.de/mehr-ab ... aber-warum
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Jaddy
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Re: Mehr Abtreibungen in den USA – aber warum? | evangelische Zeitung
Ein trotz etlicher Wörter ziemlich spärlicher Artikel.
1. Gesamtzunahme USA-weit ca 1%? Das ist vermutlich innerhalb der statistischen Unsicherheit, jedenfalls wenn es nach den Zahlen der letzten beiden Jahre geht. Monatliche Standardabweichung ~5%... Guttmacher selbst beschreibt etwas wolkig (ganz unten auf der Seite), dass sie monatlich "rotating samples" von einer Liste von "abortion providers" holen und damit ihre Schätzungen ("estimates") erstellen. Ich sehe da also keine echte Zunahme.
2. Die Betroffenen reisen für den Abbruch in Staaten mit liberaleren Regeln? "Nein! Doch! Oh!". Eine Binse.
3. Die Medikamente für einen Abbruch innerhalb der ersten 12 Wochen werden zunehmend per Post verschickt? Ja. Da gibt es einige Netzwerke und sogar Homebrew-Initiativen. Nicht wenige potenziell Betroffene beschaffen sich die Pillen sogar präventiv. Ob das in die Zahlen oben eingegangen ist?
Die Original-Pressemitteilung ist übrigens https://www.guttmacher.org/news-release ... -data-2024 Leicht zu finden per Suchmaschine. Ausgehend davon liest sich der zitierte Artikel wie eine leicht redigierte "KI"-Zusammenfassung.
Das nur zur Einordnung
1. Gesamtzunahme USA-weit ca 1%? Das ist vermutlich innerhalb der statistischen Unsicherheit, jedenfalls wenn es nach den Zahlen der letzten beiden Jahre geht. Monatliche Standardabweichung ~5%... Guttmacher selbst beschreibt etwas wolkig (ganz unten auf der Seite), dass sie monatlich "rotating samples" von einer Liste von "abortion providers" holen und damit ihre Schätzungen ("estimates") erstellen. Ich sehe da also keine echte Zunahme.
2. Die Betroffenen reisen für den Abbruch in Staaten mit liberaleren Regeln? "Nein! Doch! Oh!". Eine Binse.
3. Die Medikamente für einen Abbruch innerhalb der ersten 12 Wochen werden zunehmend per Post verschickt? Ja. Da gibt es einige Netzwerke und sogar Homebrew-Initiativen. Nicht wenige potenziell Betroffene beschaffen sich die Pillen sogar präventiv. Ob das in die Zahlen oben eingegangen ist?
Die Original-Pressemitteilung ist übrigens https://www.guttmacher.org/news-release ... -data-2024 Leicht zu finden per Suchmaschine. Ausgehend davon liest sich der zitierte Artikel wie eine leicht redigierte "KI"-Zusammenfassung.
Das nur zur Einordnung