Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
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Anne-Mette
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Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
Nach einer Fusion deiner Klinik darfst du einen wichtigen Teil deiner Arbeit nicht mehr machen – klingt wie ein schlechter Film? Das ist jetzt einem Gynäkologen passiert. Der Streitpunkt: Schwangerschaftsabbrüche. Sein Gegner: Die katholische Kirche.
https://www.doccheck.com/de/detail/arti ... ssenschaft
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Knäckebrötchen
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Re: Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
Zum
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Und ja, ich kann sehr gut verstehen, warum sich Menschen von der Kirche abwenden. Wer das liest und hier nicht wütend wird, ist ein Stein.
Und ja, ich kann sehr gut verstehen, warum sich Menschen von der Kirche abwenden. Wer das liest und hier nicht wütend wird, ist ein Stein.
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Anne-Mette
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Re: Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
Zum Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Hamm
Kirchenrecht darf ärztliche Berufsfreiheit und Frauengesundheit nicht gefährden
hpd: https://hpd.de/artikel/kirchenrecht-dar ... rden-23046
Kirchenrecht darf ärztliche Berufsfreiheit und Frauengesundheit nicht gefährden
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Val44721
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Re: Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
Erinnert mich an das eine Zitat aus Shrek irgendwie:
Ich hoffe jemand hält die auf, denn sie selber werden immer und immer weitermachen, sieht man ja an anderen Ländern.
Die Kirche opfert die Leben von anderen für ihren eigenen Glauben. Ihre Regeln bestimmen, wie andere zu Leben und zu Sterben haben. Was man sich alles mit Geld kaufen kann. Selbst Recht.Some of you may die, but it's a sacrifice I am willing to make.
Ich hoffe jemand hält die auf, denn sie selber werden immer und immer weitermachen, sieht man ja an anderen Ländern.
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Lana
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Re: Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
Ich kann gar nicht verstehen, wie es zu so einer Situation kommen kann.
Da wird also der Krankenhausbetrieb aus kommunalen Steuergeldern finanziert. Früher zwei Krankenhäuser, eines mit evangelischer Leitung, und eins mit katholischer.
Dann legt man die beiden Krankenhäuser zusammen, wahrscheinlich um Kosten zu sparen, und die katholische Kirche sagt in dem Zuge ultimativ:
Keine Abtreibungen mehr, nur in lebensbedrohlichen Fällen, und zwar auch im ehemals evangelischen Teil.
Warum lässt man sich seitens der Kommunalverwaltung überhaupt auf solche Unverschämtheiten ein? Die Kommune bezahlt den Krankenhausbetrieb komplett selbst, also sollte sie auch in der Lage sein, die Bedingungen dafür zu definieren. Wenn die katholische Kirche diese Bedingungen als Auftragnehmer(!) nicht akzeptieren will, dann ist sie halt raus. Soll sie den Laden auf eigene Kosten weiterführen, oder, weil das nicht funktionieren würde, die Kommune den Betrieb selbst übernehmen.
Aber der Erpressung der katholischen Kirche nachzugeben und dann weiterhin den Betrieb durch die Kommune zu finanzieren, das ist einfach frech. Und dann noch so tun, als wäre das unvermeidlich gewesen.
Klar ist die katholische Kirche der Auslöser der Problems. Aber den jetzt gültigen Betreibervertrag haben auch noch andere Leute unterschrieben. Die sind für die Misere genauso verantwortlich.
Was haben die sich dabei eigentlich gedacht?
LGL
Da wird also der Krankenhausbetrieb aus kommunalen Steuergeldern finanziert. Früher zwei Krankenhäuser, eines mit evangelischer Leitung, und eins mit katholischer.
Dann legt man die beiden Krankenhäuser zusammen, wahrscheinlich um Kosten zu sparen, und die katholische Kirche sagt in dem Zuge ultimativ:
Keine Abtreibungen mehr, nur in lebensbedrohlichen Fällen, und zwar auch im ehemals evangelischen Teil.
Warum lässt man sich seitens der Kommunalverwaltung überhaupt auf solche Unverschämtheiten ein? Die Kommune bezahlt den Krankenhausbetrieb komplett selbst, also sollte sie auch in der Lage sein, die Bedingungen dafür zu definieren. Wenn die katholische Kirche diese Bedingungen als Auftragnehmer(!) nicht akzeptieren will, dann ist sie halt raus. Soll sie den Laden auf eigene Kosten weiterführen, oder, weil das nicht funktionieren würde, die Kommune den Betrieb selbst übernehmen.
Aber der Erpressung der katholischen Kirche nachzugeben und dann weiterhin den Betrieb durch die Kommune zu finanzieren, das ist einfach frech. Und dann noch so tun, als wäre das unvermeidlich gewesen.
Klar ist die katholische Kirche der Auslöser der Problems. Aber den jetzt gültigen Betreibervertrag haben auch noch andere Leute unterschrieben. Die sind für die Misere genauso verantwortlich.
Was haben die sich dabei eigentlich gedacht?
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Val44721
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Re: Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
Auch wenns nicht so bekannt ist, das ist tatsächlich der Normalzustand. Wenn irgendwo zum Beispiel katholisches Krankenhaus oder evangelischer Kindergarten draufsteht, heißt das nicht, dass das deren Krankenhaus oder Kindergarten ist. Die Kosten trägt der Staat, das Sagen kriegt die Kirche. Und als Dank dafür, dass sie diese deren ethische Führung übernimmt, werden die Gehälter der Angestellten der Kirche dazu auch vom Staat übernommen, auch wenn diese gar nicht für dessen Betrieb gebraucht werden, und die Kirche wird vom Einhalten der Arbeitnehmerschutzgesetze entbunden.Lana hat geschrieben: Di 29. Apr 2025, 19:33 Ich kann gar nicht verstehen, wie es zu so einer Situation kommen kann. Da wird also der Krankenhausbetrieb aus kommunalen Steuergeldern finanziert.
Warum lässt man sich seitens der Kommunalverwaltung überhaupt auf solche Unverschämtheiten ein? Die Kommune bezahlt den Krankenhausbetrieb komplett selbst, also sollte sie auch in der Lage sein, die Bedingungen dafür zu definieren.
Aber der Erpressung der katholischen Kirche nachzugeben und dann weiterhin den Betrieb durch die Kommune zu finanzieren, das ist einfach frech. Und dann noch so tun, als wäre das unvermeidlich gewesen.
Ich merk gerade wie negativ der Kirche gegenüber sich das ließt, dabei hab ich nur Tatsachen aufgezählt.
LG
Valerie
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Anne-Mette
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Re: Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
hpd:
Dienstanweisung des Klinikums Lippstadt gegen einen Gynäkologen:
Keine Abtreibung – weil es die "katholischen Partner" so wollen
https://hpd.de/artikel/keine-abtreibung ... llen-23059
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Claudia
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Re: Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
Diese Kritik ist in vielen/manchen Fällen auch berechtigt. Es wäre nur schön und so erlebe ich Dich auch, dass Du die Kritk gegenüber der Institution nicht auf die Gläubigen überträgst. Nicht überall, wo Kirche draufsteht, ist auch Christentum drin.Val44721 hat geschrieben: Di 29. Apr 2025, 20:02 Ich merk gerade wie negativ der Kirche gegenüber sich das ließt, dabei hab ich nur Tatsachen aufgezählt.
LG
Valerie
Nein, ich will hier keine neue Glaubensdebatte anzetteln!
LG Claudia
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Michi
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Re: Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
Andere Sichtweisen als deine/eure sollen also nicht gesagt werden?Claudia hat geschrieben: Di 6. Mai 2025, 15:50 Nein, ich will hier keine neue Glaubensdebatte anzetteln!
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Claudia
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Re: Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
Sorry Michi, aber da hast Du mich falsch verstanden. Natürlich kannst Du Dich dazu äußern, wäre sehr schön mit mehreren Sichten. Nur wurde mir bei dieser langen Debatte immer vorgehalten, ich würde missionieren. Und deshalb meine Bemerkung, weil ich sonst dazu nichts sagen möchte.
LG Claudia
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Nicole Fritz
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Re: Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
Hiermit sollte endgültig klar sein, warum ich - auf dem Papier noch evangelisch - endgültig Heide*in geworden bin. Lasst die Kirchen dort hin gehen, wo sie hin gehören - zu ihrem Satan in die ewige Verdammnis. Amen.
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Michi
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Re: Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
In deinem vorherigen Beitrag konnte ich keine Missionierung erkennen.Claudia hat geschrieben: Di 6. Mai 2025, 23:30 Natürlich kannst Du Dich dazu äußern, wäre sehr schön mit mehreren Sichten. Nur wurde mir bei dieser langen Debatte immer vorgehalten, ich würde missionieren. Und deshalb meine Bemerkung, weil ich sonst dazu nichts sagen möchte.
Was ich nur zu Bedenken geben wollte ist der Punkt, dass die Kirchen durch die Mitgliedschaft der Gläubigen getragen werden, und daraus auch die Rechtfertigung ziehen, ihre verkrusteten Ansichten der Gesellschaft aufzuoktroyieren. Hier sollten Gläubige dann auch so konsequent sein, der Einrichtung den Rücken zu kehren. Ihr Glaube ist doch nicht weniger wert, weil sie nicht (mehr) einer Kirche angehören.
Ich bin völlig fein damit, wenn eine Frau sich gegen Abreibung entscheidet, weil das für sie nicht mit ihrem Glauben vereinbar ist. Aber es wird zu einem massiven Problem, wenn Frauen systematisch die Möglichkeiten genommen werden, ihr gesetzlich verbrieftes Recht auf Abtreibung in Anspruch zu nehmen. Und genau das machen beide Kirchen (wenn auch in unterschiedlichem Umfang), indem sie die Krankenhäuser per Trägerschaft unter ihre Gewalt bringen, und dann ihr "Kirchen"-Recht über staatliches Recht stellen. Wenn das bei anderen Religionen gemacht wird, sich über staatliches Recht zu stellen, wird das ja auch .. völlig zu Recht .. ganz vehement kritisiert und bekämpft.
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Claudia
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Re: Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
Dann hast Du vielleicht etwas als eien solche gedeutet, die aber nicht so gemeint war. Aber darum geht es hier ja nicht.MichiWell hat geschrieben: Di 6. Mai 2025, 23:49In deinem vorherigen Beitrag konnte ich keine Missionierung erkennen.Claudia hat geschrieben: Di 6. Mai 2025, 23:30 Natürlich kannst Du Dich dazu äußern, wäre sehr schön mit mehreren Sichten. Nur wurde mir bei dieser langen Debatte immer vorgehalten, ich würde missionieren. Und deshalb meine Bemerkung, weil ich sonst dazu nichts sagen möchte.
Nein, der Glaube ist nicht weniger wert, im Moment lebe ich meinen auch weitgehend allein. Aber ich werde nicht austreten, weil ich selbst wenn es nur im kleinen Rahmen möglich sein wird, ein wenig an dieser Kirche verändern möchte. Und das geht nicht ausschließlich, aber doch einfacher und mit mehr Aussicht auf Erfolg, wenn man selbst mit dazu gehört. Veränderung geht eigentlich nur von innen heraus, das ist so meine Erfahrung.MichiWell hat geschrieben: Di 6. Mai 2025, 23:49 Was ich nur zu Bedenken geben wollte ist der Punkt, dass die Kirchen durch die Mitgliedschaft der Gläubigen getragen werden, und daraus auch die Rechtfertigung ziehen, ihre verkrusteten Ansichten der Gesellschaft aufzuoktroyieren. Hier sollten Gläubige dann auch so konsequent sein, der Einrichtung den Rücken zu kehren. Ihr Glaube ist doch nicht weniger wert, weil sie nicht (mehr) einer Kirche angehören.
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Re: Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
Wäre die Kirche nicht die Kirche, sondern eine demokratische Einrichtung, würde ich dir durchaus zustimmen, und dich in deinem Bemühen sehr bestärken. Tut mir leid, aber so muss ich sagen: Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt! Du kannst nicht deren abgefucktes*) Spiel mitspielen und glauben, dadurch etwas verändern zu können. Oder wie mein Kind neulich anmerkte: Man kannst nicht immer wieder das selbe tun, und ein anderes Ergebnis erwarten. Irgendwas muss sich also in der Beziehung Gläubige <-> Kirche wohl deutlich ändern .. meine Meinung.Claudia hat geschrieben: Mi 7. Mai 2025, 01:17 Nein, der Glaube ist nicht weniger wert, im Moment lebe ich meinen auch weitgehend allein. Aber ich werde nicht austreten, weil ich selbst wenn es nur im kleinen Rahmen möglich sein wird, ein wenig an dieser Kirche verändern möchte. Und das geht nicht ausschließlich, aber doch einfacher und mit mehr Aussicht auf Erfolg, wenn man selbst mit dazu gehört. Veränderung geht eigentlich nur von innen heraus, das ist so meine Erfahrung.
*) Die Kirchen sind nach wie vor darum bemüht, Menschen (alle, nicht nur ihre Anhänger) unter "Gründen, die für mich nur fadenscheinige Vorwände sind, in ihren Rechten einzuschränken. Und nach ein paar Jahren mikroskopisch kleiner "Fortschritte" gehen die Bestrebungen auch gerade wieder stark in die entgegengesetzte Richtung, hin zu mehr Einschränkungen.
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Re: Abtreibung: Kirche über Wissenschaft? | doccheck
Die Hoffnung war gestorben, aber sie wurde wiederbelebt.
Wenn ich bei allem, was ich verändern möchte, immer in diese negative Haltung "bringt sowieso nix" haben würde, da bräuchte ich überhaupt nichts mehr tun. Dann wäre das Leben eben vorbei, egal, hätte ja nichts bewirkt.
Wenn ich nichts bewirken kann, muss ich mir aber nicht vorwerfen, es nicht versucht zu haben.
Wenn ich etwas bewirke, ist es gut, das auch versucht zu haben.
LG Claudia
Wenn ich bei allem, was ich verändern möchte, immer in diese negative Haltung "bringt sowieso nix" haben würde, da bräuchte ich überhaupt nichts mehr tun. Dann wäre das Leben eben vorbei, egal, hätte ja nichts bewirkt.
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