Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel
Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel - # 2

Knäckebrötchen
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Re: Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel

Post 16 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Lavendellöwin hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 12:52
Knäckebrötchen hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 12:29 Also ohne jetzt jede Geburtsurkunde in UK zu kennen und ohne überhaupt zu wissen was wie und in welche Form in UK in der Geburtsurkunde steht - ob es überhaupt sowas gibt - es steht doch ganz klar und deutlich da: das Geschlecht, das dir bei deiner Geburt zugewiesen wurde.

Äh...

du hast nicht verstanden was ich meine. Was also wenn da in der Urkunde kein Geschlecht, sondern nur ein
"any name" steht?

Wo würde ich dann in England hingehen wenn ich mal müsste? Darf ichs mir dann aussuchen wo ich hingehe?
Oder gilt es erst ab da, wo in meinem Untersuchungsheft meine Genitalien nicht mehr beanstandet werden?
Ist nämlich bei mir so...

Ich frag das ja nicht nur, damit du eine exkludierende Antwort raushauen kannst..
Hi Marie,

ich denke, ich hab dich da schon so verstanden, wie Du das jetzt nochmal konkretisierst. Es ist halt nur so, das dein Fall dann sehr wahrscheinlich ein spezieller Einzelfall ist, der egal wo als solcher bewertet werden müsste.

Was also willst du denn hören? Wir hier können auch nur mit dem arbeiten und das interpretieren, was wir aus der Presse und anderen Mitteilungen erfahren. Und ich wüsste nicht, dass sich der UKSC dahingehend zu solchen Details geäußert hat.

Also ist doch alles Raten müßig. Sorry. Wir wissen ja nicht mal, wie im Konfliktfall direkt vor Ort eine Entscheidung getroffen werden würde. Wird eine "biologische Frau" angezweifelt auf der Damentoilette, muss da ja irgendwie was passieren. Heißt das also in der Konsequenz, dass alle Personen, die als weiblich gelesen werden wollen ab sofort ihr Birth certificate neben dem Ausweis einstecken müssen? Ich weiß es nicht.
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Re: Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel

Post 17 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Ich denke jetzt mal in eine andere Richtung, weg von der Toilette.
Das würde meines Erachtens bedeuten dass eine Transfrau mit Gaop im Krankenhaus in ein Männerzimmer müsste.
Gruseliger Gedanke.

Tatjana
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Re: Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel

Post 18 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Tatjana_59 hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 13:44 Ich denke jetzt mal in eine andere Richtung, weg von der Toilette.
Das würde meines Erachtens bedeuten dass eine Transfrau mit Gaop im Krankenhaus in ein Männerzimmer müsste.
Gruseliger Gedanke.

Tatjana
Warum, weil Männer sich nicht unwohl fühlen, wenn sie neben einer Frau liegen? Also nicht alle Männer finden es besonders toll, sich neben einer klar weiblich gelesenen Person ausziehen zu müssen.

Und Frauen liegen dann mit trans*Männern auf dem Zimmer. Auch nicht besonders prickelnd. Ich würde mir echt wünschen, dass wir da nicht in die gleiche Denkfalle tappen und inklusiver diskutieren. Es hängt sich zwar alles an uns trans* Frauen auf, Leidtragende sind aber alle.
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Re: Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel

Post 19 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Knäckebrötchen hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 14:04
Tatjana_59 hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 13:44 Ich denke jetzt mal in eine andere Richtung, weg von der Toilette.
Das würde meines Erachtens bedeuten dass eine Transfrau mit Gaop im Krankenhaus in ein Männerzimmer müsste.
Gruseliger Gedanke.

Tatjana
Warum, weil Männer sich nicht unwohl fühlen, wenn sie neben einer Frau liegen? Also nicht alle Männer finden es besonders toll, sich neben einer klar weiblich gelesenen Person ausziehen zu müssen.

Und Frauen liegen dann mit trans*Männern auf dem Zimmer. Auch nicht besonders prickelnd. Ich würde mir echt wünschen, dass wir da nicht in die gleiche Denkfalle tappen und inklusiver diskutieren. Es hängt sich zwar alles an uns trans* Frauen auf, Leidtragende sind aber alle.
Ob Transfrau oder auch BioFrau, beide fühlen sich in einem Männerzimmer nicht wohl, im Umkehrschluß eben auch TransMönner und Bio Männer nicht im Frauenzimmer.
Gibt vermutlich wenige Ausnahmen.
Ich jedenfalls möchte nicht mit Männern in einem Zimmer liegen, nur weil mein Geburtsgeschlecht männlich ist.
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Re: Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel

Post 20 im Thema

Beitrag von Michi »

Claudia hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 10:53
Lana hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 08:28 Gibt es dann endlich mal eine eindeutige Definition, was das sein soll, eine biologische Frau?
Ohne passenden Gen-Test kommst Du da nicht rein. GB=Absurdistan.
Warte nur ab! Das wird hier auch bald passieren. Unsere tollen christlichen Parteien sind auch ganz hart dran, unsere Rechte zu beschneiden. Die Dorothee Bär von der CSU ist eine ihrer Speerspitzen im Kampf gegen trans*. Die war vor 2 Jahren in den USA bei Ron Desantis, und hat sich da bestimmt Tipps geholt, wie sie gegen uns vorgehen können/sollen.

Die ganze Welt ist ein Irrenhaus, und die Irren ergaunern sich wieder die Schlüsselgewalt!
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel

Post 21 im Thema

Beitrag von Vesta »

Unter britischen Transsexuellen ist das Urteil ein ziemlicher Schock, denn es entzieht ihnen den Boden unter den Füßen.

Lesenswert:
https://www.theguardian.com/society/202 ... urt-ruling

MichiWell hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 22:07 Warte nur ab! Das wird hier auch bald passieren.
Das denke ich nicht. Unser BVG hatte in den letzten Jahrzehnten eine andere Linie in der Rechtsprechung, die auf gleiche Rechte für Minderheiten geht.
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Re: Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel

Post 22 im Thema

Beitrag von Michi »

Vesta hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 22:41 Unter britischen Transsexuellen ist das Urteil ein ziemlicher Schock, denn es entzieht ihnen den Boden unter den Füßen.

Lesenswert:
https://www.theguardian.com/society/202 ... urt-ruling

MichiWell hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 22:07 Warte nur ab! Das wird hier auch bald passieren.
Das denke ich nicht. Unser BVG hatte in den letzten Jahrzehnten eine andere Linie in der Rechtsprechung, die auf gleiche Rechte für Minderheiten geht.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt!

Der Richter in UK, der vor ein paar Tagen sein Urteil gegen Transsexuelle gefällt hat, hat noch dreist gesagt, dass Transsexuelle wegen seines "wegweisenden" Urteils nun keineswegs diskriminiert werden würden. Aber nachdem die britische Gleichstellungskommission so schnell reagiert hat, halte ich das für ein abgekartetes Spiel. Gleichstellung und Menschenrechte .. aber nicht für alle!
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Re: Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel

Post 23 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Vesta hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 22:41
MichiWell hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 22:07 Warte nur ab! Das wird hier auch bald passieren.
Das denke ich nicht. Unser BVG hatte in den letzten Jahrzehnten eine andere Linie in der Rechtsprechung, die auf gleiche Rechte für Minderheiten geht.
Falls die Situation eintritt - ein Bundesgesetz oder Ministeriumserlass -, dauert eine Verfassungsbeschwerde Jahre bis zur Entscheidung, kostet viel (Arbeits)zeit, Geld und Nerven, und benötigt eine betroffene Person, die das inklusive der Vorinstanzen durchhält und etliche Fachleute für Form und Inhalt. Das Verfassungsgericht kann die Beschwerde abweisen, und der Erfolg ist, siehe Verfassungsmässigkeit der TSG-Gutachten, nicht sicher.

Falls es ein Landesgesetz oder Landeserlass ist, geht das ganze erst zum Landesverfassungsgericht: Föderalismus! Wenn sich bspw "konservative" Landesregierungen absprechen, basteln sie solche Regeln in irgendeine ihrer untergeordneten Landesverordnungen, so dass in jedem Bundesland einzeln geklagt werden muss.

Bei all dem mal vorausgesetzt, dass die zuständigen Senate dann (immer noch) mit eher wohlwollenden Leuten besetzt ist und nicht mit queer-feindlichen oder insgesamt dysfunktional ist, weil die Faschisten im Bundes- bzw Landtag eine Sperrminorität haben und damit die Regierung erpressen. Sei es um ihre Leute ins Gericht zu bekommen oder irgendwelche Gesetze durchzukriegen. In Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist das schon so. Alles vorausgesagt im Thüringen-Projekt, einfach erklärt in der Anstalt vom Oktober 2023 ab Minute 40, inkl Faktencheck (PDF) ab S.21.

Wir sind also, realistisch betrachtet, nur noch eine Haaresbreite von diesen Szenarien entfernt, wo uns kein Verfassungsgericht mehr helfen wird.
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Re: Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel

Post 24 im Thema

Beitrag von Lana »

Knäckebrötchen hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 12:29 Aber die Frauen, anstatt sich zu freuen, dass jemand sich aktiv auf "ihre Seite schlägt" unterstellen direkt "da will ein Mann unsere Position schwächen". Es ist schon etwas grotesk.
Ich nehme das in meinem Umfeld nicht so wahr. Bis auf eine "Alt-Feministin" habe ich noch keine Frau getroffen, die mir das unterstellt hätte. Im Gegenteil, die allermeisten freuen sich über mich als "Überläuferin".

Deine Darstellung spiegelt die Erzählung wieder, die ständig von den Medien wiedergekäut wird und stellt "die Frauen" ungerechtfertigt schlecht dar. Ziel ist Spaltung, binäres Wir-gegen-die-Denken wird gefördert.

Und es funktioniert. Weil inzwischen viele glauben, dass alle gegen trans sind. Das stimmt aber gar nicht. Es wird nur so dargestellt.

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Re: Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel

Post 25 im Thema

Beitrag von Lina »

Eine Freundin hat mich gerade auf einen Vorfall in UK aufmerksam gemacht, wo eine lesbische cis Frau, gezwungen wurde, die Herrentoilette zu benutzen. Weil man meinte, sie sehe nicht aus wie eine Frau.
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Re: Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel

Post 26 im Thema

Beitrag von Rusza »

MichiWell hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 22:07 Die Dorothee Bär von der CSU ist eine ihrer Speerspitzen im Kampf gegen trans*. Die war vor 2 Jahren in den USA bei Ron Desantis, und hat sich da bestimmt Tipps geholt, wie sie gegen uns vorgehen können/sollen.

Die ganze Welt ist ein Irrenhaus, und die Irren ergaunern sich wieder die Schlüsselgewalt!
Dorothea Baer hat eine Bilderbuchkarriere vorgelegt,sie ist beruflich erfolgreich, verheiratet und hat drei Kinder.Eine Frau ohne Fehl und Tadel, so mag man zumindest glauben.An ihr wird in Zukunft kein Weg vorbeiführen.Sie dürfte wohl für viele so etwas wie eine Vorzeigepolitikerin sein.Mich beeindrucken allerdings scheinbar perfekte Leute überhaupt nicht.So mache ich mir wegen ihr vorerst überhaupt keinen Kopf.Eine Bürgerin halt,nicht mehr und nicht weniger.
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Post 27 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Lana hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 23:44
Knäckebrötchen hat geschrieben: Mo 28. Apr 2025, 12:29 Aber die Frauen, anstatt sich zu freuen, dass jemand sich aktiv auf "ihre Seite schlägt" unterstellen direkt "da will ein Mann unsere Position schwächen". Es ist schon etwas grotesk.
Ich nehme das in meinem Umfeld nicht so wahr. Bis auf eine "Alt-Feministin" habe ich noch keine Frau getroffen, die mir das unterstellt hätte. Im Gegenteil, die allermeisten freuen sich über mich als "Überläuferin".

Deine Darstellung spiegelt die Erzählung wieder, die ständig von den Medien wiedergekäut wird und stellt "die Frauen" ungerechtfertigt schlecht dar. Ziel ist Spaltung, binäres Wir-gegen-die-Denken wird gefördert.

Und es funktioniert. Weil inzwischen viele glauben, dass alle gegen trans sind. Das stimmt aber gar nicht. Es wird nur so dargestellt.

LGL
Ja, Lana, im Grunde hast Du natürlich recht. Im Alltag spürt man wenig bis gar keine Ablehnung sondern Offenheit, Akzeptanz und Annahme. Und das bezieht sich - zumindest in meinem Fall - auf alle Lebensbereiche, vom Sport über die Familie bis hin zum Arbeitgeber. Ich habe auch noch nie persönlich zu hören bekommen, dass ich mich als "Mann" irgendwo reindrängen und einer Frau den Platz wegnehmen wolle/würde.

Aber, und darum habe ich das so geschrieben, wir erleben diese trans*phoben Angriffe ja doch häufig und eben medial sehr hoch aufgehängt. Und das sind ja nicht nur die typischen Angriffe alter (weißer) Männer - wie Trump, Starmer, Söder oder Putin - sondern eben halt auch sehr lautstarken Frauen. Und das finde ich eben problematisch. Das sich Männer an uns abarbeiten weil sie mit ihren eigenen Komplexen nicht klar kommen ist lästig, aber damit kann ich umgehen.

Das Frauen sich hinstellen und uns als ihr "größtes Problem" bezeichnen, das ist es, was mich so kekst. Das mir von quasi "meiner Peergroup" unterstellt wird, ich wäre hinter Frauen und/oder Kindern her, würde das nur machen um Frauen noch mehr zu unterdrücken...Und da stehen dann Rowling, Schwarzer, Mace, Greene, Weidel - Frauen die angeblich für die Rechte der Frauen einstehen, aber faktisch nur reaktionären, diskriminierenden und segregierenden Mist von sich geben.

Und es ist ja nicht so, als ob das "nur" in den Medien stattfindet. Es hat ja konkrete Auswirkungen, wie wir hier diskutieren. Das sich Frauen gegen trans* Frauen stellen führt zu Problemen für uns im Hier und Jetzt. Es waren nicht Männer, die gegen trans* Frauen im schottischen Parlament gekämpft haben, sondern Frauen. Es waren nicht Männer, die sich für den Ausschluß von trans* Menschen aus dem 2010 Equality Act eingesetzt haben - sondern Frauen.

Und das zeig mir mal auf Seite der trans* Männer. Ich wüsste nicht, dass es da jemals groß was zu gegeben hätte.
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Re: Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel

Post 28 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Rusza hat geschrieben: Di 29. Apr 2025, 08:50 Dorothea Baer hat eine Bilderbuchkarriere vorgelegt,sie ist beruflich erfolgreich, verheiratet und hat drei Kinder.Eine Frau ohne Fehl und Tadel, so mag man zumindest glauben.An ihr wird in Zukunft kein Weg vorbeiführen.Sie dürfte wohl für viele so etwas wie eine Vorzeigepolitikerin sein.Mich beeindrucken allerdings scheinbar perfekte Leute überhaupt nicht.So mache ich mir wegen ihr vorerst überhaupt keinen Kopf.Eine Bürgerin halt,nicht mehr und nicht weniger.
Bär soll jetzt Ministerin werden. Zwar "nur" für Forschung und Raumfahrt, wovon sie nachweislich keine Ahnung aber starke faktenfreie Meinungen hat, jedoch wird sie mit am Kabinettstisch sitzen, wenn irgendwas in Bezug auf queeres Leben, trans, inter, nichtbinär, etc. diskutiert wird - wovon sie ebenfalls keine Ahnung aber starke, faktenfreie Meinungen hat. Sie ist mit entsprechenden, meist erzkonservativ-"christlichen" Gruppen vernetzt, die auch guten Kontakt zu den entsprechenden Leuten hinter Trump, Vance, Orban, Meloni usw haben.

Wir können sicher sein, dass sie Massnahmen gegen geschlechtliche Vielfalt mindestens vehement unterstützen wird, wenn sie nicht sogar selbst welche von der Seite lanciert. Darunter auch "Gender-Verbote", Restriktion des SBGG, Einschränkung der trans Gesundheitsversorgung, usw. Natürlich alles nur in bester Absicht, zum Schutz von Kindern und Jugendlichen und Frauen... Hat sie alles schon mehrfach öffentlich gesagt, tw auch im Bundestag. Denkt dran, dass med. Transistionsmassnahmen aktuell nur aufgrund eines Briefs von Lauterbach mit einer "Empfehlung" an den GKV Spitzenverband übernommen werden.
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Re: Neue Richtlinie beschlossen: Transfrauen müssen in Großbritannien nun Männerklos benutzen | Tagesspiegel

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Beitrag von Lana »

Knäckebrötchen hat geschrieben: Di 29. Apr 2025, 09:21 Und das sind ja nicht nur die typischen Angriffe alter (weißer) Männer - wie Trump, Starmer, Söder oder Putin - sondern eben halt auch sehr lautstarken Frauen.
Ja, sie sind laut, und medial präsent. Trotzdem sollten wir nicht den Fehler machen, diese Leute als repräsentativ für "die Frauen" anzusehen.
Knäckebrötchen hat geschrieben: Di 29. Apr 2025, 09:21 Und da stehen dann Rowling, Schwarzer, Mace, Greene, Weidel - Frauen die angeblich für die Rechte der Frauen einstehen, aber faktisch nur reaktionären, diskriminierenden und segregierenden Mist von sich geben.
Das sind keine Frauen, sondern "alte, weiße Männer" in Frauenkörpern. Genau so reden sie, genau so denken sie, genau so verhalten sie sich — wie "alte weiße Männer", nur dass Frauenfeindlichkeit durch Männerfeindlichkeit ersetzt wurde.

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