Mein Weg
Mein Weg - # 34

Lebensplanung, Standorte
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Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 496 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

inzwischen sind wieder die Hasen 🐇 unterwegs. Sie verstecken bunte Eier. Der Frühling lässt sich überall blicken. Und auch bei tut sich mal wieder etwas. Ich hatte ein Date. Seit einigen Tagen schrieben wir uns. Und gestern nun das Date.

Was wir planten fiel ins Wasser. Der Regen fiel unaufhörlich. So trafen wir uns in Weesenstein zum Mittagessen. Meine Gedanken kreisten um eine Frage. Erkläre ich meine Transition, ja oder nein! Wenn ja wie? Ganz entspannt gaben wir erst einmal bei der Bedienung unsere Bestellung auf.
Vorsichtig tastete ich mich bei unserem Gespräch an das Thema heran. Zu verlieren hatten wir noch nichts. Er nahm es ganz gelassen auf. Nach dem Mittagessen besuchten wir das Schloss Weesenstein. Während des Rundgangs haben wir uns viel erzählt. Zum Schluss gingen wir noch auf einen Kaffee ☕️.

Beide wollen wir den Versuch wagen. Ob mehr daraus wird muss die Zukunft zeigen.

So nun wünsche ich bei der Gelegenheit allen ein frohes Osterfest.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
laura_naomi
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Re: Mein Weg

Post 497 im Thema

Beitrag von laura_naomi »

Magdalena hat geschrieben: Sa 19. Apr 2025, 11:41 Beide wollen wir den Versuch wagen. Ob mehr daraus wird muss die Zukunft zeigen.
Es bleibt spannend!
Violetta Arden
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Re: Mein Weg

Post 498 im Thema

Beitrag von Violetta Arden »

Magdalena hat geschrieben: Sa 22. Mär 2025, 18:30 Hallo,

iHeimfahrt an. Und an diesem Freitagabend war auch gleich noch Stammtisch. Man versprach uns, sobald ein Ergebnis feststeht zu informieren. Auch wenn das genaue Ergebnis noch nicht bekannt gegeben wird. Dann kam die Nachricht zum Stammtisch. Bestanden! In sechs Wochen ist noch die mündliche Prüfung. Da denke ich, die ist zu packen.


Viele liebe Grüße von Magdalena
Oh, erst jetzt gesehen....alles Gute und herzlichen Glückwunsch liebe Magdalena
Alles Liebe
Violetta
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
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Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 499 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

zunächst erstmal vielen Dank für die Glückwünsche zum Geburtstag.

In meinem letzten Beitrag schrieb ich abwarten wie sich alles entwickelt. Und es hat sich entwickelt, leider aber nicht zum Positiven. Noch einige Tage schrieben wir uns auf WhatsApp. Doch dann ohne einen Anlass gegeben zu haben, mitten am Tag Funkstille! Nachrichten wurden nicht mehr zugestellt. Das Profilbild war verschwunden. Auch am Telefon kam nur noch ein Ansagetext. Bingo ich bin blockiert. Soviel zählte also das Wort, "Ich habe damit kein Problem." , dass ich eine Transfrau bin.

Gut, abgeharkt! Das Leben geht weiter. Und es stand mein Geburtstag vor der Tür. Und ich kann noch echte Freundinnen und Freunde mein Eigen nennen. Mit einer Freundin, nach dem wir zum Anfang des Jahres auch unseren Zwist hatten, beging ich einen Tag später meinen Geburtstag. Mit den anderen Freundinnen geht es nächsten Monat auf einen Ausflug.

Wie lief nun der Tag ab? Beide mögen wir Oper oder Musical. So besorgte ich Karten für die Semperoper. Von Geantano Donezetti wurde Lucia di Lammermoor gespielt, in Originalsprache. Vorher gingen wir noch schön Essen. Natürlich trugen wir unsere schönsten Kleider. Am Ende stand ein gelungener Abend. Ein Besuch der Semperoper ist für mich immer ein Erlebnis.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
Anne-Mette
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Re: Mein Weg

Post 500 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Magdalena hat geschrieben: Sa 26. Apr 2025, 18:33 Gut, abgeharkt!
ich hoffe, das kannst du und es macht dich nicht "kleiner"; denn du bist auf einem guten Weg. Behalte deine Kraft - für dich und bestimmt auch mal für einen Menschen, der es wert ist.

Herzliche Grüße
Anne-Mette
Desiree Maxima
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Re: Mein Weg

Post 501 im Thema

Beitrag von Desiree Maxima »

Liebe Magdalena,

diese Art und Weise "lieber nicht" zu sagen, finde ich einfach letztklassig.

Schön, daß Du nun einen schönen und gelungenen Abend mit Deiner Freundin hattest.

Ich drück Dir ganz fest die Daumen, daß Dir möglichst bald "der Richtige" über den Weg läuft - na ja, er soll Dir nicht nur "über den Weg laufen" ;-)

Alles Liebe
Desiree
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Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 502 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

also, ob der Richtige mir je über den Weg läuft, habe ich so meine Zweifel. Es gleicht einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Diese Woche traf ich mich mal wieder mit so einem Exemplar, der außer heißer Luft nix in der Hose hat.
Erst coole Sprüche, und wir hielten Händchen und küssten uns. Wir wollten uns am nächsten Tag wiedersehen. Nix als heiße Luft. Erst schrieb er mir noch, n̈was wir machen wollen. Dann plötzlich Funkstille. Schnell stand fest, der Typ blockiert mich. Auch auf dem Potal, über welches wir uns kennen lernten, wurde ich blockiert. Ich kann ja durchaus verstehen, dass Männer mit Frauen wie ich nichts anfangen können. Aber sie haben nicht den Anstand und die E... in der Hose um es einem ins Gesicht zu sagen. Feiglinge!

Aber es gibt zum Glück auch andere Menschen um mich herum. So war ich am Mittwoch wieder bei dem Künstlerverein, den ich zur Walpurgisnacht besuchte. Es gab viele interessante Gespräche. Und ich bin herzlich aufgenommen worden.

Dann sind dann noch meine Mädels in der Firma. Morgen zum Muttertag unternehmen wir einen Ausflug in einen Freizeitpark. Das gönnen wir uns.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Re: Mein Weg

Post 503 im Thema

Beitrag von Juliane »

Liebe Magdalena,

leider gibt es immer noch viel zu viele von dieser Sorte Mensch. Wobei, als Mensch zu blöd, aber als Schwein zu kleine Ohren.

Die denken nur mit dem kleinen Kopf. Mit dem am Ende vom Sch........niedel. Und auf ihrer innerlichen to do Liste ist der Punkt -Verkehr mit einer Transfrau- noch nicht abgehakt. Ansonsten ist da, wo Hirn sein sollte, ein Schild ACHTUNG Baustelle.

Ich habe im Verein auch so ein paar Aspiranten. Hohle Sprüche, saufen, fressen und p...ppen. Mehr kommt da in den Gesprächen nicht.

Da habe ich letztens, in der gemütlichen Runde, oder zumindest das, was diese Typen dafür halten (eine Hand fürs Bier, die andere für die Grillwurst) den Witz mit den 10 Kästen Bier pro Monat, als Gehaltszuschlag erzählt. Zumindest bei zwei der acht Leute kam ein verständnisloses, dümmliches Grinsen. Ich hatte allerdings keine Lust den Witz zu erklären, zumal einer der beiden immer einen Kasten Bier im Kofferraum seines Autos dabei hat.

Man(n) müsste sich eigentlich schämen für solche Exemplare der Gattung Homo erectus.

Trotzdem wünsche ich dir ein schönes Wochenende und genieße den Tag im Kreise deiner Koleginnen, )))(: Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 504 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

es ist wieder Urlaubszeit. Und meine erste Reise in diesem Jahr liegt schon hinter mir. Diejenigen, welche über Facebook oder WhatsApp mit mir verbunden sind, wissen es bereits. Ich war in München. Und dies aus mehreren Gründen. Ich wollte liebe Menschen wiedersehen . Und es stand auch noch ein Arzttermin in meinem Kalender.

Doch nun der Reihe nach! Zu Hause habe ich zu einem Künstlerverein gefunden. Dabei bin ich höchstens Lebenskünstlerin. Regelmäßig finden einmal in der Woche Treffen statt. Weir Lust und Laune hat, und sich auf Gespräche mit unterschiedlichen Menschen einlassen will und kann, ist herzlich willkommen. Und mit dieser sehr offenen Truppe war ich auch zu einer Veranstaltung zum Palais-Sommer in Dresden unterwegs.

Dann hieß es Koffer packen. Denn am Montag, dem dreiundzwanzigsten, musste ich nach dem Mittag in Bad Tölz sein. Hier traf ich mich mit einer ehemaligen Stadträtin, welche ich vor sechs Jahren kennen lernte. Damals war ich b ei einer Freundin aus der Nähe von Wolfratshausen im Urlaub. Leider ist diese Freundschaft eingeschlafen. Bei einem Vortrag der Freundin also lernte ich eben die Stadträtin kenn, welche für die Organisation des Vortrages zuständig war. Über die Jahre hinweg hielt ich mit der Stadträtin den Kontakt aufrecht.

Bei Zeiten bin ich nun von Dresden zu meiner Reise nach Oberbayern aufgebrochen. Zeitlich hatte ich mir einen Puffer gegeben. Glücklicher Weise gab es keinen größeren Stau auf der Autobahn. So blieb mir noch ein Wenig Zeit bis zu unserem Wiedersehen. So führte mich mein Weg vom Parkplatz über die Isar auf den Marktplatz. Hier fand ich auch schon das erste Mitbringsel. Regionale Spezialitäten, hier in Form von Wein, war meine Ausbeute. Dann kam es zu dem von mir ersehnten Treffen. In einem Café an der Isar hatten wir uns verabredet. Und es gab viel zu erzählen. Die Bekannte wusste von meinem Weg. Und auch sie hat sich verändert, in dem sie andere Aufgaben jetzt übernommen hat. Noch immer gehöre ich zu den wenigen um nicht zu schreiben einzige Transfrau, welche sie kennt. Und sie ist dafür auch dankbar, so eine anderen Einblick von betroffenen Menschen erhalten zu haben. Was mich wiederum bestärkt, mit meinen Möglichkeiten offen über meine Sichtweisen mit anderen zu kommunizieren. Und was soll ich schreiben, viel zu schnell verging die Zeit. Wir mussten uns voneinander verabschieden. Aber ohne uns zu versprechen, es soll ein Wiedersehen geben.

Nun machte ich mich auf den Weg zu meinem Auto. Ich musste unbedingt zu dem kleinen Laden, um meinen Wein abzuholen. Die Verkäuferin meinte, ich könne kurz am Geschäft halten. Vor dem Laden angekommen durfte nirgends geparkt werden. Bingo! Wird schon nicht gleich jemand kommen. Ich also raus aus dem Auto und rein in den Laden. Mit meinem Wein gleich zurück zu Auto, und da stand sie schon. Die Dame welche dich schönen Knöllchen verteilt. Kurz erklärte ich noch, nur die von mir gekaufte Ware einzuladen und gleich abzufahren. Mal abwarten, ob da noch etwas kommt.

Nun ab ab ins Hotel! Diesmal buchte ich ein Hotel in Planegg. Es ist ein Italienisches Hotel, welches familiengeführt wird. Da ich auch eine Liebhaberin italienischer Küche bin, genau das richtige für mich. Und die Zimmer wichen positiv von dem sonst üblichen einheitlichen Standard ab. Bei gutem Essen und gutem Wein ließ ich diesen Tag ausklingen.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 505 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

nach einem guten Frühstück ging es zunächst nach Pasing in ein Shopping-Center. Viele Händler lockten mit Rabatten. So war es nur nicht leicht mich zu entscheiden. Schauen, probieren, weiter schauen was die anderen Geschäfte bieten.

Als erstes entschied ich mich für ein Set aus BH und Höschen. Ich brauche ja nichts mehr zu verstecken. Damit in die Umkleidekabine und ich will es anprobieren. Es passt! Noch ein schönes Gespräch mit der Verkäuferin, während sie mir die Teile einpackte. Weiter ab zu Gerry Weber. Es ist Ausverkauf! Bald soll es diese Geschäfte nicht mehr geben. Ein Sommerkleid und ein Shirt fiel mir in die Augen. Beides passte, wie für mich gemacht. Nur noch zu S.Oliver vorbeischauen. Hier landete ein Shirt in meinen Einkaufsbeutel. Shopping kann richtig Spass machen. Und es wird Zeit für eine Pause. Bei sommerlichen Wetter kommt ein Eis gerade richtig.

Langsam wurde es Zeit mich auf den Weg nach Bogenhausen zu machen. Der Termin zur Kontrolluntersuchng ist am Nachmittag. Und ich musste quer durch München. So stehe ich wieder vor der Klinik, wo ich ein halbes Jahr zuvor die GAOP hatte. Die Untersuchng fand in dem MVZ der Lubosklinik statt. Die Ärztin war sehr zufrieden mit dem Ergebnis der OP. Ich kannte sie von der täglichen Visite. Da auch von meiner Seite nichts dagegen spricht, ist eine Korrektur-OP nicht notwendig. Damit ist die GAOP abgeschlossen.

Ich wollte nun in Münchens Innenstadt. Mit dem Auto kann es ganz schön stressig sein. Endlich bin ich dann im Parkhaus angekommen. Und ich stürzte mich ins Getümmel. In München war die Pride-Woche. Die Regenbogenfahnen hingen überall. Doch ich wollte in ein bestimmtes Kaufhaus. Meine Freundin, welche mich nach der GAOP abholte, sah da eine schöne Handtasche. Und ich bekam den Auftrag diese Handtasche mitzubringen. Doch inzwischen, wie soll es auch anders sein, gab es diese Handtasche nicht mehr. Auch nichts vergleichbares fand ich. So bummelte ich noch über den Viktualienmarkt.

Den Abend genoss ich dann wieder beim Italiener. Doch zunächst quälte ich mich noch durch den münchner Verkehr

Viele liebe Grüße von Magdalena
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ChristinaF
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Re: Mein Weg

Post 506 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Magdalena hat geschrieben: Di 1. Jul 2025, 20:32 Hallo,
Die Ärztin war sehr zufrieden mit dem Ergebnis der OP. Ich kannte sie von der täglichen Visite. Da auch von meiner Seite nichts dagegen spricht, ist eine Korrektur-OP nicht notwendig. Damit ist die GAOP abgeschlossen.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Super, dass bei dir alles gut verlaufen ist. Ich freu mich mit dir. (ki)
LG Christina
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Re: Mein Weg

Post 507 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Danke liebe Christina (he)
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Re: Mein Weg

Post 508 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

nach dem am Vortag der medizinische Termin so erfolgreich war, kann ich mich nun mehr auf Urlaub machen. Ich möchte an den Tegernsee. Es ist wieder ein heißer und sonniger Tag.
In gut einer Stunde erreiche ich den Ort Tegernsee. Weiter geht es mit dem Schiff nach Rottach-Egern.

Zunächst gehe ich am Ufer des Sees entlang. Ein angenehmer Wind sorgt für Abkühlung. Immer wieder muss ich fotografieren. Auch den Friedhof und die Kirche besichtige ich. Einige für Bayern bekannte Persönlichkeiten haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Auf einer Bank am See lasse ich die Berglandschaft mit dem Tegernsee auf mich einwirken.

Ein kleiner Laden bietet viele regionale Produkte an. Aber auch einen Eiskaffee kann ich hier bekommen. Für zu Hause nehme ich mir noch ein Stück Bergkäse mit. Dann entdecke ich noch eine Galerie. Die Bilder sind zwar sehr schön, entsprechen allerdings nicht meiner Gehaltsklasse. Doch ich komme mit der Galeristin ins Gespräch. Und ich darf mir auch die Bilder in der oberen Etage anschauen.

Mit dem Schiff fahre ich zurück nach Tegernsee. Ich habe noch ein Treffen mit einer Schulfreundin. Sie besuchte mich im Januar in der Klinik in München. Schon viele Jahre lebt sie hier im Umland von München. Wir sind in einem typisch bayrischen Biergarten verabredet. Durch die nahe Würm, dem Wind und Schatten der Bäume ließ es sich aushalten. Wir freuten uns über unser Wiedersehen. Schnell war die Zeit vergangen, und meine Schulfreundin musste nach Hause. Und ich fuhr dann zu meinem Hotel.

Viele liebe Grüße von Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 509 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

der letzte Tag in Oberbayern war angebrochen. Ich fuhr ans Bayrische Meer, dem Chiemsee. Nach eineinhalb Stunden erreichte ich Prien am Chiemsee. Ganz klassisch ging es mit dem Schiff zur Herreninsel. Eine Besichtigung des Schlosses von Ludwig II. nahm ich mir vor. Es war das letzte der drei Königsschlösser, welches ich mir noch ansehen wollte. Neuschwanstein und Linderhof sah ich mir vor einiger Zeit schon an.

Das Schloss ist nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Und der Gästeführer sah König Ludwig II. wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Ludwig II. wollte sein Schloss dem Schloss vom Sonnenkönig von Frankreich widmen. Alles war voller Prunk und technisch auf dem neuesten Stand der damaligen Zeit. Auch die Parkanlagen entsprechen dem französischen Vorbild. Und im Schatten der Bäume ließ es sich bei den heißen Temperaturen aushalten.

Nach der Besichtigung der Herreninsel fuhr ich zur Fraueninsel hinüber. Auf der Fraueninsel existiert ein Kloster der Benediktinerinnen. Da ich nicht vor hatte Nonne zu werden, war durch ein Gitter nur ein Blick in den Hof möglich. Jedoch im Klosterladen war die Möglichkeit etwas einzukaufen. Ich entschied mich für einen Kräuterlikör. Die Regenwolken kamen mit einem Mal am Himmel auf. Gerade noch schafte ich es in ein Lokal. Bei Eis und Kaffee ließ ich den ersten Regen vorüber ziehen.

So kam ich noch trocken bis zum Schiff, welches mich und andere Gäste zurück zum Festland gebracht hatte. Die Meisten waren wie ich im Urlaub. Und so kam ich dann mit Tischnachbarn ins Gespräch.

Wieder in Prien angekommen, beeilte ich mich, um zu meinem Auto zu gelangen. Die nächste Regenfront kündigte sich an. Und was für eine! Auf der Autobahn musste die Geschwindigkeit reduzieren. Der Nebeneffekt, im Anschluss war mein Auto wieder sauber. Und bei meiner Ankunft am Hotel hörte der Regen rechtzeitig auf.

Bevor ich dann zum Abendessen ging, legte ich mir schon das Kleid für die Heimreise zurecht. Alles was ich dann nicht mehr benötigte, verstaute ich in meinem Koffer. Immerhin sollte es am nächsten Tag schnell gehen. Es waren auf der Heimfahrt noch zwei Treffen geplant.

Viele liebe Grüße von Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 510 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

der Tag der Heimreise ist gekommen. Nach dem Frühstück lade ich meinen Koffer ins Auto. Jetzt nur noch die Rechnung zahlen und dann mache ich mich auf den Heimweg. Aber ohne nochmal bei meiner Schulfreundin vorbei zu fahren. Sie bat mich, vor meiner Abreise nochmal bei ihr auf Arbeit vorbei zu kommen. Was sich nicht ganz einfach gestaltete, da trotz Navi die Adresse in einem Gewerbegebiet schwer zu finden ist. Doch mir ist es gelungen meine Freundin noch einmal zu sehen. Dann aber ging es wirklich los. Noch einmal führte mich mein Weg an dem Teil der Klinik vorbei, wo das erste Vorgespräch zu meiner GAOP stattfand.

Zunächst ging meine Fahrt bis kurz nach Nürnberg. Da stand ein für mich noch sehr wichtiger Termin an. Ich besuchte Karin, die Kosmetikerin von Special Trade. Auch wenn ich ihre Dienstleistung längst nicht mehr benötige, so ist die Verbindung nie ganz abgerissen. Regelmäßig schreiben wir uns oder rufen an. Da ich gut auf der Autobahn vorankam, erreichte ich zur vereinbarten Zeit ihren Salon. Nicht weit ist es dann bis Karins zu Hause. Karin bereitete für und einen Kaffee. Auf ihrer Terrasse machten es wir uns bequem. Hatten wir und doch schon länger nicht mehr gesehen. Und in dieser Zeit ist einiges passiert. Und so gab es ein herzliches Wiedersehen, was doch irgendwann enden muss. Karin hatte noch eine Kundin in ihrem Salon. und ich musst wieder nach Dresden.

Und gleich bei Bayreuth kam ich in den ersten Stau meiner Heimfahrt. Es sollte nicht der letzte sein. So war es dann so gegen acht Uhr, als ich wieder in meiner Wohnung ankam.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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