«Ich bin keine Frau. Ich lebe in der Rolle als Frau» | NZZ
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Anne-Mette
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Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Valerie Wilms sass für die Grünen im Bundestag. In einem Buch enthüllt sie ihre Transidentität. Zum Bruch mit ihrer Partei führte deren radikaler Kurs in Gender-Fragen. Die Folgen davon seien fatal für Menschen wie sie.

https://www.nzz.ch/feuilleton/valerie-w ... ld.1879688
Knäckebrötchen
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Re: «Ich bin keine Frau. Ich lebe in der Rolle als Frau» | NZZ

Post 2 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Ein beeindruckendes Beispiel dafür, das "alter weißer Mann" vor allem eine Einstellung ist... So viel eeeeew.
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Annette
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Re: «Ich bin keine Frau. Ich lebe in der Rolle als Frau» | NZZ

Post 3 im Thema

Beitrag von Annette »

Moin Moin

Heute Morgen habe ich einen ziemlich ausführlichen Bericht über Frau Wilms gelesen. Was ihre Meinung zur Gender-Ideologie betrifft, gebe ich ihr recht! Sie erklärt da ganz genau wieso sie so denkt, und das hat absolut nichts mit alten weissen Männern zu tun.

Annette
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Re: «Ich bin keine Frau. Ich lebe in der Rolle als Frau» | NZZ

Post 4 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Annette hat geschrieben: Do 17. Apr 2025, 18:54 Moin Moin

Heute Morgen habe ich einen ziemlich ausführlichen Bericht über Frau Wilms gelesen. Was ihre Meinung zur Gender-Ideologie betrifft, gebe ich ihr recht! Sie erklärt da ganz genau wieso sie so denkt, und das hat absolut nichts mit alten weissen Männern zu tun.

Annette
Hallo Annette,

magst Du den Artikel vielleicht auch teilen? So, wie sie sich im Interview äußert, finde ich sie maximal unsympathisch. Sorry, aber ich bin nicht krank! Mein Leidensdruck hat den Stellenwert einer Erkrankung, damit die Kassen die Kosten überhaupt übernehmen dürfen. Trans*Sein ansich ist aber keine Krankheit.
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Re: «Ich bin keine Frau. Ich lebe in der Rolle als Frau» | NZZ

Post 5 im Thema

Beitrag von MiriamR »

Folgenden Satz aus dem Interview kann ich nur unterschreiben:

"Wer nur aktivistisch unterwegs ist, verbaut sich die Möglichkeit, frei in der Rolle als Transsexueller zu leben. So unauffällig und so zufrieden wie möglich."

Als Aktivist/in sucht man ständig nach Fehlern im System oder fehlverhalten bei Anderen. Ich denke das vermiest einem doch das Leben und Erleben als Transperson.
Natürlich gilt das auch für anderen Aktivismus...

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Have fun.....always.
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Re: «Ich bin keine Frau. Ich lebe in der Rolle als Frau» | NZZ

Post 6 im Thema

Beitrag von Olivia »

Ex-Grüne bezeichnet Transsexualität als „Erkrankung“ und erhebt Vorwürfe gegen ihre alte Partei

Welt: "Valerie Wilms wurde als Junge geboren und saß als Frau im Bundestag. Jetzt rechnet die frühere Grünen-Politikerin mit dem Selbstbestimmungsgesetz ab – und erinnert sich an Konflikte mit alten Parteifreunden."

https://www.msn.com/de-de/politik/beh%C ... ngNewsSerp
Anja61
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Re: «Ich bin keine Frau. Ich lebe in der Rolle als Frau» | NZZ

Post 7 im Thema

Beitrag von Anja61 »

Moin,

Valerie Wilms hat sich während ihrer aktiven Zeit nicht - anders als die grünen Bundestagsabgeordneten Tessa Ganserer und Nyke Slawik - der Öffentlichkeit gegenüber offenbart. Das war und ist genauso ihr gutes Recht wie politische Differenzen zur Mehrheitsmeinung in ihrer (ehemaligen) Partei zu haben.

Über folgendes bin ich allerdings entsetzt: in dem Interview sagt sie: "Transsexualität ist eine Abweichung von der Norm. Und das ist für mich eine Form von Erkrankung."
Schwer nachvollziehbar, dass eine Transfrau mit dieser Biographie sich so rückschrittlich äußert! (sad)

Hinzu kommen ihre Aussagen zum "Geschlechter-Hopping" - hier werden Klischees von Politikern aufgegriffen, denen die Selbstbestimmung von Transmenschen seit langem ein Dorn im Auge ist.

Die Aussagen zur Hormontherapie bei Jugendlichen erinnern mich - ohne die tatsächliche Problematik klein reden zu wollen, an die transfeindliche Kampagne von Alice Schwarzer und anderen vor einiger Zeit.

Miriam, Du hast geschrieben: "Als Aktivist/in sucht man ständig nach Fehlern im System oder fehlverhalten bei Anderen. Ich denke das vermiest einem doch das Leben und Erleben als Transperson."
Ich denke aber, dass es nicht nur um Fehlersuche, sondern vor allem auch um Verbesserungen für viele geht, und dass politische Aktivität und Lebensfreude sich keineswegs ausschließen! (smili)

Nachdenkliche Grüße
Anja
"Mein Name ist Mensch"

Rio Reiser
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Re: «Ich bin keine Frau. Ich lebe in der Rolle als Frau» | NZZ

Post 8 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

MiriamR hat geschrieben: Fr 18. Apr 2025, 02:02 Folgenden Satz aus dem Interview kann ich nur unterschreiben:

"Wer nur aktivistisch unterwegs ist, verbaut sich die Möglichkeit, frei in der Rolle als Transsexueller zu leben. So unauffällig und so zufrieden wie möglich."

Als Aktivist/in sucht man ständig nach Fehlern im System oder fehlverhalten bei Anderen. Ich denke das vermiest einem doch das Leben und Erleben als Transperson.
Natürlich gilt das auch für anderen Aktivismus...

Miriam )))(:
Aktiv werden muss ich ja auch erst, wenn es Fehler im System gibt.

Und da wo du ein vermiestes Leben vermutest, finden das andere ganz spannend, sich mit anderen auszutauschen, zu vernetzen, Ideen für eine bessere Zukunft zu entwickeln...
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Annette
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Re: «Ich bin keine Frau. Ich lebe in der Rolle als Frau» | NZZ

Post 9 im Thema

Beitrag von Annette »

Anja61 hat geschrieben: Fr 18. Apr 2025, 17:31Über folgendes bin ich allerdings entsetzt: in dem Interview sagt sie: "Transsexualität ist eine Abweichung von der Norm. Und das ist für mich eine Form von Erkrankung." Schwer nachvollziehbar, dass eine Transfrau mit dieser Biographie sich so rückschrittlich äußert!
Moin Moin!

Allein bei dieser Aussage bin ich absolut deiner Meinung! Ich meine, ich bin trans, und demzufolge soll ich krank sein? Körperlich erfreue ich mich bester Gesundheit, bleibt also nur noch mein geistiger Zustand! Geisteskrank, echt? Na gut, in mancherlei Hinsicht mag ich daherkommen wie ‘ne Geistesgestörte… hihi… doch als krank würde ich mich dennoch nicht bezeichnen.

Krank bin ich früher gewesen, gleich nach meiner Geburt, aufgewachsen mit diesem genetischen Defekt, einem Menetekel fehlgeleiteter Maskulinität! Und dieses falsche Geschlecht, DAS war die Ursache meiner Krankheit, und nicht das Bewusstsein, im falschen Körper zu stecken! Zum Glück wurde mir der schwärende Testo-Tumor weggeschnippelt, und seitdem läuft bei mir physisch wie auch psychisch alles rund!

Annette CS
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Re: «Ich bin keine Frau. Ich lebe in der Rolle als Frau» | NZZ

Post 10 im Thema

Beitrag von Annette »

Knäckebrötchen hat geschrieben: Do 17. Apr 2025, 20:19 magst Du den Artikel vielleicht auch teilen? So, wie sie sich im Interview äußert, finde ich sie maximal unsympathisch. Sorry, aber ich bin nicht krank!
Hallö

Das mit der "Krankheit", da gebe ich dir recht. Genau diese Aussage finde ich alles andere als in Ordnung. Kommt mitunter als ziemlich beleidigend daher.

Was das sprachliche Gendern betrifft, das SBG, sowie die allgemeine politische Ideologie der "Grünen", da gebe ich ihr nicht mal Unrecht.

Leider kann ich mich nicht an den Urheber des Artikels erinnern, ich hab sogar versucht ihn wiederzufinden (online), leider Fehlanzeige.

Sorry dafür,
Annette CS
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Re: «Ich bin keine Frau. Ich lebe in der Rolle als Frau» | NZZ

Post 11 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Hey,

schade. Ich finde, es gehört sich schon, nach Möglichkeit unterschiedliche Artikel, Interviews oder ähnliches zu nehmen, bevor ich mir ein "endgültiges" "Urteil" über eine Person erlauben kann. Von daher hätte es mich mal interessiert. Ich kann aber auch selbst suchen :)

Was das Gendern angeht, da ist viel Hysterie dabei. Ich finde das Thema recht komplex und bin selbst nicht besonders angetan von so manchen Ideen. Andere finde ich wiederum sehr spannend und da würde ich mir mehr Debatte und Diskussion wünschen. Pauschal alles als "woke" zu "diskreditieren" (ich empfinde woke seine eher als plus) passt für mich einfach nicht.

Aber danke trotzdem :)
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Claudia
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Re: «Ich bin keine Frau. Ich lebe in der Rolle als Frau» | NZZ

Post 12 im Thema

Beitrag von Claudia »

Annette hat geschrieben: Fr 18. Apr 2025, 18:20 Ich meine, ich bin trans, und demzufolge soll ich krank sein? Körperlich erfreue ich mich bester Gesundheit, [...]

Krank bin ich früher gewesen, gleich nach meiner Geburt, aufgewachsen mit diesem genetischen Defekt,
Hier bitte ich darum, mit solchen Begriffe etwas zurückhaltender umzugehen. Mit einem genetischen Defekt leben zu müssen ist kein Spaß.

Und dieses falsche Geschlecht, DAS war die Ursache meiner Krankheit, und nicht das Bewusstsein, im falschen Körper zu stecken!
Diese Gefühl, der Körper ist falsch und nicht der Geist, erzeugt ja in Dir ein Leiden, sonst würdest Du es nicht so dreist beschreiben. Und genau dieses "Leiden" ist es, das als Krankheit bezeichnet wird. Und genau deshalb werden die Anpassungen des Körpers finanziert, denn der Geist ist schon richtig, weiß wer und was er ist. Dieses "Leiden" lässt sich nur durch diese Anpassung beheben.
Annette hat geschrieben: Fr 18. Apr 2025, 18:20 ... und seitdem läuft bei mir physisch wie auch psychisch alles rund!
Und siehe da, das "Leiden" ist weg, Behandlung erfolgreich.

Diese Abwehr des Begriffs 'Krankheit' ärgert mich doch immer wieder, denn die zu behandelnde Krankheit ist das Missempfinden zwischen Geist und Körper. Nicht der Geist soll verändert werden, sondern der Körper, damit diese 'Krankheit überwunden ist. Denn der Geist ist völlig ok wie Du selbst sagst.

LG Claudia
The greatest act of courage is to be & own all that you are. Without apology.
Without excuses & without any masks to cover the truth of who you truly are.
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Re: «Ich bin keine Frau. Ich lebe in der Rolle als Frau» | NZZ

Post 13 im Thema

Beitrag von Olivia »

„Transfrauen sind Frauen? Das ist Unsinn“ – Ex-Grünen-Abgeordnete outet sich als trans

Merkur: Die frühere Grünen-Politikerin Valerie Wilms spricht über ihren Weg vom Mann zur Frau, Kritik an Transaktivismus und ihre Bedenken zur gesellschaftlichen Akzeptanz.

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