Das ist sowas wie die Sicherheitssandalen.Alicia hat geschrieben: Mo 17. Feb 2025, 17:35 Für das zitierte Beispiel würde mir der Schnittschutzrock fehlen, den es aus guten Gründen gar nicht gibt.
Valeries Welt - # 73
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Paula
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Re: Valeries Welt
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
"Rollenteilung" ist ein super Ausdruck. Bei mir ist es nicht Gartenarbeit sondern sportliche Betätigungen. Speziell beim Radfahren trage ich enstprechende, für die männliche Anatomie geschnittene Kleidung. Vor allem die gepolsterten Radhosen müssen für Touren jenseits der 2 Stunden richtig passen, sonst gibts sehr schnell Schmerzen am Allerwertesten.
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Re: Valeries Welt
Liebe Desiree Maxima,
Früher, als ich mich meistens oder fast nur im Männermodus bewegt habe, habe ich viel Sport gemacht, Sportliche outdoor Aktivitäten waren immer meins, weil ich mich halt gerne bewege und es liebe in der Natur zu sein. Heute, wenn ich gelegentlich mal so meine weiblichen Phasen habe und dann für ein paar Tage ganz in Frauenkleidung bin, denke ich aber kaum noch an Sport.
Es ist nicht so, daß mich heute der Sport nicht mehr interessiert, aber im Frauenmodus will ich mich einfach nicht mehr so sehr anstrengen oder dieses ganze kämpferische Getue, das im Sport ja immer ganz wichtig ist, das passt meiner Ansicht nach nicht zu meiner Rolle oder meinem Auftritt als Frau. Ich habe auch das Beispiel mit der Gartenarbeit gebracht, dort ist es genauso. Fußball, Segeln, Schwimmen, Bergsport, das hat meiner Ansicht nach alles mit Kraft zu tun und ich habe es mal gerne gemacht und auch gerne gewonnen, aber in der Frauenrolle möchte ich mich mit anderen nicht mehr messen oder immer der erste sein, das hat sich geändert.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Was tue ich, wenn ich Frau bin, was passt zu mir?
Lieben Gruß, Valerie
P.S. Nettes Avatarbild, charmant
Früher, als ich mich meistens oder fast nur im Männermodus bewegt habe, habe ich viel Sport gemacht, Sportliche outdoor Aktivitäten waren immer meins, weil ich mich halt gerne bewege und es liebe in der Natur zu sein. Heute, wenn ich gelegentlich mal so meine weiblichen Phasen habe und dann für ein paar Tage ganz in Frauenkleidung bin, denke ich aber kaum noch an Sport.
Es ist nicht so, daß mich heute der Sport nicht mehr interessiert, aber im Frauenmodus will ich mich einfach nicht mehr so sehr anstrengen oder dieses ganze kämpferische Getue, das im Sport ja immer ganz wichtig ist, das passt meiner Ansicht nach nicht zu meiner Rolle oder meinem Auftritt als Frau. Ich habe auch das Beispiel mit der Gartenarbeit gebracht, dort ist es genauso. Fußball, Segeln, Schwimmen, Bergsport, das hat meiner Ansicht nach alles mit Kraft zu tun und ich habe es mal gerne gemacht und auch gerne gewonnen, aber in der Frauenrolle möchte ich mich mit anderen nicht mehr messen oder immer der erste sein, das hat sich geändert.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Was tue ich, wenn ich Frau bin, was passt zu mir?
Lieben Gruß, Valerie
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Re: Valeries Welt
Hallo Valerie,
ich gehöre ja auch zu den ruhelosen Menschen, die eigentlich immer was machen wollen/müssen. Die Begeisterung für die Natursportarten habe ich somit auch und raus gehen tut der Mensch in mir absolut gerne. Malvine macht jetzt das, was sich der Kerl nicht unbedingt gönnen würde. Spaziergänge in Landschaftsparks - auch immer auf der Suche nach schönen Orten für Erinnerungsbilder. Besuche von diversen Sehenswürdigkeiten direkt vor der Haustür gehören auch dazu - oft dran vorbei gelaufen oder gefahren, gönnt sich Malvine jetzt die Zeit, diese Orte etwas genauer anzuschauen und auch mal eine Führung mitzumachen.
Das ganze wird dann einfach in ein schönes Rahmenprogramm mit Cafe-Besuch eingepackt.
Für mich ist das Naturerlebnis somit sogar intensiver als beim Sport, da ich auf meine Umgebung achte und nicht nur auf einen Weg, der zu einem Ziel führt.
LG
Malvine
ich gehöre ja auch zu den ruhelosen Menschen, die eigentlich immer was machen wollen/müssen. Die Begeisterung für die Natursportarten habe ich somit auch und raus gehen tut der Mensch in mir absolut gerne. Malvine macht jetzt das, was sich der Kerl nicht unbedingt gönnen würde. Spaziergänge in Landschaftsparks - auch immer auf der Suche nach schönen Orten für Erinnerungsbilder. Besuche von diversen Sehenswürdigkeiten direkt vor der Haustür gehören auch dazu - oft dran vorbei gelaufen oder gefahren, gönnt sich Malvine jetzt die Zeit, diese Orte etwas genauer anzuschauen und auch mal eine Führung mitzumachen.
Das ganze wird dann einfach in ein schönes Rahmenprogramm mit Cafe-Besuch eingepackt.
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Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
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Re: Valeries Welt
Ja wie Malvine erzählt läßt sich vieles machen, wenn man den Blickwinkel ändert.
In einer Gruppe die Bergwandert ergibt es sich ganz leicht, das Hauptsächlich die Frauen schonmal stehen bleiben um die Aussicht zu genießen oder Mal ein Foto zu machen, während vor allem die Männer möglichst schnell zum Gipfelkreuz stürmen um als erster sich dort einzutragen. Frauen verzichten dann häufig auf die letzten paar Schritte um an der Berghütte schonmal einzukehren und es sich gut gehen zu lassen. Die zurück gelegte Strecke ist am Ende fast gleich, aber das Erleben ist anders. Solch Beispiele ergeben sich häufiger, wenn man es schafft von männlich auf weiblich umzuschalten, würd ich sagen.
Ich konkuriere nicht mit meinem Schatz, aber trotzdem sind wir häufig sportlich aktiv und haben viel Spaß dabei.
Die 50km Trainingsrunde aufm Rad ist Standard und zwischendrin gibt es gemütlich ein Eis zur Belohnung. Manchmal incl. Modenschau, denn es gibt auch nette Radsachen oder Sportwäsche^^
Aber es stimmt das sich mein Schatz bei großen Touren seltener weiblich kleidet, da wo viel körperliche Leistung verlangt ist, ist weniger Platz für Gemütlichkeit. Ist bei mir nicht völlig anders, da braucht's dann immer mal wieder etwas bewusste Psychohygiene, denn auch aufm Rad tut es mir gut trotz Training eine sanftere Herangehensweise zu wählen. Mal abgesehen davon das die Leute uns zum Teil im größeren Umkreis kennen und eine männliche Erscheinung abzugeben würde nur zu Tratsch führen^^
Reicht das mein Schatz variabel ist
In einer Gruppe die Bergwandert ergibt es sich ganz leicht, das Hauptsächlich die Frauen schonmal stehen bleiben um die Aussicht zu genießen oder Mal ein Foto zu machen, während vor allem die Männer möglichst schnell zum Gipfelkreuz stürmen um als erster sich dort einzutragen. Frauen verzichten dann häufig auf die letzten paar Schritte um an der Berghütte schonmal einzukehren und es sich gut gehen zu lassen. Die zurück gelegte Strecke ist am Ende fast gleich, aber das Erleben ist anders. Solch Beispiele ergeben sich häufiger, wenn man es schafft von männlich auf weiblich umzuschalten, würd ich sagen.
Ich konkuriere nicht mit meinem Schatz, aber trotzdem sind wir häufig sportlich aktiv und haben viel Spaß dabei.
Die 50km Trainingsrunde aufm Rad ist Standard und zwischendrin gibt es gemütlich ein Eis zur Belohnung. Manchmal incl. Modenschau, denn es gibt auch nette Radsachen oder Sportwäsche^^
Aber es stimmt das sich mein Schatz bei großen Touren seltener weiblich kleidet, da wo viel körperliche Leistung verlangt ist, ist weniger Platz für Gemütlichkeit. Ist bei mir nicht völlig anders, da braucht's dann immer mal wieder etwas bewusste Psychohygiene, denn auch aufm Rad tut es mir gut trotz Training eine sanftere Herangehensweise zu wählen. Mal abgesehen davon das die Leute uns zum Teil im größeren Umkreis kennen und eine männliche Erscheinung abzugeben würde nur zu Tratsch führen^^
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Re: Valeries Welt
Liebe Valerie,
Ich suche mir auch immer, wenn ich längere Radtouren nicht alleine machen möchte, Sportpartnerinnen bzw. Sportpartner, denen es, ebenso wie mir, ums Erleben geht und nicht darum, den Sprint zum nächsten Ortsschild zu gewinnen. Und die auf einen Stopp mit Kaffe und Kuchen ebenfalls nicht verzichten wollen
Grundsätzlich gebe ich Dir schon recht - meist, wenn sich Männer zum Sport treffen, artet das in einen Wettkampf aus. Mir war das immer schon zuwider - na ja, vielleicht, weil ich eben immer schon eine ausgeprägte feminine Seite hatte bzw. habe
Alles Liebe
Desiree
Sport gleich als ganzes zu verurteilen, finde ich ehrlich gesagt nicht fair. Nicht allen - sowohl Frauen als auch Männern - geht es darum am schnellsten zu sein und am weitesten zu kommen.Valerie Bellegarde hat geschrieben: Mi 19. Feb 2025, 15:14 dieses ganze kämpferische Getue, das im Sport ja immer ganz wichtig ist,
Ich suche mir auch immer, wenn ich längere Radtouren nicht alleine machen möchte, Sportpartnerinnen bzw. Sportpartner, denen es, ebenso wie mir, ums Erleben geht und nicht darum, den Sprint zum nächsten Ortsschild zu gewinnen. Und die auf einen Stopp mit Kaffe und Kuchen ebenfalls nicht verzichten wollen
Das würde ich so nicht unterschreiben. In meiner früheren Kletterrunde gab es eine Frau, die so ziehmlich allen Männern am Felsen gezeigt hat, wo der Hammer hängt (ohne das wettkämpferisch zu meinen). Die ist oft Routen geklettert, wo alle Männer irgendwann mal, im wahrsten Sinne des Wortes, im Seil hingen. Mehr Kraft hatten sicherlich die Männer und trotzdem war sie eine der besten Klettererinnen in unserer Runde. Kein Mann war eifersüchtig oder hat sich geärgert, weil das "kleine Mädel" die Route geschafft hat und die "großen Kerle" nicht - im Gegenteil, alle haben sie bewundert und Ihr gratuliert, wenn sie wieder mal eine Route "Rotpunkt" geklettert ist. "Rotpunkt" bedeutet, eine Route durch zu klettern, ohne ins Seil zu stürzen.Valerie Bellegarde hat geschrieben: Mi 19. Feb 2025, 15:14 Bergsport, das hat meiner Ansicht nach alles mit Kraft zu tun
Grundsätzlich gebe ich Dir schon recht - meist, wenn sich Männer zum Sport treffen, artet das in einen Wettkampf aus. Mir war das immer schon zuwider - na ja, vielleicht, weil ich eben immer schon eine ausgeprägte feminine Seite hatte bzw. habe
Vielen Dank, liebe Valerie
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Re: Valeries Welt
Danke Desiree,
Ich habe überhaupt nichts gegen Sport, ich habe nur geschrieben, ich kann mir nicht mehr vorstellen, selbst aktiv und intensiv Sport zu betreiben, wenn ich en femme bin. Ich habe dann ein anderes Rollenbild übernommen, das meinem Empfinden nach mit Sport und Wettkampf nichts gemeinsam hat. Das ist mein persönliches Empfinden, meine individuelle Einstellung, andere mögen es anders sehen und auch im Frauenmodus Sport treiben-
Zu Beginn ging es ja um die Frage, die jeden Crossdresser umtreibt, wenn er rausgeht: Wo soll ich heute hin? Was soll ich draußen tun? Nach meiner mehrjährigen Erfahrung in meinem südfranzösischen "Exil" en femme denke ich fast, es gibt mehr Bereiche, wo es nicht passt als solche, wo es passt und interessant ist.
Wie gesagt, es ist nur meine persönliche Erfahrung hier in Narbonne und Region: Aber so richtig wohl fühle ich mich eigentlich nur beim shopping in Boutiquen, im Kaufhaus, in großen Schuh-Outlets oder hinterher im Cafe oder im Kino. Gut, Abendveranstaltungen sind natürlich schön. Aber auch hier wird es schon wieder etwas anstrengend: Ich muß dafür die engen 8 cm heels anziehen.
Bisous, Valerie
Ich habe überhaupt nichts gegen Sport, ich habe nur geschrieben, ich kann mir nicht mehr vorstellen, selbst aktiv und intensiv Sport zu betreiben, wenn ich en femme bin. Ich habe dann ein anderes Rollenbild übernommen, das meinem Empfinden nach mit Sport und Wettkampf nichts gemeinsam hat. Das ist mein persönliches Empfinden, meine individuelle Einstellung, andere mögen es anders sehen und auch im Frauenmodus Sport treiben-
Zu Beginn ging es ja um die Frage, die jeden Crossdresser umtreibt, wenn er rausgeht: Wo soll ich heute hin? Was soll ich draußen tun? Nach meiner mehrjährigen Erfahrung in meinem südfranzösischen "Exil" en femme denke ich fast, es gibt mehr Bereiche, wo es nicht passt als solche, wo es passt und interessant ist.
Wie gesagt, es ist nur meine persönliche Erfahrung hier in Narbonne und Region: Aber so richtig wohl fühle ich mich eigentlich nur beim shopping in Boutiquen, im Kaufhaus, in großen Schuh-Outlets oder hinterher im Cafe oder im Kino. Gut, Abendveranstaltungen sind natürlich schön. Aber auch hier wird es schon wieder etwas anstrengend: Ich muß dafür die engen 8 cm heels anziehen.
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Re: Valeries Welt
Liebe Valerie
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Alles klar - dann habe ich Dich mißverstanden. Tut mir leid
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Re: Valeries Welt
Frauen sind für Klettertechnik wesentlich empfänglicher als Männer. Sie klettern mit mehr Körpergefühl und gleichen dadurch ihr Kraftdefizit aus, während Männer mangelnde Technik einfach durch Kraft kompensieren.Desiree Maxima hat geschrieben: Mi 19. Feb 2025, 19:32 Mehr Kraft hatten sicherlich die Männer und trotzdem war sie eine der besten Klettererinnen in unserer Runde.
Dieses ganzheitliche Bewegen mit Körper, Seele und Geist ist das, was mich inzwischen am meisten begeistert, wenn ich doch mal etwas aktiver unterwegs bin.
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Re: Valeries Welt
das ist ja ein schöner Abstecher - oder Variante - vom Thema. Über Sport reden. Unterschiede wie Mann und Frau das machen ?
Ich habe mal überlegt, wie ich das erlebt habe, also wie ich das an andern Männern und Frauen sehe:
Es gibt ja typische Wettkampf-Sportarten und andere, bei denen man sich nicht unbedingt mit anderen misst, evtl auch ganz alleine machen kann.
Bei Fußball, Tennis , eigentlich alle Ballsportarten, da will man gewinnen, das ist ganz normal - also Wettkampf. Trotzdem darf es auch Spaß machen, wenn man verliert. Ich sehe da keinen Unterschied bei Frauen und Männern, aber ich habe das selbst auch nie wirklich gemacht.
Bei den "nicht-typisch-Wettkampf-Sporten" kann es anders sein.
Rennen/laufen/joggen ist sehr populär, macht man meistens in Kleingruppe oder allein, und ohne Wettkampf. Aber es gibt auch viele Laufveranstaltungen - also Jedermann/frau-Rennen ! Da geht es dann sehr verbissen zu, die meisten wollen möglichst schnell sein, auch wenn nur einer gewinnen kann. Die meisten Teilnehmer sind Männer, vielleicht spricht das für die These ...
Überhaupt wundert mich, dass laufen und radfahren doch in der Mehrheit von Männern gemacht wird.
Wenn ich dann später davon Fotos anschaue, denke ich - Mensch, da bist du viel zu schnell durch gedüst, das war doch so eine tolle Gegend
, und ich habe das gar nicht richtig wahr genommen.
Das nächste Mal mache ich es aber wieder genauso... Langsame Begleitung hilft auch nicht wirklich, das macht mich nur unzufrieden.
Beschaulich gehen geht nur wenn man es von vornherein als kurze Touren plant.
Aber um wieder auf Mann/Frau Unterschied zu kommen: bei den weiten sportlichen Touren ist meine Beobachtung: da gab es in dem Verhalten wirklich gar keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen ! Es gab genauso viele Frauen wie Männer (was mich schon gewundert hat) und die Frauen waren genauso ehrgeizig möglichst schnell weit zu kommen, obwohl es kein Wettkampf ist, wie die Männer. Einen Unterschied im Verhalten gab es nur im Alter. Die ehrgeizigen Kampfwanderer waren alle 20-40 (außer einem
). Später wird man wohl nicht nur körperlich schwächer, sondern normalerweise auch etwas weiser und vernünftiger.
Restez en forme / bleibt fit
ascona
Ich habe mal überlegt, wie ich das erlebt habe, also wie ich das an andern Männern und Frauen sehe:
Es gibt ja typische Wettkampf-Sportarten und andere, bei denen man sich nicht unbedingt mit anderen misst, evtl auch ganz alleine machen kann.
Bei Fußball, Tennis , eigentlich alle Ballsportarten, da will man gewinnen, das ist ganz normal - also Wettkampf. Trotzdem darf es auch Spaß machen, wenn man verliert. Ich sehe da keinen Unterschied bei Frauen und Männern, aber ich habe das selbst auch nie wirklich gemacht.
Bei den "nicht-typisch-Wettkampf-Sporten" kann es anders sein.
Rennen/laufen/joggen ist sehr populär, macht man meistens in Kleingruppe oder allein, und ohne Wettkampf. Aber es gibt auch viele Laufveranstaltungen - also Jedermann/frau-Rennen ! Da geht es dann sehr verbissen zu, die meisten wollen möglichst schnell sein, auch wenn nur einer gewinnen kann. Die meisten Teilnehmer sind Männer, vielleicht spricht das für die These ...
Überhaupt wundert mich, dass laufen und radfahren doch in der Mehrheit von Männern gemacht wird.
ich denke damit hast du recht, und das hat mich doch ziemlich persönlich betroffen gemacht, weil ich gerne Weitwanderwege - meist in den Bergen - mache, und dabei in einer Art inneren Konflikt stehe : in der Regel sehe ich das auch als Sport, und ich möchte täglich möglichst weit kommen. Also schneller, weiter ...Malvine hat geschrieben: Mi 19. Feb 2025, 16:23 Malvine macht jetzt das, was sich der Kerl nicht unbedingt gönnen würde. Spaziergänge ...
Für mich ist das Naturerlebnis somit sogar intensiver als beim Sport, da ich auf meine Umgebung achte und nicht nur auf einen Weg, der zu einem Ziel führt.
Wenn ich dann später davon Fotos anschaue, denke ich - Mensch, da bist du viel zu schnell durch gedüst, das war doch so eine tolle Gegend
Das nächste Mal mache ich es aber wieder genauso... Langsame Begleitung hilft auch nicht wirklich, das macht mich nur unzufrieden.
Beschaulich gehen geht nur wenn man es von vornherein als kurze Touren plant.
Aber um wieder auf Mann/Frau Unterschied zu kommen: bei den weiten sportlichen Touren ist meine Beobachtung: da gab es in dem Verhalten wirklich gar keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen ! Es gab genauso viele Frauen wie Männer (was mich schon gewundert hat) und die Frauen waren genauso ehrgeizig möglichst schnell weit zu kommen, obwohl es kein Wettkampf ist, wie die Männer. Einen Unterschied im Verhalten gab es nur im Alter. Die ehrgeizigen Kampfwanderer waren alle 20-40 (außer einem
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Re: Valeries Welt
Petanque (boule)
Ich führe das Sport-Thema ein wenig weiter und versuche im folgenden mal zu erklären, wie man in Frankreich PETANQUE spielt. Wie schon gesagt, es handelt sich um das Spiel, zu dem die Deutschen immer "boule" sagen, was direkt übersetzt wohl "Kugel" heißt. Und genau darum gehrt es in diesem Spiel, man wirft mit Eisenkugeln auf ein Ziel, das netterweise als "cochonet" bezeichnet wird, also das Schweinchen. Es geht in dem Spiel darum, das Schweinchen zu treffen bzw. genauer, seine Kugel so nahe wie möglich neben dem Schweinchen zu platzieren.
Petanque ist ein Freiluftspiel, es wird nahezu in jedem Dorf auf dem Marktplatz gespielt bzw. dort, wo es eine geeignete ebene Fläche gibt, wo die Kugeln rollen können. Viele Dörfer haben auch wettkampfmäßig ausgerüstete Plätze, die nennen sie dann BOUlODROM, teilweise auch mit Platzwart und sogar Flutlicht, dass man auch abends oder in der Dämmerung spielen kann, wenn die Tageshitze weg ist. Netterweise gibt es neben den Spielfeldern gelegentlich auch Picknickplätze oder schattige Bänke, wo man sich nach dem Spiel dann zum Umtrunk trifft, um das Spiel nochmal durchzugehen oder den Sieger hochleben zu lassen.
Zwei Mannschaften spielen immer gegeneinander, wobei jedes Team aus zwei, drei oder vier Spielern besteht. Da jeder Spieler maximal drei Kugeln werfen darf, ergibt sich nach kurzer Zeit auf dem Feld ein interessantes Bild. Es ist stets darauf zu achten, dass nicht zu viele Kugeln im Spiel sind, damit das Spiel übersichtlich bleibt. So hat man beispielsweise bei zwei Teams 6 Spieler, die gegeneinander antreten und wenn jeder dreimal wirft, versammeln sich dann am Ende 18 Kugeln um das Schweinchen, das ist dann unübersichtlich und führt zu Diskussionen, wer näher dran ist. Überhaupt wird beim Boule viel diskutiert und gemessen, kein Wunder, denn es geht tatsächlich um Millimeter.
Es gibt Spezialisten, die nennen sich "tireur" (Jäger). Ihre Spezialiät ist das Wegschiessen von gegnerischen Kugeln. Wenn das einer schafft, dann schreien alle "KARO" und lassen den Schützen hochleben.
Hat Team 1 beispielsweise am Ende drei Kugeln näher am Ziel als die Gegner, dann schreibt man ihnen drei Punkte gut. Wer dann am Ende dreizehn Punkte als erster erreicht, dieses Team hat dann das Spiel gewonnen. Fragt mich nicht, warum 13 Punkte, das ist eben so, es ist Frankreich. Männer und Frauen spielen das, alt und jung, groß und klein. Es gibt sogar nationale Meisterschaften, wo die tireurs so gut spielen, dass sie mit ihrer Kugel den Gegner auf 15 Meter Entfernung abtreffen können- Boule ist einfach toll, ich habe inzwischen vier oder 5 Dreiersets von Kugeln, und wo ihr mich sonntagnachmittags antrefft ist wohl klar: Auf dem Boulodrom.
Lieben Gruß, Valerie
Ich führe das Sport-Thema ein wenig weiter und versuche im folgenden mal zu erklären, wie man in Frankreich PETANQUE spielt. Wie schon gesagt, es handelt sich um das Spiel, zu dem die Deutschen immer "boule" sagen, was direkt übersetzt wohl "Kugel" heißt. Und genau darum gehrt es in diesem Spiel, man wirft mit Eisenkugeln auf ein Ziel, das netterweise als "cochonet" bezeichnet wird, also das Schweinchen. Es geht in dem Spiel darum, das Schweinchen zu treffen bzw. genauer, seine Kugel so nahe wie möglich neben dem Schweinchen zu platzieren.
Petanque ist ein Freiluftspiel, es wird nahezu in jedem Dorf auf dem Marktplatz gespielt bzw. dort, wo es eine geeignete ebene Fläche gibt, wo die Kugeln rollen können. Viele Dörfer haben auch wettkampfmäßig ausgerüstete Plätze, die nennen sie dann BOUlODROM, teilweise auch mit Platzwart und sogar Flutlicht, dass man auch abends oder in der Dämmerung spielen kann, wenn die Tageshitze weg ist. Netterweise gibt es neben den Spielfeldern gelegentlich auch Picknickplätze oder schattige Bänke, wo man sich nach dem Spiel dann zum Umtrunk trifft, um das Spiel nochmal durchzugehen oder den Sieger hochleben zu lassen.
Zwei Mannschaften spielen immer gegeneinander, wobei jedes Team aus zwei, drei oder vier Spielern besteht. Da jeder Spieler maximal drei Kugeln werfen darf, ergibt sich nach kurzer Zeit auf dem Feld ein interessantes Bild. Es ist stets darauf zu achten, dass nicht zu viele Kugeln im Spiel sind, damit das Spiel übersichtlich bleibt. So hat man beispielsweise bei zwei Teams 6 Spieler, die gegeneinander antreten und wenn jeder dreimal wirft, versammeln sich dann am Ende 18 Kugeln um das Schweinchen, das ist dann unübersichtlich und führt zu Diskussionen, wer näher dran ist. Überhaupt wird beim Boule viel diskutiert und gemessen, kein Wunder, denn es geht tatsächlich um Millimeter.
Es gibt Spezialisten, die nennen sich "tireur" (Jäger). Ihre Spezialiät ist das Wegschiessen von gegnerischen Kugeln. Wenn das einer schafft, dann schreien alle "KARO" und lassen den Schützen hochleben.
Hat Team 1 beispielsweise am Ende drei Kugeln näher am Ziel als die Gegner, dann schreibt man ihnen drei Punkte gut. Wer dann am Ende dreizehn Punkte als erster erreicht, dieses Team hat dann das Spiel gewonnen. Fragt mich nicht, warum 13 Punkte, das ist eben so, es ist Frankreich. Männer und Frauen spielen das, alt und jung, groß und klein. Es gibt sogar nationale Meisterschaften, wo die tireurs so gut spielen, dass sie mit ihrer Kugel den Gegner auf 15 Meter Entfernung abtreffen können- Boule ist einfach toll, ich habe inzwischen vier oder 5 Dreiersets von Kugeln, und wo ihr mich sonntagnachmittags antrefft ist wohl klar: Auf dem Boulodrom.
Lieben Gruß, Valerie
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Re: Valeries Welt
Ich denke, dass die Überform Boule genutzt wird, da in Deutschland kaum zwischen Petanque und der ital. Veriante Boccia unterschieden wird.
Ich lese gerade, dass bei drei Teams im Pétanque jeder Spieler nur 2 Kugeln wirft.
Ich persönlich spiele Boccia gerne mit meiner Familie am Strand. Dann hat jeder 2 Kugeln. Keine Teams - jeder gegen jeden. Ist besonders nach einigen Spielen interessant, da dann der Sandboden gut aufgewühlt ist und die Kugeln nicht mehr exakt vorhersehbar rollen...
Paula
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Re: Valeries Welt
Boccia kenne ich nur vom Zusehen, hier im Stuttgarter Raum gibt es viele Italiener und die spielen das- Aber ich denke diese Boccia Kugeln sind größer als Petanque-Kugeln, oder täusche ich mich da?
Valerie
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Re: Valeries Welt
In der Frühlingssonne
Der Sturm, der die letzten Tage durch die Straßen von Argeles-sur-mer gefegt war, hat sich endlich gelegt, und heute vormittag zeigt sich sogar wieder die Sonne am Himmel. Es ist der letzte Tag im März und die Sonne ist schon kräftig. Ich sitze vor der alten Gartenmauer im Windschatten und genieße den Sonnenschein, strecke die Beine aus, bin ganz entspannt, habe die Augen geschlossen und gleite nach einiger Zeit in süße Träume ab. Ich trage alte abgetragene Arbeitsklamotten und schwere Gartenstiefel, vorher habe ich die Garten-Terrasse mit dem Kärcher abgespritzt, jetzt bin ich ein wenig müde und blinzele in die Sonne. Was, wenn plötzlich eine gute Fee vorbeikäme und mir verspräche, einen Wunsch zu erfüllen?
Da würde mir schon was einfallen, kein Problem.
Zuerst würde ich mir von der Fee natürlich andere Kleidung wünschen, anstelle der Arbeitshose und dem abgewetzten T Shirt wollte ich jetzt und hier in der Sonne ein kleines Sommerkleid tragen, natürlich körperbetont, oben eng, unten weiter, vielleicht mit kleinen Ärmeln oder vielleicht doch ganz ärmellos. Vor allem müsse das Kleid körperbetont geschnitten sein, oben enganliegend, unten herum weiter. Von der Größe her würde ich mir 46 wünschen. Eine 46er Größe könnt ich mit meinen natürlichen Brüsten gut ausfüllen, ohne dass es obenrum eng wäre. Vom Material her wünsche ich mir so was wie Leinen oder besser noch etwas viskose-artiges, das knistert so schön, wenn man reinschlüpft.
Vom Verschluss her wüsche ich mir auf jeden Fall einen Reissverschluss am Rücken, ich mag es, in ein solches Kleid hineinzusteigen und bin gelenkig genug, den Zip mit einer Hand hochziehen zu können am Rücken.
Das ist dein einziger Wunsch? Fragt die Fee. „Nein“ antworte ich, denn wenn ich mir schon was wünschen darf, dann noch ein richtiges Abendkleid, und zwar ein schulterfreies. Daneben natürlich alles was es an hübschen accessoires gibt, also Strümpfe, Schmuck, hübsche Abenndschuhe.
„Damit hast du dein Kontingent an Wünschen für heute ausgereizt“ sagt die Fee und verschwindet mit einem Puff am Himmel. Ich bleibe auf der Erde zurück, um eine Illusion ärmer, ein wenig traurig, aber wieder angekommen in der Realität.
Lieben Gruß, Valerie
Der Sturm, der die letzten Tage durch die Straßen von Argeles-sur-mer gefegt war, hat sich endlich gelegt, und heute vormittag zeigt sich sogar wieder die Sonne am Himmel. Es ist der letzte Tag im März und die Sonne ist schon kräftig. Ich sitze vor der alten Gartenmauer im Windschatten und genieße den Sonnenschein, strecke die Beine aus, bin ganz entspannt, habe die Augen geschlossen und gleite nach einiger Zeit in süße Träume ab. Ich trage alte abgetragene Arbeitsklamotten und schwere Gartenstiefel, vorher habe ich die Garten-Terrasse mit dem Kärcher abgespritzt, jetzt bin ich ein wenig müde und blinzele in die Sonne. Was, wenn plötzlich eine gute Fee vorbeikäme und mir verspräche, einen Wunsch zu erfüllen?
Da würde mir schon was einfallen, kein Problem.
Zuerst würde ich mir von der Fee natürlich andere Kleidung wünschen, anstelle der Arbeitshose und dem abgewetzten T Shirt wollte ich jetzt und hier in der Sonne ein kleines Sommerkleid tragen, natürlich körperbetont, oben eng, unten weiter, vielleicht mit kleinen Ärmeln oder vielleicht doch ganz ärmellos. Vor allem müsse das Kleid körperbetont geschnitten sein, oben enganliegend, unten herum weiter. Von der Größe her würde ich mir 46 wünschen. Eine 46er Größe könnt ich mit meinen natürlichen Brüsten gut ausfüllen, ohne dass es obenrum eng wäre. Vom Material her wünsche ich mir so was wie Leinen oder besser noch etwas viskose-artiges, das knistert so schön, wenn man reinschlüpft.
Vom Verschluss her wüsche ich mir auf jeden Fall einen Reissverschluss am Rücken, ich mag es, in ein solches Kleid hineinzusteigen und bin gelenkig genug, den Zip mit einer Hand hochziehen zu können am Rücken.
Das ist dein einziger Wunsch? Fragt die Fee. „Nein“ antworte ich, denn wenn ich mir schon was wünschen darf, dann noch ein richtiges Abendkleid, und zwar ein schulterfreies. Daneben natürlich alles was es an hübschen accessoires gibt, also Strümpfe, Schmuck, hübsche Abenndschuhe.
„Damit hast du dein Kontingent an Wünschen für heute ausgereizt“ sagt die Fee und verschwindet mit einem Puff am Himmel. Ich bleibe auf der Erde zurück, um eine Illusion ärmer, ein wenig traurig, aber wieder angekommen in der Realität.
Lieben Gruß, Valerie