Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst. Eine Fantasy- Geschichte von Susette
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Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Susette
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Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst. Eine Fantasy„ Geschichte von Susette

Post 1 im Thema

Beitrag von Susette »

Seid gegrüßt (ki)

In mir schlummert schon länger der Wunsch, mich in irgendeiner Form literarisch zu verwirklichen. Irgendwie war nie der richtige Zeitpunkt noch kam die Muße in mir auf, dies auch mal zu versuchen.
Gestern stieß ich dann auf diese packende Karnevals- Kurzgeschichte hier im Forum und habe heute den Entschuss gefasst, dass ich jetzt auch mal was zu Papier bringe :)

Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst


Kapitel 1

Christine und Peter waren schon seit ca. 1,5 Jahren ein Paar. Sie lernten sich beide in München kennen, wo Christine ihren ersten Job bei einer Werbeagentur ausübte und Peter nach seinem Studium der Film und Fernsehwirtschaften ebenfalls seine erste Anstellung in dieser Stadt aufnahm.
Christine war sehr ehrgeizig und strebsam. Eine Musterschülerin mit 1er Abitur mit Sternchen. Somit war sie immer weiter auf der Suche und behielt den Arbeitsmarkt stets im Auge. Bloß keine Gelegenheiten verpassen, um weiter an der Karriere zu feilen!
Peter hatte es da etwas schwieriger. Das Filmbusiness ist bekanntermaßen ein sehr großes Haifischbecken und der erste Job kam eher einem Praktikum gleich, wo er von Auftrag zu Auftrag als Mädchen für alles geschickt wurde. So richtig zufrieden war er nicht, jedoch war er noch jung und unerfahren. So wartete er geduldig ab, wie sich seine Karriere wohl entwickeln würde.

Irgendwann kam der Tag, and dem sich für beide vieles ändern sollte. Christine erzählte freudestrahlend, dass Sie ein Bewerbungsgespräch bei der Marketingabteilung der Sparkasse erhalten habe.
Freudestrahlend und sichtlich erregt erzählte sie es ihrem Peter. Nur war mit der Chance auch eine kleine Hürde verbunden. Das Jobangebot kam nicht etwa aus München... nein. Es kam aus Berlin.
Peter wusste nicht so recht, wie er das finden sollte. Einerseits unterstützte er natürlich jegliches Vorankommen in der Karriere seiner Freundin, jedoch verkomplizierte der mögliche Ortswechsel von Christine seine eigenen Ambitionen hier vor Ort doch erheblich.
Ungefähr zur selben Zeit hatte Peter nämlich mit seinem Chef an einem großen Projekt gearbeitet. Es ging um nichts geringeres als den Imagefilm Deutschlands für die WM 2006!
Es kam, wie es kommen musste. Die Vergabe des Projektes für die WM wurde durch Klüngeleien und Beziehungen hinter den Kulissen an einen Insider vergeben und Christine auf der anderen Seite traf alle Vorbereitungen, um sich optimal auf das Bewerbungsgespräch vorzubereiten.
So packte Christine einige Tage später ihre 7 Sachen und fuhr nach Berlin, um das Gespräch zu führen. Peter hingegen gerade etwas geknickt, da sich eine große Chance seiner Karriere soeben in Luft aufgelöst hatte.
Als Christine weg war, grübelte er vor sich hin und die Option, einen Ortswechsel weg von München zu wagen war gar nicht mehr so fern noch unbehaglich in seiner Gedankenwelt.
"Warum nicht? Berlin ist, was die Filmbranche angeht doch auch absolut angesagt! Vielleicht finde ich ja dort meinen Platz." dachte er sich.

Noch auf dem Weg zur U- Bahn, gerade raus aus dem Termin rief Christine ihren Schatz an und verkündete voller Freude, dass sie den Job jederzeit annehmen könne.
Zurück in München feierten die beiden dieses Ereignis und nur wenige Tage später begannen die Vorbereitungen für den Ortswechsel.
Peter, einerseits erleichtert jedoch noch ohne konkrete Perspektive freute sich für Christine.
Christine hingegen war zwar absolut fokussiert, jedoch auch sehr froh und erleichtert, dass Peter mit nach Berlin kam.
Sie hatte schon schlimmste Befürchtungen, dass es zumindest anfangs in einer Fernbeziehung münden könnte und war froh, dass ihr Partner mitmachte und sie unterstützte. Wohl wissend, dass so ein Umzug ohne jobtechnische Perspektive nicht ohne war.

So nahm die Geschichte ihren Lauf. Aufgrund der hervorragenden Garantien, die der neue Beruf mit sich brachte, bekam Christine auf Anhieb den Zuschlag für eine schnuckelige Wohnung fast direkt am schlesischen Tor in Kreuzberg.
Bisher wohnten die beiden in München noch in getrennten Wohnungen. Somit kam nun die nächste aufregende und einschneidende Erfahrung auf die beiden zu.
Peter musste bei Christine einziehen... zumindest vorübergehend, da er als faktisch jobsuchender weder die Mittel noch die Sicherheiten aufbringen konnte, um sich selbst eine Unterkunft zu organisieren.
Von nun an hatte Christine quasi die Hosen in der Beziehung an. Es störte Peter jedoch nicht im Geringsten. Auch Christine war einfach froh, dass er diesen Schritt mit ihr gegangen ist und fühlte sich eher noch verbundener zu ihm.

Als die beiden die ersten Tage in Kreuzberg verbringend das bunte Treiben und die Lockerheit dieser faszinierenden Stadt entdeckten, sogen sie das neue vielfältige Ambiente förmlich in sich auf.
Eines Abends, als die beiden zusammen im Bett lagen und Christines aktuelle Lieblingsband Placebo hörten, stubbste Christine Peter an und säuselte ihm ins Ohr: "Weisste was? Immer wenn ich den Sänger Brian Molko höre und daran denke, wie sexy der sich immer schminkt werde ich ganz feucht."
Peter war ein recht offener Geist, war jedoch ob der doch eher konservativeren Erziehung und dem eigentlich eher klassischen Gebahren seiner Freundin erstaunt, solche Worte aus ihrem Munde zu hören.
Und ein klitzeklein wenig entzückte es auch seinen Penis, der sich für einen Moment mit warmem Lebenselixir füllte.
"Na ja? Wir sind hier doch im hippsten Stadtteil von Berlin? Da fällt es doch kaum auf, wenn ich mir n bisschen die Augen schminke. Wenn Dich das so antörnt, dann lass uns doch morgen in nen Laden und Du suchst mir was passendes raus?"
Sofort drehte sich Christine zu Peter um "Echt jetzt? Das würdest Du für mich machen?" grinste sie und verwöhnte sogleich sein bestes Stück nach allen Regeln der Kunst. Es folgte ein sehr emotional geladenes Liebesspiel, wie es beide so in der Form vielleicht noch nie gemeinsam erlebt haben.
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Post 2 im Thema

Beitrag von anika500 »

sehr schöne geschichte,spannend,bitte weiter schreiben

mfg anika
Susette
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Re: Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst. Eine Fantasy„ Geschichte von Susette

Post 3 im Thema

Beitrag von Susette »

Danke Dir, Anika :)

Und auch vielen lieben Dank für die Likes (moin)
Heut ist die Luft etwas raus. War ein anstrengender Tag.

Kapitel 2 folgt in Kürze!
Susette
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Re: Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst. Eine Fantasy„ Geschichte von Susette

Post 4 im Thema

Beitrag von Susette »

Ich hatte da plötzlich doch noch so ein paar Ideen... und bevor die wieder verschwinden dann doch lieber flugs zu Papier gebracht :)

Kapitel 2

Nach diesem heissen Abend lag das Liebespaar noch eine Weile eng umschlungen wach und es arbeitete in ihnen. Wie das so ist, wenn die Erregtheit den Körper verlässt und die grausige Fratze der Nüchternheit sich zumindest einen Spalt breit zu erkennen gibt:
"Hab ich mich da vorhin echt bereit erklärt, in der Öffentlichkeit geschminkt herumzulaufen?! Vielleicht erstmal nur in der Wohnung... hmm. Hoffentlich hab ich da nicht zu viel versprochen." dachte Peter so vor sich hin.
"Aber war schon komisch, dass ich allein von dem Gedanken daran so geil wurde. Christine ist ja auch voll drauf abgefahren."
Christine... sichtlich geplättet aber zufrieden grübelte ebenfalls vor sich hin.
"Schon mutig von Peter, dass er das mal probieren möchte mit dem Schminken. Ich hoffe, er hat es nicht nur so aus dem Affekt gesagt. Ich möchte nicht, dass er meinetwegen etwas macht, was ihm unangenehm ist. Aber er war nach dem Gespräch ja irgendwie auch so heiss wie ich. Hui! Und wie wir das waren.
So kenne oder kannte zumindest ich mich ja noch gar nicht! Ich bin irgendwie aufgeregt und gespannt, wie das so wird die nächste Zeit." döste Sie vor sich hin, bis beide endlich erschöpft und glücklich in die Welt der Träume entglitten.

So kam jeder für sich in einer diffusen Traumwelt zurück zu diesem "anderen" Bewusstsein. Peter träumte davon, wie er plötzlich pinkeln musste und zur Toilette stapfte. Er hatte sich widerwillig aber aus Rücksicht angewöhnt, das Klo im Sitzen zu benutzen. So auch jetzt im Traum.
Kurz bevor er sein Wasser abzulassen begann, fühlte es sich irgendwie anders an und ein deftig strullender Strahl schoss direkt in das Toilettenwasser, welches ihm etwas ans Gesäß spritzte. Seltsam, dachte er. Normal pinkelte er doch eher gegen die geschwungene Keramik im vorderen Teil... oftmals berührte die Eichel sogar
unabsichtlich etwas davon, wenn er sich zu sehr auf die Schüssel pflätzte. Er war, so muss man das wohl sagen, recht glücklich gesegnet da unten. Er wusste zwar nicht, ob das ne Ausnahme war... hat ja keine Vergleichsmessungen mit anderen steifen Jungs gemacht... aber instinktiv wusste er, dass sein Louie nicht der kleinste war.
Da musste er schon aktiv den Penis nach hinten drücken, um so ein strullendes Geräusch hervorzubringen. So griff er nach seinem Teil und fasste zu seinem Erstaunen ins Leere bzw. Feuchte. Zwei weiche, behaarte Lippen... dazwischen ein warmer, nasser Strahl.
Weit aufgerissene Augen waren das Einzige was nun zurück aus der Traumwelt in die Realität geblieben sind. Wieder bei Bewusstsein lag er da... neben Christine. Mit der eigenen Hand im Schritt und dachte nur: "Was war das denn jetzt?" Schaute rüber und sah nur, wie Christine goldig und selig vor sich hin schlummerte.
Ohne weiter darüber nachdenken zu können legte sich der Mantel der Dunkelheit über ihn und er fiel wieder in einen tiefen und festen Schlaf.

Christine entglitt ebenfalls in die Welt der Träume. Als strebsames Mädel ging sie oft nach der Arbeit ins Fitnessstudio. Sie powerte sich gerne mit Cardio- Übungen aus und trainierte hart daran, die ihrer Meinung nach so wirklich einzige Schwachstelle am Körper nach ihren Wünschen zurecht zu formen.
Sie war mit 1,73 nicht klein geraten, hatte ein hübsches Gesicht, einen niedlichen Pagenschnitt und glatte schwarz seidig glänzende Haare. Ihre Brüste waren wohl geformt, saftig rund und nicht zu groß... aber auch nicht klein.
Nur der elendige Popo war ihrer Meinung nach etwas zu gross... und diese Reiterhosen waren ihr der größte Dorn im Auge. Sie konnte es kaum ertragen, dass sie machen konnte, was sie wollte... aber diese Proportionen wollten einfach nicht so, wie sie es sich in den Kopf gesetzt hatte!
Somit war es nicht verwunderlich und ein gewohntes Gefühl, dass sie sich in ihrem Traum in einem Fitnessstudio wiederfand. Doch statt zu den Gruppenkursen zu Susanne hoch zu gehen, ging sie dieses Mal zielgerichtet und wie ferngesteuert zur Eisenwarenabteilung. Dort, wo normalerweise nur die schweren Jungs mit den dickem Muckis und weit herausstehenden
Adern auf jedem Muskelstrang sonst so ihre Zeit verbringen. Als wenn sie es nach jahrelanger Routine nie anders gemacht hätte, ging sie zielstrebig zur Hantelbank... passte die Stahlscheiben an und begann zu Pumpen.
Eine urige Agression durchströhmte ihren Körper als sie die ersten Male die Gewichte hochwuchtete. Es fühlte sich sooo gut an... die kontraktierenden Muskelgruppen wurden durchströhmt und warm. Bei jedem Anheben atmete sie heftig aus und beim Herablassen ein.
Dann wechselte sie zu den Freihanteln. Setzte sich und begann, den Bizeps zu trainieren. Sie war so fokussiert auf das Training, dass sie den Spiegel gegenüber gar nicht realisierte. Nachdem sie die Hanteln abgelegt hatte, schaute sie dann doch herauf und was sie dort sah, versetzte sie in sprachlose Verblüfftheit.
Sie hatte Shorts an... nicht die gewohnten Jogapants... keinen Sport- BH mit süssem eng anliegendem Top. Es war ein Muskelshirt! Und unter diesem wackelten Brustmuskeln auf und ab. Die Arme waren ebenfalls dicker als sie es gewohnt war und gut definierte Muskelpartien mit glitzernden Schweissperlen warf ihr der Spiegel
entgegen.
Sie erwachte... kalter Schweiss am ganzen Körper und sie wusste nicht, wie ihr geschah oder was das gerade war. Sie blickte ebenfalls herüber zu ihrem Schatz und sah, wie dieser mit der einen Hand im Schritt sichtlich zufrieden schlummerte. " Ach Kerle... das ist schon was. Wie sich das wohl anfühlen mag, wenn man so einen
Prengel zwischen den Beinen hat? Und diese Kraft, die Männer haben können... " Viel weiter kam sie nicht mehr in ihren Gedankenströhmen, da ergriff sie ebenfalls wieder die Dunkelheit des Schlafes und sie säuselte ihr Schlummerlied, bis der Morgen nahte.

Der Wecker klingelte... nein. Er terrorisierte zumindest Peter aus dem Schlaf. Ein wie er fand echt nerviger klassischer Nervtöter, den Christine vor wenigen Tagen von einem Flohmarkt angeschleppt hatte.
"Boh ey... Schatz! Dieses Teil wird irgendwann noch dafür verantwortlich sein, dass ich einen Herzinfarkt bekomme!"
"Hihi... raus aus den Federn! Ich muss heut früher zur Arbeit, da Isabelle mir heute ein paar neue Kollegen vorstellen möchte. Und das Meeting beginnt früher als sonst! Los, los! Und Du hast doch heut Deine ersten zwei Bewerbungsgespräche... da musste top aussehen und hellwach sein!"
"Das bin ich nun, Schatz... das bin ich wohl... grummel. Aber Du hast recht... ich bin eigentlich froh, dass ich den Tag so früh beginnen kann."

Beim gemeinsamen Zähneputzen spuckten beide abwechselnd die Zahnpasta aus und Christine so:
"Hast Du eigentlich was geträumt letzte Nacht?" *Pruust* Peter zuckte innerlich zusammen und die Erinnerungen an den Traum waren für eine gefühlte Sekunde wieder da, um gleich danach wieder zu verschwinden und wie aus dem Gedächtnis herausgepustet im Nichts zu verenden.
"Ja... schon... weiss aber nicht mehr. War schon irgendwie wild, glaube ich... aber das sind Träume ja oft, oder? hehe."
"Ja... das stimmt" entgegnete sie. Es kamen ihr Bruchstücke ihres Traumes ins Bewusstsein und es kam ihr vor, als wenn sie diese muskulösen Arme und das athletische Erscheinungsbild kurz im Badezimmerspiegel wieder erblicken konnte. Doch auch hier verschmelzten die Bruchstücke ihres Traumes mit der Realität und ein BH bedeckte wie gewohnt diese
saftigen, hübsch geformten weiblichen Kurven von ihr. "Ich kann mich auch nicht mehr erinnern" sagte sie... "Ich glaub, ich geh heut nach der Arbeit wieder in die Muckibude. Danach gehen wir dann für Dich shoppen, okay?" grinste sie und Peter nur "Ja. Ähm. Alles klar. Muckibude? So haste das Fitnesscenter ja noch nie genannt?" grinste er sie an.
Sie errötete leicht und entgegnete: "Ohh... hihi... ja stimmt. Ist mir so rausgerutscht." Küsste ihn auf die Wange und ging über in ihren Trott, sich schnell und zielstrebig auf den Job vorzubereiten. Kurze Zeit darauf, war sie auch schon zur Türe herausgetreten.
Peter hatte noch etwas Zeit und genoss die zusätzliche freie Zeit bei einem Kaffee und schaute zum Fenster raus, wo die U9 mal wieder ratternd auf dem Viadukt vorbeidüste.
Zuletzt geändert von Susette am Fr 9. Feb 2024, 21:51, insgesamt 1-mal geändert.
Susette
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Re: Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst. Eine Fantasy„ Geschichte von Susette

Post 5 im Thema

Beitrag von Susette »

Rekapitulierend und nach einer Nacht, die ich drüber geschlafen habe hoffe ich doch sehr, dass ich vom Stil des zweiten Kapitels her niemanden verschreckt habe :D
Ich probiere grad aus. Ich weiss genausowenig wie meine Leserinnen, was im nächsten Kapitel passieren wird bis ich dann ich die Tasten haue.
Vergebt mir, falls es etwas drunter und drüber geht... ich muss erst einmal einen Rhythmus finden und mich etwas einpendeln.
Macht aber sehr viel Spass und die Entwicklung von möglichen Handlungssträngen ist eine spannende Reise.

Gerne, sehr gerne sogar lese ich Eure Kommentare, Kritik oder was auch immer Ihr zu sagen habt.
Bitte keine Scheu.
Austausch ist ne wunderbare Sache. (smili)

Bald setze ich mich ans dritte Kapitel.
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Re: Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst. Eine Fantasy„ Geschichte von Susette

Post 6 im Thema

Beitrag von Susette »

Hmm... aktuell ist in mir das Verlangen größer, hier im Forum Fuß zu fassen.
Daher verbringe ich z. B. viel Zeit im Chat, um aktiv neue Menschen von hier eeetwas näher kennenzulernen.

Bin nun schon bei 2 Treffen angemeldet.
Hab sowas noch nie gemacht!
Aufregend.
Jedoch vom Gefühl her für mich richtig und auch mittlerweile notwendig.
Das letzte Wochenende war einschneidend für mich. Am letzten Sonntag Abend war ich wirklich bedröppelt, dass ich mich ab Montag wieder etwas "verstecken" muss.

Hier wird noch mehr kommen. Ganz sicher. Aber es arbeitet in mir wie verrückt und ich möchte diese Zeit dann auch haben und nutzen, um den für mich richtigen Weg zu finden.

Christine und Peter kenne ich irgendwie von früher. Und es wird mir nicht sonderlich schwer fallen, diese Charaktere fortzuführen.
Aber nun muss ich erst einmal kanalisieren, damit es nicht zu chaotisch wird.

Dieses Forum traf mich unerwartet, aber genau zur richtigen Zeit.

Noch ein wenig Geduld.
Und vielen Dank fürs Mitlesen!
Zuletzt geändert von Susette am Mo 19. Feb 2024, 23:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst. Eine Fantasy„ Geschichte von Susette

Post 7 im Thema

Beitrag von Susette »

Einen kleinen Teaser lass ich aber noch da (flow)

Kapitel 3:

Christine huschte zielstrebig an ihren Arbeitsplatz und nahm sofort den Laptop in Beschlag, um sich nochmals kurz auf das bevorstehende Meeting vorzubereiten.
Kurz darauf kam Isabelle reingehuscht zur Tür. "Hallo Christine! Gleich gehts los... Du weisst ja. Ich will Dir einige aus Deinem neuen Kernteam vorstellen. Nur die Ruhe. Das wird schon! Das sind wirklich tolle Leute!"
"Hi, Isabelle! Na klar. Ich bin schon bereit und sehr gespannt!" entgegnete Christine innerlich etwas überrascht und aufgeregt.
Sie konnte kaum noch am Latte nippen, da nahm Isabelle sie auch schon am Arm und die beiden stapften zielstrebig zum Konferenzraum.
Isabelle war ein richtig hübsches Mädel. Genau die richtigen Kurven, die man selbst in einem seriösen Businessdress kaum verbergen konnte. Langes, blondes und wallendes Haar. Gesichtszüge wie gemalt. Ein richtiges Püppchen. Hatte sich ihren beruflichen Weg aber ebenso wie Christine durch fleissigste und harte Arbeit verdient.
Und wie die beiden so bestimmt und energischen Schrittes dem Konferenzraum näher kamen roch Chistine das herrlich süsse Parfum, welches von Isabelle ausging. Und sie schielte kurz rüber und sah die prall gefüllten Körbchen, die straff gespannt auf und ab wippten, wie nur Wellen eines Meeres an ein steiles Ufer zu schwappen vermochten. Trotzdem professionell und wie immer fokussiert verdrängte sie dies schnell und Isabelle schwang energisch die große Massivholztür auf, um ihren gemeinsamen Auftritt nachdrücklich einzuläuten.

Peter war entspannt und ebenfalls frohen Mutes. Er zog sich einer nahenden Bewerbung entsprechend besonders adrett aber nicht zu spießig an und widmete seinen widerspenstigen Haaren mehr Aufmerksamkeit als sonst, um in dieser Hinsicht keine negativen Auswirkungen befürchten zu müssen.
Überpünktlich klingelte er an der Pforte einer Produktionsfirma und wurde prompt durch ein tiefes Surren des Türöffners reingelassen. Das von aussen fast schon als marode einzustufende Gebäude entpuppte ich im Inneren als das genaue Gegenteil.
Auf dem Weg im Lift nach oben sah er durch die Scheiben runter zum Innenhof. Da funkelte ein Fuhrpark im morgendlichen Sonnenschein, der eher an Hollywood erinnerte, als an Berlins oftmals siffigste Hinterhöfe.
Oben angekommen ein riesiger, effektvoll beleuchteter Tresen und eine Dame, die höflich und bestimmt sein Erscheinen registrierte und ihn nach kurzer Prüfung bat, kurz zu warten.
Es dauerte nicht lange, da kam ein unscheinbar wirkender Mann zu ihm und begrüßte ihn förmlich.
"Guten Tag Herr XXX. Danke, dass Sie es einrichten konnten, so kurzfristig vorstellig zu werden. Ja wissen Sie, es kommt etwas unglücklich und unerwartet, aber leider haben wir aktuell wirklich keine Stelle frei. Das mit dem Stellenangebot war quasi schon Geschichte, als wir es eingestellt haben.
Aber bitte! Falls ihnen dadurch irgendwelche Kosten entstanden sind, übernehmen wir diese selbstverständlich. Wir nehmen Sie auch in unsere interne Kartei auf und melden uns sobald sich da etwas ergibt. Leute wie sie mit abgeschlossener Ausbildung sind eine Seltenheit! Ja wirklich. Viel Erfolg noch!"
" Oh. Ja. Das ist ja wirklich schade. Und gerne. Ich bin jederzeit erreichbar!" konnte Peter eigentlich nur noch entgegnen, da war er auch schon wieder zur Türe hinaus und stand am Rande einer viel befahrenen Straße, und eine vorbeiwehende Zeitung klebte sich an sein Hosenbein.
Er stapfte sichtlich geknickt zu seinem zweiten Termin, der in knapp einer Stunde anstand.
Zuletzt geändert von Susette am Di 20. Feb 2024, 01:05, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst. Eine Fantasy„ Geschichte von Susette

Post 8 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Susette hat geschrieben: Mo 19. Feb 2024, 23:47 Daher verbringe ich z. B. viel Zeit im Chat, um aktiv neue Menschen von hier eeetwas näher kennenzulernen.
weniger ist manchmal mehr. Ich wollte dich schon anschreiben, ob du bitte einen Wohnberechtigungsschein nachreichst )))(: (smili)

Gruß
Anne-Mette
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Post 9 im Thema

Beitrag von Susette »

Kapitel 4:

Sein Handy klingelte... eine Nachricht: "Hi Schatz. Wie lief das erste Gespräch? Du... am Wochenende ist ein Jahrmarkt am Stadtrand. Isabelle, meine Arbeitskollegin fragte, ob wir sie und ihren Freund nicht begleiten möchten? Das wäre mir schon wichtig, da ich mit Isa gut auskomme und dadurch viele Tipps für den Start hier im Büro sammle."
Er tippte nur kurz zurück: "Hi Liebes. Das erste Gespäch war ein Reinfall. Ich bleibe aber dran! Klar können wir zum Jahrmarkt. Hab nichts dagegen."
"Oh... schade. Aber das wird schon! Danke, dass Du nichts gegen die Verabredung einzuwenden hast. Liebe Dich :-*"
"Ich Dich auch :) "

Das zweite Gespräch war von der Gegend her das komplette Gegenteil. Direkt am Kudamm sollte sich das Unternehmen befinden. Schleckmann TV und noch so manch andere bekannte Produktion kam aus diesem Hause.
Er musterte sich noch kurz in einem Schaufenster und klingelte dann. Ein rotes Lämpchen leuchtete auf und eine Kamera richtete sich auf ihn.
"Wir erwarten Sie bereits. Kommen sie bitte hoch in den 4. Stock, Herr XX."
Oben angekommen betrat er einen großen Saal. Sehr kühl und modern eingerichtet. Eine adrett angezogene und hübsch anzusehende junge Dame kam auf ihn zu und nahm ihm seine Jacke ab. Sie fragte noch, ob er etwas zu trinken haben wolle.
Peter danke höflich ab und so wurde er kurzerhand in einen weiteren Raum geführt.
Ein hagerer Herr und eine große Damen begrüßten ihn freundlich, aber bestimmt. Nach dem Austausch der üblichen Fragen zu Peters Person hielen beide inne.
"Wissen Sie, Herr XX... wir machen das schon ein paar Jahre. Ihnen werden sicherlich einige unserer Projekte bekannt sein. Es ist gut, dass Sie ein ordentliches Studium durchlaufen sind. Das ist selten. Ihre Sprachkenntnisse sind zudem vorzüglich. Ich sehe eine Menge Möglichkeiten, Sie zukünftig zu beschäftigen. Gehaltsmäßig sind Sie noch ganz am Anfang. Sollten wir mit Ihnen zufrieden sein und Sie das machen, was hier von Ihnen verlangt wird, müssen Sie sich sehr bald nicht mehr um ein angemessenes Auskommen Sorgen machen."
"Das klingt sehr interessant und großzügig von Ihnen. Ich werde mein bestes geben, um Ihren Ansprüchen zu genügen."
Viel mehr wollte er gar nicht sagen, da er schon ein wenig eingeschüchtert war.
"Nur lassen Sie sich eines durch den Kopf gehen." entgegnete der Mann bestimmt und mit scharfem, fixierenden Blick "Wer es sich bei uns verscherzt oder indiskret mit Firmengeheimnissen umgeht, der bekommt in dieser Stadt in der Branche nie wieder einen Fuß auf den Boden."
Peter war wie erstarrt. Oh Mann! Er ist doch erst soeben hierhin gezogen. Das war nicht ohne... aber andererseits machte ihn das Angebot neugierig und ein gutes Gehalt in näherer Zukunft lockte ihn schon. Er wollte Christine nicht zu lange auf der Tasche liegen und auch seinen Beitrag leisten, um hier in Berlin anzukommen.
"Ich verstehe Sie. Klar wie Kloßbrühe. Auf mich können Sie zählen."
"Gut. Sie werden in Kürze telefonisch kontaktiert, wenn wir unsere Entscheidung gefällt haben. Sarah! Geleite Herr XX doch bitte nach draussen."
"Ich danke Ihnen und fühle mich geehrt, dass Sie in Erwägung ziehen, meine Dienste in Anspruch zu nehmen."
"Denken Sie an meine Worte... absolute Diskretion und Professionalität!"

Woah... das war ja schon irgendwie schräg. Peter ließ alles kurz sacken und nahm die nächste U- Bahn, um in der Nähe der Wohnung etwas zu essen.
Er tippte nur kurz: "Zweites Gespräch vielversprechend. Melden sich in Kürze bei mir, ob ich genommen werde."
Keine Antwort... na ja. Christine war ja auch bei der Arbeit... ungewöhnlich war es darum nicht.
In einem kleinen Bistro am Fenster sitzend, aß er seinen Mittagssnack und blickte in Gedanken verloren auf eine belebte Kreuzung.
Susette
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Re: Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst. Eine Fantasy„ Geschichte von Susette

Post 10 im Thema

Beitrag von Susette »

Kapitel... ach, ist doch egal.

Übrigens bereue ich es, dass ich den "Hauptdarstellern" keine Nachnamen gegeben habe. Anfängerinfehler ;)

Zudem fällt es mir schwer, dem bevorstehenden Meeting von Christine einen angemessenen Inhalt zu geben. Da muss ich nochmals in mich gehen.
Ich habe die letzten Tage viel damit verbracht, die Geschichte rudimentär in meinen Gedanken weiter zu entwickeln. Ab dem Jahrmarkt geht es rund... hihi.
Aber die banalen Alltagserlebnisse (für mich) ansprechend zu gestalten und gut zu integrieren ist eine Herausforderung.
Das wird schon. Ich schreibe einfach drauf los und zähle auf Euch, dass ihr auch die "Ruhephasen" mitlest und dann gemeinsam mit mir in die Fantasy- Welt abtaucht. Denn Christine und Peter steht einiges bevor.

Zu diesen Kommentaren zwischendrin hat mich übrigens NAREA inspiriert. Ich fand es eine tolle Art, den Prozess des Schreibens auch ein wenig zu dokumentieren.
Auch wenn ich nicht das Arsenal oder den Hintergrund besitze, Euch meine realen Erlebnisse zwischendrin mit darzubieten.
Ausser es würde jemanden interessieren. Dann würd ich nen Versuch wagen.

Ich verneige mich auch hier nochmals vor NAREA... bin auf Seite 50 von ihrem Thread angekommen. Und werde jede noch kommende Zeile mit Sicherheit wie bisher verschlingen und geniessen.
rebecca58
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Re: Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst. Eine Fantasy„ Geschichte von Susette

Post 11 im Thema

Beitrag von rebecca58 »

Hallo Susette,
Nun warte ich quasi seit einem Jahr auf die Fortsetzung.
Viele Grüße
Beccy
Susi T
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Re: Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst. Eine Fantasy„ Geschichte von Susette

Post 12 im Thema

Beitrag von Susi T »

Susette ist schon länger nicht mehr im Forum, Fortsetzung als unwahrscheinlich. Sollte ich sie treffen werd ich ich aber gerne von dem Wunsch berichten.
Liebe Grüße, Tira (flo)
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Malvine
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Re: Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst. Eine Fantasy„ Geschichte von Susette

Post 13 im Thema

Beitrag von Malvine »

Hallo Rebecca,
Susette hat seit einem guten Jahr keine Möglichkeit mehr hier im Forum zu schreiben.
Ich hatte erst vor ein paar Wochen mit ihr geschrieben. Sie hat "Susette" jetzt schon vor längerer Zeit in den Schrank verbannt, um die familiäre Situation nicht noch mehr eskalieren zu lassen.

LG Malvine
Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
rebecca58
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Re: Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst. Eine Fantasy„ Geschichte von Susette

Post 14 im Thema

Beitrag von rebecca58 »

Ok, schade. Aber danke für die Info

LG Beccy
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