Nach Verbot von Pubertätsblockern: Trans Jugendliche nehmen unsichere Medikamente | ggg.at
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Anne-Mette
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Nach Verbot von Pubertätsblockern: Trans Jugendliche nehmen unsichere Medikamente | ggg.at

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Eine Ärztin in Wales warnt vor gefährlichen Alternativen: Kinder greifen zu selbst hergestellten Medikamenten oder hungern sich absichtlich herunter.

https://www.ggg.at/2025/03/12/nach-verb ... dikamente/
Susi T
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Re: Nach Verbot von Pubertätsblockern: Trans Jugendliche nehmen unsichere Medikamente | ggg.at

Post 2 im Thema

Beitrag von Susi T »

Das schlimme daran ist, wenn die medizinische Betreuung fehlt, da kann man nur hoffen, das da manche Mediziner Möglichkeiten finden. An die Medis kommt man, wenn auch zu doppelten Kosten, durch Grauimport auch so dran.

Bei uns selbst ist der Verkauf von niedrig dosierten Androcur eingestellt, nur noch die 50mg Dosierung zu bekommen. Die steht aber auf der roten Liste und sollte so gar nicht verordnet werden. Spiro verträgt nicht jede und Monotherapie unterstützen die wenigsten Ärzte. Also auch nicht alles Sonnenschein.
Ich selber bin ne Laborratte und mische schon immer 1:10-1:20 ab, aber sowas kann nicht jede und mir wäre es Mal ganz lieb gewesen auch mal ne leichtere Dosierung zu bekommen, jetzt wo ich weiß was ich brauche und die erste Packung 50x50mg nach bald 3 Jahren fast aufgebraucht ist. Aber auf Kassenrezept aktuell und angeblich auch auf Dauer nicht machbar.
Also die 50mg bunkern, wer weiß ob ich oder jemand anderes noch mal dringend was braucht. Ist wie mit Lieferengpassmöglichkeiten beim Östrogen, alles schon da gewesen.
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Re: Nach Verbot von Pubertätsblockern: Trans Jugendliche nehmen unsichere Medikamente | ggg.at

Post 3 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Tira hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 11:08 Ich selber bin ne Laborratte und mische schon immer 1:10-1:20 ab, aber sowas kann nicht jede und mir wäre es Mal ganz lieb gewesen auch mal ne leichtere Dosierung zu bekommen, jetzt wo ich weiß was ich brauche und die erste Packung 50x50mg nach bald 3 Jahren fast aufgebraucht ist. Aber auf Kassenrezept aktuell und angeblich auch auf Dauer nicht machbar
Hey..

ich hatte aus einem bestimmten Grund bei meinem letzten Check Up nochmal CPA
diskutiert. Denn ich weiss ja, das es grade nur noch die 50 mg am Markt gibt, da hätte ich sogar selbst
noch welche. Die hätte ich mit Tablettenschneider auch gut auf 1/8 schneiden können.
Spiro hab ich auch noch-gewisse Vorräte sind ja immer gut :D

Mein Endo weiss das natürlich auch und hat mir dann erzählt, das manche in seiner
Betreuung ihre Wunschdosis auf Rezept bekommen, denn den kristallinen Wirkstoff
kann man ohne Probleme am Markt kaufen.
Es gibt auch eine Apotheke in Freiburg, die dann zum Beispiel die 2,5 mg in Kapseln
einfüllt. Das sollte auch jede Apotheke können, sofern da noch fähige Mitarbeiter sind
die Medis herstellen können..

Aber ich geh nicht nochmal auf CPA, mein Problem hat sich mit etwas Geduld auch behoben..

Habt es gut, Marie (flo)
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Re: Nach Verbot von Pubertätsblockern: Trans Jugendliche nehmen unsichere Medikamente | ggg.at

Post 4 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Tira hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 11:08 Das schlimme daran ist, wenn die medizinische Betreuung fehlt, da kann man nur hoffen, das da manche Mediziner Möglichkeiten finden. An die Medis kommt man, wenn auch zu doppelten Kosten, durch Grauimport auch so dran.
Es wird auf jeden Fall mehr Selbstmedikation geben. Mehr als jetzt schon. Und dafür werden die Kids eher "die richtigen" Hormone nehmen, als puberty blocker. Erstens wegen Preis und Erhältlichkeit, zweitens weil sie sich ja in ihrer Entscheidung sicher fühlen. Das wird dann zu viel Leid führen. Nicht so sehr wegen medizinischer Probleme, sondern wegen Konflikten mit Eltern und Umgebung.

Viel schlimmer sind diese Anorexie-Sachen. Da geht es um Leben und Tod, und fast sicher um (Zwangs)psychiatrie und lebenslange Probleme. Alles völlig unnötiges Leid.
Tira hat geschrieben: Do 13. Mär 2025, 11:08 Bei uns selbst ist der Verkauf von niedrig dosierten Androcur eingestellt, nur noch die 50mg Dosierung zu bekommen. [...]
Ich selber bin ne Laborratte und mische schon immer 1:10-1:20 ab, aber sowas kann nicht jede und mir wäre es Mal ganz lieb gewesen auch mal ne leichtere Dosierung zu bekommen, [...] Aber auf Kassenrezept aktuell und angeblich auch auf Dauer nicht machbar.
Auf Kasse geht es mW nicht, aber die professionelle Lösung heisst "Rezeptapotheke". Endo muss bestimmte Zaubersprüche aufs Rezept schreiben, dann mischt die Apotheke gemahlene 50er Androcur mit Füllstoffen in Kapseln niedrigerer Dosierung. In Hamburg zB Centro Apotheke. Meines Wissens gibt es auch Versand-Apotheken, die genau die Nische bedienen.

Was Vorrat angeht: Ja, ich bunkere auch. Aktuell mindestens 14 Monate Reserve an Estradiol und 180x200mg Progesteron...
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