“Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour
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Anne-Mette
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“Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

... von meinen Kolleg:innen und Freund:innen”

Es sind die kleinen Gesten im Alltag, mit denen wir uns gegenseitig das Gefühl geben, gesehen zu werden – und die uns den Alltag erleichtern können. GLAMOUR-Redakteurin und Muslima Denise Primbet gibt 4 nützliche Tipps, wie wir alle im Fasten-Monat Ramadan ein klein wenig umsichtiger mit unseren Mitmenschen sein können.

https://www.glamour.de/artikel/ramadan- ... erstuetzen
Michi
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Re: “Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 2 im Thema

Beitrag von Michi »

Fühle ich ehrlich gesagt nicht, dass ich Rücksicht und Verständnis für irgendeine Form von Religionsausübung aufbringen soll, wo doch Religionen, insbesondere das Christentum und der Islam, seid Jahrhunderten eine .. wenn nicht die .. Hauptquelle für Leid auf dieser Welt sind, und Menschen wie wir, die nicht dem heteronormativen Bild der Religionen entsprechen, sind immer mit die Hauptbetroffenen.

Sollen sich die Leute meinetwegen selbst geiseln, wenn es ihnen irgendwie wichtig ist. Schließlich ist Religion zum Glück mittlerweile Privatsache. Und das schließt auch ein, dass ich nicht auf die Religionsausübung anderer Rücksicht nehmen muss.

Wer weiß, wie lange ich dieses Recht noch habe, wenn ich sehe, wie christliche und muslimische Extremisten im besten Einvernehmen wieder Aufwind erfahren!
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Helen67
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Re: “Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 3 im Thema

Beitrag von Helen67 »

Sorry, aber für Ramadan gabe ich gar kein Verständnis, auch auf die "Gefahr" hin, dass dieser Post nicht veröffentlicht wird.
Wer das in seinem Land ausleben will, solls tun, nicht mein Problem.
Aber insbesondere an Arbeitsplatz greift die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, der sollte bzw. muss darauf hinweisen, dass es der Gesundheit schadet, den ganzen Tag nichts zu trinken, kann schließlich auch dafür Urlaub nehmen.
Wir haben bei uns auf Arbeit auch einige Muslime, einige davon pfeifen auf Ramadan, essen sogar schon Schweinefleisch, so stelle ich mir Anpassung und Integration vor.
Die anderen bekommen von mir den Spruch "Allah guckt nicht durchs Blechdach, trink endlich was"
Wem das nicht passt, kann ja zuhause bleiben und sein Ramadan durchziehen, aber nicht auf Kosten der Arbeitskollegen.
Ich/wir nehmen da keinerlei Rücksicht auf Muslime, in unserer Werkstatt gibts Brotzeit und Mittag in deren Gegenwart.
Anne-Mette
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Re: “Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 4 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Helen67 hat geschrieben: So 2. Mär 2025, 09:21 so stelle ich mir Anpassung und Integration vor.
Vielleicht hast du eine Chance nach der nächsten Wahl zum Bundestag (kommt u.U. schneller, als wir denken).
Mag sein, dass wir dann eine "Anpassungsministerin" oder einen "Anpassungsminister" (d/m/w) benötigen.
Knäckebrötchen
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Re: “Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 5 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

MichiWell hat geschrieben: So 2. Mär 2025, 02:12 Und das schließt auch ein, dass ich nicht auf die Religionsausübung anderer Rücksicht nehmen muss.
Mithin die allerbeste Einstellung, wenn man selbst auf Rücksicht und Akzeptanz durch andere angewiesen ist.
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Re: “Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 6 im Thema

Beitrag von Helen67 »

Anne-Mette hat geschrieben: So 2. Mär 2025, 11:12 Vielleicht hast du eine Chance nach der nächsten Wahl zum Bundestag (kommt u.U. schneller, als wir denken).
Verstehe ich nicht...
Es gibt eben verschiedene Ansichten.
Wieso sollte es nach kurzer Zeit wieder zur Wahl kommen?
Ich bin eben der Meinung (Meinungsfreiheit!), dass sich Fremde in unserem Land anpassen müssen, das erwartet man auch von mir, wenn ich in einem anderen Land zu Gast bin.
Wer es nicht glaubt, kann's ja mal ausprobieren.
Jemand, der in meinem Haus zu Gast ist und sich nicht benimmt, fliegt früher oder später raus, so einfach ist das!
Beispiel: sich ungefragt eine Zigarette anzuzünden, mich oder meine Familie beleidigen, etc.
Der Gast muss sich also anpassen, rauchfreier Haushalt, also Rauchverbot - fertig.
Und genau so sehe ich das bei Ramadan.
Solange niemand gestört oder beeinträchtigt wird, ist es mir egal.
Sobald ich aber deswegen mehr arbeiten muss, weil z.B jemand wegen (vermeidbarer) Dehydrierung ausfällt, hört der Spaß auf.

Helen
Lavendellöwin
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Re: “Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 7 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hey...

es geht doch im Grunde einmal mehr um nichts anderes als ALLE Menschen so anzunehmen wie sie sind.
Das ist der Kern von gelebter Diversität, nicht mehr, nicht weniger. Oder nennt es Nächstenliebe, whatever.

Ja, religiöse Einstellungen (also die die manche Menschen haben) haben Streitigkeiten und Kriege ausgelöst,
aber auch Einstellungen die nicht religiös sind, politische Dinge, Wirtschaftsinteressen, Zugriff auf Rohstoffe,
Lust auf mehr Pufferzone zum ungeliebten Nachbarn. Sucht euch einfach ein Feindbild aus, wird schon passen.

Ja, wenn man in einem Land zu Gast ist, passt man sich an, sehe ich auch so, aber ich lege mein Sein nicht ganz ab.
Sein Sein behalten geht auch relativ einfach, wenn man sich wirklich gegenseitig anerkennt und für wahr nimmt.
Zudem auch der Gast braucht Freiraum um überhaupt Lust zu haben, bleiben zu wollen. Fühl ich mich unwohl geh
ich schon freiwillig..

wie auch immer, die Antworten haben mal wieder gezeigt, das Diversität in ihrer Gänze nicht verstanden, nicht gefühlt
und auch nicht gelebt wird, das ist einfach nur arm...

der Artikel war nur eine Bitte um Verständiss, sonst nichts

habt es gut Marie (flo)
Zuletzt geändert von Lavendellöwin am So 2. Mär 2025, 17:00, insgesamt 1-mal geändert.
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: “Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 8 im Thema

Beitrag von Annette »

Würde man endlich erkennen und akzeptieren, dass es keine Götter gibt, dann wäre dieser Unfug bald vorbei!

Annette
Céline
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Re: “Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 9 im Thema

Beitrag von Céline »

Man kann von Glauben halten was man will aber Akzeptanz
fordern wie hier heißt auch Selbige zurück geben. Natürlich mit Grenzen und ich denke die meisten wissen was ich meine. Ich habe selbst einen sehr Gläubigen Moslem als Kollege und wir haben ein sehr sehr gutes Verhältnis. Wir reden öfters über Glaubensthemen und die Gespräche sind immer sehr positiv. Er akzeptiert mich genauso wie ich bin so wie ich Ihn. Wir sollten hier also vielleicht einmal Radikale Ansichten ob Islam, Christentum oder Sonstige einfach mal außen vor lassen und die Grundsätzliche Ansichten erforschen und darüber nachdenken. Der Kern ist oft derselbe… das Ausleben oftmals nicht schön. Ich werde trotzdem Rücksicht nehmen und wenn nötig helfen. Ich erfahre von der Gegenseite Selbiges. Genau das macht eine Gesellschaft und Mitmenschlichkeit aus. So wie ich es immer sage Aktzepranz fordern heißt Aktzeptanz entgehen bringen .
Was nicht heißt das ich selbst keine Grenzen sehe… aber das geht zu tief und zu weit in diesem Tread.
Céline
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
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Re: “Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 10 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Wir haben uns früher gegenseitig unterstützt und so haben wir oftmals am Nachmittag schon mal "vorbereitende Arbeiten" unternommen, wenn im Kindergarten nicht so viel los war (z.B. Stühle hoch und fegen).
Wenn unsere Reinigungskraft mit türkischen Wurzeln nicht 100% bei Kräften war, hat sie das dankbar angenommen. Es war uns egal, ob nun "religiöse Gründe" dahinter standen oder andere. Sie hat uns genau so unterstützt, wenn es notwendig oder einfach nur schön und erleichternd war.

Der Internationale Frauentag fällt in die "Ramadan-Zeit". Aus diesem Grund wird hier ein großes Fest auf den nächsten Monat verschoben. Ich denke, so nimmt keinem Menschen (d/m/w) etwas weg.
Da viele der erwarteten Frauen muslimischen Glaubens sind, würden wir viele nicht begrüßen können, wenn das Fest jetzt schon stattfinden sollte.
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Re: “Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 11 im Thema

Beitrag von conny »

Lavendellöwin hat geschrieben: So 2. Mär 2025, 12:21 ...wie auch immer, die Antworten haben mal wieder gezeigt, das Diversität in ihrer Gänze nicht verstanden, nicht gefühlt
und auch nicht gelebt wird, das ist einfach nur arm...
...der Artikel war nur eine Bitte um Verständis, sonst nichts...
...ein bisschen Verständnis... Und das ist offenbar schon zuviel verlangt.
Das große Verständnis für Diversivität bezieht sich hier leider allzuoft nur auf Trans- und queer-Befindlichkeiten.
Céline hat geschrieben: So 2. Mär 2025, 14:27 Man kann von Glauben halten was man will aber Akzeptanz fordern wie hier heißt auch Selbige zurück geben.
:!:
Céline hat geschrieben: So 2. Mär 2025, 14:27 Wir sollten hier also vielleicht einmal Radikale Ansichten ob Islam, Christentum oder Sonstige einfach mal außen vor lassen und die Grundsätzliche Ansichten erforschen und darüber nachdenken.
Das könnte aber das pauschale Feindbild zu Religionen ins Wanken bringen, wer will das?
Und heute wird nur schwarz-weiß-gedacht!
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Re: “Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 12 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Ich habe Verständnis, wenn Christen oder Muslime fasten wollen. Leider muss ich deshalb den Karneval und die damit verbundene Sauferei ertragen, welche vor der katholischen Fastenzeit gefeiert wird. Fasten ist mehr als nur der Verzicht auf Fleisch. Fasten ist auch der Verzicht auf Alkohol, Sex und Nikotin.
Auch das muslimische Fasten ist eine Mogelpackung. Da wird vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang so viel verzehrt, dass man am Ende der Fastenzeit 4 Kilo mehr drauf hat. Schwangere, Kranke und Behinderte müssen nicht fasten, können aber das Fasten nachholen oder in Etappen fasten.
Warum soll ich als Atheist während der Fastenzeit irgendwelcher Religionen auf Pommes und Currywurst an der Imbissbude verzichten? Ich bin nicht religiös. Ich faste nicht. Mein Motto: Verständnis ja, Rücksicht nein.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Re: “Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 13 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

conny hat geschrieben: So 2. Mär 2025, 16:46 Das große Verständnis für Diversivität bezieht sich hier leider allzuoft nur auf Trans- und queer-Befindlichkeiten.
Dabei sind bei Diversität (Vielfalt) alle gemeint. Nicht nur Randgruppen oder Minderheiten. Sondern auch die Mehrheit. Sowie Leute, die uns nicht in den Kram passen.

Wenn es für Akzeptanz nicht reicht, dann eventuell für Toleranz.

Oder notfalls: "Gehe so mit den Leuten um, wie Du willst, dass sie mit Dir umgehen." (Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es heraus.)
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Re: “Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 14 im Thema

Beitrag von conny »

Momo58 hat geschrieben: So 2. Mär 2025, 18:48 Warum soll ich als Atheist während der Fastenzeit irgendwelcher Religionen auf Pommes und Currywurst an der Imbissbude verzichten?
Warum machst du dir als Atheist darüber Gedanken, wie gefastet wird? Übrigens kann man davon ausgehen, dass die Mehrheit in diesem Land nicht fastet. Wer verlangt das von Dir? :roll:
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Re: “Ich bin Muslima – und das wünsche ich mir während des Ramadan... | Glamour

Post 15 im Thema

Beitrag von Michi »

Knäckebrötchen hat geschrieben: So 2. Mär 2025, 11:32
MichiWell hat geschrieben: So 2. Mär 2025, 02:12 Und das schließt auch ein, dass ich nicht auf die Religionsausübung anderer Rücksicht nehmen muss.
Mithin die allerbeste Einstellung, wenn man selbst auf Rücksicht und Akzeptanz durch andere angewiesen ist.
Du unterstellst mir also indirekt, dass ich denen keine Akzeptanz entgegenbringen würde. Damit liegst du voll daneben. Ich sehe nur nicht, dass ich darüber hinaus gehen sollte. Ich brauche meine Kraft LEIDER für mich, weil mir die Gesellschaft das Leben unnötig schwer macht. Ich habe mir das nicht ausgesucht!

Und noch was:
Genau diese verbreitete Einstellung, dass ich mich als Teil einer Minderheit überall kräftig anbiedern müsse, finde ich hoch problematisch, weil das die Einstellung transportiert/bestätigt, dass wir grundsätzlich weniger Menschenrechte als andere haben würden, und wir etwas dafür leisten müssten, um "mehr" Rechte zu bekommen. Dabei will ich/wollen wir nicht "mehr", sondern nur die selben gleichen und unveräußerlichen Rechte haben, wie sie eigentlich allen Menschen zustehen.

Ich bin nicht so blöd zu glauben, dass ich von der Mehrheit da draußen Akzeptanz bekommen würde, nicht von Religionen und ihren Anhängern, nicht von sonstigen Konservativen, und ganz gewiss auch nicht von Extremisten, die gerade wieder viel Auftrieb erfahren. Ich wäre schon mit genereller Toleranz zufrieden, was noch eine Stufe darunter ist. Aber selbst diese wird uns immer noch oft genug verweigert, und ist nur durch ständiges Einschreiten des Gesetzgebers zu erreichen.

Mein trans* Sein habe ich mir nicht ausgesucht, es ist ein unveränderbarer Teil von mir, so wie meine Haut- und Augenfarbe. Dagegen ist Religion etwas Externes, mit einer freiwilligen Entscheidung verbunden, wie man denken und handeln will, und kein originärer Teil eines Menschen.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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