Unisex Kleidung
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Olivia
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Unisex Kleidung
Unisex Kleidung: Warum sie die Geschlechtergrenzen sprengt – und manche Männer das stört
https://www.msn.com/de-de/lifestyle/sty ... c6d45&ei=7
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Lana
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Re: Unisex Kleidung
Ich finde Mode Themen sehr spannend, weil es dabei immer um mehr geht als reine Äußerlichkeiten 
von "klar maskulinen Elementen"
Welche denn? Was genau ist damit gemeint? Leider wird es im Text nicht erklärt.
Und, falls es tatsächlich so wäre:
Dann ist es doch gut, wenn manche Menschen weniger "Stärke und Dominanz" in sich spüren. Sie werden dadurch sozialverträglicher.
Sorry, die These ist zwar steil, aber wahrscheinlich hat sie einen wahren Kern:
Der Macker, der sich nur mit Schlips und Maßanzug als "ganzen Kerl" spüren kann und sich dementsprechend aufführt. Dem müsste man nur seine Anzüge wegnehmen und man hätte plötzlich einen umgänglicheren Chef?
Klar, ich überzeichne das jetzt ein wenig, damit klar wird, worum es geht. Ich hoffe, es ist verständlich.
Was meint ihr - ist an der These was dran, dass Männer einen Teil ihres Selbstvertrauens aus den "klar maskulinen Elementen" ihrer Kleidung ziehen? Und was sagt das eigentlich über diese Männer, die ihre Kleidung als Stütze des Selbstvertrauens so sehr brauchen, dass sie nicht damit klar kommen, wenn sie sich damit nicht mehr von Frauen abgrenzen können?
LGL
So so, das Gefühl für Stärke und Dominanz kommt also von der Kleidung, oder, um genau zu sein:Ein großer Punkt ist sicherlich die Angst vor Verlust von Kontrolle und Dominanz. Mode war über Jahrhunderte ein Mittel, um Geschlechterrollen zu zementieren. Männer trugen funktionale, robuste Kleidung, Frauen schmückten sich mit figurbetonten und dekorativen Stücken. Unisex Kleidung stellt diese Hierarchie infrage. Plötzlich tragen alle das Gleiche, und die traditionellen Symbole von Männlichkeit und Weiblichkeit verschwimmen.
Hinzu kommt, dass viele Unisex Designs nach wie vor eher an den Körperbau von Männern angepasst sind. Oversized-Schnitte, breite Schultern und gerade Linien mögen für Frauen reizvoll wirken, doch Männer vermissen oft die klar maskulinen Elemente, die ihnen das Gefühl von Stärke und Dominanz vermitteln.
von "klar maskulinen Elementen"
Welche denn? Was genau ist damit gemeint? Leider wird es im Text nicht erklärt.
Und, falls es tatsächlich so wäre:
Dann ist es doch gut, wenn manche Menschen weniger "Stärke und Dominanz" in sich spüren. Sie werden dadurch sozialverträglicher.
Sorry, die These ist zwar steil, aber wahrscheinlich hat sie einen wahren Kern:
Der Macker, der sich nur mit Schlips und Maßanzug als "ganzen Kerl" spüren kann und sich dementsprechend aufführt. Dem müsste man nur seine Anzüge wegnehmen und man hätte plötzlich einen umgänglicheren Chef?
Klar, ich überzeichne das jetzt ein wenig, damit klar wird, worum es geht. Ich hoffe, es ist verständlich.
Was meint ihr - ist an der These was dran, dass Männer einen Teil ihres Selbstvertrauens aus den "klar maskulinen Elementen" ihrer Kleidung ziehen? Und was sagt das eigentlich über diese Männer, die ihre Kleidung als Stütze des Selbstvertrauens so sehr brauchen, dass sie nicht damit klar kommen, wenn sie sich damit nicht mehr von Frauen abgrenzen können?
LGL
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Blaise Pascal
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Knäckebrötchen
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Re: Unisex Kleidung
Uff Lana, willst Du dieses Faß wirklich aufmachen?
Naja, ich habe beschlossen, mich an solchen Diskussionen nicht mehr zu beteiligen.
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Liv
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Re: Unisex Kleidung
Naja, steht doch schon im Text:Lana hat geschrieben: So 16. Feb 2025, 15:38 Was meint ihr - ist an der These was dran, dass Männer einen Teil ihres Selbstvertrauens aus den "klar maskulinen Elementen" ihrer Kleidung ziehen? Und was sagt das eigentlich über diese Männer, die ihre Kleidung als Stütze des Selbstvertrauens so sehr brauchen, dass sie nicht damit klar kommen, wenn sie sich damit nicht mehr von Frauen abgrenzen können?
Der soziale Status eines Cis-Mannes zeichnet sich in erster Linie durch Konformität aus, früher am besten noch mit Schulterklappen. Ein Abweichen von der Norm im Sinne von Experimentierfreude wird gesellschaftlich nur toleriert, wenn es anderweitig kompensiert werden kann (z.B. durch Prominenz, siehe Harry Styles). Selbst vielen schwulen Männern ist ihr Cis-Passing heilig. Jede Uneindeutigkeit fällt sofort auf und dann braucht man viel Selbstbewusstsein, das -meiner Erfanhrung nach- die wenigsten haben, trotz aller GockeligkeitWährend Frauen oft für ihre Experimentierfreude gelobt werden, wird Männern, die von der Norm abweichen, schnell ihre „Männlichkeit“ abgesprochen.
Meiner Erfahrung nach ist alles andere was als Unisex gelabelt wird, einfach nur Oversized und verzichtet auf jegliche Taillierungen, Rüschen, Schleifchen, Farbe. Das sieht bei einer männlich gelesenen Person daher nicht weiblicher aus, sondern einfach nur sackartig. Wenn man einen Mann femininer kleiden will, geht man besser gleich in die Damenabteilung - sofern man sich traut.Einige Marken wie H&M oder Zara haben zwar Unisex-Kollektionen auf den Markt gebracht, doch oft handelt es sich dabei um schlichte Basics wie T-Shirts, Sweatshirts oder Jogginghosen – also Kleidung, die ohnehin kaum geschlechtsspezifisch wahrgenommen wird.
LG
Liv
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missy
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Re: Unisex Kleidung
Hey Liv,
ich wünschte, meine Frau würde sich das trauen.
LG, missy
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Maria T
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Re: Unisex Kleidung
Hallöchen,
Ich persönlich hab kein Problem mit unisex Kleidung. Ich kenne aber genug Frauen die damit ein Problem haben und eher die im Text genannten männlichen Elemente am Mann sehen wollen.
Die Radfahrerhose in Form einer Leggings ist zum Radfahren gerade OK aber ne Leggings als Jeans Ersatz ist Böse.
Selbst bei einem Oversized T-Shirt was eigentlich nur etwas länger als zum Hosenbund geht wird schon komisch geschaut.
Der Weg zur wirklich Unisex Kleidung ist auf beiden Seiten der Geschlechter noch sehr weit.
LG Maria
Ich persönlich hab kein Problem mit unisex Kleidung. Ich kenne aber genug Frauen die damit ein Problem haben und eher die im Text genannten männlichen Elemente am Mann sehen wollen.
Die Radfahrerhose in Form einer Leggings ist zum Radfahren gerade OK aber ne Leggings als Jeans Ersatz ist Böse.
Selbst bei einem Oversized T-Shirt was eigentlich nur etwas länger als zum Hosenbund geht wird schon komisch geschaut.
Der Weg zur wirklich Unisex Kleidung ist auf beiden Seiten der Geschlechter noch sehr weit.
LG Maria
Einfach ist am schwersten.
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Alicia
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Re: Unisex Kleidung
Ein Grund, warum ich mittlerweile ausschließlich in der Mädelsabteilung einkaufe, hat auch was mit der Stoffqualität zu tun. Die Stoffe dort sind in der Regel feiner und angenehmer zu tragen als die "robusteren" Qualitäten bei den Jungs. Bei Klamotten, auch unisex ist für mich erst mal entscheidend, welche Textilien verarbeitet sind. Erst dann entscheide ich, ob mir der Fummel steht oder nicht. Nur weil unisex drauf steht, ist das noch kein Grund das Teil zu kaufen.
Ach ja, apropos unisex. In Skandinavien und im Baltikum wird auch bei den Toiletten kein Premborium ums Geschlecht gemacht. Da gibt es in den Kneipen nur "Toilette", ohne nähere Bezeichnung.
Wählerische Grüße, Alicia.
Ach ja, apropos unisex. In Skandinavien und im Baltikum wird auch bei den Toiletten kein Premborium ums Geschlecht gemacht. Da gibt es in den Kneipen nur "Toilette", ohne nähere Bezeichnung.
Wählerische Grüße, Alicia.
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Lana
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Re: Unisex Kleidung
Ach komm, Alicia, das kann doch nicht funktionieren.Alicia hat geschrieben: So 16. Feb 2025, 22:53 Da gibt es in den Kneipen nur "Toilette", ohne nähere Bezeichnung.
Das wäre ja viel zu einfach
LGL
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Alicia
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Re: Unisex Kleidung
Und was mich am Meisten überrascht hat, die meisten sind sogar sauber.
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Paula
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Re: Unisex Kleidung
Hier mal ein Auszug eines Mode-Versands:
Genau so erfahre ich Unisex-Mode. Maximal sind es noch undefinierbare Textilfetzen in möglichst hässlich, die man keinem Menschen zumuten möchte (ist das dann (lat.) Nemosex Mode?)https://www.bonprix.de/glossar/unisex/
Wenn von Unisex-Kleidung die Rede ist, dann ist meistens bequeme Männerkleidung gemeint, die auch die Kleiderschränke der Frauen erobert hat - Jeans zum Beispiel, die ursprünglich nur für Männer gedacht waren, weit geschnittene T-Shirts oder lässige Shorts. Den umgekehrten Weg sind dagegen bislang kaum Kleidungsstücke gegangen.
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Lana
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Re: Unisex Kleidung
Das ist schade.Paula hat geschrieben: Mo 17. Feb 2025, 09:52 Maximal sind es noch undefinierbare Textilfetzen in möglichst hässlich, die man keinem Menschen zumuten möchte
Wenn unisex bedeutet, dass die Teile keine Passform mehr haben, dann freut sich zwar die Modeindustrie, weil sie weniger Größen und Schnitte anbieten muss. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dieses sackartige Zeug sich weit verbreiten wird.
So wird das wohl nichts.
LGL
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Re: Unisex Kleidung
Wenn's schön, fein, abwechslungsreich,... sein soll, ist es vermutlich aus der Damenabteilung. Standard Schnitt in derber Qualität in langweiligen (uni-) Farben gibt's zu Hauf in der Herrenabteilung.
Hat schon jemand einen Bereich im Kaufhaus, wo man hingehen kann, mit Unisex-Artikeln gesehen? Wo gibt's die dann? Wenn überhaupt würde ich die in der Herrenabteilung vermuten... Und Rock- oder Kleid-artig ist da garantiert kein einziges Teil. Unisex muss ja jeder tragen können - und (echte) Männer tragen numal weder Rock noch Kleid (und vermutlich auch kein Unisex).
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Momo58
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Re: Unisex Kleidung
So so, echte Männer tragen nunmal weder Rock noch Kleid? Ich habe echte Kerle in schottischen Kilts bei den Highlandgames Baumstämme werfen gesehen. Was die wohl drunter getragen haben? Für besonders mutige Männer gibt es Männerröcke, meist aber nur im online Shop. Selbst Nylonstrumpfhosen für Männer gibt es inzwischen zu kaufen, mit besonders starkem Höschenteil.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Re: Unisex Kleidung
Ohh, ich glaube das ist nicht einheitlich geregelt.
Ich hab 23' vor allem in einem Schlußverkauf einige Unisex Artikel bei H&m gekauft. Da waren Shirts, Hosen, Jacken und selbst BHs dabei. Blöd war nur das ich eigentlich online in der Damenabteilung gesucht hatte und diese dann da mit unter geraten sind. Bei sowas wie einer cropt Jeansjacke war der Schnitt von Vorteil, aber nur weil ich S und M anstatt L ausgewählt hatte. Vor allem bei BHs hat man aber deutlich gemerkt das das Herrenmodelle waren, da haben viele Damen geschimpft und zurück geschickt, weil die Passform völlig unüblich waren. Glaub auch trans Frauen wären da oft nicht glücklich mit geworden, mir saßen die Körbchen zumindest zu weit aussen. Das war einfach kein Kompromiss, oder für Damen mit breiter Brust, sondern ziemlich übertrieben. Mehr was für Bierbrüste, aber dafür vielleicht ganz gut.
Ich hab auch in anderen Läden online einiges unisex gesehen, meist Herrenschnitte mit weiblichen oder unmännlichen Design. Vor allem vielleicht was für non binäre Menschen oder Männer, die farbenfrohe oder extravagante Outfits mögen.
Ich hab 23' vor allem in einem Schlußverkauf einige Unisex Artikel bei H&m gekauft. Da waren Shirts, Hosen, Jacken und selbst BHs dabei. Blöd war nur das ich eigentlich online in der Damenabteilung gesucht hatte und diese dann da mit unter geraten sind. Bei sowas wie einer cropt Jeansjacke war der Schnitt von Vorteil, aber nur weil ich S und M anstatt L ausgewählt hatte. Vor allem bei BHs hat man aber deutlich gemerkt das das Herrenmodelle waren, da haben viele Damen geschimpft und zurück geschickt, weil die Passform völlig unüblich waren. Glaub auch trans Frauen wären da oft nicht glücklich mit geworden, mir saßen die Körbchen zumindest zu weit aussen. Das war einfach kein Kompromiss, oder für Damen mit breiter Brust, sondern ziemlich übertrieben. Mehr was für Bierbrüste, aber dafür vielleicht ganz gut.
Ich hab auch in anderen Läden online einiges unisex gesehen, meist Herrenschnitte mit weiblichen oder unmännlichen Design. Vor allem vielleicht was für non binäre Menschen oder Männer, die farbenfrohe oder extravagante Outfits mögen.
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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Alicia
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Re: Unisex Kleidung
Ist normalerweise auch meine Erfahrung. Vor einigen Wochen habe ich das anders erlebt. Wir sind in einen Laden rein und ich habe einen schönen cremeweißen, weichen Strickpulli mit Stehkragen erspäht. Also das Teil in L und XL gepackt (passende Damengröße für mich) und in die Kabine geschleppt. Dort ist mir erst aufgefallen, dass ich in XL zweimal reinpasse.Paula hat geschrieben: Mo 17. Feb 2025, 14:29 Standard Schnitt in derber Qualität in langweiligen (uni-) Farben gibt's zu Hauf in der Herrenabteilung.
Auch die anderen Sachen, die dort hingen, hätte ich nicht unbedingt männlich konotiert, hingen aber rückblickend eindeutig bei den Männersachen.
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