Mein Weg - # 33
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
Danke für die aufmunternden Worte. Inzwischen habe ich Maßnahmen ergriffen um mich zu schützen. Bei WhatsApp ist die Dame blockiert und der Chat gelöscht. Auch bei Facebook ist sie aus meiner Freundschaftsliste gestrichen. Leider musste ich noch weitere Einstellungen vornehmen, damit sie mich nicht mehr findet. Diese Einstellungen führen leider auch dazu, von anderen Nutzern nicht gefunden zu werden.
Dann musste ich mich schweren Herzens auch von einigen Aktivitäten zurückziehen. Wir sind zusammen zur Schule gegangen. Dieses Jahr ist ein Klassentreffen geplant. Ich war Teil dieses Treffen vorzubereiten. Ich kann es unter diesen Umständen nicht mehr.
Gut, ich habe noch ehrliche Freunde und Freundinnen an meiner Seite.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Danke für die aufmunternden Worte. Inzwischen habe ich Maßnahmen ergriffen um mich zu schützen. Bei WhatsApp ist die Dame blockiert und der Chat gelöscht. Auch bei Facebook ist sie aus meiner Freundschaftsliste gestrichen. Leider musste ich noch weitere Einstellungen vornehmen, damit sie mich nicht mehr findet. Diese Einstellungen führen leider auch dazu, von anderen Nutzern nicht gefunden zu werden.
Dann musste ich mich schweren Herzens auch von einigen Aktivitäten zurückziehen. Wir sind zusammen zur Schule gegangen. Dieses Jahr ist ein Klassentreffen geplant. Ich war Teil dieses Treffen vorzubereiten. Ich kann es unter diesen Umständen nicht mehr.
Gut, ich habe noch ehrliche Freunde und Freundinnen an meiner Seite.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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lexes
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Re: Mein Weg
Verstehe ich gut ... schlimm das Leute einem so einfach den Spaß an manchen Sachen kaputtmachen können
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HeikeCD
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Re: Mein Weg
Hallo Magdalena,
ein wirklich schlimmer Vorfall, zumal nach dem Lesen eigentlich nur Fassungslosigkeit bleibt. Es gibt welche die meinen tatsächlich sie hätten Freiwild vor sich. Ich hoffe du kannst diesen Vertrauensmißbrauch dennoch relativ schnell und gut verarbeiten. Und halte dich an deinen ehrlichen Freunden und Freundinnen fest.
Alles liebe und ebensolche Grüße
Heike
ein wirklich schlimmer Vorfall, zumal nach dem Lesen eigentlich nur Fassungslosigkeit bleibt. Es gibt welche die meinen tatsächlich sie hätten Freiwild vor sich. Ich hoffe du kannst diesen Vertrauensmißbrauch dennoch relativ schnell und gut verarbeiten. Und halte dich an deinen ehrlichen Freunden und Freundinnen fest.
Alles liebe und ebensolche Grüße
Heike
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Susi T
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Re: Mein Weg
Liebe Magdalena,
bitte beachte auch, du bist eine Frau und damit mit einem normalen sexuellen Übergriff konfrontiert.
Es gibt nun 2 Geschichten, wie immer In solchen Fällen.
1. Die Frau als Verführerin/Schlampe, die dem armen Mann so zugesetzt hat, das er gar nicht anders reagieren konnte.
2. Der Kerl, der ein Busengrabscher ist und vor dem sich Frauen vorsehen müssen.
Beweise hast du keine und es stehen 2 Aussagen gegen eine, aber in den Erzählungen ist das egal. Ziehst du dich überall zurück, so wird es nur eine Erzählung geben.
Das heißt nicht das du nun überall Flagge zeigen mußt, aber achte darauf, das du da souverän gegen stehst. Denn einen schlechten Ruf hat man schnell als Frau, auch Heutzutage noch.
Sich aus sowas wie dem Klassentreffen Vorbereitungen zurück zu ziehen, würde ich nicht machen, auch wenn's schwer fällt. Ich würde zumindest einmal hingehen, sonst wird das auch mit dem Klassentreffen nichts und ich würde ihr ungern diese Bühne überlassen. Zumindest wären meine Gedanken in der Richtung, ob und wie man's umsetzt ist da nochmal eine andere Sache.
bitte beachte auch, du bist eine Frau und damit mit einem normalen sexuellen Übergriff konfrontiert.
Es gibt nun 2 Geschichten, wie immer In solchen Fällen.
1. Die Frau als Verführerin/Schlampe, die dem armen Mann so zugesetzt hat, das er gar nicht anders reagieren konnte.
2. Der Kerl, der ein Busengrabscher ist und vor dem sich Frauen vorsehen müssen.
Beweise hast du keine und es stehen 2 Aussagen gegen eine, aber in den Erzählungen ist das egal. Ziehst du dich überall zurück, so wird es nur eine Erzählung geben.
Das heißt nicht das du nun überall Flagge zeigen mußt, aber achte darauf, das du da souverän gegen stehst. Denn einen schlechten Ruf hat man schnell als Frau, auch Heutzutage noch.
Sich aus sowas wie dem Klassentreffen Vorbereitungen zurück zu ziehen, würde ich nicht machen, auch wenn's schwer fällt. Ich würde zumindest einmal hingehen, sonst wird das auch mit dem Klassentreffen nichts und ich würde ihr ungern diese Bühne überlassen. Zumindest wären meine Gedanken in der Richtung, ob und wie man's umsetzt ist da nochmal eine andere Sache.
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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ChristinaF
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Re: Mein Weg
Das sehe ich genauso wie Manuela. Ein schrecklicher Vorfall. Vielleicht gelingt es dir, diesen schnell zu vergessen.
LG Christina
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Desiree Maxima
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Re: Mein Weg
Liebe Magdalena,
viele haben schon mitfühlende und tröstende Worte gefunden - diesen möchte ich mich gerne anschließen. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, Mut und Selbstvertauen, damit Du die angemessenen Schritte setzen kannst und diesen Vorfall gut für Dich verarbeiten kannst.
Wenn Du möchtest, fühl Dich tröstend in den Arm genommen.
Alles Liebe
Desiree
viele haben schon mitfühlende und tröstende Worte gefunden - diesen möchte ich mich gerne anschließen. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, Mut und Selbstvertauen, damit Du die angemessenen Schritte setzen kannst und diesen Vorfall gut für Dich verarbeiten kannst.
Wenn Du möchtest, fühl Dich tröstend in den Arm genommen.
Alles Liebe
Desiree
"Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige." (Seneca)
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Marlen
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Re: Mein Weg
Hallo Magdalena,
warum solltest Du Dich von den Aktivitäten rund um das Klassentreffen zurückziehen?
Du schreibst von Deinem "Schweren Herzen", also liegt Dir viel daran, nicht wahr?
Überlege Dir, ob Du das Feld den anderen überlassen willst. Es gibt vielleicht noch andere Menschen, die Dir während der Vorbereitung und während des Treffens wichtig sind.
Mach Dir im Zweifel eine Pro und Contra Liste, was dafür oder gegen eine weitere Teilnahme spricht.
Sprich mit Deinen wirklich guten Freundinnen über diese miese Geschichte und erfahre deren Meinungen.
Und dann kannst Du immer noch eine Entscheidung treffen. Nicht gleich, nicht spontan - obwohl das manchmal auch in Ordnung ist.
Du wirst die richtige Entscheidung fällen.
Viele Grüße
Marlen
warum solltest Du Dich von den Aktivitäten rund um das Klassentreffen zurückziehen?
Du schreibst von Deinem "Schweren Herzen", also liegt Dir viel daran, nicht wahr?
Überlege Dir, ob Du das Feld den anderen überlassen willst. Es gibt vielleicht noch andere Menschen, die Dir während der Vorbereitung und während des Treffens wichtig sind.
Mach Dir im Zweifel eine Pro und Contra Liste, was dafür oder gegen eine weitere Teilnahme spricht.
Sprich mit Deinen wirklich guten Freundinnen über diese miese Geschichte und erfahre deren Meinungen.
Und dann kannst Du immer noch eine Entscheidung treffen. Nicht gleich, nicht spontan - obwohl das manchmal auch in Ordnung ist.
Du wirst die richtige Entscheidung fällen.
Viele Grüße
Marlen
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
morgen wird es eine Woche, seit dem verletzenden Ereignis. Heute haben meine Exfreundin und ich wieder über das Telefon miteinander gesprochen. Es gibt noch Einiges zu regeln.
Vielleicht ist es möglich mit Anstand aus der Angelegenheit heraus zu gehen. Immerhin hatten wir eine sehr enge Beziehung. Ja, ich musste erstmal die Verbindung auf das Notwendigste reduzieren. Es bestand und besteht eigentlich noch immer die Gefahr sich gegenseitig zu verletzen. Was wir Beide nicht möchten. Doch wenn Gefühle verletzt sind!
Wir haben einen Termin auf neutralen Boden vereinbart um miteinander zu reden. Auch wenn es ein zurück, als wäre nichts gewesen, nicht geben wird. Ein Erfolg wäre es schon, wenn wir uns wieder in die Augen sehen können. Immerhin ist es nicht auszuschließen, dass wir uns über den Weg laufen.
Und vielleicht ist es so auch möglich doch zum Klassentreffen zu kommen. Die Frage nach einem richtigen oder falschen Entscheidung. Gibt es die wirklich? Noch sind da die Gefühle, verletzt, und doch noch vorhanden. Was ist da richtig oder falsch? Ich weiß es nicht.
Viele liebe Grüße von Magdalena
morgen wird es eine Woche, seit dem verletzenden Ereignis. Heute haben meine Exfreundin und ich wieder über das Telefon miteinander gesprochen. Es gibt noch Einiges zu regeln.
Vielleicht ist es möglich mit Anstand aus der Angelegenheit heraus zu gehen. Immerhin hatten wir eine sehr enge Beziehung. Ja, ich musste erstmal die Verbindung auf das Notwendigste reduzieren. Es bestand und besteht eigentlich noch immer die Gefahr sich gegenseitig zu verletzen. Was wir Beide nicht möchten. Doch wenn Gefühle verletzt sind!
Wir haben einen Termin auf neutralen Boden vereinbart um miteinander zu reden. Auch wenn es ein zurück, als wäre nichts gewesen, nicht geben wird. Ein Erfolg wäre es schon, wenn wir uns wieder in die Augen sehen können. Immerhin ist es nicht auszuschließen, dass wir uns über den Weg laufen.
Und vielleicht ist es so auch möglich doch zum Klassentreffen zu kommen. Die Frage nach einem richtigen oder falschen Entscheidung. Gibt es die wirklich? Noch sind da die Gefühle, verletzt, und doch noch vorhanden. Was ist da richtig oder falsch? Ich weiß es nicht.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Susi T
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Re: Mein Weg
Ich finde es gut wenn ihr miteinander redet, was auch immer bei rumkommt.Magdalena hat geschrieben: Mi 5. Feb 2025, 15:50 Und eben jener Partner stellte ganz gezielte Fragen zu meiner Transgendervergangenheit. Im Prinzip habe ich damit keine Probleme. Ist es doch auch ein wenig Aufklärung zum Thema Transgender allgemein.
Ich könnte mir gut vorstellen, das das oben zitierte als Thema mit rein kommt, oder das was glaub Mal eine Freundin zu dir sagte:" Sei doch einfach eine Frau und hör auf mit dem trans*".
Warum sollte eine Frau über ihre Sexualität, oder geschlechtliche Ausprägung mit einem Mann reden? Du bist eine Frau und manche wissen das das nicht immer so war wie heute, das reicht, alles andere geht nur einen potenziellen Partner an.
Das ändert nichts dran, das du das Opfer in der Geschichte bist. Aber vielleicht gibt es Gesprächsbedarf, der auch dich weiterbringt. Wir können nicht alles wissen und richtig machen, was anderes Frauen ihr Leben lang schon beachten und lernen, aber wir können dazu lernen.
Mich persönlich würde an eurer Stelle in dem Gespräch interessieren, warum 2 Frauen es nicht zusammen geschafft haben, das Gespräch in anderes Fahrwasser zu lenken.
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
inzwischen gab es das Gespräch auf neutralem Boden. Davor galt es noch den Ort und die Zeit abzusprechen. Und die Positionen waren im Vorfeld sehr verhärtet. Gerade auch von meiner Seite. Die Verletzungen haben halt ihre Spuren hinterlassen. Dann kam es zu dem Treffen in einem Lokal. Meine Anspannung ließ mich nicht los. Hatte ich doch ein klares Ziel. Einerseits mit Anstand das Gespräch überstehen. Immerhin sind reichlich Gefühle auf beiden Seiten im Spiel gewesen. In den Jahren unserer Freundschaft hatten wir praktisch keine Geheimnisse. Wir wussten, spürten, was gerade in der anderen vorgeht. Und noch etwas. Hatten wir uns gegenseitig Vollmachten rechtswirksam ausgestellt. Es ist entstanden, als wir niemanden hatten, dem wir vertrauen können. Auch gibt es noch weiters zu regeln. Das ist noch nicht abgeschlossen.
Es bedeutet, es werden noch weiter Gespräche folgen. Und ja, wir können wieder normal miteinander sprechen und uns in die Augen sehen. Das sehe ich als großen Fortschritt. Jetzt mit etwas Abstand sprachen wir nochmal über den Auslöser des Ganzen. Da komme ich gleich mal auf deine Frage zurück, warum wir zwei Frauen es nicht geschafft haben, dem Gespräch eine andere Richtung zu geben. Alles hier wiederzugeben, möchte ich nicht. Es ist etwas, was unter uns bleiben soll. Ein Fazit ist auch, dass wir Beide etwas hinzugelernt haben. Und vielleicht schaffen wir es, Gräben zu überwinden. Merke ich dennoch, wie wichtig mir diese Freundschaft war. Sollte ich wirklich wegen des sicher schlimmen Vorfalls alles wegwerfen? Oder ist es besser zu kämpfen, zwar nicht zu vergessen, und dennoch der Freundschaft eine Chance geben.
Viele liebe Grüße von Magdalena
inzwischen gab es das Gespräch auf neutralem Boden. Davor galt es noch den Ort und die Zeit abzusprechen. Und die Positionen waren im Vorfeld sehr verhärtet. Gerade auch von meiner Seite. Die Verletzungen haben halt ihre Spuren hinterlassen. Dann kam es zu dem Treffen in einem Lokal. Meine Anspannung ließ mich nicht los. Hatte ich doch ein klares Ziel. Einerseits mit Anstand das Gespräch überstehen. Immerhin sind reichlich Gefühle auf beiden Seiten im Spiel gewesen. In den Jahren unserer Freundschaft hatten wir praktisch keine Geheimnisse. Wir wussten, spürten, was gerade in der anderen vorgeht. Und noch etwas. Hatten wir uns gegenseitig Vollmachten rechtswirksam ausgestellt. Es ist entstanden, als wir niemanden hatten, dem wir vertrauen können. Auch gibt es noch weiters zu regeln. Das ist noch nicht abgeschlossen.
Es bedeutet, es werden noch weiter Gespräche folgen. Und ja, wir können wieder normal miteinander sprechen und uns in die Augen sehen. Das sehe ich als großen Fortschritt. Jetzt mit etwas Abstand sprachen wir nochmal über den Auslöser des Ganzen. Da komme ich gleich mal auf deine Frage zurück, warum wir zwei Frauen es nicht geschafft haben, dem Gespräch eine andere Richtung zu geben. Alles hier wiederzugeben, möchte ich nicht. Es ist etwas, was unter uns bleiben soll. Ein Fazit ist auch, dass wir Beide etwas hinzugelernt haben. Und vielleicht schaffen wir es, Gräben zu überwinden. Merke ich dennoch, wie wichtig mir diese Freundschaft war. Sollte ich wirklich wegen des sicher schlimmen Vorfalls alles wegwerfen? Oder ist es besser zu kämpfen, zwar nicht zu vergessen, und dennoch der Freundschaft eine Chance geben.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Juliane
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Re: Mein Weg
Liebe Magdalena,
vergessen, ....... niemals, ................vergeben ja, .........
Das ist einer meiner Grundsätze, die ich wie so vieles von meinem Großvater gelernt habe.
Und du bist auf dem Wege dorthin. Ich wünsche dir viel Erfolg und das ihr euch zumindest wieder in die Augen sehen könnt.
Liebe Grüße, Juliane
vergessen, ....... niemals, ................vergeben ja, .........
Das ist einer meiner Grundsätze, die ich wie so vieles von meinem Großvater gelernt habe.
Und du bist auf dem Wege dorthin. Ich wünsche dir viel Erfolg und das ihr euch zumindest wieder in die Augen sehen könnt.
Liebe Grüße, Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
inzwischen ist wieder viel Wasser die Elbe hinuntergeflossen. Was ich sagen möchte, seit meinem letzten Bericht ist schon wieder über einen Monat her. Und es tat sich einiges in der Zeit. Nach der OP bin ich soweit mit dem Ergebnis zufrieden. So gehe ich seit ersten März wieder arbeiten. Und da stand dann gleich ein Lehrgang samt Prüfungen an. Nie hätte ich daran gedacht mit über sechzig nochmal einen neuen Abschluss zu machen. Aber es ist nun mal so, wenn ich bis zum Renteneintritt noch weiter arbeiten möchte, muss ich den Anforderungen an den Job gerecht werden. Da mir mein Job und die Kolleginnen und Kollegen eine angenehme Arbeitswelt bieten, nahm ich das Angebot der Firma an.
Sehr kompakt und umfangreich ist der Stoff gewesen, der noch irgendwie in meinen Kopf sollte. Zu Hause weiter alles wiederholen. Habe ich doch den Anspruch es schaffen zu wollen. Kolleginnen und Kollegen und Freundinnen glaubten an mich. Die konnte und wollte ich nicht enttäuschen. Zum Glück kamen immer wieder aufmunternde Worte. Gestern war dann der Tag der Wahrheit. Die schriftliche Prüfung! Dazu ging es nach Leipzig. Am Vortag checkte ich in einem Hotel in Leipzig ein. Die Bücher und Aufzeichnungen blieben im Koffer. Nur nicht verrückt machen. Gemeinsam mit einer Freundin, welche auch eine transgende Vergangenheit hat bummelten wir durch die Leipziger Innenstadt. Übrigens nahm diese Freundin auch an der Prüfung teil.
Und was machen Mädels gerne? natürlich in den Geschäften stöbern, ob sich nicht noch was findet. Und ich fand etwas in einem urigen Buchladen. Ein Mitschüler verschlug es nach Leipzig. Da arbeitete er als Stadtführer und Schriftsteller. Vergangenes Jahr verstarb er sehr unerwartet. Und in jenem Buchladen entdeckte ich eines seiner Bücher. Meine Begleiterin sprach darauf hin an. Das blieb dem Buchhändler nicht verborgen. Vor allem das ich den Schriftsteller aus meiner Schulzeit kannte. Wir kamen zwangsläufig ins Gespräch. "Er habe da etwas.", meinte er. Hin und wider bat er meinen Klassenkameraden einige Bücher mit Autogramm zu versehen. Und in der Buchhandlung fand sich noch so ein Buch. Natürlich musste es mit nach Dresden. Wiedersehen kann ich meinen Klassenkameraden ja nicht mehr. Nach dem wir den Buchladen hinter uns gelassen hatten, musste es unbedingt noch in die Mädlerpassage gehen. War doch schon Goethe in "Auerbachs Keller" eigekehrt und schrieb hier seinen "Faust". Selbst sind wir aber in einem andern Lokal zum Essen gewesen.
Am Freitag ging es nach dem Frühstück zur IHK in Leipzig. Die schriftliche Prüfung wartete auf uns. Für die Lösung der beiden Aufgaben gab es jeweils zweieinhalb Stunden Zeit. Anschließend traten wir die Heimfahrt an. Und an diesem Freitagabend war auch gleich noch Stammtisch. Man versprach uns, sobald ein Ergebnis feststeht zu informieren. Auch wenn das genaue Ergebnis noch nicht bekannt gegeben wird. Dann kam die Nachricht zum Stammtisch. Bestanden! In sechs Wochen ist noch die mündliche Prüfung. Da denke ich, die ist zu packen.
Dann ist da noch die Geschichte mit der anderen Freundin. Wie schon angedeutet, wollen wir Beide uns nochmal eine Chance geben. Wir telefonieren wieder regelmäßig miteinander. Und ich lasse meine Haare weiterhin von ihr machen. Dann kam eine Situation, welche ich hier nicht erzählen möchte. Es ist mal wieder sehr privat. Doch zeigt es, dass wir uns in einer auch sehr schwierigen Phase noch immer gegenseitig vertrauen können.
Was gibt es sonst noch? Einigen schrieb ich bereits. Ich bin auf der Suche nach einem Partner. Ganz einfach wird es nicht werden. Über eine App, werden spezielle Freizeitangebote in meiner Region nicht kommerziell angeboten. Da lässt sich manches finden. Und es ist zwanglos. Vielleicht ergibt sich auf diesem Weg etwas.
Viele liebe Grüße von Magdalena
inzwischen ist wieder viel Wasser die Elbe hinuntergeflossen. Was ich sagen möchte, seit meinem letzten Bericht ist schon wieder über einen Monat her. Und es tat sich einiges in der Zeit. Nach der OP bin ich soweit mit dem Ergebnis zufrieden. So gehe ich seit ersten März wieder arbeiten. Und da stand dann gleich ein Lehrgang samt Prüfungen an. Nie hätte ich daran gedacht mit über sechzig nochmal einen neuen Abschluss zu machen. Aber es ist nun mal so, wenn ich bis zum Renteneintritt noch weiter arbeiten möchte, muss ich den Anforderungen an den Job gerecht werden. Da mir mein Job und die Kolleginnen und Kollegen eine angenehme Arbeitswelt bieten, nahm ich das Angebot der Firma an.
Sehr kompakt und umfangreich ist der Stoff gewesen, der noch irgendwie in meinen Kopf sollte. Zu Hause weiter alles wiederholen. Habe ich doch den Anspruch es schaffen zu wollen. Kolleginnen und Kollegen und Freundinnen glaubten an mich. Die konnte und wollte ich nicht enttäuschen. Zum Glück kamen immer wieder aufmunternde Worte. Gestern war dann der Tag der Wahrheit. Die schriftliche Prüfung! Dazu ging es nach Leipzig. Am Vortag checkte ich in einem Hotel in Leipzig ein. Die Bücher und Aufzeichnungen blieben im Koffer. Nur nicht verrückt machen. Gemeinsam mit einer Freundin, welche auch eine transgende Vergangenheit hat bummelten wir durch die Leipziger Innenstadt. Übrigens nahm diese Freundin auch an der Prüfung teil.
Und was machen Mädels gerne? natürlich in den Geschäften stöbern, ob sich nicht noch was findet. Und ich fand etwas in einem urigen Buchladen. Ein Mitschüler verschlug es nach Leipzig. Da arbeitete er als Stadtführer und Schriftsteller. Vergangenes Jahr verstarb er sehr unerwartet. Und in jenem Buchladen entdeckte ich eines seiner Bücher. Meine Begleiterin sprach darauf hin an. Das blieb dem Buchhändler nicht verborgen. Vor allem das ich den Schriftsteller aus meiner Schulzeit kannte. Wir kamen zwangsläufig ins Gespräch. "Er habe da etwas.", meinte er. Hin und wider bat er meinen Klassenkameraden einige Bücher mit Autogramm zu versehen. Und in der Buchhandlung fand sich noch so ein Buch. Natürlich musste es mit nach Dresden. Wiedersehen kann ich meinen Klassenkameraden ja nicht mehr. Nach dem wir den Buchladen hinter uns gelassen hatten, musste es unbedingt noch in die Mädlerpassage gehen. War doch schon Goethe in "Auerbachs Keller" eigekehrt und schrieb hier seinen "Faust". Selbst sind wir aber in einem andern Lokal zum Essen gewesen.
Am Freitag ging es nach dem Frühstück zur IHK in Leipzig. Die schriftliche Prüfung wartete auf uns. Für die Lösung der beiden Aufgaben gab es jeweils zweieinhalb Stunden Zeit. Anschließend traten wir die Heimfahrt an. Und an diesem Freitagabend war auch gleich noch Stammtisch. Man versprach uns, sobald ein Ergebnis feststeht zu informieren. Auch wenn das genaue Ergebnis noch nicht bekannt gegeben wird. Dann kam die Nachricht zum Stammtisch. Bestanden! In sechs Wochen ist noch die mündliche Prüfung. Da denke ich, die ist zu packen.
Dann ist da noch die Geschichte mit der anderen Freundin. Wie schon angedeutet, wollen wir Beide uns nochmal eine Chance geben. Wir telefonieren wieder regelmäßig miteinander. Und ich lasse meine Haare weiterhin von ihr machen. Dann kam eine Situation, welche ich hier nicht erzählen möchte. Es ist mal wieder sehr privat. Doch zeigt es, dass wir uns in einer auch sehr schwierigen Phase noch immer gegenseitig vertrauen können.
Was gibt es sonst noch? Einigen schrieb ich bereits. Ich bin auf der Suche nach einem Partner. Ganz einfach wird es nicht werden. Über eine App, werden spezielle Freizeitangebote in meiner Region nicht kommerziell angeboten. Da lässt sich manches finden. Und es ist zwanglos. Vielleicht ergibt sich auf diesem Weg etwas.
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Malvine
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Re: Mein Weg
Hallo Magdalena,
vielen Dank, dass du uns so ausführlich an deinem Leben teilhaben lässt. Und zuerst einmal Gratulation zum bestehen des schriftlichen Teils deiner Qualifikation.
Wie heißt es doch so schön "man lernt nie aus" - vor allem, wenn es in einem Beruf ist, den man gerne ausübt.
Es freut mich auch, wie es mit dem "kitten" der alten Freundschaft klappt und ihr wieder eine Weg aufeinander zu findet.
Alles Gute für deinen weiteren Weg
Malvine
vielen Dank, dass du uns so ausführlich an deinem Leben teilhaben lässt. Und zuerst einmal Gratulation zum bestehen des schriftlichen Teils deiner Qualifikation.
Wie heißt es doch so schön "man lernt nie aus" - vor allem, wenn es in einem Beruf ist, den man gerne ausübt.
Es freut mich auch, wie es mit dem "kitten" der alten Freundschaft klappt und ihr wieder eine Weg aufeinander zu findet.
Alles Gute für deinen weiteren Weg
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Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
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Anne-Mette
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Re: Mein Weg
Moin,
- und alles Gute für die mündliche Prüfung.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Herzlichen Glückwunsch
Herzliche Grüße
Anne-Mette
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Juliane
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Re: Mein Weg
Liebe Magdalena,
auch auf diesem Wege, herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung. Und die mündliche, in sechs Wochen, schafft du auch. Du bist schließlich ein kluges Mädel und auch nicht auf den Mund gefallen.
Liebe Grüße, Juliane
auch auf diesem Wege, herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung. Und die mündliche, in sechs Wochen, schafft du auch. Du bist schließlich ein kluges Mädel und auch nicht auf den Mund gefallen.
Liebe Grüße, Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer