"Gottes vielfältige Menschheit LGBTQ“ was geht mich das an? | Basel
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Anne-Mette
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"Gottes vielfältige Menschheit LGBTQ“ was geht mich das an? | Basel

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Vielfältige Veranstaltungen, u.a. mit Udo Rauchfleisch


https://www.kirchenforum.ch/
missy
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Re: "Gottes vielfältige Menschheit LGBTQ IA“ was geht mich das an? | Basel

Post 2 im Thema

Beitrag von missy »

Wirklich ein prima Programm: primär erste Jahreshälfte, aber auch im September und Oktober.
Themenführung, Filmabend, Lesung, Kulturtag und 3 Referrate mit Diskussion.

Und der Vorsatz ist auch löblich: (Besonders löblich, weil das Ganze ökumenisch ist.)
Die Veranstaltungsreihe möchte in den einzelnen Programmpunkten über die sexuellen Orientierungen (wie Homosexualität, Bisexualität, Asexualität usw.) und die trans* Geschlechtlichkeiten informieren und aufzeigen, wie Menschen mit diesen Orientierungen und Identitäten in unserer Gesellschaft leben.

Mit dem Programm wollen wir zur Klärung beitragen und sichtbar machen, dass die verschiedenen Orientierungen und Identitäten eine Bereicherung für uns alle darstellen.
Ich wünsche mir, dass mehr Menschen das so sehen, habe aber die Befürchtung, dass es die Allermeisten bei uns mehr irritiert und abstößt bis anwidert.

Liebe Grüße,
missy
Toleranz ist lernbar, zu viel Toleranz ist heilbar.
Anne-Mette
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Re: "Gottes vielfältige Menschheit LGBTQ IA“ was geht mich das an? | Basel

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Ich denke, dass Udo Rauchfleisch da mitmacht, ist ein Versprechen und sogar ein Garant dafür, dass die Veranstaltungen eine gute Qualität haben.
MiriamR
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Re: "Gottes vielfältige Menschheit LGBTQ IA€“ was geht mich das an? | Basel

Post 4 im Thema

Beitrag von MiriamR »

Ökumene ist toll?? Wenn ich mir sonstige Aussagen zum Thema der katholischen Kirche anschaue, ist das in dem Fall doch eher ein Feigenblatt.
Und, ich persönlich, möchte nicht "sichtbar" sein in dieser Gesellschaft die vor Trans-- und Homophobie nur so strotzt. Und ich benötige auch niemanden der auf einem Marktplatz steht und "in meinem Namen" eine Regenbogenfahne schwenkt.
Das alles führt doch nur dazu, daß andere dem Thema und der damit verbundenen Menschen, überdrüssig werden.
Wer sich für "unsere" Themen interessiert, sollte recherchieren oder Betroffene fragen. Aber solche, großen öffentlichen Aktionen, sind meiner Meinung nach kontraproduktiv und führen zu weiterer Stigmatisierung.

MiriamR )))(:
Have fun.....always.
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Re: "ottes vielfältige Menschheit LGBTQ IA“ was geht mich das an? | Basel

Post 5 im Thema

Beitrag von Annette »

missy hat geschrieben: Sa 28. Dez 2024, 19:39...habe aber die Befürchtung, dass es die Allermeisten bei uns mehr irritiert und abstößt bis anwidert.
Ganz genau!
Denn-was-will-ein-Gott-mit-einer-vielfältigen-Menschheit-anfangen?
Nichts will er. Kann er ja gar nicht. Weil es ihn nicht gibt!
Und welcher Gott ist damit überhaupt gemeint? Thor? Ra? Manitou? Oder Zeus?

Somit bleiben nur noch die wilden Fantastereien der Initiatoren dieses kollektiven Wahnsinns, die Schäfchen fallen darauf herein, und diesmal haben sie die Vertreter der LGBTQ-Community auf dem Kieker. Auch diese werden geködert, leider mit Erfolg, kriegen süßes Gift in ihre indoktrinierten Schädel hineingetrieben, und der Pfaffe kann mit Stolz von sich behaupten, er sei einer von den Guten! Nichts als religiöse Effekthascherei, nichts als Lug und Trug! Die LGBTQ-Community wäre gut beraten, sich schleunigst von diesen Lügenbaronen fernzuhalten, denn die führen mit Sicherheit nichts Gutes im Schilde und führen sich zudem so auf wie der Wolf im Schafspelz. Der sabbernde Wolf der nur wartet, seine eigenen Schäfchen gierig verschlingen zu dürfen. Und die göttliche Zustimmung wird kommen, im wahrsten Sinne des Wortes, sei es durch eine politische oder durch eine andere weltliche Krise globalen Ausmaßes. Die "Andersartigen" werden als erstes zur Rechenschaft gezogen werden, die Queeren, die Homosexuellen, die Inter-, die Trans-, die Pansexuellen, und so viele mehr. Wir werden unter den ersten sein, die den reinigenden Kräften der lodernden Scheiterhaufen übergeben werden. Das ist der Masterplan des Herrn, umgesetzt durch geblendetes, bibelsüchtiges Fußvolk.

Aus diesem Grunde, trau keinem Pfaffen, trau keinem Wolf im Schafspelz. Trau keiner Veranstaltung bei der die Kirche im Hintergrund die Strippen zieht.
Gegen jegliche Teilnahme am Baseler Konzil!

Frei von jeglichem Irrsinn,
Annette CS
Anne-Mette
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Re: "Gottes vielfältige Menschheit LGBTQ IA“ was geht mich das an? | Basel

Post 6 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Annette hat geschrieben: Mo 30. Dez 2024, 23:01 Aus diesem Grunde, trau keinem Pfaffen, trau keinem Wolf im Schafspelz.
wieder einmal ein Posting von dir, das mit Verallgemeinerungen gespickt ist. Dabei denke ich, dass es dicht an der Grenze zur Hassrede ist.
Aber noch hat sich niemand (d/m/w) gemeldet, um sich in diesem Sinne zu beschweren.
Dagegen zwei Bedankungen; wie billig!

Viele Menschen, die sich einer religiösen (oder auch anderen) Gemeinschaft zugehörig fühlen,
empfinden sich bedroht. Manche dieser Menschen leben in "Angst und Schrecken", so wie ich es
z.B. aus der jüdischen Gemeinde höre.
Das führte bei uns in Flensburg zu einer großen Solidaritätskundgebung, der sich Zugehörige anderer Glaubensrichtungen angeschliossen haben - und auch Menschen, die sich keiner religiösen Gemeinschaft zugehörig fühlen.

Kirchliche Einrichtungen und Aktionen gehören zur "Queeren Gemeinschaft" (im weitesten Sinne) - und auch der Forumsgemeinschaft dazu.
Es gibt von ihnen eigene gute Initiativen oder sich erweisen sich als gute und zuverlässige MitstreiterInnen gegen Gewalt und für Vielfalt.
Du beschimpfst diese Menschen mit deinen von allgemeinem Religionshass geprägten Äußerungen. Das ist nicht angemessen, sondern verletzend und "trägt noch mehr Hass in die Welt" - das Gegenteil von "Tragt in die Welt nun ein Licht" )):m

Dein Posting missbillige ich ausdrücklich!

Für solche "Aktivitäten" möchte ich dir keine Plattform bieten; denn auf dem Forum-Banner steht: "Gegen Hass und Gewalt".

Anne-Mette
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Re: "Gottes vielfältige Menschheit LGBTQ IA“ was geht mich das an? | Basel

Post 7 im Thema

Beitrag von Lea Michele »

Hallo Annette,

ich kann dir nur entgegen:

Der Glaube ist Hoffnung und ohne diesen verliert der Mensch den Halt und stirbt und es ist egal wie der Name ist an die sich die Hoffnung richtet!

Es sind immer nur wenige Menschen die nach Macht streben und die Religion so auslegen wie sie es brauchen.

Lea Michele

PS. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
Annette
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Re: "Gottes vielfältige Menschheit LGBTQ IA“ was geht mich das an? | Basel

Post 8 im Thema

Beitrag von Annette »

Lea Michele hat geschrieben: Di 31. Dez 2024, 10:18 Hallo Annette, ...
Liebe Lea Michele
Ich danke dir für die netten Worte (ich meine das ernst).

Liebe Grüße,
Annette
Annette
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Re: "Gottes vielfältige Menschheit LGBTQ IA“ was geht mich das an? | Basel

Post 9 im Thema

Beitrag von Annette »

Hallo

Es mag den Anschein haben, dass ich verallgemeinere und auch übertreibe.

Nur ist es bei mir so, dass Hoffnung nicht gleichbedeutend ist mit Glaube. Ich bezeichne mich selbst als sehr positiven Menschen, und das obwohl ich an gar nichts glaube, also wirklich an nichts. Ich liebe mein Leben, gehe glücklich durch den Tag, und gerade wegen meinem Nicht-Glaube fühle ich mich frei und voller Hoffnung. Es gibt keine mir auferlegten Einschränkungen, und mit den Hoffnungen und Versprechungen seitens der Prediger kann ich nichts anfangen. Die viel gepriesenen, ethischen und moralischen Grundsätze kann ich auch als glaubensfreier Mensch sehr gut befolgen, dafür braucht es keine Vorgabe eines Glaubensbuches oder eines Predigers. Sehr wohl kann ich einschätzen, was gut und was schlecht ist. Und auch ich fühle mich gut, wenn ich Gutes tue.

Ein weiteres und gemeinsames Merkmal aller (!) Religionen ist der Tod. Darüber mache ich mir keine Gedanken, und wenn doch, so ist das für mich nichts weiter als der gleiche Zustand wie vor der Geburt. Nichtexistenz. Und Nichtexistenz tut nicht weh. Auch was dieses Thema betrifft, dafür brauche ich keinen Glauben.

Ich bin Atheistin, und dabei wird es auch bleiben. Ich bin zwar als gläubiges Kind aufgewachsen, doch irgendwann haben sich Zweifel eingeschlichen. Zweifel und Interesse! Interesse an den Religionen selbst, sowie an der Tatsache, dass sich viele Menschen ihrem Glauben hingeben. Das hat dazu geführt, dass ich mich einst hinreichend zu dieser Thematik informiert habe, und meine Zweifel wurden gefestigt, bis ich zur Überzeugung gelangte, dass es nichts Überirdisches geben kann! Für mich bedeutet Glaube nichts anderes, als etwas für wahr anzunehmen, obwohl es keinen einzigen Beweis dafür gibt. Ich meine, echte Beweise, keine rhetorischen Beweisführungen.

Und ja, ich provoziere manchmal, gerade bei Glaubensfragen. Weil es mich ärgert. Nicht der Glaube ärgert mich, sondern es sind die Religionen selbst. Wie seit vielen Jahrhunderten oder Jahrtausenden damit umgegangen wird. Wie die Menschen selbst miteinander umspringen. Die Bücher der Weltgeschichte stehen voll davon, da brauche ich nicht darauf einzugehen. Heute halten sich die Religionen, zumindest hier im Westen, eher zurück, geben sich menschenfreundlich und volksnah. Doch dies bedeutet nicht, dass sie besser und humaner geworden sind, für mich verhalten sie sich nur still, weil sie von der Politik, wenn auch nur teilweise, dazu verdonnert sind. Doch dies kann sich jederzeit ändern, nicht von heute auf morgen, jedoch im Zusammenhang einer Neuordnung nach einer schweren Krise. Rückfall ins Mittelalter, Pogrome, Verurteilungen, usw. Und überhaupt, angesichts der rhetorischen Eskapaden der katholischen Oberhäupter und anderen klerikalen Würdenträgern, angesichts der vielen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, angesichts vieler Prediger, die sich an Kindern vergreifen, und angesichts dessen, dass es den Anschein erweckt, dass rein gar nichts dagegen unternommen wird, sehe ich nicht ein, auch nur ein Funke Sympathie für Religion im Allgemeinen zu haben. Ich betone, es geht mir hier um die Religion als weltweiter Machtapparat. Ich habe und schüre auch keinen Hass gegen gläubige Menschen, doch ich verachte die falschen Ideologien die dahinterstecken. Ganz weltliche und menschenverachtende Ideologien!

Und zu guter Letzt, ich sehe nicht ein, warum diese Institutionen ausgerechnet von der LGBTQ-Community auf einmal vermehrten Zulauf erhalten sollten. Es mag sein, dass einzelne Würdenträger wirklich Sympathien gegenüber der Community haben, doch eine ethische Kehrtwendung der gesamten Kirche, egal welcher Konfession, nee, damit ist nun wirklich nicht zu rechnen. Somit ist mein Misstrauen gegenüber der Kirche mehr als begründet.

Ich halte es mit Steven Weinberg, der da sagte: Gute Menschen tun Gutes, böse Menschen tun Böses, doch um gute Menschen dazu zu bringen Böses zu tun, dazu bedarf es der Religion.

Liebe Grüße,
Annette
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