Sabrina aus Bayern
Sabrina aus Bayern

Wer möchte, kann sich vorstellen: bitte kurz fassen
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Sabrinaxxx
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Sabrina aus Bayern

Post 1 im Thema

Beitrag von Sabrinaxxx »

Hallo,

nachdem ich nun schon einige Zeit lesend und dann auch sporadisch kommentierend im Forum unterwegs bin, möchte ich doch etwas mehr über mich preisgeben.

Das erste Mal kam ich mit dem Thema Transgender in Berührung als ich ca. 10./11. Jahre alt war. Wie ich danach feststellen konnte, war es "das übliche" Anziehen weiblicher Kleidung. Nachdem ich dieses dann aus Scham heraus unterdrückte kam es mit ca. 28 wieder verstärkt hervor, wurde wieder unterdrückt und so weiter und heute bin ich mit Mitte 60 wieder in dieser Welle und möchte es nun nicht schon wieder unterdrücken. Zum Einen genieße ich es, die in mir wohnende Frau auszuleben, zum Anderen fühle ich dabei einen tiefen Frieden in mir. Ein "zu-Hause-angekommenen-sein". Nach einigen Therapien, mit unterschiedlichsten Geprägen, bin ich nun auch wieder in einer und ich habe das erste Mal ein Gefühl dass ich verstanden werde. Es sind Kleinigkeiten wie Namensnennung etc. die mir sehr gut tun.

Derzeit bin ich dabei, mich über eine Hormontherapie zu informieren.

Das war es nun erstmal, mal schauen, wie es weiter geht.

Liebe Grüße
Sabrina
Desiree Maxima
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Re: Sabrina aus Bayern

Post 2 im Thema

Beitrag von Desiree Maxima »

Hallo Sabrina,

Du bist schon länger als ich im Forum, darum weiß ich nicht so recht, ob es mir zusteht, Dich willkommen zu heißen ;-) Egal, ich machs mal: Herzlich Willkommen :-)

Eigentlich kann ich Dir in Deinem Vorstellungsthread nur das gleiche antworten, wie Du mir in meinem. Unsere Geschichten - und nicht nur unsere beiden - ähneln sich sehr. Ich denke, daß unter anderem die vielen Gemeinsamkeiten den "Zauber" dieses Forums ausmachen. Es ist schön zu wissen, daß man nicht alleine ist. Und es ist ein wundervolles Gefühl, seine feminine Seite ausleben zu können - vor allem ohne dabei Schuldgefühle haben zu müssen.

Alles Liebe
Desiree
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Re: Sabrina aus Bayern

Post 3 im Thema

Beitrag von HeikeCD »

Hallo Sabrina

herzlich willkommen. Und es ist toll wenn man mit sich ins reine gekommen ist. Dieser innere Frieden ist unbezahlbar, geht mir genauso, viele Dinge die mich vorher 'nervten' sind plötzlich völlig egal geworden.

Liebe Grüße

Heike
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Momo58
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Re: Sabrina aus Bayern

Post 4 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Hallo Sabrina,

Ein herzliches welcome auch von mir. In sich selbst angekommen zu sein ist ein herrliches Gefühl. Sei aber bitte nicht zu euphorisch, es kann immer mal wieder in Katzenjammer umschlagen, wenn das alte männliche Ego aus den Tiefen der Seele hoch kriecht.

Liebe Grüße
Manuela
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Re: Sabrina aus Bayern

Post 5 im Thema

Beitrag von YvonneTV »

Sabrinaxxx hat geschrieben: Do 24. Okt 2024, 18:26 .... Zum Einen genieße ich es, die in mir wohnende Frau auszuleben, zum Anderen fühle ich dabei einen tiefen Frieden in mir. Ein "zu-Hause-angekommenen-sein".
...
Hallo Sabrina (moin)

herzlich Willkommen hier bei uns - fühl Dich wohl (smili)

DAS sind tolle Zeilen und ja, so etwa fühlt es sich an, die weibliche Seite auszuleben (ap) (he)

Viel Spass hier beim Austausch )))(:
Ganz liebe Grüsse - Yvi
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Re: Sabrina aus Bayern

Post 6 im Thema

Beitrag von Alicia »

Hallo Sabrina,

aus Mittelfranken rufe ich dir ein herzliches Willkommen zu, wo immer du in Bayern auch sein magst - vielleicht gar nicht so weit entfernt.
Es freut mich für alle und natürlich auch für dich, die den entscheidenden Schritt zur inneren Zufriedenheit machen konnten und jetzt so leben, wie es ihnen gut tut. Seit ich mich feminin kleiden darf geht's mir richtig gut.

Liebe Grüße, Alicia. (ki)
Eine Lebensweise zu erfinden ist nichts. Sie zu verinnerlichen, ein Anfang. Sie zu leben ist alles.
(Frei nach Otto Lilienthal)
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Re: Sabrina aus Bayern

Post 7 im Thema

Beitrag von Sabrinaxxx »

Hallo,

vielen herzlichen Dank für Eure lieben Rückmeldungen.

@Desiree:
Desiree Maxima hat geschrieben: Do 24. Okt 2024, 19:35 vor allem ohne dabei Schuldgefühle haben zu müssen.
Das hat bei mir lange gedauert und ich bin auch noch "am arbeiten". Wahrscheinlich lassen sich diese unschönen Nachwirkungen aus den Konditionierungen nie ganz auflösen.
@ Heike: Ja, genau so ist es.
@ Manuela: Dann bleibt eigentlich auch nur immer wieder aufstehen, Krönchen richten und weiter geht es.
@ Yvonne: Das macht mich ganz verlegen (eigentlich wollte ich ein rotwerdendes Emoji einfügen, aber ich habe es nun aufgegeben).
@ Alicia: Derzeit wohne ich im schönen Schwaben.

Liebe Grüße
Sabrina
Sabrinaxxx
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Re: Sabrina aus Bayern

Post 8 im Thema

Beitrag von Sabrinaxxx »

Hallo,
es ist schon eine Weile her, seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Da nun schon einiges geschehen ist, denke ich, ist es an der Zeit dieses mitzuteilen.

Letzte Woche hatte ich einen Termin zum Vorgespräch beim Endokrinologen. Dort wurden all meine Fragen beantwortet und nun warte ich auf das Indikationsschreiben meiner Therapeutin, zu welcher ich gleich gehen werde. Nebenbei habe ich angefangen mich mit dem Thema Elektroepilation zu beschäftigen. Vor Jahren (letzter Schub) hatte ich mal eine Laserbehandlung, die zwar zu Beginn sehr erfolgversprechend verlaufen ist, aber leider nicht von Dauer war. Daher tendiere ich nun doch zur Nadelepilation. Damit wäre dann langfristig auch ein Ärgernis beseitigt, denn meine Frau mag dieses "ständige Gebrumme" im Bad gar nicht. Und mit der Nassrasur hatte ich schon in der Pubertät abgeschlossen (zu viele blutende Wunden). Womit ich derzeit noch hadere ist die Aussage der Epilationspraxis, dass ich über Tage den Bart stehen lassen muss. Das klingt in mir wie eine Folter. Zum Einen versuche ich mein Passing als Frau zu verbessern und dann gebe ich den Bär. Ich weiß jetzt ad Hoc keinen größeren Widerspruch. Und das ganze kann bei der Kasse nach ca. 6 monatiger Hormontherapie zur Genehmigung eingereicht werden. Das würde dann ja bedeuten, dass die sich entwickelnde Fraulichkeit den größtmöglichen Dämpfer aus Kassengründen erfährt. Da bin ich jetzt sehr gespannt, was meine Therapeutin dazu sagt. Hoffentlich ist der Weg, den ich derzeit begehe breit genug und hat noch Varianten.

Liebe Grüße von einer einigermaßen verunsicherten
Sabrina.
Lavendellöwin
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Re: Sabrina aus Bayern

Post 9 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Sabrinaxxx hat geschrieben: Fr 22. Nov 2024, 10:59 mal eine Laserbehandlung
Hey Sabrina...

wirklich nur eine Laserbehandlung führt nicht besonders weit, es sind meist 8 - 10 Behandlungen
für einen guten Erfolg und vielleicht einmal im Jahr dann immer wieder nachlasern, je nachdem was sich zeigt.

Natürlich drück ich dir die Daumen, das du das Indikationsschreiben der Thera für die HRT bald bekommen kannst.

was ich eigentlich schreiben wollte...

tatsächlich ist die Nadelepi nötig, wenn in den Haaren nicht mehr viel Pigmente sind, denn das ist nötig für den
Laser, damit die Energie die Haarwurzel erreicht und dann auch verödet.

Was ist es denn für eine Praxis die du hierfür gefunden hast? Ist es tatsächlich ein Arzt oder Kosmetikinstitut?
Denn die Kasse wird sich in aller Regel auf den Arztvorbehalt berufen, Kosmetikinstitute durchzusetzen
wird zumindest bei den gesetzlichen Kassen sehr schwer bis unmöglich-ist es eine privatärztliche Praxis
geht das meist über Kostenvoranschlag und dem Nachweis das keine Kassenpraxis in der Nähe tätig ist.
Du bist in Bayern, gell? Wo denn genau?

Aber auch die Sache mit den Stehenlassen ist richtig, bei der Nadelepi wird die Kanüle in den Haarkanal
eingeführt um dann mit dem Stromstoss die Wurzel zu treffen und das muss die Person eben gut
sehen können um nicht sonst wo hinzustechen, denn das könnte zu Narben führen die sichtbar sind.
Etwas "Länge" braucht es also...Widerspruch ja, aber leider notwendig in dem Fall.

Bei den gesetzlichen Kassen gibt es tatsächlich "Fristen" für angleichende Massnahmen und hier
sind für die meisten Beurteilungen eben diese 6 Monate hinterlegt. Gut argumentiert also mit
Nachdruck der therapeutischen Person kann es auch schneller gehen wenn der entsprechende
Leidensdruck ausgedrückt wird.
Logopädie kannst du aber meist ohne Wartezeit haben, dafür braucht es keine Genehmigung,
nur die entsprechende Diagnose..

Ja, wenn das geschafft ist, dann rechne je nachdem wie dicht deine Haare stehen mit etlichen
Stunden die du bei der Nadelepi verbringen wirst, denn viele Haare sind nicht beim ersten "weg"
und die die grade schlafen, also in der Ruhephase sind sieht man gar nicht.
Um die 100 Stunden wäre schon recht sportlich...

wie auch immer, ich drück dir die Daumen, Marie (flo)
Zuletzt geändert von Lavendellöwin am Fr 22. Nov 2024, 11:41, insgesamt 1-mal geändert.
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Klara
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Re: Sabrina aus Bayern

Post 10 im Thema

Beitrag von Klara »

Wow, alles gute. Das erleichtert irgendwie auch meien SItuation, dass die Tür (falls ich Sie benötigen würde) für eine Transition noch lange offen steht. Auf reddit wird man ja mit Ü30 schon als "ungewöhnlich alt" zum transitioning abgestempelt :)
Andrea aus Sachsen
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Re: Sabrina aus Bayern

Post 11 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Sabrinaxxx hat geschrieben: Fr 22. Nov 2024, 10:59 Womit ich derzeit noch hadere ist die Aussage der Epilationspraxis, dass ich über Tage den Bart stehen lassen muss.
Hallo Sabrina,
es müssen tatsächlich Bartstoppeln stehenbleiben (Drei-Tage-Bart), sonst geht es mit der Epilation nicht.
Ich hatte das Problem seinerzeit so gelöst, dass ich nur so viele Haare stehenlies, wie in einer Sitzung entfernt werden konnten. Anfangs reichte dazu etwa eine Fläche von der Größe einer Euromünze.
Mit einer Extraportion Camouflage konnte ich das Ganze ein wenig tarnen. Meine "Nadeltante" brauchte dann jedesmal gleich mehrere Abschminktücher, um das Zeug wieder runter zu kriegen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Sabrinaxxx
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Re: Sabrina aus Bayern

Post 12 im Thema

Beitrag von Sabrinaxxx »

Hallo,

@ Marie: Dankeschön und ich habe Dir eine PN gesendet.
@ Klara: Vielen Dank, die Türe steht zwar offen, jedoch ist es mit zunehmendem Alten eventuell (leider sind wir so selten, dass es keine seriösen Daten gibt) nicht mehr ganz "so doll" mit den körperlichen Angleichungen...
@ Andrea: Danke für diesen sehr wertvollen und praxisnahen Tip. Gerne werde ich diesen zu Beginn der Epilation meiner "Nadeltante" präsentieren. Dankeschön ;=).

Meine Therapeutin und ich haben heute das weitere Vorgehen besprochen und sie möchte nun, aufgrund dass ich nicht 100%ig im Frauenmodus unterwegs bin, eine Zweitmeinung eingeholt haben. Bin nun dabei, einen Termin zu vereinbaren und hoffe, zum Gesprächstermin mit dem Endokrinologen am 9.12. das Indikationsschreiben zu haben.

In gespannter "Erwartung"
Sabrina
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Re: Sabrina aus Bayern

Post 13 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Sabrinaxxx hat geschrieben: Fr 22. Nov 2024, 15:30 Marie: Dankeschön und ich habe Dir eine PN gesendet.
Hey...
gerne! Ich antworte dir auch noch die nächste Zeit, aber ja, es geht mir gut :)
Sabrinaxxx hat geschrieben: Fr 22. Nov 2024, 15:30 Danke für diesen sehr wertvollen und praxisnahen Tip. Gerne werde ich diesen zu Beginn der Epilation meiner "Nadeltante" präsentieren. Dankeschön ;=).
das ist tatsächlich eine Variante, ich hab mich dazu entscheiden, nach und nach auszudünnen, also
wurde pro Behandlung immer das ganze Gesicht und der Hals bearbeitet.
Eine Stelle zu fixieren hätte wegen meinem Symmetriesplin mir einen Knoten in die Gedanken gemacht.
Sabrinaxxx hat geschrieben: Fr 22. Nov 2024, 15:30 Meine Therapeutin und ich haben heute das weitere Vorgehen besprochen und sie möchte nun, aufgrund dass ich nicht 100%ig im Frauenmodus unterwegs bin, eine Zweitmeinung eingeholt haben. Bin nun dabei, einen Termin zu vereinbaren und hoffe, zum Gesprächstermin mit dem Endokrinologen am 9.12. das Indikationsschreiben zu haben.
hmm..

es geht eigentlich ja mehr um deine Meinung und nicht um die der therapeutischen Personen

Stell dir das so vor...

"Frau ... konnte im Rahmen der ... therapeutischen Sitzungen glaubhaft
versichern, dass bei ihr seit der Kindheit eine tiefgreifende gegengeschlechtliche
Identifikation und ein deutliches Unbehagen hinsichtlich der biologischen
Geschlechtszugehörigkeit existieren. Die Klientin konnte weiterhin glaubhaft machen,
dass sie den starken Gedanken habe, im weiblichen Geschlecht zu leben. Im
Behandlungsverlauf zeigte sie eine konsequente Übernahme der weiblichen
Geschlechterrolle in verschiedenen sozialen Kontexten.

Es ist zum jetzigen Zeitpunkt mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass
sich ihr Zugehörigkeitsempfinden zum weiblichen Geschlecht nicht mehr ändern
wird. (das war die ganze Zeit immer so der essentielle Satz)

Eine hormonelle Behandlung ist somit indiziert und wird empfohlen."

habs gut...Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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