Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn - # 58

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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Marlene
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 856 im Thema

Beitrag von Marlene »

Kerstin hat geschrieben: So 7. Jul 2024, 16:10 https://youtu.be/3bPWUfyd3_c?si=eBjESgxMxeWq9bjc

Noch einmal ein Video zum Thema Holzzug, auch wieder mit der 50'ziger. Allerdings hat man die alte Lady diesmal nicht so geschundenen wie im anderen Video, sondern so ein kleines Diesel Teil zum schieben mitgebracht.

Wenn ich mir aber einmal diesen Monsterzug anschaue, bin ich schon überrascht was diese alte Dampflok so wegschleppt.

Oder vielleicht auch die 58 311: https://www.youtube.com/watch?v=VNDa-Gs97No

Wenn man sich mal den Film reinzieht, weiß man vielleicht was Eisenbahn im Jahre 2024 bedeutet oder auch wert ist... Wir näheren uns schlimmsten DDR- Zeiten was den Zustand der Eisenbahn betrifft, NUR mit dem Unterschied: Wir sind damals trotzdem pünktlich gefahren, auch wenn alles immer langsamer ging, denn wir hatten noch die GLEISE, LEUTE und die FAHRZEUGE und die MOTVATION und EHRE bei der Bahn zu arbeiten. Mögen viele heute anders sehen, aber bei mir war das so.

V.G. Marlene
Lucky70
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 857 im Thema

Beitrag von Lucky70 »

@Janina: Du findest Private durchaus im Einzelwagenverkehr, z.B. lange die AL zwischen Augsburg und Schongau (inzwischen wieder DB Cargo) CFL? Nach Sylt, am Freitag habe ich in München Ost eine 187 der WLC im Dieselmodus Schrottwagen rangieren sehen, Geretsried vor dem Dammrutsch. Lomo und andere fahren gemischte Züge über den Brenner. Natürlich meistens in Kooperation mit DB Cargo - keiner hat das Transportvolumen für ein eigenes Netz. Oft natürlich im Auftrag von DB Cargo. Das ganze in einem defizitären Geschäft, die DB bekommt dafür staatliche Hilfe und schafft es trotzdem nicht das kostendeckend zu betreiben. Von Gewinn ganz zu schweigen.

Lucy

P.S. Die AL oisr da gerne mit 3*V100 Ost gefahren
Kerstin
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 858 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Weltweit erste Flotte ihrer Art
Niedersächsische Regionallinie punktet mit Wasserstoff
Die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB) wartet mit einem echten Gamechanger in der Mobilitätswende auf, denn die niedersächsische Regionallinie betreibt eine Strecke komplett mit Wasserstoff-betriebenen Zügen. "ntv mobil" (immer sonntags um 6.30 Uhr und 11.30 Uhr bei ntv) schaut sich das genauer an.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/au ... 36149.html
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
Inga
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 859 im Thema

Beitrag von Inga »

Kerstin hat geschrieben: Sa 27. Jul 2024, 12:20
Weltweit erste Flotte ihrer Art
Niedersächsische Regionallinie punktet mit Wasserstoff
Die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB) wartet mit einem echten Gamechanger in der Mobilitätswende auf, denn die niedersächsische Regionallinie betreibt eine Strecke komplett mit Wasserstoff-betriebenen Zügen. "ntv mobil" (immer sonntags um 6.30 Uhr und 11.30 Uhr bei ntv) schaut sich das genauer an.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/au ... 36149.html
Das Pilotprojekt läuft und der Betrieb ist stabil. Doch auch in Niedersachsen kann man rechnen. Es werden als Ersatz für die LINT-Triebwagen zukünftig nicht Wasserstoffzüge, sondern BEMUs ( elektrische Triebwagen mit schnell ladbaren Akkus) beschafft.
Moni-Ka
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 860 im Thema

Beitrag von Moni-Ka »

Fragt mal die Pendler in Rhein-Main über ihre Erfahrungen mit den Wasserstofftriebwagen im Taunus :roll: .

Ein Beispiel: Frankfurter Rundschau

Liebe Grüße

Monika
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Inga
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 861 im Thema

Beitrag von Inga »

Moni-Ka hat geschrieben: So 4. Aug 2024, 20:57 Fragt mal die Pendler in Rhein-Main über ihre Erfahrungen mit den Wasserstofftriebwagen im Taunus :roll: .

Ein Beispiel: Frankfurter Rundschau

Liebe Grüße

Monika
Hallo,

Frankfurt und Umgebung ist bekantlich nicht in Niedersachsen.

Dass es dort nicht so funktioniert, liegt m. E. an den Randbedingungen, nämlich sowohl an der Geografie der Gegend, die andere Anfordrungen stellt als das flache Land zwischen Elb, Weser und Nordseeküste, als auch an der Verfügbarkeit von Wasserstoff vor Ort wie den Standorten zur Befüllung und Wartung der Fahrzeuge.
Im Übrigen hat man es in Hessen wohl versäumt, ausreichend Reservefahrzeuge anderer Antriebstechnologie in Reserve zu halten

Warum man in Hessen so versessen war, unbedingt auch Wasserstoffantrieb auf der Schiene zu nutzen, statt ein paar Jahre die Entwicklung einsatzreifer BEMU-Triebwagen abzuwarten, war mir immer ein Rätsel und ist mir ein Rätsel geblieben.

Liebe Grüße
Inga
Kerstin
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 862 im Thema

Beitrag von Kerstin »


Zugunfall an Bahnübergang
Weißeritztalbahn entgleist nach Zusammenstoß mit Lkw
In Dippoldiswalde führt ein Moment der Unachtsamkeit zu einem Unfall: Weil ein Lkw auf einen Bahnübergang fährt, ohne die heranfahrende Weißeritztalbahn zu beachten, stoßen die beiden zusammen. Die fast 100-jährige Lok entgleist, der Lkw kracht unter anderem in eine Straßenlaterne - es gibt Verletzte.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/pa ... 70443.html
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Marlene
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 863 im Thema

Beitrag von Marlene »

Der farbenblinde und anscheinend ignorante Dumperfahrer hat damit einen imensen Schaden angerichtet. Die Straßenlaterne ist dabei Pilepalle, da auch das Betonschalthaus der EBÜT-Anlage in stabile Seitenlage gebracht wurde! Der Schaden an der Lok die erst vor kurzem eine aufwändige HU bekommen hatte (!) ist auch noch nicht absehbar, da es sich um eine Maschine mit Barrenrahmen handelt.

Die Menge an Unfällen nimmt permanent zu und Bahnübergänge werden immer häufiger glattweg ignoriert. Wer ein Rotlicht ignoriert hat hinter dem Lenkrad nichts verloren. Punkt. Egal ob Zeitdruck oder was auch sonst noch.
Jenny17
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 864 im Thema

Beitrag von Jenny17 »

Hallo zusammen!
Seit ein paar Jahren nehme ich mir immer wieder vor, mal zum "Heizhausfest" nach Chemnitz-Hilbersdorf zu fahren. Dort befindet sich das größte Eisenbahnmuseum in Europa.
Leider ist jedes mal irgendetwas dazwischen gekommen.
Gestern hat es nun endlich geklappt!
Ich bin immer noch total begeistert! So viele aufwendig restaurierte Loks "unter Dampf" zu sehen war schon ein Erlebnis.
Ebenso beeindruckend ist die riesige Sammlung an Diesel- und E-Loks.
Viel Zeit hab ich auch bei der Modellbahnbörse in den beiden Ringlokschuppen gebraucht.
Trotz der tropischen Temperaturen war es ein toller Tag!!
55.jpg
Ich wünsche allen noch einen schönen Rest-Sonntag!
Liebe Grüße!
Jenny
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Ich brauch was gegen Kopfschmerzen - Schuhe oder so.....
Marlene
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 865 im Thema

Beitrag von Marlene »

Hallo Jenny,

freut mich dass es Dir gefallen hat. Ich war am Donnerstag den ganzen Tag auf dem Stellwerk aktiv, um die eintreffenden Fahrzeuge zu verteilen und wir hatten zu zweit gut zu tun.

L.G. Marlene
Christiane
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 866 im Thema

Beitrag von Christiane »

Frage an die Bahner*innen unter Euch:

Unbeschrankter Bahnübergang in der Walachei (Landwirtschaftlicher Weg). Gesichert mit Andreaskreuz.
Muss da die Bahn nicht vorher hupen, wenn es für den anderen Verkehrsteilnehmer schlecht einsehbar ist?
Bin auf meiner Tour fast 2 Mal (Hin- und Rückfahrt) vom Zug überkarrt worden. Am gleichen Übergang!
Eine Seite der Strecke war für mich überhaupt nicht einsehbar (Kurve und Wald) und gehört hab ich ihn auch nicht.
Nein - ich bin nicht schwerhörig, aber beide Male war es sehr windig und ich hab nur die Bäume rauschen hören.
Ich hab wirklich drei Mal geschaut - da aber der Damm recht hoch war, musste ich schon fast aufs Gleis um überhaupt was sehen zu können.
Beim ersten Mal waren es nur Meter. Beim zweiten Mal war ich ja gewarnt und bin seeeehr flott drüber geschoben. Da war genug Spielraum.
Das würde mich jetzt mal interessieren.
Lieben Gruß
Christiane
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 867 im Thema

Beitrag von Marlene »

Hi Christiane, das ist nicht ganz so einfach zu beantworten.

Die Frage ist zuallererst, war es ein öffentlicher Weg? Andreaskreuze müssen an öffentlichen Wegen immer stehen, wogegen an Privatwegen das nicht immer der Fall sein muss, weil sie eben Privatwege sind und ausschließlich diesen Benutzern gehören. Diese haben ggf. vorher vom Traktor, oder was auch immer, abzusteigen und sich zu vergewissern ob der Übergang gefahrlos passiert werden kann. Ist der Übergang sehr unübersichtlich wegen eines Bogens oder einer Hausecke, etc. dann werden dort sicher Pfeif- oder Läutetafeln an der Strecke stehen die der Triebfahrzeugführer auch zu beachten hat. Bei modernen Fahrzeuge wird übrigens JEDE Bedienhandlung aufgezeichnet, was bei Unfällen dann ausgewertet werden kann, sollte der Tf dagegen verstoßen haben.

Außerdem sind die sogenannten Sichtdreiecke an den BÜ ständig freizuhalten von Bewuchs und anderem Zeug was die Übersicht versperrt. Dafür gibt es für JEDEN BÜ eine extra Skizze aus der die Situation jeweils aus Straßen- und Gleisseite ersichtlich ist. Gerade jetzt steht auf vielen Feldern der Mais wieder übermannshoch was zusätzliche Probleme bereitet!... Vielleicht denken die Bauern auch mal daran...

Alle zwei Jahre haben normalerweise auch BÜ- Besichtigungen stattzufinden, um Veränderungen und Anpassungenn ggf. zu veranlassen, die eine Reduzierung der Geschwindigkeiten sowohl auf Straße wie auch auf Schiene begründen müssen, sollten die Gegebenheiten sich verändern. Das ist alles nicht so einfach, aber egal wie es ist, der Straßenverkehrsteilnehmer hat an technisch nicht gesicherten Übergängen erhöhte Vorsicht walten zu lassen was heutzutage immer weniger der Fall ist...

Und wenn ich sowas lese, platzt mir der Kragen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50066/5849342

Ich hoffe Dir damit etwas geholfen zu haben.

V.G. Marlene
Kerstin
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 868 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Marlene hat geschrieben: So 25. Aug 2024, 21:24 ......
Und wenn ich sowas lese, platzt mir der Kragen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50066/5849342
.......
Also bei so etwas bekomme ich das große kotzen. Sorry für die trastische Wortwahl aber bei so einem..... fällt mir einfach nix anderes mehr ein.
Wissen die eigentlich was sie mit ihrem Tun anrichten?

Die Sache mit den unbeschrankten Bahnübergang kenne ich so das der Lokführer pfeift und die Dinger sind ziemlich laut.
Kurz nach der Ausfahrt Fü Hbf Richtung Cadolzburg ist so ein Pracht Exemplar - mitten in der Kurve, zwischen Bäumen, knapp vor dem Scheitelpunkt eines buggels....
Der Bahnübergang ist zwar nur für Fußgänger und Radfahrer und so gestaltet das man nicht einfach rüber rumpeln kann und doch gibt's genügend Idioten.
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
Christiane
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 869 im Thema

Beitrag von Christiane »

Guten Morgen Marlene, guten Morgen Kerstin,

Danke für Eure Antworten. Ja, den Übergang hinter der Siebenbogenbrücke kenne ich auch. Mußte ich ihn doch immer passieren, wenn ich von Oberfürberg in die Stadt bin, mit dem Fahrrad. Eben, der Zug hat sich immer zeitig und lautstark bemerkbar gemacht.
Über den Übergang, den ich beschrieben habe, führt der Heide-Leine Radweg. Dürfte demnach kein reiner Privatweg sein, oder?
Vielleicht fehlen ja auch dort die Schilder - oder sie sind zugewachsen.
V.G.
Christiane
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 870 im Thema

Beitrag von Marlene »

Hallo Ihr Beiden,

@ Christiane: ein Radwanderweg sollte schon als öffentlicher Weg deklariert sein, demzufolge auch Andreaskreuze oder auch Hinweisschilder auf den BÜ haben. Und dann sind auch Pfeiftafeln im entsprechend den Geschwindigkeiten der Strecke und der Übersicht auf den BÜ aufgestellt. Dafür gibt es Berechnungsformeln....

Hier mal ein Link zum EBA: https://www.eba.bund.de/SharedDocs/Down ... onFile&v=2

@ Kerstin: die "Schallsender" der Tfz müssen laut sein, weil die Straßenverkehrsteilnehmer in ihren abgeschirmten Blechkisten und dazu dann oft noch mit Ohrstöpseln ausgerüstet, das gar nicht mehr realisieren. Man ist ja nicht mehr mit Pferden oder Ochsen unterwegs... Dazu kommt jede Menge Firlefanz der bedient wird, wie diese unseligen Touchscreens, die unglaublich vom Fahren ablenken.

Und wenn dann solche Subjekte wie im gestrigen Link gezeigt, der Meinung sind "Abhilfe" schaffen zu müssen, dann muss das Gesetz eben auch mal mit voller Härte angewendet werden. So etwas hätte man sich früher im Traum nicht gewagt. Aber die Menschen werden immer dreister und sehen nur noch sich selbst.

L.G. Marlene
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