Geschlechtsdebatte bei Olympia: Intersexualität: Ist eine eigene Startklasse im Sport denkbar?
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Olivia
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Geschlechtsdebatte bei Olympia: Intersexualität: Ist eine eigene Startklasse im Sport denkbar?
Mann, Frau, divers: Intersexualität darf im Sport nicht zum Ausschluss von Athlet:innen führen. Sinnvoll wäre eine Kategorie für Intersexualität.
https://www.msn.com/de-de/gesundheit/ot ... 649&ei=148
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Geschlechtsdebatte bei Olympia: Intersexualität: Ist eine eigene Startklasse im Sport denkbar?
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Susi T
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Re: Geschlechtsdebatte bei Olympia: Intersexualität: Ist eine eigene Startklasse im Sport denkbar?
Zumal die Problematik nicht verstanden wird, denn Intergeschlechtliche Menschen sind ja keine homogene Menge. Die Bandbreite ist ähnlich groß als wenn man Männer und Frauen in einer Gruppe zusammen fügt. Da würde sich doch wegen Benachteiligung kaum jemand melden ausser die mit männlich ausgeprägter Muskelatur/Körperbau/funktionierender männlicher Hormonreglung.
Aber was weiß ich, ich hab ausser in der Schule Wettkämpfe nicht gebraucht, warum auch. Freude an Bewegung kann ich auch so haben, vieleicht fehlt mir ja ein Gewinner Gen.
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Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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Andrea aus Sachsen
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Re: Geschlechtsdebatte bei Olympia: Intersexualität: Ist eine eigene Startklasse im Sport denkbar?
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Eine eigene Kategorie für Intersexuelle? Ich könnte mir vorstellen, dass dies aufgrund der geringen Teilnehmerzahl und der Inhomogenität einer solchen Gruppe eine ziemlich langweilige Angelegenheit werden dürfte. Ähnlich würde es wohl mit einer extra Kategorie für Transgender aussehen, über die auch schon debattiert wurde.
Doch wie wäre es dagegen, die betreffenden Sportler bzw. Sportlerinnen einfach mit in der "normalen" Kategorie starten zu lassen und getrennt zu werten. Beim Laufen, Schwimmen, Radfahren oder ähnlichen Sportarten sehe ich da keine großen Probleme. Beim Boxen, Ringen und anderen Zweikampfsportarten dürfte es dagegen eher nicht gehen.
Nicht ganz unproblematisch dürfte auch sein, nachvollziehbare Kriterien zu definieren, wer für welche Gruppe gewertet werden soll.
Es war eben mal so eine Idee.
Eine eigene Kategorie für Intersexuelle? Ich könnte mir vorstellen, dass dies aufgrund der geringen Teilnehmerzahl und der Inhomogenität einer solchen Gruppe eine ziemlich langweilige Angelegenheit werden dürfte. Ähnlich würde es wohl mit einer extra Kategorie für Transgender aussehen, über die auch schon debattiert wurde.
Doch wie wäre es dagegen, die betreffenden Sportler bzw. Sportlerinnen einfach mit in der "normalen" Kategorie starten zu lassen und getrennt zu werten. Beim Laufen, Schwimmen, Radfahren oder ähnlichen Sportarten sehe ich da keine großen Probleme. Beim Boxen, Ringen und anderen Zweikampfsportarten dürfte es dagegen eher nicht gehen.
Nicht ganz unproblematisch dürfte auch sein, nachvollziehbare Kriterien zu definieren, wer für welche Gruppe gewertet werden soll.
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Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Re: Geschlechtsdebatte bei Olympia: Intersexualität: Ist eine eigene Startklasse im Sport denkbar?
Ich finde die Idee garnicht mal schlecht, vorallem im Breitensport geht es ums mitmachen. Da streichen wir aber am besten die Nachweispflicht und lassen einfach ein mitmachen ohne Bekanntgabe der Plazierung zu. Da taucht man nicht in Siegerlisten auf, kann aber mitmachen. Sozusagen Sportler die ihr Geschlecht bei der Registrierung offen lassen, für Berufssportler zwar ungeeignet, aber ein möglicher Anfang.
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Inga
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Re: Geschlechtsdebatte bei Olympia: Intersexualität: Ist eine eigene Startklasse im Sport denkbar?
Hallo,
im Breitensport ist es kein Problem, gemischtgeschlechtlich Sport zu betreiben, auch Mannschaftssport. Das machten wir früher mit Nachbars Kindern auf der Straße und heutzutage auch beim Reha-Sport zum Beispiel beim Basketball oder Volleyball völlig selbstversträndlich. Da trennt man eher nach Leistungsklassen.
Ich denke, das wäre auch im Profisport möglich: Weniger Trennung nach Geschlecht, und wenn ungerecht, dann eher nach dem körperlichen Vermögen und Leistungskriterien.
Voraussetzung wäre natürlich, dieser elendlichen Rupperei wie im Profifussball auch ein Ende setzen zu wollen. Denn wer mag sich ernsthaft der Tritte vors Schienbein und in die Kniekehle aussetzen, wie kürzlich in der Europameisterschaft wieder sio ausgiebig im Fernsehen zu bewundern war?!
Liebe Grüße
Inga
im Breitensport ist es kein Problem, gemischtgeschlechtlich Sport zu betreiben, auch Mannschaftssport. Das machten wir früher mit Nachbars Kindern auf der Straße und heutzutage auch beim Reha-Sport zum Beispiel beim Basketball oder Volleyball völlig selbstversträndlich. Da trennt man eher nach Leistungsklassen.
Ich denke, das wäre auch im Profisport möglich: Weniger Trennung nach Geschlecht, und wenn ungerecht, dann eher nach dem körperlichen Vermögen und Leistungskriterien.
Voraussetzung wäre natürlich, dieser elendlichen Rupperei wie im Profifussball auch ein Ende setzen zu wollen. Denn wer mag sich ernsthaft der Tritte vors Schienbein und in die Kniekehle aussetzen, wie kürzlich in der Europameisterschaft wieder sio ausgiebig im Fernsehen zu bewundern war?!
Liebe Grüße
Inga