vielleicht für GaOps Interessierte ...
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ExUserIn-2026-04-08
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vielleicht für GaOps Interessierte ...

Post 1 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Transfrauen und die Bedeutung des vaginalen Mikrobioms, weiter unten im Text.

Mir war das Thema bisher unbekannt.

https://www.allergosan.com/at/blog/tran ... n-koerper/
Viele Grüße
Vicky

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Re: vielleicht für GaOps Interessierte ...

Post 2 im Thema

Beitrag von Susi T »

Eigendlich wird gesagt, das Aufgrund fehlender Vaginaler Schleimhäute sich dort auch kein schützender Mikrobiom aufbauen kann und deswegen das regelmäßige waschen (spülen mit Vaginaldusche) sehr sehr wichtig ist.
Das Ernährung auf die Darmflora auswirkung hat ist bekannt, das diese Auswirkung auf andere Bereiche haben kann, wie z.B. Harntrakt ist auch nicht neu(siehe Blasenentzündung), aber das es so leicht gehen sollte trotz fehlender Schleimhaut was zu bewirken? Da hätte ich dann doch meine Bedenken und gerne mehr Forschungsberichte zu, bevor ichs glaube.^^
Interessant zumindest, das laut Forschungsbericht eine deutliche Ansiedlung durch die orale Einnahme gelang, stellt sich die Frage wie gut die im Vergleich zu cis Frauen ist. Das cis und trans in der Ausgangslage fast gleich gesetzt wird und die fehlende Schleimhäute nicht erwähnt werden, lässt da Fragezeichen aufkommen.
Liebe Grüße, Tira (flo)
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: vielleicht für GaOps Interessierte ...

Post 3 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Hi Tira,

mir ging es ähnlich, aber ich habe über das Thema Mikrobiom in der Vagina nach einer GaOp habe ich noch ne was gehört und mir bisher auch keine Gedanken gemacht. Deshalb fand ich es erwähnenswert.
Viele Grüße
Vicky

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Re: vielleicht für GaOps Interessierte ...

Post 4 im Thema

Beitrag von Susi T »

Auf alle Fälle Vicky, ich finde es sogar höchst interessant.
Besonders spannend find ich im Nachhinein die Infos meiner Operateurin. Denn eigendlich entsprechen ihre Empfehlungen ziemlich genau denen für jede andere Frau auch:
Regelmäßiges spülen mit lauwarmen Wasser, keine Waschlotion, keine Zusätze wie Kamille(führt zur trockener Haut), kein eincremen.
Aber auch kein einführen von Joghurt oder anderen Kulturen, das wird von manchen Frauenärzten für ihre Patientinnen anders empfohlen(allerdings auch ohne Forschungsnachweis, soweit ich weiß).
Bougieren mit Östrogencreme.

Das mit der Darmgesundheit ist dagegen zum Teil belegt.
Ob man solche Nahrungsergänzungsprodukte verträgt ist wohl unterschiedlich und obs sich lohnt? Ich esse mehrmals die Woche frisch selbst hergestellten Joghurt, das sollte mind. genauso effektiv sein, ausserdem achte ich mit gesunder und passender Ernährung auch auf meine Darmgesundheit (aufgrund meiner Krankheit zwingend erforderlich.)

Trotzdem werden wir wohl weiterhin nach GaOp besonders regelmäßig für unsere Sauberkeit sorgen müssen, da ändert auch der Forschungsbericht nichts.
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Re: vielleicht für GaOps Interessierte ...

Post 5 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Tira hat geschrieben: Fr 2. Aug 2024, 16:10Darmgesundheit
Das halte für ganz wichtig. Meine Frau hat einen sehr ausführlichen Test mit ihren Haaren machen lassen und mehrere interessante Ergebnisse bekommen. Die daraus resultierende Veränderung der Ernährung hat bei ihr zu einem Verschwinden der Atroseschmerzen geführt. Sie ist total happy. Eine Freundin mit erheblichen Beeinträchtigungen in der Ernährungsweise (und sie hat sich bewusst ernährt) hat durch eine Umstellung auch sehr viel für sich erreicht. Sie ist glücklich, mal wieder eine Tassee Kaffee zu trinken und auch gelegentlich essen gehen zu können. Das war vorher nicht drin.

Aber wir weichen vom Thema ab ...
Viele Grüße
Vicky

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Re: vielleicht für GaOps Interessierte ...

Post 6 im Thema

Beitrag von Vesta »

Neben der reinen penilen Inversion wird in Deutschland auch die sogenannte kombinierte Methode angewendet, bei der neben der Penishaut auch die Harnröhre als "Baumaterial" benutzt wird. Bei der Harnröhre handelt es sich um Schleimhaut, und dies hat u. A. als Vorteil, dass sich dadurch ein besseres mikrobakteriellen Vaginalklima (oder wie immer man das nennt) bildet.

Das Thema ist also durchaus bekannt - wenn auch nicht bei jedem Arzt oder jeder Patientin.

Von dem Medikament, um das es geht, habe ich allerdings noch nichts gehört.
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Re: vielleicht für GaOps Interessierte ...

Post 7 im Thema

Beitrag von Susi T »

Danke Vesta für den Einwand, da haben wir allerdings immernoch die Frage nach den Relationen. Wie gut vergleichbar ist es.
Bei deiner Aussage ob der Informiertheit von Ärzten oder Patientinnen geht es aber um noch völlig andere Dinge.
Die Frage ob der Arzt es nicht weiß, oder es nur nicht sagen möchte, damit keine groben Fehler gemacht werden.
Es werden Absichtlich einfache Anweisungen gegeben, damit kein Unsinn angestellt wird.
Eigendlich sollte es klar sein, wie eine Frau aufgebaut ist. Die Harnröhre ist zum urinieren da, die Vagina zum bougieren/penetrieren. Das nach der GaOp das erste bougieren unter Aufsicht des Operateurs stattfindet ist mittlerweile üblich an verschiedenen Kliniken, nachdem da mehr als einmal Fehler vorgekommen sind.
Wer sowas fertig bringt, schafft noch ganz andere Dinge :mrgreen: und sollte von Beginn von schnellen tollen Lösungen abgebracht werden.
Trotzdem ist es natürlich interessant, das eine geringe Menge an Scheimschicht vorhanden sein könnte.
In Deutschland wird wenn dann mit der gestielten Methode gearbeitet. Im Gegensatz zu der gemeshten aus Tailand ist die etwas einfacher im Verfahren und ist für das Erreichen der befeuchtung beim Geschlechtsakt völlig ausreichend und das ist das Ziel was man in Bogenhausen und Planegg (und bestimmt auch anderswo) mit gutem Erfolg anstrebt. Das dafür sogar meine rudimentären männliche Teile reichen könnten hat man mir sehr deutlich gemacht, denn trotz erhöhtem Krebsrisiko werden die nötigen Teile nicht entfernt.
Ob diese gestielte Verarbeitung beim Aufbau eines Biotop reicht? Interessanter Gedanke, denn neben dem spülen nach z.b Geschlechtsverkehr kann die Häufigkeit des spülens mit lauwarmen Wasser irgendwann leicht reduziert werden. Aber gehört wohl immer zur normalen Hygiene und kann nicht so deutlich reduziert werden wie das Bougieren. Da war meine Operateurin sehr deutlich, so wie insgesamt auf das Spülen fast mehr Wert gelegt wurde als aufs bougieren.
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Re: vielleicht für GaOps Interessierte ...

Post 8 im Thema

Beitrag von Vesta »

Tira hat geschrieben: Sa 3. Aug 2024, 12:03 und das ist das Ziel was man in Bogenhausen und Planegg [...] mit gutem Erfolg anstrebt.
Die machen dort aber nicht die kombinierte Methode, sondern die reine penile Inversion. (Abgesehen davon würde ich mich niemals dort operieren lassen. Die haben sich beim Vorgespräch komplett disqualifiziert. Gibt sicher auch Vorgespräche, die besser verlaufen. Aber das hat nichts mit dem Thema zu tun.)

Zur Thailändischen Methode habe ich mittlerweile auch negative Meinungen gehört. Die Bougierzeiten sind extrem lang, und die dadurch verlorene Arbeitszeit käme mich teurer als die Kosten für die OP selbst. Außerdem ist das Risiko späterer Rückbildungen der Vagina höher.

Neben peniler Inversion und kombinierter Methode kann man auch ein Stück vom Darm als Vagina nehmen. Kling erst mal besser, weil dann die Vagina komplett aus Schleimhaut besteht, scheint aber Nachteile zu haben, denn das wird idR. erst dann gemacht, wenn die beuden erstgenannten Methoden nicht in Frage kommen.
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Re: vielleicht für GaOps Interessierte ...

Post 9 im Thema

Beitrag von Susi T »

Nein in München wird ausschließlich die kombinierte Methode verwendet und das mit leichten Erweiterungen. Planegg ist führend in Europa in Kombi Counbury-Flap und gestielt.
Den schlechten Eindruck hatte ich in Bogenhausen auch, aber noch nicht nach dem Vorgespräch, sondern erst später.
In Planegg wird man bei mir bei Bedarf zusätlich Material aus der Leistengegend nutzen, aber das wird erst wärend der Op entschieden.

Wichtig bei solchen Betrachtungen ist es die Zeitachse zu beachten, egal ob die Infos per Suchmaschiene oder aus Selbsthilfegrupoen ect. kommen. Es hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan und jede Klinik/Arzt hat eine etwas andere Methode.
In Planegg war ein wichtiger Handlungsstrang das Dr. Witczak bei Dr. Suporn in Tailand gearbeitet hat und die dortige Methode kennen gelernte hat. Von dort aus ist sie mit einem Kollegen nach Kanada gegangen, wo sie das erlernte weiter entwickelt haben. Mit diesen Kenntnissen ist sie zurück nach Deutschland und hat dort ihr Wissen weiter gegeben.
Solche Entwicklungen gibt es an vielen Kliniken in den letzten Jahren.
Aber das ist schon etwas neben dem Thema hier :mrgreen:
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Re: vielleicht für GaOps Interessierte ...

Post 10 im Thema

Beitrag von Vesta »

Tira hat geschrieben: So 4. Aug 2024, 09:38 Nein in München wird ausschließlich die kombinierte Methode verwendet und das mit leichten Erweiterungen. Planegg ist führend in [...]
Ih habe nur wiedergegeben, was man mir im Vorgespräch erzählt hat. Mehr ist nicht draus geworden. In Bogenhausen wurde die Frage nach der kombinierten Methode verneint.

Morath/Schöll in München machen die kombinierte Methode. Aber von denen war nicht die Rede.
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Re: vielleicht für GaOps Interessierte ...

Post 11 im Thema

Beitrag von Susi T »

Morath/Scholl operiert in Bogenhausen und nutzen das dortige Team. Die Operationen sind sich ähnlich und alle nutzen dort die kombinierte Methode. Ich hab keine Ahnung wann du dort mit wem geredet hast. Ich war als Begleitung zum Vorgespräch April 2023 und man hat uns deutlich gemacht, das der Arzt beim Vorgespräch nicht der Arzt sein muß der auch operiert, aber die Operationstechniken alle gleich sind(kombinierte Methode).
Das ist bei der Wahl Morath/Scholl anders, da weiß man wer operiert und weiß auch dadurch genauer was bei rumkommen sollte, denn jeder Operateur arbeitet natürlich etwas anders.
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Re: vielleicht für GaOps Interessierte ...

Post 12 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Tira hat geschrieben: So 4. Aug 2024, 09:38 Nein in München wird ausschließlich die kombinierte Methode verwendet und das mit leichten Erweiterungen. Planegg ist führend in Europa in Kombi Counbury-Flap und gestielt.
Den schlechten Eindruck hatte ich in Bogenhausen auch,

In Planegg war ein wichtiger Handlungsstrang das Dr. Witczak bei Dr. Suporn in Tailand gearbeitet hat und die dortige Methode kennen gelernte hat. Von dort aus ist sie mit einem Kollegen nach Kanada gegangen, wo sie das erlernte weiter entwickelt haben. Mit diesen Kenntnissen ist sie zurück nach Deutschland und hat dort ihr Wissen weiter gegeben.
Ich glaube du bist nicht richtig informiert?
Ich hatte in Planegg Mtte Januar meine Gaop.
Operiert hat Dr Liedl, assistiert Frau Dr Witczak.
Die meines Wissens auch von ihrem Lebenspartner Dr Liedl geschult wurde.

LG Tatjana

https://www.ukmp.de/zentren-partner/bec ... tczak.html
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Das Bauchgefühl gibt Rat.
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Re: vielleicht für GaOps Interessierte ...

Post 13 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Tira hat geschrieben: Di 6. Aug 2024, 08:25 Das ist bei der Wahl Morath/Scholl anders, da weiß man wer operiert und weiß auch dadurch genauer was bei rumkommen sollte, denn jeder Operateur arbeitet natürlich etwas anders.


Öhm....


also Bogenhausen sind die Lubos Kliniken und da ist meine ich Dr. Markovsky der leitende Arzt.
Und Bogenhausen läuft inzwischen mit Pasing zusammen..

Ich habe meinen Behandlungsvertrag direkt mit Drs. Morath / Schöll geschlossen und die OP wird
im Rotkreuzklinikum in München sein, da dort die Belegstation von Morath / Schöll ist.

Obs da Querverbindungen gibt weiss ich ehrlich gesagt nicht, kanns mir aber fast nicht vorstellen.

Aber der Ablauf bzw. die OP sind recht ähnlich, einmal ganz klar kombiniert und einmal
Invagination erweitert

dazu von der Homepage:
"Der entscheidende Unterschied zur Penisinvagination besteht darin, dass wir neben der Penishaut auch die Hodensackhaut und die Schleimhaut der Harnröhre verwenden, um die neue Scheidenhöhle zu bilden. Damit kann in den meisten Fällen eine vernünftige Scheidentiefe unabhängig von der Größe des Genitales erreicht werden.
Durch die Verwendung der Harnröhrenschleimhaut kann sich ein feuchtes Scheidenmilieu bilden."

https://www.plastische-chirurgie-muench ... xualitaet/

Habt es gut..Marie (flow)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: vielleicht für GaOps Interessierte ...

Post 14 im Thema

Beitrag von Susi T »

Tatjana_59 hat geschrieben: Di 6. Aug 2024, 10:22
Ich glaube du bist nicht richtig informiert?
Ich hatte in Planegg Mtte Januar meine Gaop.
Operiert hat Dr Liedl, assistiert Frau Dr Witczak.
Die meines Wissens auch von ihrem Lebenspartner Dr Liedl geschult wurde.

LG Tatjana

https://www.ukmp.de/zentren-partner/bec ... tczak.html
Ich hab aber garnichts anderes behauptet, oder?
Im Zweifelsfall rede ich über Auslandserfahrung die dann allen zu gute gekommen ist.
Wobei die beiden dortigen Operstionsteams unter Leitung Dr. Liedel zum einen und Dr. Witczak laufen. Dabei arbeitet Dr. Witczak aber als Frauenärztin sehr viel ftm und Dr. Liedel als Urologe mtf. Aber es sind halt viele Ärzte die zusammenarbeiten und welcher vom Team was macht bekommst du als Patientin kaum mit.
Ich hatte in meinem Vorgespräch mit beiden zu tun und ich hab das Glück gehabt die aktuellen Ergebnisse von beiden sehen können. Da wird toll gearbeitet und das ist ja das wichtigste.
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Post 15 im Thema

Beitrag von Vesta »

Tira hat geschrieben: Di 6. Aug 2024, 08:25 Morath/Scholl operiert in Bogenhausen
Nein.

Morath/Schöll operieren im Rotkreuzklinikum, und das ist nicht Bogenhausen.
Bogenhausen ist Lubos und das Transgenderzentrum. Dort war das (misslungene) Vorgespräch, und dort kam die klare Info, dass sie keine kombinierte Methode machen.

ich habe extra noch mal auf dem Stadtplan nachgesehen. Ansonsten kenne ich mich in München nicht aus.
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