queer.de: 'Gericht: "Transe" so verletzend wie "Schwuchtel"'
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Jaddy
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queer.de: 'Gericht: "Transe" so verletzend wie "Schwuchtel"'
Zweite Runde in Sachen Janka Kluge gegen Julian Reichelt.
"Transe" wird als abwertend eingeordnet und kann (mindestens im vorliegenden Fall) weder satirisch noch anders verstanden werden.
Janka hat gewonnen, die Entscheidung ist nicht anfechtbar.
https://www.queer.de/detail.php?article_id=50227
PM des Gerichts: https://ordentliche-gerichtsbarkeit.hes ... chimpfwort
"Transe" wird als abwertend eingeordnet und kann (mindestens im vorliegenden Fall) weder satirisch noch anders verstanden werden.
Janka hat gewonnen, die Entscheidung ist nicht anfechtbar.
https://www.queer.de/detail.php?article_id=50227
PM des Gerichts: https://ordentliche-gerichtsbarkeit.hes ... chimpfwort
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Olivia
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Oberlandesgericht Frankfurt: Transfrau gewinnt abermals gegen Julian Reichelt
Eine Transfrau kann einer Gerichtsentscheidung zufolge verlangen, nicht als "Transe" bezeichnet zu werden. Das entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main nach Angaben vom Freitag. Dem Wort komme ausschließlich eine abwertende Bedeutung zu, hieß es zur Begründung. Der diskriminierende Verletzungsgehalt stehe auf einer Stufe mit dem Schimpfwort "Schwuchtel". Das Gericht bestätigte damit einen Unterlassungsanspruch der klagenden Transfrau, dem zuvor bereits das Frankfurter Landgericht stattgegeben hatte.
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top- ... caa3&ei=90
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Anne-Mette
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Re: queer.de: 'Gericht: "Transe" so verletzend wie "Schwuchtel"'
Moin,
wieder dieses "Transfrau" - bei msn schon in der Überschrift
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ExUserIn-2026-01-22
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Re: queer.de: 'Gericht: "Transe" so verletzend wie "Schwuchtel"'
Auch wenn ich mir jetzt den Zorn der meisten hier auf mich ziehe, aber ich muß das einfach sagen: ich finde es eines der furchtbarsten Dinge unserer heutigen Zeit, das man in jedem Wort/Begriff irgendetwas beleidigendes finden könnte und es gleich auf den Index der UNAUSSPRECHBAREN Worte setzen muß. Ich mag dieses politisch korrekte Denken überhaupt nicht und das damit verbundene Geschrei, wenn sich jemand in irgendeiner Weise äußert die jemand als "beleidigend" einstufen könnte. Unsere Medien sind komplett weichgespielt - keiner traut sich mehr irgendetwas zu sagen, alles wird nur noch geheuchelt und jede*r stellt sich auf die Gutmenschen-Seite. Selbst jede kleine Geste wird zu einem Politikum - wie zuletzt die Geste eines türkischen Spielers bei der EM. Ich selbst schaue keinen Fußball und habe das nur über die Zeitung/Internet erfahren. Tagelang wurde darüber disktutiert - geht's noch???
Wir nennen uns gerne als eine offene und tolerante Gesellschaft nur sehe ich das in der heutigen Zeit überhaupt nicht mehr. Alles wird verboten, jede*r bekommt einen Maulkorb verpasst weil es beleidigend sein könnte und es wird sich heuchlerisch auf die Gutmenschen-Seite gestellt nur um zu Gefallen und ja nicht als konservativ oder gar mit der rechten Seite in Verbindung gebracht zu werden. OHNE MICH! Ich sage immer was ich will und stehe auch dazu!
Jennifer
Wir nennen uns gerne als eine offene und tolerante Gesellschaft nur sehe ich das in der heutigen Zeit überhaupt nicht mehr. Alles wird verboten, jede*r bekommt einen Maulkorb verpasst weil es beleidigend sein könnte und es wird sich heuchlerisch auf die Gutmenschen-Seite gestellt nur um zu Gefallen und ja nicht als konservativ oder gar mit der rechten Seite in Verbindung gebracht zu werden. OHNE MICH! Ich sage immer was ich will und stehe auch dazu!
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Aktueller Beziehungsstatus: Jennifer ist verliebt !-!-!
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Anne-Mette
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Re: queer.de: 'Gericht: "Transe" so verletzend wie "Schwuchtel"'
Moin,
nun ja, ich finde, dass die Äußerung "Transe" in dem Text, den ich hier nicht wiederhole, schon beleidigend war- sonst wäre das Gericht auch nicht zu dem Urteil gekommen.
Ich verhänge auch keinen "Maulkorb", aber ich sage wiederholt, dass ich den Begriff "Transfrau" als einschränkend und kleinermachend betrachte.
Manche Menschen legen wert darauf, dass sie FRAU oder MANN sind und sie wollen auch nicht mit einer Zusatzbezeichnung ausgeschlossen werden.
Wer sich als "Transfrau" sieht, soll das auch gerne weiter so machen.
Ich hätte dabei jedoch eher das Gefühl, dass mit dieser "Eintrittskarte" etliche Türen verschlossen bleiben.
Siehe dazu auch: (Vater sein): viewtopic.php?t=28755
Gruß
Anne-Mette
nun ja, ich finde, dass die Äußerung "Transe" in dem Text, den ich hier nicht wiederhole, schon beleidigend war- sonst wäre das Gericht auch nicht zu dem Urteil gekommen.
Ich verhänge auch keinen "Maulkorb", aber ich sage wiederholt, dass ich den Begriff "Transfrau" als einschränkend und kleinermachend betrachte.
Manche Menschen legen wert darauf, dass sie FRAU oder MANN sind und sie wollen auch nicht mit einer Zusatzbezeichnung ausgeschlossen werden.
Wer sich als "Transfrau" sieht, soll das auch gerne weiter so machen.
Ich hätte dabei jedoch eher das Gefühl, dass mit dieser "Eintrittskarte" etliche Türen verschlossen bleiben.
Siehe dazu auch: (Vater sein): viewtopic.php?t=28755
Gruß
Anne-Mette
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Lavendellöwin
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Re: queer.de: 'Gericht: "Transe" so verletzend wie "Schwuchtel"'
Hmmm...
"Transe" hat schon einen abwertenden Kontext und wird auch so sehr oft benutzt, ich sehe nicht,
das darüber noch diskutiert werden muss. Wenn eine Person den Begriff als Eigenbezeichnung wählt, bitte schön.
Transfrau beinhaltet ganz einfach -biologischer, genetischer Mann-. Ganz hart gesagt stimmt das rein "technisch"
betrachtet ja auch und entspricht der Wahrheit, verletztend ist es aber trotzdem.
Mal ehrlich, wenn das für bestimmte Personen hier so mit den Begriffen in Ordnung geht, warum gebt
ihr euch dann weiblche Namen? Ihr seid doch keine Frauen, sondern Transen. Also Männer.
Geht das immer noch so in Ordnung? Mann sein ist ja nichts Schlimmes, schwul sein auch nicht.
Eine Transfrau kann eine Beziehung mit einem Mann haben, schwule Beziehung, ist ja keine Frau und kann
egal wie auch nie da ankommen. Bestenfalls versuchen so "als" Frau zu leben oder auszusehen, Fake im Grunde...
Ich spür, wie ich einfach nur unendlich sauer werde....
"Transe" hat schon einen abwertenden Kontext und wird auch so sehr oft benutzt, ich sehe nicht,
das darüber noch diskutiert werden muss. Wenn eine Person den Begriff als Eigenbezeichnung wählt, bitte schön.
Transfrau beinhaltet ganz einfach -biologischer, genetischer Mann-. Ganz hart gesagt stimmt das rein "technisch"
betrachtet ja auch und entspricht der Wahrheit, verletztend ist es aber trotzdem.
Mal ehrlich, wenn das für bestimmte Personen hier so mit den Begriffen in Ordnung geht, warum gebt
ihr euch dann weiblche Namen? Ihr seid doch keine Frauen, sondern Transen. Also Männer.
Geht das immer noch so in Ordnung? Mann sein ist ja nichts Schlimmes, schwul sein auch nicht.
Eine Transfrau kann eine Beziehung mit einem Mann haben, schwule Beziehung, ist ja keine Frau und kann
egal wie auch nie da ankommen. Bestenfalls versuchen so "als" Frau zu leben oder auszusehen, Fake im Grunde...
Ich spür, wie ich einfach nur unendlich sauer werde....
Zuletzt geändert von Lavendellöwin am Sa 13. Jul 2024, 14:25, insgesamt 2-mal geändert.
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Anne-Mette
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Re: queer.de: 'Gericht: "Transe" so verletzend wie "Schwuchtel"'
Es wäre vielleicht besser gewesen, ich hätte die beiden Beiträge zu queer und msn einfach stehen gelassen und mich nur insgeheim darüber geärgert.
Nicht, dass hier noch alle sauer werden - so oder so
Nicht, dass hier noch alle sauer werden - so oder so
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Jaddy
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Re: queer.de: 'Gericht: "Transe" so verletzend wie "Schwuchtel"'
Kein Zorn, aber ein paar Gedanken.
Zu allererst: Wenn klar ist, dass viele, gar die meisten Menschen einer Gruppe sich von einem Begriff beleidigt, herabgesetzt, in ihrer Würde verletzt fühlen, warum sollte irgendwer dann dieses Wort absichtlich ihnen gegenüber benutzen wollen, wenn nicht um zu beleidigen, herabzusetzen, in ihrer Würde zu verletzen? Und warum sollte so absichtliche Beleidigung okay sein und einfach hingenommen werden, wenn sie auch noch von journalistischen Profis kommt?
Ist es ein Ausdruck von Toleranz, Menschen absichtlich zu beleidigen, jetzt mal ganz unabhängig von Gesetzen und Verboten? Wie steht es denn mit zivilisiertem Umgang? Oder mit Anstand, Höflichkeit, Respekt? Wenn in der Schule dieses eine Bully ständig ein anderes Kind gepiesackt hat, weil das vielleicht die falschen Klamotten hatte oder große Ohren oder die falsche Frisur, wo ist dann die richtigere - oder auch "anständigere" - Position? Auf Seiten des Opfers oder die Freiheit des anderen verteidigend, zu drangsalieren?
Tatsächlich ist sehr sehr viel sagbar und es wird auch sehr viel verletzendes und beleidigendes gesagt, was später auch immer häufiger zu Taten führt, weil sich andere bestätigt und ermächtigt fühlen. Die Springer-Medien tun das seit Jahrzehnten und ihre negative Wirkung ist sogar in Studien nachgewiesen. Von politischen Akteur*innen, die bewusst Ressentiments einsetzen, mal ganz zu schweigen.
Aber im Gegensatz zu früher schweigen die Opfer nicht mehr so häufig. Es ist ja nicht so, dass solche Sachen nicht immer schon verletzt hätten. Die abwertenden Bezeichnungen wegen Herkunft, Hautfarbe, sexueller oder geschlechtlicher Orientierung. Die Bezüge zu früherer staatlich erlaubter Gewalt gegen Minderheiten, sei es kolonialer, ethnischer, sexueller Art, sprich: Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit usw.
Offene, tolerante Gesellschaft heisst nach meinem Verständnis, dass nicht absichtlich beleidigt und herabgesetzt wird, selbst wenn es erlaubt ist/wäre. Einfach weil eins andere als gleichwertige Mitmenschen respektiert. Freiheit bedeutet nach meinem Verständnis nicht die Freiheit zur Arschlochigkeit gegenüber anderen. Genau das scheint mir aber häufig die Idee zu sein, wenn es um "was man noch sagen darf" geht, aber auch um andere "Freiheiten", die anderen auf die Füsse treten oder einschränken. Motto: Ich rauche, parke, fahre, beleidige, "weil ich es kann" und das irgendwie zur Selbstbestätigung brauche gegen gefühlte Gängelung.
Ich kann diese Reaktanz ja in gewisser Weise nachvollziehen, auch wenn ich sie weder gutheisse noch toleriere, wenn sie mir unterkommt. Es kratzt schon am Selbstbild, gerade wenn Jüngere oder Menschen, die man bisher nicht so wichtig nahm, dir erzählen, dass dein Verhalten schon seit Jahrzehnten nicht so prima war - und sie sich nur nicht getraut haben, dir das jedes Mal zu sagen. Also wenn du plötzlich das Gefühl hast, selbst als böses Bully bezeichnet zu werden. Das kann doch nicht sein. Also müssen diese Leute doch falsch liegen. Es kann gar nicht anders sein, als dass sie übertreiben, weil sie uns was wegnehmen wollen. Es liegt tatsächlich näher dann trotzig zu werden und sich gerade so zu verhalten. Näher jedenfalls, als jenen Menschen zuzuhören, sich und die eigene Geschichte zu hinterfragen und sich bewusst "anständiger" zu verhalten.
Aber wohin führt solche absichtliche Rücksichtslosigkeit? Ist bewusste Rüpeligkeit als generelle Umgangsform akzeptabel?
Oder möchten wir in der Mehrheit nicht lieber eine Welt, die weniger aggressiv ist?
Zu allererst: Wenn klar ist, dass viele, gar die meisten Menschen einer Gruppe sich von einem Begriff beleidigt, herabgesetzt, in ihrer Würde verletzt fühlen, warum sollte irgendwer dann dieses Wort absichtlich ihnen gegenüber benutzen wollen, wenn nicht um zu beleidigen, herabzusetzen, in ihrer Würde zu verletzen? Und warum sollte so absichtliche Beleidigung okay sein und einfach hingenommen werden, wenn sie auch noch von journalistischen Profis kommt?
Ist es ein Ausdruck von Toleranz, Menschen absichtlich zu beleidigen, jetzt mal ganz unabhängig von Gesetzen und Verboten? Wie steht es denn mit zivilisiertem Umgang? Oder mit Anstand, Höflichkeit, Respekt? Wenn in der Schule dieses eine Bully ständig ein anderes Kind gepiesackt hat, weil das vielleicht die falschen Klamotten hatte oder große Ohren oder die falsche Frisur, wo ist dann die richtigere - oder auch "anständigere" - Position? Auf Seiten des Opfers oder die Freiheit des anderen verteidigend, zu drangsalieren?
Tatsächlich ist sehr sehr viel sagbar und es wird auch sehr viel verletzendes und beleidigendes gesagt, was später auch immer häufiger zu Taten führt, weil sich andere bestätigt und ermächtigt fühlen. Die Springer-Medien tun das seit Jahrzehnten und ihre negative Wirkung ist sogar in Studien nachgewiesen. Von politischen Akteur*innen, die bewusst Ressentiments einsetzen, mal ganz zu schweigen.
Aber im Gegensatz zu früher schweigen die Opfer nicht mehr so häufig. Es ist ja nicht so, dass solche Sachen nicht immer schon verletzt hätten. Die abwertenden Bezeichnungen wegen Herkunft, Hautfarbe, sexueller oder geschlechtlicher Orientierung. Die Bezüge zu früherer staatlich erlaubter Gewalt gegen Minderheiten, sei es kolonialer, ethnischer, sexueller Art, sprich: Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit usw.
Offene, tolerante Gesellschaft heisst nach meinem Verständnis, dass nicht absichtlich beleidigt und herabgesetzt wird, selbst wenn es erlaubt ist/wäre. Einfach weil eins andere als gleichwertige Mitmenschen respektiert. Freiheit bedeutet nach meinem Verständnis nicht die Freiheit zur Arschlochigkeit gegenüber anderen. Genau das scheint mir aber häufig die Idee zu sein, wenn es um "was man noch sagen darf" geht, aber auch um andere "Freiheiten", die anderen auf die Füsse treten oder einschränken. Motto: Ich rauche, parke, fahre, beleidige, "weil ich es kann" und das irgendwie zur Selbstbestätigung brauche gegen gefühlte Gängelung.
Ich kann diese Reaktanz ja in gewisser Weise nachvollziehen, auch wenn ich sie weder gutheisse noch toleriere, wenn sie mir unterkommt. Es kratzt schon am Selbstbild, gerade wenn Jüngere oder Menschen, die man bisher nicht so wichtig nahm, dir erzählen, dass dein Verhalten schon seit Jahrzehnten nicht so prima war - und sie sich nur nicht getraut haben, dir das jedes Mal zu sagen. Also wenn du plötzlich das Gefühl hast, selbst als böses Bully bezeichnet zu werden. Das kann doch nicht sein. Also müssen diese Leute doch falsch liegen. Es kann gar nicht anders sein, als dass sie übertreiben, weil sie uns was wegnehmen wollen. Es liegt tatsächlich näher dann trotzig zu werden und sich gerade so zu verhalten. Näher jedenfalls, als jenen Menschen zuzuhören, sich und die eigene Geschichte zu hinterfragen und sich bewusst "anständiger" zu verhalten.
Aber wohin führt solche absichtliche Rücksichtslosigkeit? Ist bewusste Rüpeligkeit als generelle Umgangsform akzeptabel?
Oder möchten wir in der Mehrheit nicht lieber eine Welt, die weniger aggressiv ist?
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Re: queer.de: 'Gericht: "Transe" so verletzend wie "Schwuchtel"'
Zum "Wolfsgruß". Das ist nicht einfach nur eine Geste. Das ist das türkisch-nationalistisch-islamistische Pendant zum "deutschen Gruß".
Die "Grauen Wölfe" sind eine rechtsextreme und gewalttätige Orgnisation, die in der Türkei und vielen anderen Ländern aggressiv, mit Morden und anderen Anschlägen, gegen Andersdenkende vorgeht. Allein in der Türkei haben sie hunderte politische Morde begangen. Fast 700 nachgewiesene Morde allein zwischen 1974 und 1980 in der Türkei.
"Mehmet Ali AÄŸca, der das Attentat 1981 auf Papst Johannes Paul II. beging, war Mitglied der Grauen Wölfe. AÄŸca ermordete auch Abdi İpekçi, den Chefredakteur der Zeitung Milliyet, der sich für Frieden mit Griechenland einsetzte." (wiki)
In Deutschland waren Schlägertrupps der Grauen Wölfe in den 1980ern aktiv, um gewerkschaftliche Organisation türkischer Beschäftigter gewaltsam zu verhindern. Das wurde damals schon von deutschen Medien berichtet, was ich z.B. deutlich erinnere. Inzwischen gibt es Indizien, dass insbesondere Franz-Josef Strauss seit 1978 aktiv dabei geholfen hat.
Gemäß des Verfassungsschutzes und der Bundeszentrale für politische Bildung sind die Grauen Wölfe mit mehr als 18.000 Mitgliedern die größte rechtsextreme Organisation in Deutschland (VS Bericht 2017, S.243ff, bpb 2017)
Sowohl EU-Gremien also auch mehrere nationale Parlamente, darunter Deutschland, sind drauf und dran, die Grauen Wölfe und ihre verschiedenen Vereine als terroristische Organisation einzustufen.
Und um mal aufs Thema dieses Forums zu referenzieren: Nach deren Ideologie sollten wir alle hier schleunigst umgebracht werden.
Mal auf deutschen Rechtsextremismus umgerechnet ist diese "kleine Geste" also ungefähr so, als wenn zu, sagen wir einer EM in Polen, Frankreich oder Niederlanden erst ein deutscher Fussballnationalspieler mit Hakenkreuz am Arm oder Hitlergruß im Stadion auffällt - und in Folge tausende deutsche Fans das ebenso vor Ort mit Hakenkreuzfahnen, erhobenem rechten Arm und Nazi-Liedern weitertreiben.
Ein bisschen Aufregung und Diskussion scheint mir da also durchaus gerechtfertigt.
Die "Grauen Wölfe" sind eine rechtsextreme und gewalttätige Orgnisation, die in der Türkei und vielen anderen Ländern aggressiv, mit Morden und anderen Anschlägen, gegen Andersdenkende vorgeht. Allein in der Türkei haben sie hunderte politische Morde begangen. Fast 700 nachgewiesene Morde allein zwischen 1974 und 1980 in der Türkei.
"Mehmet Ali AÄŸca, der das Attentat 1981 auf Papst Johannes Paul II. beging, war Mitglied der Grauen Wölfe. AÄŸca ermordete auch Abdi İpekçi, den Chefredakteur der Zeitung Milliyet, der sich für Frieden mit Griechenland einsetzte." (wiki)
In Deutschland waren Schlägertrupps der Grauen Wölfe in den 1980ern aktiv, um gewerkschaftliche Organisation türkischer Beschäftigter gewaltsam zu verhindern. Das wurde damals schon von deutschen Medien berichtet, was ich z.B. deutlich erinnere. Inzwischen gibt es Indizien, dass insbesondere Franz-Josef Strauss seit 1978 aktiv dabei geholfen hat.
Gemäß des Verfassungsschutzes und der Bundeszentrale für politische Bildung sind die Grauen Wölfe mit mehr als 18.000 Mitgliedern die größte rechtsextreme Organisation in Deutschland (VS Bericht 2017, S.243ff, bpb 2017)
Sowohl EU-Gremien also auch mehrere nationale Parlamente, darunter Deutschland, sind drauf und dran, die Grauen Wölfe und ihre verschiedenen Vereine als terroristische Organisation einzustufen.
Und um mal aufs Thema dieses Forums zu referenzieren: Nach deren Ideologie sollten wir alle hier schleunigst umgebracht werden.
Mal auf deutschen Rechtsextremismus umgerechnet ist diese "kleine Geste" also ungefähr so, als wenn zu, sagen wir einer EM in Polen, Frankreich oder Niederlanden erst ein deutscher Fussballnationalspieler mit Hakenkreuz am Arm oder Hitlergruß im Stadion auffällt - und in Folge tausende deutsche Fans das ebenso vor Ort mit Hakenkreuzfahnen, erhobenem rechten Arm und Nazi-Liedern weitertreiben.
Ein bisschen Aufregung und Diskussion scheint mir da also durchaus gerechtfertigt.