Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
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SometimesSophie
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Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
Hallo zusammen,
ich hatte mal vor 10-20 Jahren irgendwo gelesen, dass man für 1 Monat oder so mit Hormonblockern das eigene sexuelle Verlangen im Rahmen einer Therapie oder so unterdrücken könnte, um sich gewiss zu werden, ob Crossdressing stark sexuell motiviert ist oder es doch andere und ernsthaftere Gründe hat. Ob das nun Transsexualität oder psychische Themen wie Stress, Flucht vor Wettbewerb oder eine Kompensation des Alltags ist, bleibt dabei natürlich noch offen.
Zumindest würde ich das gerne mal versuchen, habe aber k.A. ob das wirklich geht, verschrieben wird und ob man zum Endrokrinologen einfach geht oder sich erst mal Therapie suchen muss? Persönlich würde ich es ja gerne erst testen und danach an Therapie denken, wenn man sich selbst besser versteht - was wohl mit 41 ein hehres Ziel ist. Ehe steht nämlich auf dem Kopf und meine Frau meinte, wenn ich täglich Frauenkleidung trage und mich etwas schminke, Nägel lackiere als auch einen femininen Haarachnitt habe, ist das nicht mehr Crossdressing. Und zugegeben würde ich und das ist ja eigentlich nicht die Definition von Transsexualität, wählen als Frau zu leben oder am liebsten eine sein - aber ohne starke Depression oder Hass auf meinen Körper etc. - Deshalb dachte (beendete ich meine Gedankenzwiste) ich immer, ich bin wohl Crossdresser.
ich hatte mal vor 10-20 Jahren irgendwo gelesen, dass man für 1 Monat oder so mit Hormonblockern das eigene sexuelle Verlangen im Rahmen einer Therapie oder so unterdrücken könnte, um sich gewiss zu werden, ob Crossdressing stark sexuell motiviert ist oder es doch andere und ernsthaftere Gründe hat. Ob das nun Transsexualität oder psychische Themen wie Stress, Flucht vor Wettbewerb oder eine Kompensation des Alltags ist, bleibt dabei natürlich noch offen.
Zumindest würde ich das gerne mal versuchen, habe aber k.A. ob das wirklich geht, verschrieben wird und ob man zum Endrokrinologen einfach geht oder sich erst mal Therapie suchen muss? Persönlich würde ich es ja gerne erst testen und danach an Therapie denken, wenn man sich selbst besser versteht - was wohl mit 41 ein hehres Ziel ist. Ehe steht nämlich auf dem Kopf und meine Frau meinte, wenn ich täglich Frauenkleidung trage und mich etwas schminke, Nägel lackiere als auch einen femininen Haarachnitt habe, ist das nicht mehr Crossdressing. Und zugegeben würde ich und das ist ja eigentlich nicht die Definition von Transsexualität, wählen als Frau zu leben oder am liebsten eine sein - aber ohne starke Depression oder Hass auf meinen Körper etc. - Deshalb dachte (beendete ich meine Gedankenzwiste) ich immer, ich bin wohl Crossdresser.
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Susi T
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Re: Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
Aua, Hormone sind nicht zum rumspielen da. Du willst eine Weile ohne Hormone leben, therapiert wie ein Sexualstraftäter und das freiwillig? Da sollte es klar sein das Psychische Probleme wahrscheinlich sind.
Such dir Bitte einen Therapeuten, der kann dir helfen mehr über dich herauszufinden, aber Hormonblocker können das nicht.
Letztendlich wirst du das aber wie wir alle durch das Leben herausfinden müssen.
Kleiner Tip am Rande: vergess deine Frau nicht, sie kann in diesen ungewöhnlichen Zeiten Aufmerksamkeit und Liebe gebrauchen.
Such dir Bitte einen Therapeuten, der kann dir helfen mehr über dich herauszufinden, aber Hormonblocker können das nicht.
Letztendlich wirst du das aber wie wir alle durch das Leben herausfinden müssen.
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Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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Malvine
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Re: Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
Bei mir sorgt ein stressiger Alltag sehr oft für eine reduzierte Libido....da braucht es keine Hormone.
Aber deine Frage kann ich gut verstehen, denn sie bewegte mich auch schon oft.
Ich persönlich finde es schwierig, die Sexualität außen vor zu lassen, denn sie ist ein Teil von mir - egal ob im männlichen oder weiblichen Modus. Es gibt Tage da bin ich als Malvine total wuschig, aber auch Tage, da genieße ich meine weibliche Seite ohne jegliche sexuellen Avancen. Genau so geht es mir als Mann ja auch...
LG
Malvine
Aber deine Frage kann ich gut verstehen, denn sie bewegte mich auch schon oft.
Ich persönlich finde es schwierig, die Sexualität außen vor zu lassen, denn sie ist ein Teil von mir - egal ob im männlichen oder weiblichen Modus. Es gibt Tage da bin ich als Malvine total wuschig, aber auch Tage, da genieße ich meine weibliche Seite ohne jegliche sexuellen Avancen. Genau so geht es mir als Mann ja auch...
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Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
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Jaddy
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Re: Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
Rein technisch geht das natürlich(1). Das Problem, das viele beim Beginn der HET erfahren, wenn Testo gegen Null geht und (noch) nicht genug Estradiol/Östrogene gegeben werden: Die Stimmungslage stürzt ab und kann depressive Phasen oder auch einen ausgewachsenen Schub an echter Depression erzeugen. Weitere Folgen (Blocker ohne Kompensation): Antriebslosigkeit, mglw Aggression gegen dich oder andere, Essstörungen, usw.
Ich würde das also eher nicht tun, wenn du eh schon fast im psychischen Ausnahmezustand bist, sondern eher mit Beratung und Therapie beginnen, um deine Knoten aufzulösen. Die sind nämlich genau dafür da, diese Fragen zu lösen: Warum tue ich das, was steckt da wirklich hinter, um dann zu einer klareren Sichtweise zu gelangen.
Du bist in Berlin, kontaktiere doch mal TrIQ für eine Peer-Beratung. Die können dir bestimmt auch sagen, wer therapeutisch für dich geeignet ist. Falls du etwas Geld in die Hand nehmen willst, fang mit selbstgezahlten Sitzungen an; die sind schneller zu bekommen als über die Kasse.
Falls du tatsächlich mit Hormonen testen möchtest, wäre die andere Variante mWn sicherer und uU zielführender: Mono-E, sprich: Östrogene obendrauf. Die verdrängen normalerweise das Testo, wirken aber natürlich auch selbst. Je nach Dosis würdest du innerhalb von 2-3 Wochen merken, wie dein Hirn darauf reagiert. Das ist allerdings auch eine ziemlich heftige paradoxe Intervention, denn nach allen Erfahrungen wird es dein Erleben deutlich in Richtung weibliches Erleben schieben. Sprich: Das wäre ein Experiment, wie es sich anfühlen würde, wenn du all in gehst. Risiko dabei: Es könnte dir zu sehr gefallen. Es könnte andere Motivationen überdecken, die du erwähntest und die dann später hintenrum zurückschlagen. Und es könnte all die Trauer über verpasste Zeit und Verlustängste bzgl deiner Beziehung, Job und Leben auslösen, für die auch die Begleittherapie einer Transition sinnvoll ist.
Mein Tipp also: Rede face to face mit trans erfahrenen Menschen und drösel die Knoten und Zweifel auf.
(1) Regulär auf Rezept kriegst du Blocker nur mit triftigem Grund. Entweder körperlich, zB Hodenkrebs, oder psychisch, weil zB trans
Und so sehr ich für DIY und selbstbestimmte HET bin: In Deinem Fall würde ich den Grau/Schwarzmarkt nicht nehmen, bevor du dich nicht sehr gut mit den medizinischen Dingen auskennst und psychisch so stabil, dass du dir klar bist, was du willst
Ich würde das also eher nicht tun, wenn du eh schon fast im psychischen Ausnahmezustand bist, sondern eher mit Beratung und Therapie beginnen, um deine Knoten aufzulösen. Die sind nämlich genau dafür da, diese Fragen zu lösen: Warum tue ich das, was steckt da wirklich hinter, um dann zu einer klareren Sichtweise zu gelangen.
Du bist in Berlin, kontaktiere doch mal TrIQ für eine Peer-Beratung. Die können dir bestimmt auch sagen, wer therapeutisch für dich geeignet ist. Falls du etwas Geld in die Hand nehmen willst, fang mit selbstgezahlten Sitzungen an; die sind schneller zu bekommen als über die Kasse.
Falls du tatsächlich mit Hormonen testen möchtest, wäre die andere Variante mWn sicherer und uU zielführender: Mono-E, sprich: Östrogene obendrauf. Die verdrängen normalerweise das Testo, wirken aber natürlich auch selbst. Je nach Dosis würdest du innerhalb von 2-3 Wochen merken, wie dein Hirn darauf reagiert. Das ist allerdings auch eine ziemlich heftige paradoxe Intervention, denn nach allen Erfahrungen wird es dein Erleben deutlich in Richtung weibliches Erleben schieben. Sprich: Das wäre ein Experiment, wie es sich anfühlen würde, wenn du all in gehst. Risiko dabei: Es könnte dir zu sehr gefallen. Es könnte andere Motivationen überdecken, die du erwähntest und die dann später hintenrum zurückschlagen. Und es könnte all die Trauer über verpasste Zeit und Verlustängste bzgl deiner Beziehung, Job und Leben auslösen, für die auch die Begleittherapie einer Transition sinnvoll ist.
Mein Tipp also: Rede face to face mit trans erfahrenen Menschen und drösel die Knoten und Zweifel auf.
(1) Regulär auf Rezept kriegst du Blocker nur mit triftigem Grund. Entweder körperlich, zB Hodenkrebs, oder psychisch, weil zB trans
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SometimesSophie
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Re: Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
Danke erst mal für eure Rückmeldungen. Ne, den Schwarzmarkt würde ich nie nehmen, es ist ja als sinnvolle Selbstfindung gedacht und dafür, dass ich ggf. weiß, ob ich es einfach mit dem weiblich sein wollen übertreibe im Sinne wo der Grund liegt und was ich dafür zerstöre ... Ehe, 2 Kleinkinder, Beruf ... bin da schon voller sozialer Ängste und will natürlich dass das alles nicht zerbricht, aber Ehe ist jetzt schon taff und wenn ich nicht massiv runtergehen vermutlich stark in Gefahr :/ umso wichtiger zu verstehen was ich eigentlich tue.
Ich hatte in Berlin eine Hilfeseote für Transfragen gefunden, aber dort stand wg. Personalproblemen, gibts gerade keine Zeit und dann denke ich ja auch immer, es gibt Leute, die dringender Beratung brauchen.
Ich hatte in Berlin eine Hilfeseote für Transfragen gefunden, aber dort stand wg. Personalproblemen, gibts gerade keine Zeit und dann denke ich ja auch immer, es gibt Leute, die dringender Beratung brauchen.
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Jaddy
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Re: Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
Nee nee nee. Das sind die üblichen Verdrängungen, die das ganze verschleppen und dich und alle Menschen um dich rum konfus und unglücklich machen. Allein von deiner Schilderung ist klar, dass du voll in die Zielgruppe für Beratung und Therapie fällst.SometimesSophie hat geschrieben: Mi 29. Mai 2024, 10:24 Ich hatte in Berlin eine Hilfeseote für Transfragen gefunden, aber dort stand wg. Personalproblemen, gibts gerade keine Zeit und dann denke ich ja auch immer, es gibt Leute, die dringender Beratung brauchen.
Du lässt jetzt mal das Abwiegeln beiseite und gehst auf jeden Fall am 27.6. um 17 Uhr da hin: https://www.transinterqueer.org/2024/05 ... ab-17-uhr/ Das tut nicht weh, sondern gibt dir im besten Fall eine Orientierung und im schlechtesten eine interessante Erfahrung.
Und wenn du es wirklcih ernst meinst, schreibst du triq@transinterqueer.org an und fragst nach einem Termin. Egal ob vor Ort oder telefonisch.
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Vesta
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Re: Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
Hallo @SometimesSophie
was du vorhast, funktioniert nicht. Zum einen wird dir für das Experiment kein Arzt Hormone verschreiben, zum anderen wirst du nicht die gewünschte Klarheit erhalten. Die Hormone oder Hormonblocker werden die Sexualität in dem Zeitraum nicht zwingend stark genug unterdrücken, um ein eindeutiges Ergebnis zu liefern, und andere Ursachen als eine sexuelle Motivation kannst du damit ohnehin nicht ausschließen. Eine geeignete Psychotherapie wird dir bei deiner Selbsterkenntnis viel weiter helfen.
Am Ende des Tages ist die Frage, ob du transsexuell bist oder nicht, unwichtig. Zu beantworten ist die Frage, ob du als Frau (d. h. in dem Maße, der möglich wäre) glücklicher leben wirst oder nicht, und da spielt dann auch das ganze soziale Umfeld mit rein. Gesucht wird der Weg zum eigenen Glück.
Du bist nicht alleine betroffen, sondern da sind kleine Kinder mit dabei. Daher darfst du dich nicht davon beeindrucken lassen, was andere Transsexuelle machen und vor allem nicht wie schnell. Der Preis, den du zahlen müsstest, könnte sehr hoch sein. Das Zusammenleben mit den Kindern ist von hohem Wert.
Meine Empfehlungen:
1. Setz eine Priorität und die Priorität sollte lauten "Kinder zuerst".
Das bedeutet nicht, dass jegliche Schritte der Verweiblichung verboten wären. Ein depressiver Vater ist für die Kinder schädlicher. Aber pass dein Tempo und deine Schritte immer an deine Familie an, auch wenn das Verzögerungen von Jahren bedeuten kann.
Dann nimm dir viel Zeit für die Kinder, und mache viel mit ihnen (Spielplatz, Ausflüge, Freizeitparks etc.), und zwar auch häufiger, ohne dass deine Frau dabei ist (keine Sorge, die wird die freie Zeit genießen). Fürsorge und Beschäftigung der Kinder ist immer noch eine eher weibliche Aufgabe, und das kann viel kompensieren, was dir anderswo am Leben fehlt. Denk daran, wie viele Transsexuelle ohne Kinder sind. Kinder sind ein großes Geschenk.
2. Mach eine Psychotherapie.
Wenn die Wartelisten lang sind, sind sie das, irgendwann kommst du schon ran. Mehrere potentielle Psychotherapeuten fragen (es passt ohnehin nicht immer, mit manchen Leuten kommt man nicht klar), etwas weitere Anfahrten in Kauf nehmen.
Die Therapie muss ergebnisoffen sein. Sie sollte nicht das Ziel haben, dir den Weg zur Frauwerdung zu ebnen, sondern sie muss dir helfen, klar zu werden, wer du bist und was du wirklich willst, und wie dein Weg zum Glück aussehen kann. Deine Ehefrau solltest du zum geeigneten Zeitpunkt (wird dir dein Therapeut schon sagen) mit einbeziehen.
was du vorhast, funktioniert nicht. Zum einen wird dir für das Experiment kein Arzt Hormone verschreiben, zum anderen wirst du nicht die gewünschte Klarheit erhalten. Die Hormone oder Hormonblocker werden die Sexualität in dem Zeitraum nicht zwingend stark genug unterdrücken, um ein eindeutiges Ergebnis zu liefern, und andere Ursachen als eine sexuelle Motivation kannst du damit ohnehin nicht ausschließen. Eine geeignete Psychotherapie wird dir bei deiner Selbsterkenntnis viel weiter helfen.
Am Ende des Tages ist die Frage, ob du transsexuell bist oder nicht, unwichtig. Zu beantworten ist die Frage, ob du als Frau (d. h. in dem Maße, der möglich wäre) glücklicher leben wirst oder nicht, und da spielt dann auch das ganze soziale Umfeld mit rein. Gesucht wird der Weg zum eigenen Glück.
Du bist nicht alleine betroffen, sondern da sind kleine Kinder mit dabei. Daher darfst du dich nicht davon beeindrucken lassen, was andere Transsexuelle machen und vor allem nicht wie schnell. Der Preis, den du zahlen müsstest, könnte sehr hoch sein. Das Zusammenleben mit den Kindern ist von hohem Wert.
Meine Empfehlungen:
1. Setz eine Priorität und die Priorität sollte lauten "Kinder zuerst".
Das bedeutet nicht, dass jegliche Schritte der Verweiblichung verboten wären. Ein depressiver Vater ist für die Kinder schädlicher. Aber pass dein Tempo und deine Schritte immer an deine Familie an, auch wenn das Verzögerungen von Jahren bedeuten kann.
Dann nimm dir viel Zeit für die Kinder, und mache viel mit ihnen (Spielplatz, Ausflüge, Freizeitparks etc.), und zwar auch häufiger, ohne dass deine Frau dabei ist (keine Sorge, die wird die freie Zeit genießen). Fürsorge und Beschäftigung der Kinder ist immer noch eine eher weibliche Aufgabe, und das kann viel kompensieren, was dir anderswo am Leben fehlt. Denk daran, wie viele Transsexuelle ohne Kinder sind. Kinder sind ein großes Geschenk.
2. Mach eine Psychotherapie.
Wenn die Wartelisten lang sind, sind sie das, irgendwann kommst du schon ran. Mehrere potentielle Psychotherapeuten fragen (es passt ohnehin nicht immer, mit manchen Leuten kommt man nicht klar), etwas weitere Anfahrten in Kauf nehmen.
Die Therapie muss ergebnisoffen sein. Sie sollte nicht das Ziel haben, dir den Weg zur Frauwerdung zu ebnen, sondern sie muss dir helfen, klar zu werden, wer du bist und was du wirklich willst, und wie dein Weg zum Glück aussehen kann. Deine Ehefrau solltest du zum geeigneten Zeitpunkt (wird dir dein Therapeut schon sagen) mit einbeziehen.
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Magdalena
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Re: Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
Hallo,
wie hier von vielen schon geschrieben würde ich von dem Test kurzeitig Hormone und Blocker zu probieren abraten. Auch kein Arzt wird sich dafür finden lassen. Immerhin hat alles auch Nebenwirkungen. Nicht umsonst bin ich seit Beginn der HET regelmäßig zur Überwachung der Blutwerte bei meinem Endokrinologen und meiner Hausärztin.
Viel eher sehe ich eine Therapie bei einem Psychologen als richtige Wahl an. Da wird abgeklärt, ob sich hinter Deinem Wunsch nach Hormonen oder Blockern eine Identitätsstörung Transsexualität steckt. Sollte es der Fall sein, liegt es an dir die entscheidenden Schritte einleiten zu wollen. Es spielen dabei auch Deine derzeitige familiären Verhältnisse mit ein, Partnerschaft und Kinder zum Beispiel. Wie weit möchtest Du gehen. Dann wird die der Psychologe eine Indikation ausstellen, welche du bei einem Endokrinologen vorlegen musst. Er wird weiter Untersuchungen anstellen, damit die richtige Behandlung erfolgen kann. Er Dir die Blocker und Hormone verschreibt. Aber es ist dann kein Test, sondern wird für immer in Deinem Leben erfolgen. Es werden körperliche und auch seelische Veränderungen eintreten. Das muss dir klar sein, welche ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht so einfach rückgängig gemacht werden können.
Viele liebe Grüße von Magdalena
wie hier von vielen schon geschrieben würde ich von dem Test kurzeitig Hormone und Blocker zu probieren abraten. Auch kein Arzt wird sich dafür finden lassen. Immerhin hat alles auch Nebenwirkungen. Nicht umsonst bin ich seit Beginn der HET regelmäßig zur Überwachung der Blutwerte bei meinem Endokrinologen und meiner Hausärztin.
Viel eher sehe ich eine Therapie bei einem Psychologen als richtige Wahl an. Da wird abgeklärt, ob sich hinter Deinem Wunsch nach Hormonen oder Blockern eine Identitätsstörung Transsexualität steckt. Sollte es der Fall sein, liegt es an dir die entscheidenden Schritte einleiten zu wollen. Es spielen dabei auch Deine derzeitige familiären Verhältnisse mit ein, Partnerschaft und Kinder zum Beispiel. Wie weit möchtest Du gehen. Dann wird die der Psychologe eine Indikation ausstellen, welche du bei einem Endokrinologen vorlegen musst. Er wird weiter Untersuchungen anstellen, damit die richtige Behandlung erfolgen kann. Er Dir die Blocker und Hormone verschreibt. Aber es ist dann kein Test, sondern wird für immer in Deinem Leben erfolgen. Es werden körperliche und auch seelische Veränderungen eintreten. Das muss dir klar sein, welche ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht so einfach rückgängig gemacht werden können.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Jaddy
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Re: Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
Ähem. Da möchte ich doch kleine korrektive Anmerkungen zu machen.Magdalena hat geschrieben: Mi 29. Mai 2024, 12:30 wie hier von vielen schon geschrieben würde ich von dem Test kurzeitig Hormone und Blocker zu probieren abraten. Auch kein Arzt wird sich dafür finden lassen. Immerhin hat alles auch Nebenwirkungen. Nicht umsonst bin ich seit Beginn der HET regelmäßig zur Überwachung der Blutwerte bei meinem Endokrinologen und meiner Hausärztin.
Viel eher sehe ich eine Therapie bei einem Psychologen als richtige Wahl an. ... Aber es ist dann kein Test, sondern wird für immer in Deinem Leben erfolgen.
Zum einen werden die Blutwerte hauptsächlich deshalb kontrolliert, weil das in den Leitlinien steht. Damit ist Endo im Zweifelsfall fein raus und kann sagen: Ich hab alles nach Vorschrift gemacht, ich bin nicht schuld. Viel an Nebenwirkungen lässt sich da nämlich nicht draus ablesen. Der zweite Grund während der ersten ein bis zwei Jahre ist, die Dosierung so einzustellen, dass - reichlich virtuelle - "Zielwerte" erreicht werden. Nur gute Endos beziehen auch das Feedback der Klientys mit ein. Den meisten reicht leider, s.o., die Leitlinien und Referenzwerte einzuhalten.
Zum zweiten haben wir immer die Wahl! Sowohl was die Entscheidung für oder gegen HET angeht, aber auch wenn wir uns für HET entscheiden. Natürlich gibt es mittel- und langfristig Effekte, die nicht so leicht reversibel sind. Das dauert aber und mit denen lässt sich idR auch leben. Aber wir können und dürfen immer modifizieren, Dosierungen und Medikation ändern, oder auch von Estradiol auf Testosteron wechseln oder umgekehrt. Hormontherapie ist, wie Transition überhaupt, keine einmal für immer Entscheidung! Und es ist vollkommen okay, sie zu probieren, zu unterbrechen, zu verändern, zu beenden oder was auch immer.
Selbstbestimmung rulez! Auch bei medizinischen und therapeutischen Fragen. Diese Leute können die eigenen Entscheidungen nicht abnehmen. Vor allem müssen sie nicht damit leben.
Die Zeiten der binären Therapie sind vorbei, weil sie vielen Menschen nicht gerecht wurde. Genderinkongruenz ist nicht nur binär. Trans ist nicht nur binär. Das ist Stand der Forschung und findet sich auch in den Leitlinien wieder. Nur in den Köpfen einiger Therapeutys ist das noch nicht angekommen.
Notwendig für einen selbstbestimmten Weg ist aber eine informierte Klarheit über die eigene Situation, die Bedürfnisse, ggf Loyalitäten wie Familie etc und die Möglichkeiten. Deshalb würde ich immer zuerst mit einer Beratung anfangen, die die heutigen Perspektiven aufzeigt und selbst-empowernd wirkt. Wenn es in die Transiiton geht, würde ich auch immer eine angenehme Gruppe als Reflexionsmöglichkeit empfehlen. Dadurch gestärkt lassen sich dann die vielen kleinen Hürden bewältigen und auch schlechte Therapie- und Medizinleute erkennen und vermeiden. Von denen gibt es nämlich leider eine ganze Menge.
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SometimesSophie
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Re: Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
Meine Kinder haben Priorität, keine Angst
auch wenn meine Erscheinung ggf. in der Kita oder bei Eltern ein paar Blicke mehr verursacht - zum Glück gab es hier noch keine Nachteile für sie, zumindest keine wahrgenommenen. Und als Mädchen-Papa von eine. Freund meines Sohnes bezeichnet zu werden ist ok, denke ich. Auf der Straße gibt's allerdings, auch mit Kindern immer mal Idioten, die das bekunden müssen 
Ich hoffe, mich selbst nicht wg. meiner Kinder unterdrücken zu müssen. Aber meine Kinder könnte ich auch nicht verlassen oder nicht mit aufziehen, das wäre vermutlich nix in meinem Leben wert. Wobei ch mich frage, warum ich so viel arbeite und nicht mehr Zeit habe für sie in der Woche ... paradox.
Also einen Therapeuten suchen hatte ich langfristig ja auch vor, ich hatte nur mal einen, wg. anderen Dingen und etwas Ehe und Crossdressing, was eher einen Nachgeschmack hinterlassen hat: Man redet, erzählt dem unvorbereiteten Therapeuten immer das Gleiche wieder und die ersten 4 Sitzungen und x Blätter zum Ausfüllen sind nur zum Kennenlernen, wo derjenige aber eh nie wieder reinguckt. Zum Crossdressing kam, na wenn es eher gen Fetisch geht: Ist doch schön, mit sowas kann man spielen ... na toll, ne meine Frau will einen Mann und alles was in meinem Hirn in die Richtung geht würde ich lieber loswerden, auch wen es tatsächlich auch stimulierend ist, was ich aber für mich selbst eigentlich unpassend finde, ich möchte ja nicht erregt sein deahaöb udn schon gsr nicht, wenn ich draußen rumlaufen oder Leute zugegen sind.
Die Idee mit der Beratung vom Link ist super, leider genau, wo ich dienstlich nicht da bin und ich kann es nicht verlegen, aber wenn man Termine machen kann, ist das ja auch eine Option. Wäre natürlich toll gewesen, dahin zu können :/
HRT, ich hätte auch gedacht man kann es abbrechen, die ursprüngliche Idee hätte ja eigentlich auch nur das Sexuelle 1 Monat unterdrücken sollen und nicht zwingend gleich ein voller Start sein sollen - schon weil mir das die Scheidung einbringt - so denn due nicht eh ansteht ... ich erzeuge auch ohne Kleidung wohl nicht das Gefühl als Mann in Zweisamkeit zu agieren. Und ja, wenn ich sowas wie HRT wirklich anfangen würde, würde ich es auch nicht als Test sehen, sondern als Weg.
Wenn ich mir auf Youtube Videos zu Transsexualität und dem Selbstbewusstwerden dieser anschaue, fühlt es sich aber schon eher so an, dass ich eher aus anderen Gründen es will, viele (bias auf, was ich anklicke) haben das ja schon vorpubertär bemerkt, waren eher mit Freundinnen als Freunden befreundet und machten viel Mädchen gefälligeres Spielen. Da war ich gefühlt aber selbst immer auf der männlichen Schiene, hatte allerdings immer ein Störgefühl, wenn meine Bärchenwaldtiere auch Kleider hatten, die legte ich weg und die Tiere bekamen Pistolen in die Hände. Vor Verkleiden drückte ich mich etc. Viel PC gezogt, wenn möglich immer in weiblichen Charakter, aber das sagt ja nicht viel aus. Kampfsport und Fitness gemacht und mich oft in den Konkurrenzkampf geworfen. Naja, es gibt ja wie gesagt so psychologische Erklärungsansätze, die es auch sein könnten, nämlich, dass ich einfach ein extremes Selbstrollenbild meiner männlichen Seite mir auferlegt habe und nur durch Crossdressing davon wegkomme. Oder einfach ohne Freundin, das Weibliche erleben wollte. Es ist schon konfus, was man sich alles überlegt, tut und versucht zu ergründen. Und ich hoffe ein Therapeut will nicht nur passiv heraushören und mich selbst herausfinden lassen, was der Grund ist - ich glaub, das kann ich gar nicht.
Ich hoffe, mich selbst nicht wg. meiner Kinder unterdrücken zu müssen. Aber meine Kinder könnte ich auch nicht verlassen oder nicht mit aufziehen, das wäre vermutlich nix in meinem Leben wert. Wobei ch mich frage, warum ich so viel arbeite und nicht mehr Zeit habe für sie in der Woche ... paradox.
Also einen Therapeuten suchen hatte ich langfristig ja auch vor, ich hatte nur mal einen, wg. anderen Dingen und etwas Ehe und Crossdressing, was eher einen Nachgeschmack hinterlassen hat: Man redet, erzählt dem unvorbereiteten Therapeuten immer das Gleiche wieder und die ersten 4 Sitzungen und x Blätter zum Ausfüllen sind nur zum Kennenlernen, wo derjenige aber eh nie wieder reinguckt. Zum Crossdressing kam, na wenn es eher gen Fetisch geht: Ist doch schön, mit sowas kann man spielen ... na toll, ne meine Frau will einen Mann und alles was in meinem Hirn in die Richtung geht würde ich lieber loswerden, auch wen es tatsächlich auch stimulierend ist, was ich aber für mich selbst eigentlich unpassend finde, ich möchte ja nicht erregt sein deahaöb udn schon gsr nicht, wenn ich draußen rumlaufen oder Leute zugegen sind.
Die Idee mit der Beratung vom Link ist super, leider genau, wo ich dienstlich nicht da bin und ich kann es nicht verlegen, aber wenn man Termine machen kann, ist das ja auch eine Option. Wäre natürlich toll gewesen, dahin zu können :/
HRT, ich hätte auch gedacht man kann es abbrechen, die ursprüngliche Idee hätte ja eigentlich auch nur das Sexuelle 1 Monat unterdrücken sollen und nicht zwingend gleich ein voller Start sein sollen - schon weil mir das die Scheidung einbringt - so denn due nicht eh ansteht ... ich erzeuge auch ohne Kleidung wohl nicht das Gefühl als Mann in Zweisamkeit zu agieren. Und ja, wenn ich sowas wie HRT wirklich anfangen würde, würde ich es auch nicht als Test sehen, sondern als Weg.
Wenn ich mir auf Youtube Videos zu Transsexualität und dem Selbstbewusstwerden dieser anschaue, fühlt es sich aber schon eher so an, dass ich eher aus anderen Gründen es will, viele (bias auf, was ich anklicke) haben das ja schon vorpubertär bemerkt, waren eher mit Freundinnen als Freunden befreundet und machten viel Mädchen gefälligeres Spielen. Da war ich gefühlt aber selbst immer auf der männlichen Schiene, hatte allerdings immer ein Störgefühl, wenn meine Bärchenwaldtiere auch Kleider hatten, die legte ich weg und die Tiere bekamen Pistolen in die Hände. Vor Verkleiden drückte ich mich etc. Viel PC gezogt, wenn möglich immer in weiblichen Charakter, aber das sagt ja nicht viel aus. Kampfsport und Fitness gemacht und mich oft in den Konkurrenzkampf geworfen. Naja, es gibt ja wie gesagt so psychologische Erklärungsansätze, die es auch sein könnten, nämlich, dass ich einfach ein extremes Selbstrollenbild meiner männlichen Seite mir auferlegt habe und nur durch Crossdressing davon wegkomme. Oder einfach ohne Freundin, das Weibliche erleben wollte. Es ist schon konfus, was man sich alles überlegt, tut und versucht zu ergründen. Und ich hoffe ein Therapeut will nicht nur passiv heraushören und mich selbst herausfinden lassen, was der Grund ist - ich glaub, das kann ich gar nicht.
Zuletzt geändert von SometimesSophie am Mi 29. Mai 2024, 14:56, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
... bekommst Du einen ziemlich verzerrten/eingeschränkten Blick auf das Thema.SometimesSophie hat geschrieben: Mi 29. Mai 2024, 14:42 Wenn ich mir auf Youtube Videos zu Transsexualität und dem Selbstbewusstwerden dieser anschaue, ...
Ich picke das mal als Beispiel raus: Das kommt vor, wird in den diversen Medien auch gerne so dargestellt, ist aber weder die Regel noch eine Vorbedingung. Und es ist auch eine Generationenfrage: Generation Z wächst in einer ganz anderen Welt auf als Generation X oder früher. Du musst und solltest dich also nicht vergleichen.SometimesSophie hat geschrieben: Mi 29. Mai 2024, 14:42 ...haben das ja schon vorpubertär bemerkt...
Das ist der richtige Ansatz! Und rede mit möglichst vielen verschiedenen, denn es gibt so viele Facetten. Zwischen einem lackierten Fingernagel und einer HRT liegen Welten! Dieses Forum ist schon mal ein guter Anfang aber es geht nichts über ein direktes Gespräch. Und ganz wichtig: Finde deinen eigenen Weg. Auch wenn es ausgetretene Pfade gibt, heisst das nicht, dass sie für dich richtig sind. Lass Dir nicht von anderen sagen, wass du tun musst! Erwarte das auch von keinem Therapeuten. Du musst es leider selbst herausfinden.Jaddy hat geschrieben: Mi 29. Mai 2024, 09:52 Mein Tipp also: Rede face to face mit trans erfahrenen Menschen und drösel die Knoten und Zweifel auf.
Kleiner Lese-Tipp: Gender EuphorieSometimesSophie hat geschrieben: Mi 29. Mai 2024, 14:42 Es ist schon konfus, was man sich alles überlegt, tut und versucht zu ergründen.
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Re: Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
Wahrscheinlich geht es mir nur so aber ich verstehe das Problem nicht. Geht es dir gut damit, wie es im Moment ist oder nicht? Möchtest du aufgrund der Behauptung deiner Frau Gewissheit und dir ist es persönlich gar nicht so wichtig? Oder findest du die derzeitige Situation nicht zum Aushalten und möchtest deshalb gerne mehr über dich erfahren?
Jedenfalls halte ich es für vollkommen falsch einfach so Antiandrogene einzuwerfen, nur um zu schauen wie sich das eigene Crossdressing darstellt. Such dir einen Therapieplatz bei einem transerfahrenen Thera. Darüber hinaus sind - wie schon gesagt - persönliche Gespräche mit Betroffenen sehr aufschlussreich.
Jedenfalls halte ich es für vollkommen falsch einfach so Antiandrogene einzuwerfen, nur um zu schauen wie sich das eigene Crossdressing darstellt. Such dir einen Therapieplatz bei einem transerfahrenen Thera. Darüber hinaus sind - wie schon gesagt - persönliche Gespräche mit Betroffenen sehr aufschlussreich.
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Malvine
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Re: Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
Es gibt hier im Forum einen geschlossenen Bereich. Dort können Themen besprochen werden, deren Beiträge nicht öffentlich einsehbar sind. Evtl ist das ja auch eine Hilfe für dich um dich etwas mehr öffnen zu können.
Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
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Momo58
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Re: Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
Über die Nebenwirkungen von Antiandrogenen wurde schon vieles geschrieben. Lass die Finger davon. Geh anders an die Sache ran. Die Beobachtungen deiner Frau sind durchaus richtig. Ich frage mich, wie es in deiner Psyche aussieht. Wie hoch ist dein Leidensdruck? Was wäre denn so schlimm daran wenn du feststellt, dass du eventuell kein Crossdresser bist? Was wäre denn so schlimm daran, wenn du feststellt, dass du eventuell transident bist? Geht es dir um sexuelle Befriedigung oder hast du den inneren Wunsch eine Frau zu sein? War es schon in deiner Kindheit ein Thema für dich, lieber ein Mädchen zu sein? Ich denke auch, dass du dir therapeutische Unterstützung suchen solltest.
LG Manuela
LG Manuela
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Céline
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Re: Kurzzeit Hormonblocker um sexuelle Motivation auszuschließen
Hallo,
ich hab mir diesen Tread nur oberflächlich durchgelesen und bin ehrlich gesagt etwas sprachlos.
Nur Du allein kannst Dich selbst finden und Blocker nur mal zu nehmen um den Trieb abzuschalten halte ich für den vollkommen falschen Weg. Und ganz ehrlich wenn jetzt schon ein sexueller trieb am Crossdressen vorliegt dann würde ich noch tiefer in mich hinein hören. Ich denke ich weiß wovon ich rede da ich selbst lange dachte CD zu seien weil da immer etwas dabei war wenn ich gegengeschlechtliche Kleidung trug. Heute weiß ich das das tragen dieser Kleidung keine Frau ausmacht und mich im Grunde meinem Ziel nicht näher brachte. Der Weg bis zum ersten mal das Spiegelbild als das wahr zu nehmen was wirklich in meinem Innersten war war lang und hart.
Dabei begleitete mich meine Therapeutin ca 7 Jahre . Eine lange Zeit die nicht immer leicht war aber wir hatten eine für mich sehr lehrreiche Zeit und ich verdanke Ihr sehr viel. Sie stellte mir die richtigen Fragen und diese wahren oft unangenehm und ließen mich lange nachdenken. Ich würde das jederzeit wieder machen da ich unendlich viel über mich gelernt habe.
Und heute ? ... Ich stehe jeden Tag meinen Mann im Blaumann als Céline. Ich lebe mein Leben und Kleidung ist für mich im Grunde nur Mittel zum Zweck. Ich fühle mich in Arbeitskleidung genauso wohl wie in extremen Outfits.
Denn Kleidung ist oft nur eine Verkleidung um sein Innerstes zu verstecken und eine Rolle zu spielen.
Und ich würde lügen wenn ich in den wenigen Augenblicken nicht tatsächlich eine Rolle als Schauspielerin auf einer von mir gewählten Bühne spiele.
Hormone sind hierbei nur ein Teil und mit Sicherheit nicht Harmlos auch wenn das immer wieder gesagt wird. Ich kenne selbst Nebenwirkungen und auch Nebenwirkungen von Antiandrogenen sind mir nicht unbekannt.
Das ganze ist natürlich nur wieder meine Meinung und meine Erfahrungen.
Céline
ich hab mir diesen Tread nur oberflächlich durchgelesen und bin ehrlich gesagt etwas sprachlos.
Nur Du allein kannst Dich selbst finden und Blocker nur mal zu nehmen um den Trieb abzuschalten halte ich für den vollkommen falschen Weg. Und ganz ehrlich wenn jetzt schon ein sexueller trieb am Crossdressen vorliegt dann würde ich noch tiefer in mich hinein hören. Ich denke ich weiß wovon ich rede da ich selbst lange dachte CD zu seien weil da immer etwas dabei war wenn ich gegengeschlechtliche Kleidung trug. Heute weiß ich das das tragen dieser Kleidung keine Frau ausmacht und mich im Grunde meinem Ziel nicht näher brachte. Der Weg bis zum ersten mal das Spiegelbild als das wahr zu nehmen was wirklich in meinem Innersten war war lang und hart.
Dabei begleitete mich meine Therapeutin ca 7 Jahre . Eine lange Zeit die nicht immer leicht war aber wir hatten eine für mich sehr lehrreiche Zeit und ich verdanke Ihr sehr viel. Sie stellte mir die richtigen Fragen und diese wahren oft unangenehm und ließen mich lange nachdenken. Ich würde das jederzeit wieder machen da ich unendlich viel über mich gelernt habe.
Und heute ? ... Ich stehe jeden Tag meinen Mann im Blaumann als Céline. Ich lebe mein Leben und Kleidung ist für mich im Grunde nur Mittel zum Zweck. Ich fühle mich in Arbeitskleidung genauso wohl wie in extremen Outfits.
Denn Kleidung ist oft nur eine Verkleidung um sein Innerstes zu verstecken und eine Rolle zu spielen.
Und ich würde lügen wenn ich in den wenigen Augenblicken nicht tatsächlich eine Rolle als Schauspielerin auf einer von mir gewählten Bühne spiele.
Hormone sind hierbei nur ein Teil und mit Sicherheit nicht Harmlos auch wenn das immer wieder gesagt wird. Ich kenne selbst Nebenwirkungen und auch Nebenwirkungen von Antiandrogenen sind mir nicht unbekannt.
Das ganze ist natürlich nur wieder meine Meinung und meine Erfahrungen.
Céline
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
C.B.