ESC, ein Sieg für die Vielfalt
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Momo58
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ESC, ein Sieg für die Vielfalt
NB Nemo hat den ESC für die Schweiz gewonnen. Ein Sieg für die Vielfalt, der die Diskussion über das 3. Geschlecht in der Schweiz neu entfacht.
https://www.tagesschau.de/kultur/esc-nemo-104.html
https://www.tagesschau.de/kultur/esc-nemo-104.html
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Kerstin
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Re: ESC, ein Sieg für die Vielfalt
HALLO
Ich bekomme da eher das große kotzen.
https://www.n-tv.de/leute/tv/Dieser-ESC ... 35173.html
Diese ganze Drecksveranstaltung strotzt vor Judenfeindlichkeit und Antisemitismus und dann soll das ein Sieg für die Vielfalt sein?....
So hielten es etwa ESC-Teilnehmer wie Bambie Thug aus Irland oder der letztlich aus anderen Gründen geschasste Niederländer Joost Klein für eine gute Idee, die große Weltpolitik mal eben an einer 20-Jährigen wie der israelischen Vertreterin Eden Golan abzuarbeiten. Bambie Thug etwa erklärte, sogar geweint zu haben (!), weil Golan sich für das Finale qualifiziert hatte. Klein trug seine feindselige Haltung offen zur Schau, indem er sich auf einer Pressekonferenz unter einer niederländischen Flagge versteckte und dumme Sprüche riss, während Golan sprach. Als ein Journalist die Israelin etwa fragte, weshalb sie mit ihrer Anwesenheit andere Menschen in Malmö gefährde, und der Moderator erklärte, die Sängerin müsse das nicht beantworten, entfuhr es dem Niederländer: "Warum nicht?"
.....
Ich bekomme da eher das große kotzen.
https://www.n-tv.de/leute/tv/Dieser-ESC ... 35173.html
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Dolores59
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Re: ESC, ein Sieg für die Vielfalt
Ich hoffe, dass Nemo für seinen Vortrag gewonnen hat und dass sein Outfit nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Thea
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Re: ESC, ein Sieg für die Vielfalt
Da bin ich mir nicht so sicher, ich fand das 'Lied' nicht so toll, andere Sänger/innen hatten viel mehr zu bieten.
Ich denke es geht beim ESC alles in Richtung politische Statements rüberbringen und dann sollte man die Veranstaltung lieber absetzen.
Schließlich haben wir bald EU Parlamentswahlen, da kann man seine Meinung abgeben, kundtun, oder sogar um die Wahlergunst ringen, aber nicht bei einem Gesangswettbewerb. Auf das Thema Israel, Antisemitismus gehe ich erst gar nicht ein.
Ich denke es geht beim ESC alles in Richtung politische Statements rüberbringen und dann sollte man die Veranstaltung lieber absetzen.
Schließlich haben wir bald EU Parlamentswahlen, da kann man seine Meinung abgeben, kundtun, oder sogar um die Wahlergunst ringen, aber nicht bei einem Gesangswettbewerb. Auf das Thema Israel, Antisemitismus gehe ich erst gar nicht ein.
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Annette
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Re: ESC, ein Sieg für die Vielfalt
Trash vom Feinsten hat da einer geschrieben. Und hat recht! Doch seien wir mal ehrlich, genau das macht diesen an sich stinklangweiligen Wettbewerb doch hochinteressant! Ich kenne nur wenige Fernsehsendungen, die solch einen hohen Unterhaltungswert darbieten! Jede Menge Klamauk mit viel politischer Satire, das ist doch die reinste Komödie! Und als Stand-Up Comedian kommt mir solches Zeug wie gerufen, gerade Greta Thunberg liefert mal wieder 'ne tolle Vorlage. So kann's gerne weitergehen!
Annette CS
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Jaddy
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Re: ESC, ein Sieg für die Vielfalt
Ich fand Song und Performance nicht wirklich beeindruckend, hab mir allerdings die anderen bzw die Veranstaltung auch nicht gegeben. Sauber gesungen, Stimme und Performance professionell, immerhin. Das ist auf dem ESC nicht selbstverständlich.
Was mich ein bisschen stört: Das ganze sieht doch ein bisschen nach Conchita 2.0 aus. Irgendwie konstruiert, mit dem queeren Zeitgeist spielend. Ich verstehe, dass Person und Erfolg von der queeren, insbesondere der nichtbinären Community in der Schweiz genutzt werden und wünsche ihnen viel Erfolg.
Gleichzeitig wird Nemo, eine junge, androgyne Person in schrillen Outfits, vor allem als Token präsentiert. Trans / nichtbinäre Menschen dürfen in dieser Nische existieren, auf Bühnen, in bunt, für Performances, die sich mit Abstand konsumieren und kommentieren lassen.
Mit denen sich cis-binäre Menschen nicht weiter befassen müssen. Die ihnen im Alltag scheinbar nicht begegnen und wo sie sich keine Gedanken machen müssen, dass sie Menschen nach Augenschein in zwei Kategorien einteilen und in Wort und Tat massiv vergeschlechtlichen, angefangen mit Namen und Pronomen, über Abwertungen als verdreht, nicht ernst zu nehmen, usw.
Ich fürchte, dass solche Medienereignisse "uns" wenig helfen. Ein Sieg für die Vielfalt? Nicht wirklich.
Was mich ein bisschen stört: Das ganze sieht doch ein bisschen nach Conchita 2.0 aus. Irgendwie konstruiert, mit dem queeren Zeitgeist spielend. Ich verstehe, dass Person und Erfolg von der queeren, insbesondere der nichtbinären Community in der Schweiz genutzt werden und wünsche ihnen viel Erfolg.
Gleichzeitig wird Nemo, eine junge, androgyne Person in schrillen Outfits, vor allem als Token präsentiert. Trans / nichtbinäre Menschen dürfen in dieser Nische existieren, auf Bühnen, in bunt, für Performances, die sich mit Abstand konsumieren und kommentieren lassen.
Mit denen sich cis-binäre Menschen nicht weiter befassen müssen. Die ihnen im Alltag scheinbar nicht begegnen und wo sie sich keine Gedanken machen müssen, dass sie Menschen nach Augenschein in zwei Kategorien einteilen und in Wort und Tat massiv vergeschlechtlichen, angefangen mit Namen und Pronomen, über Abwertungen als verdreht, nicht ernst zu nehmen, usw.
Ich fürchte, dass solche Medienereignisse "uns" wenig helfen. Ein Sieg für die Vielfalt? Nicht wirklich.
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Marlene K.
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Re: ESC, ein Sieg für die Vielfalt
Ich habe mich aufgeregt über die Berichterstattung in der TAZ durch Herrn Feddersen, der Nemo als Person und Wesen bezeichnet. Gut Herr Feddersen geht noch weiter und schreibt in der Printausgabe von "er" und "der Sänger/ Performer".
Jetzt finde ich auch hier, bei aller Kritik die wir an schrillen Kostümen haben können, nur die "Person" und nicht den Menschen Nemo. Skurril, mindestens.
Nemo wird sicherlich nicht die queere Welt einen und retten. Aber er ist sichtbar.
Zu angenommenem und realem Antisemitismus: Zunächst liegt die Ursache des anhaltenden Krieges in Gaza klar bei der Hamas und ihrem terroristischen überfall auf die Israelische, und dort nicht rein jüdische, Zivilbevölkerung. Die Dauer wird auch durch die jedem Recht widersprechende Geiselnahme bestimmt. Trotzdem kritisieren, jüdische und nichtjüdische, Menschen weltweit die Art der Kriegsführung der israelischen Regierung. Hier mache ich sogar bewusst den Unterschied zwischen Regierung und Staat, ganz abgesehen von der Bevölkerung, die noch mal differenzierter zu betrachten ist.
Auch ich sage Kritik an der Haltung und der Taten einzelner Israelis, ob in Regierug, im Militär oder als sogenannter Siedler, ist gnau das. Es ist nicht das Verneinen des Existenzrechts Israels, kein Hass auf alle jüdischen Menschen.
Jede Großveranstaltung ist politisch, ob die handelnden Personen dies wollen oder nicht. Es ist die Frage, wie die Handelnden damit umgehen.
Jetzt finde ich auch hier, bei aller Kritik die wir an schrillen Kostümen haben können, nur die "Person" und nicht den Menschen Nemo. Skurril, mindestens.
Nemo wird sicherlich nicht die queere Welt einen und retten. Aber er ist sichtbar.
Zu angenommenem und realem Antisemitismus: Zunächst liegt die Ursache des anhaltenden Krieges in Gaza klar bei der Hamas und ihrem terroristischen überfall auf die Israelische, und dort nicht rein jüdische, Zivilbevölkerung. Die Dauer wird auch durch die jedem Recht widersprechende Geiselnahme bestimmt. Trotzdem kritisieren, jüdische und nichtjüdische, Menschen weltweit die Art der Kriegsführung der israelischen Regierung. Hier mache ich sogar bewusst den Unterschied zwischen Regierung und Staat, ganz abgesehen von der Bevölkerung, die noch mal differenzierter zu betrachten ist.
Auch ich sage Kritik an der Haltung und der Taten einzelner Israelis, ob in Regierug, im Militär oder als sogenannter Siedler, ist gnau das. Es ist nicht das Verneinen des Existenzrechts Israels, kein Hass auf alle jüdischen Menschen.
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Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Jaddy
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Re: ESC, ein Sieg für die Vielfalt
Kurzer Einschub: Nemos Pronomen sind they/them, speziell im Deutschen geht natürlich immer auch keine Pronomen (also nur den Namen...):
Wir müssen ja nicht Jan Feddersen, anderen alten weissen Männern(tm) und_oder erklärten trans/enbyfeindlichen Leuten folgen.
(Instagram)My pronouns are they/them, and I"™m equally comfortable if you simply use Nemo without any pronouns, especially in German."‰"‰I know that this can be challenging at first, but your willingness to learn and your acceptance of my true self mean more to me than getting it right from the start."‰
Wir müssen ja nicht Jan Feddersen, anderen alten weissen Männern(tm) und_oder erklärten trans/enbyfeindlichen Leuten folgen.
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Marlene K.
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Re: ESC, ein Sieg für die Vielfalt
Es geht nicht um Herrn Feddersen an sich. Es geht um Veröffentlichungen und Framing in einer nicht ganz unbedeutenden Zeitung Namens TAZ, die, neben durchaus abwägenden Stimmen auch den Hass eines Herrn Feddersen als Meinung zeigen.
So wird Nemo als angeblicher Antisemit geframt und dies mit diesem Instagram Beitrag begründet:
https://www.instagram.com/p/C5GBOGdCS2W/
Ich zitiere hieraus den Auszug:
So wird Nemo als angeblicher Antisemit geframt und dies mit diesem Instagram Beitrag begründet:
https://www.instagram.com/p/C5GBOGdCS2W/
Ich zitiere hieraus den Auszug:
Der Beitrag https://taz.de/ESC-Gewinner-Nemo/!6007395/ zum Erfolg Nemos macht daraus:...
It is important to us to stand in solidarity with the oppressed and communicate our heartfelt wish for peace, an immediate and lasting ceasefire, and the safe return of all hostages. We stand united against all forms of hate, including antisemitism and islamophobia.
...
Weiterhin wird Nemo als Wesen oder Person bezeichnet, jedoch nie als Mensch. Im TAZ Liveticker https://taz.de/ESC-Liveticker-2024/!6009688/ versteigt sich der Redakteur sogar zu diesem Satz:...
Der ESC-Sieg in Malmö geht an die nonbinäre Person aus der Schweiz. Vor dem Finale schloss sich Nemo Boykottaufrufen gegen Israels Teilnahme an.
...
Ich erachte diesen Hass und die Verachtung, bundesweit verbreitet, nicht als harmlos. Wie gesagt, es geht nicht um Herrn Feddersen mit seiner Privatmeinung, es geht um eine als ernst zu nehmend betrachtetes Presseorgan, dass Mensch/ Wesen/ Person sonst als eher fortschrittlich wertet....
Doch, Nemo hat's geschafft, den ESC 2024 gewonnen, nonbinär und sehr postjuvenil als männliches Wesen, jetzt eben ein menschlicher Clownfisch.
...
Nemo möchte als Clownfisch wahrgenommen werden, nonbinär, klar. Erklärt Nemo bald auch die Schwerkraftgesetze für ungültig?
...
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Anne-Mette
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Re: ESC, ein Sieg für die Vielfalt
Post-Song-Contest-Debatte über dritten Geschlechtseintrag in der Schweiz
Nach dem Nemo-Sieg hoffen Aktivist:innen auf rechtliche Verbesserungen für nonbinäre Personen. Vergangenes Jahr machte Künstler:in Nemo öffentlich, sich weder als Mann noch als Frau zu definieren
https://www.derstandard.de/story/300000 ... er-schweiz
Nach dem Nemo-Sieg hoffen Aktivist:innen auf rechtliche Verbesserungen für nonbinäre Personen. Vergangenes Jahr machte Künstler:in Nemo öffentlich, sich weder als Mann noch als Frau zu definieren
https://www.derstandard.de/story/300000 ... er-schweiz
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Jaddy
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Re: ESC, ein Sieg für die Vielfalt
Der Artikel der Zeit ist ziemlich schön. Schwergewicht auf den Empfang in der Schweiz.
https://www.zeit.de/kultur/musik/2024-0 ... ettansicht
Dort auch weitere, die auch den medialen Umgang kritisieren. Möglicherweise wurde auch einiges nur in Artikel dramatisiert und skandalisiert, was so gar nicht stattgefunden hat (https://archive.ph/V6758). Am Ort selbst scheint Protest eher unspektakulär abgelaufen zu sein (https://archive.ph/hPI2y, https://archive.ph/tLOsb).
Zu Nemo: Das ist der bürgerliche Name, den Nemo von den Eltern bekommen hat. Keine künstlerische Entscheidung.
Feddersens Artikel ist - nunja - etwas biased. Allerdings erstaunlich wenig im Vergleich mit seinen sonstigen, rabiat trans/nichtbinär-feindlichen Kommentaren. Ja, wie Nemo nach der Geburt biologsch klassifiziert wurde hätte Feddersen sich sparen können. Ich konnte auch keine Belege für "Exkludierugsfantasien" von Nemos Seite finden. Das halte ich also für eine (bewusste?) Übertreibung/Falschaussage. Ansonsten ziemlich positiv über die Person, die Leistung(en) und die Bedeutung für queere Repräsentation, insbesondere nichtbinäre.
Übrigens reden "wir" in der nonbinary Community durchaus häufig von Person und Wesen. Gleichwertig mit Mensch. Insofern finde ich die Abwesenheit des Wortes Mensch jetzt nicht besonders bemerkenswert.
https://www.zeit.de/kultur/musik/2024-0 ... ettansicht
Dort auch weitere, die auch den medialen Umgang kritisieren. Möglicherweise wurde auch einiges nur in Artikel dramatisiert und skandalisiert, was so gar nicht stattgefunden hat (https://archive.ph/V6758). Am Ort selbst scheint Protest eher unspektakulär abgelaufen zu sein (https://archive.ph/hPI2y, https://archive.ph/tLOsb).
Zu Nemo: Das ist der bürgerliche Name, den Nemo von den Eltern bekommen hat. Keine künstlerische Entscheidung.
Feddersens Artikel ist - nunja - etwas biased. Allerdings erstaunlich wenig im Vergleich mit seinen sonstigen, rabiat trans/nichtbinär-feindlichen Kommentaren. Ja, wie Nemo nach der Geburt biologsch klassifiziert wurde hätte Feddersen sich sparen können. Ich konnte auch keine Belege für "Exkludierugsfantasien" von Nemos Seite finden. Das halte ich also für eine (bewusste?) Übertreibung/Falschaussage. Ansonsten ziemlich positiv über die Person, die Leistung(en) und die Bedeutung für queere Repräsentation, insbesondere nichtbinäre.
Übrigens reden "wir" in der nonbinary Community durchaus häufig von Person und Wesen. Gleichwertig mit Mensch. Insofern finde ich die Abwesenheit des Wortes Mensch jetzt nicht besonders bemerkenswert.
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Marlene K.
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Re: ESC, ein Sieg für die Vielfalt
Danke für die anderen Artikel, die ich auch wahrgenommen habe. Ich kenne Herrn Jan Feddersen persönlich und habe beobachten und nachfühlen dürfen wie er Tatsachen gerade so weit verschiebt und Worte benutzt, dass sie einen falschen Eindruck entstehen lassen.Jaddy hat geschrieben: Mo 13. Mai 2024, 13:38 ...
Insofern finde ich die Abwesenheit des Wortes Mensch jetzt nicht besonders bemerkenswert.
Nein, ich denke nicht, dass Menschen wie er harmlos und zu vernachlässigen sind. Es gibt in allen politischen Richtungen Populisten und Vereinfacher. Alle, auch aus der Mitte, gefährden Werte, Demokratie und Menschen.
Ich habe bereits mehrere Stellen gefunden, in denen er Nemo als Antisemiten darstellt, davon nur eine auf Facebook, wo er selbst den Instagrambeitrag als Begründung liefert. Ich denke, die Aussagen sind nicht nur versehentlich und falsch gewertet sondern Teil einer Agenda.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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