Weniger Abtreibungen durch kostenlose Verhütungsmittel | evangelisch.de
Weniger Abtreibungen durch kostenlose Verhütungsmittel | evangelisch.de

Antworten
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 27386
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Forum-Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 201 Mal
Danksagung erhalten: 2333 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Weniger Abtreibungen durch kostenlose Verhütungsmittel | evangelisch.de

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Sabine Simon, Leiterin der Staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen im Evangelischen Beratungszentrum München, würde eine Änderung befürworten und fordert von der Politik, über kostenlose Verhütungsmittel nachzudenken.

https://www.evangelisch.de/inhalte/2287 ... ungsmittel
missy
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 462
Registriert: Do 1. Feb 2024, 13:32
Geschlecht: m
Pronomen:
Wohnort (Name): NRW
Hat sich bedankt: 173 Mal
Danksagung erhalten: 215 Mal
Kontaktdaten:

Re: Weniger Abtreibungen durch kostenlose Verhütungsmittel | evangelisch.de

Post 2 im Thema

Beitrag von missy »

Sabine Simon, Leiterin der Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen im Evangelischen Beratungszentrum München, sagt:

"Es braucht unter anderem eine gute Aufklärung und einen kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln, zumindest für Frauen mit geringem Einkommen." - Das wars aber auch zum Thema "kostenlose Verhütungsmittel" in dem Interview.

In erster Linie geht es dort um den -§218, um Abtreibungsbefürworter und - gegner. Das Statement von Frau Simon - und nicht nur von ihr - ist klar: "Ich bin dafür, dass Schwangerschaftsabbrüche innerhalb der ersten zwölf oder 14 Wochen legalisiert ... werden." - Weiter heißt es in dem Interview mit dem evangelischen Pressedienst "Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Diakonie Deutschland und die Evangelische Konferenz für Familien- und Lebensberatung (EKFUL) ... sprechen sich ... für eine Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen bis zur zwölften Woche aus sowie für eine Beratungsstruktur." (Auf das kontroverse Thema "Beratung" gehe ich jetzt mal nicht ein.)

Ich will nur hoffen, dass Frau Simon legitimiert ist, solche Aussagen zu treffen. Denn die sind weitreichend.

Und sie bilden einen deutlichen Kontrast zur katholischen Kirche, die m.E. deutlich weniger liberal eingestellt ist.

Mal sehen, was da noch kommt. Zumal wir wissen, was der Bundesregierung von der Kommission aus Expertinnen und Experten aus den Bereichen Recht, Gesundheit und Ethik empfohlen wurde.

Liebe Grüße, missy
Toleranz ist lernbar, zu viel Toleranz ist heilbar.
Antworten

Zurück zu „Schwangerschaftsabbruch | Schwangerschaftsabbrüche“