„Geschlecht und geschlechtsspezifische Diskriminierung werden als biologische Kategorie verstanden" [UN]
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Anne-Mette
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"Geschlecht und geschlechtsspezifische Diskriminierung werden als biologische Kategorie verstanden“ [UN]
"sex and sex-based discrimination is understood as a biological category"
Das stammt aus dem UN-Text
Position paper on the definition of "woman" in international human rights treaties, in particular the Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women Special Rapporteur on violence against women and girls, Reem Alsalem *
und wird fleißig für Hetze eingesetzt.
Ich habe noch nicht alles durchgesehen; aber hier ist der Link:
https://acrobat.adobe.com/id/urn:aaid:s ... rzTUljSRcR
https://acrobat.adobe.com/id/urn:aaid:s ... D_Tq8aS1cU
Das stammt aus dem UN-Text
Position paper on the definition of "woman" in international human rights treaties, in particular the Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women Special Rapporteur on violence against women and girls, Reem Alsalem *
und wird fleißig für Hetze eingesetzt.
Ich habe noch nicht alles durchgesehen; aber hier ist der Link:
https://acrobat.adobe.com/id/urn:aaid:s ... rzTUljSRcR
https://acrobat.adobe.com/id/urn:aaid:s ... D_Tq8aS1cU
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Lana
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Re: "Geschlecht und geschlechtsspezifische Diskriminierung werden als biologische Kategorie verstanden“ [UN]
Das ist doch nur konsequent, wenn man sich an den expliziten Unterschied von sex und gender in der englischen Sprache erinnert.
Im deutschen beharrt man darauf, die beiden Begriffe munter zu vermischen. Dann kommt eben solcher Blödsinn dabei heraus.
LGL
Im deutschen beharrt man darauf, die beiden Begriffe munter zu vermischen. Dann kommt eben solcher Blödsinn dabei heraus.
LGL
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Jaddy
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Re: "Geschlecht und geschlechtsspezifische Diskriminierung werden als biologische Kategorie verstanden“ [UN]
Nichts gegen die präzise Unterscheidung, wo sie sinnvoll ist.
In der Praxis ist der Knackpunkt aber in der Regel, wie eine diskriminierte Person wahrgenommen wird, nicht welche biologischen Merkmale sie im Detail hat. Wenn eine trans Frau als Frau gedeutet und deshalb benachteiligt, objektifiziert, attackiert wird, dann ist das eine Diskriminierung wegen ihres (von aussen zugeschriebenen) Status als Frau. Sie kann ausserdem noch wegen ihrer Hautfarbe, Herkunft, Klasse oder auch ihres trans seins diskriminiert werden. Das nennt sich dann Mehrfachdiskriminierung und deshalb wird ja der Begriff Intersektionalität häufig betont.
Ich find dieses Papier ausserordentlich bedauerlich, weil es eben den Definitionsbereich eingrenzt. Nach ihrer Lesart würde bei einem lesbischen cis/trans Paar, dass als Frauen diskriminiert wird, nur die cis Frau unter die Frauenrechts-Definition fallen, ihre trans Partnerin nicht. Und das ist mE widersinnig.
In der Praxis ist der Knackpunkt aber in der Regel, wie eine diskriminierte Person wahrgenommen wird, nicht welche biologischen Merkmale sie im Detail hat. Wenn eine trans Frau als Frau gedeutet und deshalb benachteiligt, objektifiziert, attackiert wird, dann ist das eine Diskriminierung wegen ihres (von aussen zugeschriebenen) Status als Frau. Sie kann ausserdem noch wegen ihrer Hautfarbe, Herkunft, Klasse oder auch ihres trans seins diskriminiert werden. Das nennt sich dann Mehrfachdiskriminierung und deshalb wird ja der Begriff Intersektionalität häufig betont.
Ich find dieses Papier ausserordentlich bedauerlich, weil es eben den Definitionsbereich eingrenzt. Nach ihrer Lesart würde bei einem lesbischen cis/trans Paar, dass als Frauen diskriminiert wird, nur die cis Frau unter die Frauenrechts-Definition fallen, ihre trans Partnerin nicht. Und das ist mE widersinnig.
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Anne-Mette
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Re: "Geschlecht und geschlechtsspezifische Diskriminierung werden als biologische Kategorie verstanden“ [UN]
Es wird auch schon für Hass und Hetze benutzt, sozusagen als "amtliche Handreichung" zum "gefälligen Gebrauch"Jaddy hat geschrieben: So 7. Apr 2024, 18:38 Ich find dieses Papier ausserordentlich bedauerlich, weil es eben den Definitionsbereich eingrenzt.
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Lana
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Re: "Geschlecht und geschlechtsspezifische Diskriminierung werden als biologische Kategorie verstanden“ [UN]
Jaddy, alles richtig.Jaddy hat geschrieben: So 7. Apr 2024, 18:38 In der Praxis ist der Knackpunkt aber in der Regel, wie eine diskriminierte Person wahrgenommen wird, nicht welche biologischen Merkmale sie im Detail hat
Nun geht es in diesem Papier aber um "sex and sex-based discrimination". Im Prinzip ist dieser Ansatz schon falsch bzw. zu eng gesteckt, weil es nicht um Diskriminierung aufgrund persönlicher Merkmale im allgemeinen geht.
Bei dieser engstirnigen Ausgangsfrage ist die Fokussierung auf die Biologie logisch schlüssig und konsequent. Nur das wollte ich damit zum Ausdruck bringen.
Interessant wäre es zu wissen, wie es zu diesem Fokus auf sex, also biologisches Geschlecht, kam und warum Gender und weitere Diskriminierungsformen keine Rolle spielen. Oder gibt es dazu weitere Papiere?
Dass diese Aussagen nun von interessierten Kreisen für ihre Propaganda verwendet werden, ist leider keine Überraschung.
LGL
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Jaddy
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Re: "Geschlecht und geschlechtsspezifische Diskriminierung werden als biologische Kategorie verstanden“ [UN]
Völlig richtig, der Ansatz ist schon falsch. Soweit ich den Text verstanden habe, bezieht er sich auf Definitionen und Interpretationen von anderen Stellen, insbesondere der UN Frauenrechtskonvention (CEDAW) und anderen internationalen Abkommen. Allein aufgrund des Alters dieser Konventionen und Abkommen ist klar, dass das moderne Konzept des sozialen, bzw von anderen gedeuteten Geschlechts aka Gender da noch nicht drin steht. Insofern ist das entweder reichlich formaljuristisch naiv oder absichtlich ignorant verkürzt.Lana hat geschrieben: Mo 8. Apr 2024, 12:11 Nun geht es in diesem Papier aber um "sex and sex-based discrimination". Im Prinzip ist dieser Ansatz schon falsch bzw. zu eng gesteckt, weil es nicht um Diskriminierung aufgrund persönlicher Merkmale im allgemeinen geht.
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Interessant wäre es zu wissen, wie es zu diesem Fokus auf sex, also biologisches Geschlecht, kam und warum Gender und weitere Diskriminierungsformen keine Rolle spielen. Oder gibt es dazu weitere Papiere?
Ursprünglicher Anlass war dieser Fall aus Australien, wo eine trans Frau aus einer App für Frauen ausgeschlossen wurde.