Angriffe gegen Café in Neukölln | RBB
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Anne-Mette
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Angriffe gegen Café in Neukölln | RBB

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Queer and Friends - "Als die Lampe an der Wand hing, fing es an"
Queerfeindliche Übergriffe nehmen in Berlin zu — das zeigt die Kriminalitätsstatistik. Die Gewalt richtet sich auch gegen queere Kneipen und deren Beschäftigte, wie der Betreiber eines Cafés in Neukölln erfahren musste. Von Viviane Menges


https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2 ... riffe.html
Kerstin
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Re: Angriffe gegen Café in Neukölln | RBB

Post 2 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Ich stelle mir gerade die Frage ob es hier einen tatsächlichen Anstieg der Fallzahlen gibt oder ob es nicht einer geänderten Statistik und Anzeige Verhalten betroffen er geschuldet ist.
Der Berliner Senat plane mit der Polizei eine Landesstrategie für queere Sicherheit und gegen Queerfeindlichkeit, sagt Pantisano. Dazu sollen Arbeitsgruppen zu verschiedenen relevanten Bereichen eingerichtet werden, darunter Öffentlicher Raum und Nahverkehr, Bildung, Arbeitswelt, Sport und Gesundheitswesen. Die Stadt arbeite mit verschiedenen Organisationen und Gruppen der LGBTQ-Community zusammen.
Schön - aber was ist mit dem Rest der Bevölkerung? Da besteht wohl kein Bedarf nach mehr Sicherheit.
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
Anne-Mette
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Re: Angriffe gegen Café in Neukölln | RBB

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

ich denke, dass es, wenn es um eine definierte Gruppe geht, andere Gruppen nicht vernachlässigt werden. Es gibt immer Anstrengungen, Gewalttaten zu verhindern.
Es gibt viele weitere Dokumentationen dazu - und in vielen Bundesländern gibt es ähnliche oder ganz andere Konzepte.

Wer gegen Gewalt gegen queere Menschen ist, sagt damit nicht, dass "das Befinden anderer Menschen egal ist".
Wer gegen Frauenbeschneidung ist, stimmt damit nicht automatisch Jungenbeschneidung zu...

Ich will nicht behaupten, dass schon genug unternommen wird.


Eckpunkte zum Gesamtkonzept —
Berlin gegen Gewalt!


25 Jahre nach dem Bericht der Unabhängigen Kommission zur Verhinderung und Bekämpfung
von Gewalt in Berlin und der Gründung der Landeskommission Berlin gegen Gewalt liegt mit
dem Gesamtkonzept Berlin gegen Gewalt eine aktuelle Darstellung der gewaltpräventiven
Aktivitäten des Landes Berlin vor. Das Gesamtkonzept erstreckt sich auf unterschiedliche
Erscheinungsformen von Gewalt in Berlin, berührt die Zuständigkeiten zahlreicher Fachressorts
und umfasst sowohl die Ebene des Landes als auch die der Bezirk


https://digital.zlb.de/viewer/api/v1/re ... f/full.pdf

Auf dieser Seite https://digital.zlb.de/viewer/metadata/34669061/1/
gibt es auch noch das umfangreiche Werk dazu
Joan Autumn
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Re: Angriffe gegen Café in Neukölln | RBB

Post 4 im Thema

Beitrag von Joan Autumn »

Was mir Sorgen bereitet, ist der zunehmende Frust in Teilen der Bevölkerung, die sich Ventile suchen, diesen loszuwerden. Schon immer waren und sind die Ziele Minderheiten, Menschen die anders sind. Da kann es noch so viele Kommissionen geben, das ändert sich was, wenn überhaupt, nur langfristig. Aber daran glaube ich nicht. Es sei denn, ohne diese Konzepte wäre es noch gewalttätiger.

Was mir eben so Sorgen bereitet ist der Staat. Gewalttaten, Einbrüche, Drohungen etc, alles ist nicht erlaubt. Aber was nützt es, wenn es keine Kapazitäten für Kontrollen gibt und man der Täter nicht habhaft wird.

Geradezu eine Einladung. Vor einem Jahr noch habe ich erheblich optimistischer in die queere Zukunft geschaut.
Es gibt nur zwei Tage im Leben, die Du nicht ändern kannst: Gestern und Morgen. (Dalai Lama)
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