Großes Dunkelfeld | Mehr als 100 Missbrauchsopfer bei Pfadfindern ermittelt
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Anne-Mette
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Großes Dunkelfeld | Mehr als 100 Missbrauchsopfer bei Pfadfindern ermittelt
Spiegel
Der Pfadfinderbund hat sexuelle Gewalt in den eigenen Reihen aufgearbeitet. Eine Studie zeigt nun, dass es Dutzende Betroffene gibt und bestimmte Prototypen unter den Tätern.
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 21c162a704
Der Pfadfinderbund hat sexuelle Gewalt in den eigenen Reihen aufgearbeitet. Eine Studie zeigt nun, dass es Dutzende Betroffene gibt und bestimmte Prototypen unter den Tätern.
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Inga
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BdP: "Prävention braucht Aufarbeitung"
Hier die Info des BdP:
https://www.pfadfinden.de/details/2024/ ... arbeitung/
Und hier der Link zum Livemitschnitt der Pressekonferenz:
https://www.youtube.com/watch?v=_hXupr_f_Tw
Über diesen Link kann der Livemitschnitt der Pressekonferenz angesehen werden.
Hinter dem Link ist auch die folgende Zusammenfassung hinterlegt.
"
....
Das Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) München wird gemeinsam mit "Dissens — Institut für Bildung und Forschung" (Berlin) die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Untersuchung zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) vorstellen. Es handelt sich hier um die erste derartige Studie in Deutschland, die sich auf einen Jugendverband bezieht.
Im Unterschied zu ähnlichen Arbeiten, die in den vergangenen Jahren zu diesem Thema veröffentlicht wurden, sind die Ermöglichungsbedingungen und Dynamiken sexualisierter Gewalt in einer Jugendorganisation sehr diffizil und zunächst kaum durchschaubar. Häufig wurden sexualisierte Grenzverletzungen und Übergriffe von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen begangen. Gruppenleiter*innen oder Stammesführungen waren möglicherweise selbst betroffen und standen zugleich in der Verantwortung, junge Pfadfinder*innen vor sexualisierter Gewalt zu schützen.
Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen der Pressekonferenz Ergebnisse erläutert, die sich in wesentlichen Punkten von jenen unterscheiden, die in den vergangenen Jahren zu kirchlichen Kontexten veröffentlicht wurden. Dennoch zeigt sich, dass auch Jugendverbände mit dem Umgang mit Fällen sexualisierter Gewalt überfordert waren, sodass auch der BdP als Organisation als auch seine (ehemaligen) Mitglieder immer noch mit den Folgen der verübten Taten zu kämpfen haben.
Die Ergebnisse bieten zudem konkrete Anknüpfungspunkte für die Weiterentwicklung der Prävention von sexualisierter Gewalt im BdP.
Zu Beginn der Pressekonferenz werden die Ergebnisse dieses Forschungsprojekts von Wissenschaftler*innen der beteiligten Institute vorgestellt. Danach folgt das Statement einer Betroffenen aus dem BdP, die in der Begleitgruppe des Projekts mitgewirkt hat. Abschließend erfolgt ein Kommentar von Vertreter*innen des BdP, insbesondere zu der Frage, was die Ergebnisse für die Weiterentwicklung des Verbands bedeuten.
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https://www.pfadfinden.de/details/2024/ ... arbeitung/
Und hier der Link zum Livemitschnitt der Pressekonferenz:
https://www.youtube.com/watch?v=_hXupr_f_Tw
Über diesen Link kann der Livemitschnitt der Pressekonferenz angesehen werden.
Hinter dem Link ist auch die folgende Zusammenfassung hinterlegt.
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Das Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) München wird gemeinsam mit "Dissens — Institut für Bildung und Forschung" (Berlin) die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Untersuchung zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) vorstellen. Es handelt sich hier um die erste derartige Studie in Deutschland, die sich auf einen Jugendverband bezieht.
Im Unterschied zu ähnlichen Arbeiten, die in den vergangenen Jahren zu diesem Thema veröffentlicht wurden, sind die Ermöglichungsbedingungen und Dynamiken sexualisierter Gewalt in einer Jugendorganisation sehr diffizil und zunächst kaum durchschaubar. Häufig wurden sexualisierte Grenzverletzungen und Übergriffe von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen begangen. Gruppenleiter*innen oder Stammesführungen waren möglicherweise selbst betroffen und standen zugleich in der Verantwortung, junge Pfadfinder*innen vor sexualisierter Gewalt zu schützen.
Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen der Pressekonferenz Ergebnisse erläutert, die sich in wesentlichen Punkten von jenen unterscheiden, die in den vergangenen Jahren zu kirchlichen Kontexten veröffentlicht wurden. Dennoch zeigt sich, dass auch Jugendverbände mit dem Umgang mit Fällen sexualisierter Gewalt überfordert waren, sodass auch der BdP als Organisation als auch seine (ehemaligen) Mitglieder immer noch mit den Folgen der verübten Taten zu kämpfen haben.
Die Ergebnisse bieten zudem konkrete Anknüpfungspunkte für die Weiterentwicklung der Prävention von sexualisierter Gewalt im BdP.
Zu Beginn der Pressekonferenz werden die Ergebnisse dieses Forschungsprojekts von Wissenschaftler*innen der beteiligten Institute vorgestellt. Danach folgt das Statement einer Betroffenen aus dem BdP, die in der Begleitgruppe des Projekts mitgewirkt hat. Abschließend erfolgt ein Kommentar von Vertreter*innen des BdP, insbesondere zu der Frage, was die Ergebnisse für die Weiterentwicklung des Verbands bedeuten.
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Inga
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" Pfadfinder „ Mutproben ebneten den Weg .... "
Und hier noch ein Link zu einer Sendung des Deutschlandfunks zur Aufarbeitung im BdP
https://www.deutschlandfunk.de/pfadfind ... 1-100.html
https://www.deutschlandfunk.de/pfadfind ... 1-100.html