Keine Angst ?
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Sabrina Verena
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Keine Angst ?
"Keine Angst"
So hieß mal ein Song von Heinz Rudolf Kunze.
Doch!!
Wie schon vor rund zwei Jahren habe ich Angst.
Damals fuhr ein Tag vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine ein Zug voller Panzer unter meinem Fenster vorbei.
Ich hatte es damals hier thematisiert.
Heute habe ich wieder Angst, Angst vor einem 3 Weltkrieg.
Noch ist die NATO "nur" in einem kalten Krieg mit Russland.
Wenn es aber zur Entsendung von Bodentruppen der NATO- Staaten kommt, ist die NATO im Krieg, und nicht Putin der Angreifer, sondern die NATO.
Die Ukraine hat das Recht sich zu verteidigen, aber sie ist unlängst ein Vorwand der Amerikaner, die schon seit "dem Kampf gegen die Achse des Bösen" die Fäden ziehen.
Wenn jetzt die NATO auf Drängen der französischen Regierung Truppen einsetzt, wird es früher oder später zum Atomkrieg führen.
Wenn zwei Kinder spielen, dann werden sie so lange spielen, bis sie erschöpft sind oder Spielzeug und Mitspieler haben.
Fehlt Beides ist nichts mehr mit Spielen. Darüber sollten mal alle nachdenken, die vorgeben Frieden zu wollen.
Gerade auch jene, auf die ich hier jetzt nicht eindreschen möchte.
Aber ich vermisse dass, was ich unter femininer Außenpolitik verstehe.
LG Verena
So hieß mal ein Song von Heinz Rudolf Kunze.
Doch!!
Wie schon vor rund zwei Jahren habe ich Angst.
Damals fuhr ein Tag vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine ein Zug voller Panzer unter meinem Fenster vorbei.
Ich hatte es damals hier thematisiert.
Heute habe ich wieder Angst, Angst vor einem 3 Weltkrieg.
Noch ist die NATO "nur" in einem kalten Krieg mit Russland.
Wenn es aber zur Entsendung von Bodentruppen der NATO- Staaten kommt, ist die NATO im Krieg, und nicht Putin der Angreifer, sondern die NATO.
Die Ukraine hat das Recht sich zu verteidigen, aber sie ist unlängst ein Vorwand der Amerikaner, die schon seit "dem Kampf gegen die Achse des Bösen" die Fäden ziehen.
Wenn jetzt die NATO auf Drängen der französischen Regierung Truppen einsetzt, wird es früher oder später zum Atomkrieg führen.
Wenn zwei Kinder spielen, dann werden sie so lange spielen, bis sie erschöpft sind oder Spielzeug und Mitspieler haben.
Fehlt Beides ist nichts mehr mit Spielen. Darüber sollten mal alle nachdenken, die vorgeben Frieden zu wollen.
Gerade auch jene, auf die ich hier jetzt nicht eindreschen möchte.
Aber ich vermisse dass, was ich unter femininer Außenpolitik verstehe.
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Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
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Lavendellöwin
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Re: Keine Angst ?
Hallo Verena,
ich teile deine Angst und deine Sorge, keine Frage.
Was wäre denn die feminine Art der Aussenpolitik?
Eine Freundin zu verraten die sich dir anvertraut hat, die Schutz sucht.
Einer Person Raum zu geben, die sie vergewaltigen und töten möchte?
Zu sagen, ich schaue weg, aber tu mir dann bitte nichts?
Nein, das wäre nicht feminin, das wäre feige, moralisch falsch.
Andererseits können sich die Russen nur selber befreien, oder es kommt eine Person
die Russland im stillen von Putin befreit, wie er sich von seinen "Gegnern" befreit.
Also kochen, -Pilzgericht-, du verstehst.
Ganz offen es ist eine sch... Situation, auch darauf bezogen das der orangene Mann ziemlichen
Aufwind in den USA hat, trotz was ihm entgegensteht. Wenn der mit Putin, China und Nordkorea
gemeinsame Sache machen würde, dann Gnade uns Gott und ich trau dem das zu.
Ich verstehe das im Grunde auch alles nicht, weder den Krieg, noch die Politik, noch den
Machthunger mancher Menschen. Für was das alles?
Aber ja, ich hoffe jeden Tag das irgendwer im Herzen merkt das es besser ist gut mit sich
selbst und anderen umzugehen, man auch so an seine Ziele kommen kann, ohne Gewalt zu nutzen.
Alles Liebe Marie
ich teile deine Angst und deine Sorge, keine Frage.
Was wäre denn die feminine Art der Aussenpolitik?
Eine Freundin zu verraten die sich dir anvertraut hat, die Schutz sucht.
Einer Person Raum zu geben, die sie vergewaltigen und töten möchte?
Zu sagen, ich schaue weg, aber tu mir dann bitte nichts?
Nein, das wäre nicht feminin, das wäre feige, moralisch falsch.
Andererseits können sich die Russen nur selber befreien, oder es kommt eine Person
die Russland im stillen von Putin befreit, wie er sich von seinen "Gegnern" befreit.
Also kochen, -Pilzgericht-, du verstehst.
Ganz offen es ist eine sch... Situation, auch darauf bezogen das der orangene Mann ziemlichen
Aufwind in den USA hat, trotz was ihm entgegensteht. Wenn der mit Putin, China und Nordkorea
gemeinsame Sache machen würde, dann Gnade uns Gott und ich trau dem das zu.
Ich verstehe das im Grunde auch alles nicht, weder den Krieg, noch die Politik, noch den
Machthunger mancher Menschen. Für was das alles?
Aber ja, ich hoffe jeden Tag das irgendwer im Herzen merkt das es besser ist gut mit sich
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Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Viggy
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Re: Keine Angst ?
Ich kann einfach nicht verstehen, warum Menschen so dumm sein können.
Was treibt solche Menschen (sind das überhaupt welche?) um, dass sie sich einen Dreck um fremde Leben scheren, andere Menschen überfallen, weil sie anders sein wollen, eine andere Regierung haben wollen, einfach nur in Frieden leben wollen. Ist das Dummheit oder gefährliche Intelligenz, oder beides in verhängnisvoller Beziehung?
Und noch viel schlimmer: warum gibt es so viele noch dümmere Menschen, die diese Monster als starke Führungspersonen verehren und wählen? Die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selbst.
Was läuft in der Erziehung der Männer falsch (fast alle dieser 'Führungspersonen' sind Männer), dass aus unschuldigen Kindern Monster werden, die anderen Monstern befehlen, Menschen zu quälen und zu töten, die nicht so denken wie sie selbst?
Ich habe definitiv Angst vor einer Eskalation, denn leider werden die Dummen immer mehr, was man in den sozialen Medien, bei Wahlen und im TV-Programm täglich beobachten kann.
Und ich frage mich auch, ob ich mir schon Sorgen machen muss, nur weil ich in diesem Forum angemeldet bin.
Was treibt solche Menschen (sind das überhaupt welche?) um, dass sie sich einen Dreck um fremde Leben scheren, andere Menschen überfallen, weil sie anders sein wollen, eine andere Regierung haben wollen, einfach nur in Frieden leben wollen. Ist das Dummheit oder gefährliche Intelligenz, oder beides in verhängnisvoller Beziehung?
Und noch viel schlimmer: warum gibt es so viele noch dümmere Menschen, die diese Monster als starke Führungspersonen verehren und wählen? Die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selbst.
Was läuft in der Erziehung der Männer falsch (fast alle dieser 'Führungspersonen' sind Männer), dass aus unschuldigen Kindern Monster werden, die anderen Monstern befehlen, Menschen zu quälen und zu töten, die nicht so denken wie sie selbst?
Ich habe definitiv Angst vor einer Eskalation, denn leider werden die Dummen immer mehr, was man in den sozialen Medien, bei Wahlen und im TV-Programm täglich beobachten kann.
Und ich frage mich auch, ob ich mir schon Sorgen machen muss, nur weil ich in diesem Forum angemeldet bin.
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missy
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Re: Keine Angst ?
Es ist schockierend, zutiefst verstörend, einfach unfassbar, dass Macron Bodentruppen ins Gespräch bringt. Ist der Mann wahnsinnig? Völlig realitätsfremd? Hat er jegliche Bodenhaftung verloren? Das kann er doch nicht ernst meinen!
Ja, das macht mir Angst.
Und ich will das nicht.
Ich bin in meinem Leben oft auf die Straße gegangen, um für Frieden und Abrüstung zu demonstrieren. Zuletzt nicht mehr, weil ich dachte, ich hab' meinen Teil beigetragen. Jetzt sind Jüngere dran.
Es scheint, als hätte ich mich geirrt, es mir zu leicht gemacht.
Ich hoffe, dass Macrons Äußerung nur ein voreiliger Schuss ins Blaue war. Die Kritik von allen Seiten war ja eindeutig.
Mögen solche dummen Äußerungen keine schwerwiegenden Folgen haben.
Liebe Grüße, missy
Ja, das macht mir Angst.
Und ich will das nicht.
Ich bin in meinem Leben oft auf die Straße gegangen, um für Frieden und Abrüstung zu demonstrieren. Zuletzt nicht mehr, weil ich dachte, ich hab' meinen Teil beigetragen. Jetzt sind Jüngere dran.
Es scheint, als hätte ich mich geirrt, es mir zu leicht gemacht.
Ich hoffe, dass Macrons Äußerung nur ein voreiliger Schuss ins Blaue war. Die Kritik von allen Seiten war ja eindeutig.
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Toleranz ist lernbar, zu viel Toleranz ist heilbar.
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Valerie Bellegarde
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Re: Keine Angst ?
Präsident Macron hat das heute offziell als Falschmeldung bzw. Missverständnis bezeichnet und zurückgenommen. So schnell kann der NATO Fall nicht ausgelöst werden, das wäre wirklich Irrsinn.missy hat geschrieben: Mi 28. Feb 2024, 18:52
Es ist schockierend, zutiefst verstörend, einfach unfassbar, dass Macron Bodentruppen ins Gespräch bringt. Ist der Mann wahnsinnig? Völlig realitätsfremd? Hat er jegliche Bodenhaftung verloren? Das kann er doch nicht ernst meinen!
Ich hoffe, dass Macrons Äußerung nur ein voreiliger Schuss ins Blaue war. Die Kritik von allen Seiten war ja eindeutig.
Mögen solche dummen Äußerungen keine schwerwiegenden Folgen haben.
Liebe Grüße, missy
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Re: Keine Angst ?
Frau Strack-Zimmermann, Frau von der Leyen und unsere unsägliche Außenministerin Baerbock sind gewiss keine Männer, heizen diesen Krieg aber durch immer mehr Geld und Waffenlieferungen noch an. Sie sollten ihre Intelligenz und Energie lieber dafür einsetzen, dass Waffenstilstands- und Friedensverhandlungen aufgenommen werden.Viggy hat geschrieben: Mi 28. Feb 2024, 18:21
Was läuft in der Erziehung der Männer falsch (fast alle dieser 'Führungspersonen' sind Männer), dass aus unschuldigen Kindern Monster werden, die anderen Monstern befehlen, Menschen zu quälen und zu töten, die nicht so denken wie sie selbst?
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Christiane
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Re: Keine Angst ?
Vor was? Dem dritten Weltkrieg? Klar - dann verlieren wir ALLE und zwar ALLES.
Glaubst Du aber ernsthaft, dass ein NATO Staat Bodentruppen in diesem Krieg einsetzen wird?
Das wäre eine offizielle Kriegserklärung der NATO an Russland.
Das kann - UND - will ich mir nicht in meinen wüstesten Alpträumen vorstellen! (Dann haben wir es höchstwahrscheinlich eh alle hinter uns.)
Allein schon diesen Vorschlag zu machen halte ich für absolut unverantwortlich und brandgefährlich. (Wie kommt die Knalltüte aus Frankreich nur auf diese Schnapsidee???)
Denn, ich bin mal ganz ehrlich - rationale Entscheidungen und Handlungen sind meiner Meinung nach aus Russland wohl auch nicht mehr zu erwarten.
Klar, steckt hinter der russischen Aktion eiskaltes Kalkül. Einem Zermürbungskrieg wird die Ukraine auf Dauer nicht standhalten können.
Dafür sind die Kräfteverhältnisse zu klar. (Der im Hintergrund lachende Dritte ist China, das dann nur noch geschwächte Nationen um sich hat. Danach bricht dann der Taiwan Konflikt aus, wetten?)
Und - ewig können wir diese überbordenden Nachschubleistungen auch nicht erbringen. Eine einfache Rechenaufgabe. Wie lange hält unser Haushalt das aus? Wie lange unterstützen die Anderen noch?
Wie lange können wir uns alle das leisten? Ja - Krieg war immer auch schon eine Geldfrage.
Hasst mich dafür, aber ich würde jetzt mal dafür sorgen, dass alle wehrfähigen Ukrainer in die Ukraine zurück gehen und dort ihre Kameraden unterstützen.
Ihre Landsleute dort halten seit nunmehr zwei Jahren die Russen in Schach und opfern sich - auch für die Geflüchteten.
Und die, die bisher diesen Horror überlebt haben sind jetzt ausgebrannt und müssten dringend abgelöst werden.
Klar, nicht Jede*r ist für so einen Einsatz geeignet.
Aber es kann ja nicht sein, dass die Geflüchteten nach dem Krieg zurückkommen und mehr oder weniger wieder da weitermachen, von wo sie weggerannt sind - und - die anderen
können mit den Verletzungen, Verkrüppelungen und seelischen Wunden allein zurechtkommen, obwohl sie die "heißen Kartoffeln" für alle aus dem Feuer geholt haben.
Und - sollte der schlimmste Fall eintreten und die Ukraine verliert - wo geht es dann weiter? Welches Land ist dann das nächste Opfer? Finnland? Estland? Lettland? Litauen? Moldawien?
Die alle haben schon eine Sch... Angst und rüsten wie verrückt.
Und - sollte die Ukraine wieder komplett unter russische Kontrolle kommen - was passiert dann mit unserem Euro und dem Dollar? Wenn man die ganzen Milliarden und das ganze Material als Totalverlust abschreiben muss?
Wo steht die Inflation dann? Wo unsere Steuerbelastung?
Indirekt wird uns dieser Krieg so oder so treffen.
Christiane
Glaubst Du aber ernsthaft, dass ein NATO Staat Bodentruppen in diesem Krieg einsetzen wird?
Das wäre eine offizielle Kriegserklärung der NATO an Russland.
Das kann - UND - will ich mir nicht in meinen wüstesten Alpträumen vorstellen! (Dann haben wir es höchstwahrscheinlich eh alle hinter uns.)
Allein schon diesen Vorschlag zu machen halte ich für absolut unverantwortlich und brandgefährlich. (Wie kommt die Knalltüte aus Frankreich nur auf diese Schnapsidee???)
Denn, ich bin mal ganz ehrlich - rationale Entscheidungen und Handlungen sind meiner Meinung nach aus Russland wohl auch nicht mehr zu erwarten.
Klar, steckt hinter der russischen Aktion eiskaltes Kalkül. Einem Zermürbungskrieg wird die Ukraine auf Dauer nicht standhalten können.
Dafür sind die Kräfteverhältnisse zu klar. (Der im Hintergrund lachende Dritte ist China, das dann nur noch geschwächte Nationen um sich hat. Danach bricht dann der Taiwan Konflikt aus, wetten?)
Und - ewig können wir diese überbordenden Nachschubleistungen auch nicht erbringen. Eine einfache Rechenaufgabe. Wie lange hält unser Haushalt das aus? Wie lange unterstützen die Anderen noch?
Wie lange können wir uns alle das leisten? Ja - Krieg war immer auch schon eine Geldfrage.
Hasst mich dafür, aber ich würde jetzt mal dafür sorgen, dass alle wehrfähigen Ukrainer in die Ukraine zurück gehen und dort ihre Kameraden unterstützen.
Ihre Landsleute dort halten seit nunmehr zwei Jahren die Russen in Schach und opfern sich - auch für die Geflüchteten.
Und die, die bisher diesen Horror überlebt haben sind jetzt ausgebrannt und müssten dringend abgelöst werden.
Klar, nicht Jede*r ist für so einen Einsatz geeignet.
Aber es kann ja nicht sein, dass die Geflüchteten nach dem Krieg zurückkommen und mehr oder weniger wieder da weitermachen, von wo sie weggerannt sind - und - die anderen
können mit den Verletzungen, Verkrüppelungen und seelischen Wunden allein zurechtkommen, obwohl sie die "heißen Kartoffeln" für alle aus dem Feuer geholt haben.
Und - sollte der schlimmste Fall eintreten und die Ukraine verliert - wo geht es dann weiter? Welches Land ist dann das nächste Opfer? Finnland? Estland? Lettland? Litauen? Moldawien?
Die alle haben schon eine Sch... Angst und rüsten wie verrückt.
Und - sollte die Ukraine wieder komplett unter russische Kontrolle kommen - was passiert dann mit unserem Euro und dem Dollar? Wenn man die ganzen Milliarden und das ganze Material als Totalverlust abschreiben muss?
Wo steht die Inflation dann? Wo unsere Steuerbelastung?
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Nicole Fritz
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Re: Keine Angst ?
Hallo Viggy,Viggy hat geschrieben: Mi 28. Feb 2024, 18:21 Ich kann einfach nicht verstehen, warum Menschen so dumm sein können.
.....
Was läuft in der Erziehung der Männer falsch (fast alle dieser 'Führungspersonen' sind Männer), dass aus unschuldigen Kindern Monster werden, die anderen Monstern befehlen, Menschen zu quälen und zu töten, die nicht so denken wie sie selbst?
ich könnte da jetzt ein ganzes Buch darüber schreiben. Aber vielleicht kannst Du Dir eine Stunde für dieses Video frei machen.
LG Nicole
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Momo58
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Re: Keine Angst ?
Macron, Putin, Trump sind Synonyme für alle Regierenden dieser Welt. Alle Regierenden (und nicht nur diese) haben eine Gemeinsamkeit: "die Dummheit der Intelligenz".
Was wäre, wenn es zum 3. Weltkrieg und dem Einsatz von Atomwaffen kommt? Im schlimmsten Fall wird die Menschheit ausgelöscht. Für den Planeten Erde wäre das ein Glücksfall, denn nach Ende der atomaren Halbwertszeit könnte die Evolution etwas völlig neues auf diesem Planeten kreieren.
Was wäre, wenn es zum 3. Weltkrieg und dem Einsatz von Atomwaffen kommt? Im schlimmsten Fall wird die Menschheit ausgelöscht. Für den Planeten Erde wäre das ein Glücksfall, denn nach Ende der atomaren Halbwertszeit könnte die Evolution etwas völlig neues auf diesem Planeten kreieren.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Helga
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Re: Keine Angst ?
Keine Angst!
Bevor wir uns jetzt alle gegenseitig verrückt machen, denkt doch mal bitte einige Jahrzehnte zurück.
Wie war es denn vor 1989?
Der "böse Feind" lauerte nicht jenseits der polnischen Ostgrenze, sondern hinter einer Linie, die Deutschland (so ungefähr) in nord- süd- Richtung einmal halbiert hat. Das perfide war auch noch, egal von welcher Seite mensch auf diese Linie schaute, auf der anderen Seite war immer der Feind. Für die Generation 50+, zu der ein großer Teil dieses Forums gehört, war es normal in einer Welt aufzuwachsen, die aus Bedrohung und Gegenbedrohung mit dem ständigen Damoklesschwert des atomaren Overkill bestand.
Auch wenn es zynisch klingt: Wenn ich jetzt sehe, dass die gewaltige russische Kriegsmaschinerie in zwei Jahren nicht in der Lage war in der kleinen Ukraine nennenswerte "Landgewinne" zu erzielen, dann frage ich mich, wovor wir die ganzen Jahre Angst gehabt haben.
Und vor was müssen wir jetzt Angst haben? Die russische Armee verfügt nicht über das Potential an anderer Stelle ernsthaft anzugreifen. Wenn dieses Potential vorhanden wäre, hätte Putin sich die Ukraine längst einverleibt.
Atomwaffen? Die Dinger sind vermutlich ähnlich zuverlässig wie ein Moskwitch, mittlerweile 40-50 Jahre alt und obendrein schlecht gewartet. Auch mit vier Promille wird kaum jemand ernsthaft erwarten, dass mehr als die Hälfte dieser Raketen überhaupt in der Lage ist russisches Terrain zu verlassen.
Sicherlich, Putin erscheint unberechenbar, aber Breschnew und Chruschtschow waren es genauso wenig.
Ja, etwas ist anders als früher. Dreißig Jahre Verständigung haben ermöglicht, dass wir uns gegenseitig kennen- und verstehen gelernt haben. Wir leben in deutschen Städten mit russischen Staatsbürgern in guter Nachbarschaft Tür an Tür. Auch ein Putin wird diese Verständigung nicht zurückdrehen können.
Wir dürfen auch nicht vergessen, dass es ein Russe war, der diese Verständigung erst möglich gemacht hat.
Was in der Ukraine geschieht ist eine Tragödie. Von solchen Tragödien waren wir jetzt lange Zeit im europäischen Umfeld verschont. Davor waren sie leider an der Tagesordnung.
Wir müssen wohl leider (wieder) lernen mit kriegerischen Situationen in unserer Nachbarschaft zu leben. Trotzdem dürfen wir uns davon nicht lassen unser Leben zu leben, und es uns auch mal gutgehen zu lassen.
Liebe Grüße
Helga
Bevor wir uns jetzt alle gegenseitig verrückt machen, denkt doch mal bitte einige Jahrzehnte zurück.
Wie war es denn vor 1989?
Der "böse Feind" lauerte nicht jenseits der polnischen Ostgrenze, sondern hinter einer Linie, die Deutschland (so ungefähr) in nord- süd- Richtung einmal halbiert hat. Das perfide war auch noch, egal von welcher Seite mensch auf diese Linie schaute, auf der anderen Seite war immer der Feind. Für die Generation 50+, zu der ein großer Teil dieses Forums gehört, war es normal in einer Welt aufzuwachsen, die aus Bedrohung und Gegenbedrohung mit dem ständigen Damoklesschwert des atomaren Overkill bestand.
Auch wenn es zynisch klingt: Wenn ich jetzt sehe, dass die gewaltige russische Kriegsmaschinerie in zwei Jahren nicht in der Lage war in der kleinen Ukraine nennenswerte "Landgewinne" zu erzielen, dann frage ich mich, wovor wir die ganzen Jahre Angst gehabt haben.
Und vor was müssen wir jetzt Angst haben? Die russische Armee verfügt nicht über das Potential an anderer Stelle ernsthaft anzugreifen. Wenn dieses Potential vorhanden wäre, hätte Putin sich die Ukraine längst einverleibt.
Atomwaffen? Die Dinger sind vermutlich ähnlich zuverlässig wie ein Moskwitch, mittlerweile 40-50 Jahre alt und obendrein schlecht gewartet. Auch mit vier Promille wird kaum jemand ernsthaft erwarten, dass mehr als die Hälfte dieser Raketen überhaupt in der Lage ist russisches Terrain zu verlassen.
Sicherlich, Putin erscheint unberechenbar, aber Breschnew und Chruschtschow waren es genauso wenig.
Ja, etwas ist anders als früher. Dreißig Jahre Verständigung haben ermöglicht, dass wir uns gegenseitig kennen- und verstehen gelernt haben. Wir leben in deutschen Städten mit russischen Staatsbürgern in guter Nachbarschaft Tür an Tür. Auch ein Putin wird diese Verständigung nicht zurückdrehen können.
Wir dürfen auch nicht vergessen, dass es ein Russe war, der diese Verständigung erst möglich gemacht hat.
Was in der Ukraine geschieht ist eine Tragödie. Von solchen Tragödien waren wir jetzt lange Zeit im europäischen Umfeld verschont. Davor waren sie leider an der Tagesordnung.
Wir müssen wohl leider (wieder) lernen mit kriegerischen Situationen in unserer Nachbarschaft zu leben. Trotzdem dürfen wir uns davon nicht lassen unser Leben zu leben, und es uns auch mal gutgehen zu lassen.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Lana
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Re: Keine Angst ?
Das Problem mit solchen "Ausrutschern" ist, dass es keine sind. Macron ist nicht Biden, er weiß genau, was er öffentlich sagt. Da bleibt nichts dem Zufall überlassen. Wozu gibt es teure PR- und Strategieberater, die ihn briefen.Valerie Bellegarde hat geschrieben: Mi 28. Feb 2024, 19:36Präsident Macron hat das heute offziell als Falschmeldung bzw. Missverständnis bezeichnet und zurückgenommen.
Solche Äußerungen sind bewusste, kalkulierte Vorstöße. Sie haben einen doppelten Zweck:
Zum einen verschieben Sie die Grenzen des Diskursraumes. Etwas bisher Unsagbares wird öffentlich ausgesprochen und erregt hohe Aufmerksamkeit. Passiert das mit einigem zeitlichem Abstand immer wieder, erregt es im Laufe der Zeit immer weniger Aufmerksamkeit, so lange bis gar nicht mehr auffällt, dass da gegen ein elementares Tabu verstoßen wird. Dann kann man unmerklich "sachlich" darüber diskutieren, wie viele Bodentruppen man braucht, wer dafür zuständig ist, wie man es konkret umsetzen könnte. Plötzlich hinterfragt niemand mehr, ob es nicht kompletter Wahnsinn wäre, so etwas überhaupt in Erwägung zu ziehen. Einer muss aber den Anfang machen. Das hat Macron hier übernommen.
Zum anderen sind sie eine Art Versuchsballon, um zu sehen welche Reaktionen ausgelöst werden. Halten sich diese im Rahmen, kann man ja mal "weiter überlegen" und schauen, ob man damit durchkommt.
Falls die negativen Reaktionen zu heftig sind, rudert man zurück und erklärt, dass es nur ein Irrtum war oder man falsch verstanden worden sei. So wie Macron das nun tut.
Das bedeutet nicht, dass es keine ernsthafte Überlegung gewesen wäre.
Das bedeutet auch nicht, dass es damit erledigt ist.
Das macht Angst, und ich denke, auch das ist beabsichtigt. Menschen, die Angst haben, sind leichter manipulierbar. Das ist wichtig, wenn man in den Krieg ziehen will. Und das will nicht nur Macron.
LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
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Re: Keine Angst ?
Ich bin der Überzeugung dass Russland auch moderne Atomwaffen hat.Helga hat geschrieben: Mi 28. Feb 2024, 21:54 Keine Angst!
Atomwaffen? Die Dinger sind vermutlich ähnlich zuverlässig wie ein Moskwitch, mittlerweile 40-50 Jahre alt und obendrein schlecht gewartet. Auch mit vier Promille wird kaum jemand ernsthaft erwarten, dass mehr als die Hälfte dieser Raketen überhaupt in der Lage ist russisches Terrain zu verlassen.
Selbst wenn dem nicht so wäre, würden die von dir angenommenen 50% veralteter Waffen ausreichen um die Welt zu vernichten.
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Sabrina Verena
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Re: Keine Angst ?
Ich wurde gefragt, was ich unter femininer Außenpolitik verstehe.Valerie Bellegarde hat geschrieben: Mi 28. Feb 2024, 19:51Frau Strack-Zimmermann, Frau von der Leyen und unsere unsägliche Außenministerin Baerbock sind gewiss keine Männer, heizen diesen Krieg aber durch immer mehr Geld und Waffenlieferungen noch an. Sie sollten ihre Intelligenz und Energie lieber dafür einsetzen, dass Waffenstilstands- und Friedensverhandlungen aufgenommen werden.Viggy hat geschrieben: Mi 28. Feb 2024, 18:21
Was läuft in der Erziehung der Männer falsch (fast alle dieser 'Führungspersonen' sind Männer), dass aus unschuldigen Kindern Monster werden, die anderen Monstern befehlen, Menschen zu quälen und zu töten, die nicht so denken wie sie selbst?
Valerie
Nicht das, was unsere Außenministerin, die diese Worte einführte, praktiziert.
Gerade von einer grünen Außenministerin hätte ich erwartet, dass sie sich für Friedensgespräche einsetzt, statt auf ein Siegfrieden zu setzen.
Jederzeit, kann eine Katastrophe eintreten die anheizende Politik ist für mich fast schon ein Verbrechen an der (und nicht nur) Menschheit.
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Re: Keine Angst ?
Wenn deren Handeln etwas mit Intelligenz zu tun haben soll, besitze ich da irgend etwas anderes.
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Re: Keine Angst ?
Der Begriff heisst nicht "feminine", sondern "feministische" Aussenpolitik. Da sollte schon auffallen, wo der Unterschied ist. Und auf den Seiten des Auswärtigen Amts lässt sich nachlesen, was hinter dem Begriff stehen soll: https://www.auswaertiges-amt.de/de/auss ... senpolitik
Zitat:
Etwas (sehr viel) ausführlicher inkl historischer EInordnung in https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/a ... enpolitik/
Deutschland bzw Baerbock sind nämlich nicht die ersten. Das erste mal offiziell benutzt hat den Begriff die schwedische Aussenministerin 2014, aber die Konzepte sind schon älter - und sehr viel durchdachter als die Kommentare hier.
Also: Es geht um Gleichstellung, nicht nur der Geschlechter. Um Teilhabe, sozialen Frieden, Gerechtigkeit, aber auch um Sicherheit. Alles in allem das Gegenteil dessen, was Russland im In- und Ausland anrichtet. Und auch verschieden zu manchen Zielen deutscher Aussenpolitik vergangener Jahrzehnte, die häufig genug auf das Leben der Menschen in anderen Ländern keinen Wert gelegt hat. (Ja, das haben viele Länder nicht. Auch viele "westliche". Umso dringender, das jetzt zu verändern)
Natürlich funktioniert das nie perfekt. Immerhin sind bei weitem nicht alle Länder enstprechend eingestellt. Hallo Russland, hallo von religiösen und anderen Extremisten dominierte Staaten, hallo von den Fakten weitgehend entkoppelte US-Republikaner - (und bei uns auch die Führungsleute der C-Parteien). Deshalb sind aber die Landmarken und Ziele nicht falsch.
Was Russland und die Ukraine angeht: Ja, schlimme Katastrophe für alle, die da hineingezogen werden, also die gesamte ukrainische Bevölkerung und die für verbrecherische Ziele verpflichteten Soldatys und ihre Angehörigen aus Russland Belarus, Tschetschenien, Goergien, usw. Häufig ohne Ahnung, für was sie da missbraucht werden. Schlimm auch, dass wir uns mit solchen völlig überflüssigen Dingen herumschlagen, Zeit, Geld, Nerven und kluge Köpfe in Rüstung etc stecken müssen, um nicht wieder in den 1970ern/1980ern zu landen, statt gemeinsam ein lebenswertes 21stes Jahrhundert zu gestalten.
Dennoch gilt immer noch: "Wenn Russland mit dem Krieg aufhört, gibt es keinen Krieg mehr. Wenn die Ukraine mit dem Krieg aufhört, gibt es keine Ukraine mehr" - und das, was eine russische Vereinnahmung für die Menschen in der Ukraine bedeuten würde, wäre ebenfalls das Gegenteil einer gerechten, friedlichen Gesellschaft. Deshalb hat die ukrainische Gesellschaft nicht kapituliert und deshalb ist auch feministische Aussenpolitik nicht automatisch Appeasement.
Und einen noch: "Siegfrieden"? Ehrlich? Wikipedia leitet bei diesem Wort automatisch weiter zu "Diktatfrieden", denn genau so wird das Wort historisch benutzt.
Es wäre schön, wenn Begriffe und Konzepte zuerst verstanden und dann benutzt würden.
(Ja, ich bin sauer über so viel Stammtisch-Unfug hier)
Zitat:
In "kurz & knapp" auch von der BPB erklärt: https://www.bpb.de/kurz-knapp/taegliche ... enpolitik/Gesellschaften sind friedlicher und wohlhabender, wenn alle Menschen gleichermaßen am politischen, sozialen und wirtschaftlichen Leben teilhaben können. Deshalb hat sich der Auswärtige Dienst Leitlinien gegeben, die dazu beitragen, diese globalen Ziele zu erreichen. ...
Kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck
Strukturelle Benachteiligungen herrschen weltweit vielerorts noch immer vor. Feministische Außenpolitik tritt dem entgegen — und setzt dabei in den eigenen Reihen an. Die Leitlinien für feministische Außenpolitik geben dem Handeln aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Auswärtigen Dienstes einen Rahmen, ermutigen zu Reflektion und Eigeninitiative. Sie wurden gemeinsam mit internationalen Partnern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Auswärtigen Dienstes und im Dialog mit der Zivilgesellschaft formuliert. Deutschland folgt damit dem Beispiel anderer Länder, wie zum Beispiel Schweden, Kanada oder Mexiko.
Frauenrechte sind ein Gradmesser für den Zustand von Gesellschaften. Feministische Außenpolitik richtet sich jedoch keineswegs nur an Frauen. Vielmehr achtet eine feministische Außenpolitik stärker auf Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, Religion, Geschlechtsidentität, Behinderung, sexuellen Identität oder aus anderen Gründen an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Der Blick über den Globus zeigt: Vielerorts ist der rechtliche Schutz von Frauen und marginalisierten Gruppen lückenhaft, ihre Teilhabe an Entscheidungsprozessen erschwert. Zugänge zu Bildung, Netzwerken und finanziellen Ressourcen sind noch immer ungleich verteilt. Um dies anzugehen, verbindet feministische Außenpolitik Prinzipien mit pragmatischem Vorgehen.
Etwas (sehr viel) ausführlicher inkl historischer EInordnung in https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/a ... enpolitik/
Deutschland bzw Baerbock sind nämlich nicht die ersten. Das erste mal offiziell benutzt hat den Begriff die schwedische Aussenministerin 2014, aber die Konzepte sind schon älter - und sehr viel durchdachter als die Kommentare hier.
Also: Es geht um Gleichstellung, nicht nur der Geschlechter. Um Teilhabe, sozialen Frieden, Gerechtigkeit, aber auch um Sicherheit. Alles in allem das Gegenteil dessen, was Russland im In- und Ausland anrichtet. Und auch verschieden zu manchen Zielen deutscher Aussenpolitik vergangener Jahrzehnte, die häufig genug auf das Leben der Menschen in anderen Ländern keinen Wert gelegt hat. (Ja, das haben viele Länder nicht. Auch viele "westliche". Umso dringender, das jetzt zu verändern)
Natürlich funktioniert das nie perfekt. Immerhin sind bei weitem nicht alle Länder enstprechend eingestellt. Hallo Russland, hallo von religiösen und anderen Extremisten dominierte Staaten, hallo von den Fakten weitgehend entkoppelte US-Republikaner - (und bei uns auch die Führungsleute der C-Parteien). Deshalb sind aber die Landmarken und Ziele nicht falsch.
Was Russland und die Ukraine angeht: Ja, schlimme Katastrophe für alle, die da hineingezogen werden, also die gesamte ukrainische Bevölkerung und die für verbrecherische Ziele verpflichteten Soldatys und ihre Angehörigen aus Russland Belarus, Tschetschenien, Goergien, usw. Häufig ohne Ahnung, für was sie da missbraucht werden. Schlimm auch, dass wir uns mit solchen völlig überflüssigen Dingen herumschlagen, Zeit, Geld, Nerven und kluge Köpfe in Rüstung etc stecken müssen, um nicht wieder in den 1970ern/1980ern zu landen, statt gemeinsam ein lebenswertes 21stes Jahrhundert zu gestalten.
Dennoch gilt immer noch: "Wenn Russland mit dem Krieg aufhört, gibt es keinen Krieg mehr. Wenn die Ukraine mit dem Krieg aufhört, gibt es keine Ukraine mehr" - und das, was eine russische Vereinnahmung für die Menschen in der Ukraine bedeuten würde, wäre ebenfalls das Gegenteil einer gerechten, friedlichen Gesellschaft. Deshalb hat die ukrainische Gesellschaft nicht kapituliert und deshalb ist auch feministische Aussenpolitik nicht automatisch Appeasement.
Und einen noch: "Siegfrieden"? Ehrlich? Wikipedia leitet bei diesem Wort automatisch weiter zu "Diktatfrieden", denn genau so wird das Wort historisch benutzt.
Will irgendwer behaupten, dass es bei der Verteidigung der Ukraine gegen den russischen Überfall auf eine vollständige Unetrwerfung Russlands hinausliefe oder laufen soll? Wie viel RT muss eins dafür unkritisch konsumiert haben? Ich weiss, welche Seite auf einen "Siegfrieden" hinaus will. Putin sagt das häufig genug ganz klar und seine Propaganda ebenso: Die Ukraine vereinnahmen in die Russki Mir.Der Begriff Diktatfriede (auch Friedensdiktat, Friedenstraktat oder, aus Sicht des Gegners, ein Siegfrieden) beschreibt einen Friedensvertrag, dessen Bedingungen — im Gegensatz zu einem Verständigungsfrieden — von der Siegerseite einseitig festgelegt und von der Verliererseite ohne Mitgestaltungsmöglichkeiten hingenommen werden bzw. wurden.
So werden bzw. wurden meist Friedensverträge bezeichnet, bei der die Siegerseite im Verlauf der militärischen Auseinandersetzung militärisch und politisch erstarkt (ist) und die Verliererseite im Verhältnis dazu so unerheblich wird bzw. wurde, dass es zum einseitigen Diktat des Friedens und seiner Bedingungen kommen konnte bzw. kann.
Ein solcher Friede stellt zwar formal, nicht aber materiell eine bilaterale Vereinbarung unter Gleichen dar, sondern eine einseitige Bestimmung des Friedensschlusses wie der weiteren politischen Entwicklung durch die siegreiche Partei.
Es wäre schön, wenn Begriffe und Konzepte zuerst verstanden und dann benutzt würden.
(Ja, ich bin sauer über so viel Stammtisch-Unfug hier)