Hallo Aria,Aria hat geschrieben: Fr 12. Jan 2024, 20:10 Als ob Beziehungen Krisen bräuchten, um zu wachsen. Das mag evt. noch bei "normalen" Beziehungskrisen möglich sein aber wenn der Partner drauf und dran ist seine Identität zu hinterfragen und vllt. das Geschlecht wechselt, hat das mMn nichts mehr mit diesen "gewöhnlichen" Krisen gemein.
Vicky, ich bin ehrlich, für mich liest sich das alles schon sehr anstrengend. Ich mag mir gar nicht ausdenken, wie schwer gerade eure Beziehungsarbeit ist. Für mich sollten Beziehungen - egal welcher Art - leicht sein. Wenn es anfängt schwer zu werden, kann man die nochmal hinterfragen und für sich eine pro/contra Liste aufstellen: Was gibt/geben mir/wir uns die Beziehung noch und was muss ich dafür opfern?
ich sehe es ähnlich wie du. Ich würde sogar noch weitergehen, bitte Vicky versteh das nicht falsch, dies ist meine Sichtweise, dass hier aus der Not eine Tugend gemacht wird. Weil die Veränderung meiner Identität natürlich nicht beinhaltet, dass meine Partnerin oder Frau dies aus Liebe allein akzeptieren muss oder sogar gutheißen soll, sehe ich in dieser "Krise" eine absolute Chance für beidseitigen, persönlichen Wachstum. Das Leben darf für mich auch einfach mal easy und schön sein und ich benötige nicht unbedingt Stress um mich weiter zu entwickeln. Frau kann sich auch in Harmonie, Freude und Unbeschwertheit sicherlich weiter entwickeln. Falls frau nicht tump ist und neugierig und Lust auf das Leben hat, findet automatisch Veränderung und somit auch Entwicklung meiner Meinung nach statt. Sinngemäß formuliert, Krisen sind Entwicklungpotenziale (frau benötigt sie) erscheint mir ähnlich wie die Binsenweisheit, aus allem Negativen kann frau auch immer etwas Positives ziehen.
Klar, führt Druck und führen Krisen meistens schneller zu Veränderungen, aber vielleicht ist frau auch zufrieden und glücklich mit kleinen Veränderungen
Den Konflikt scheue ich nicht, aber glücklich und relativ stressfrei zusammenzuleben bevorzuge ich doch sehr.
Liebe Grüße
Sophia