Ausbeutung bei Amazon:Menschen sind keine Maschinen
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Anne-Mette
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Ausbeutung bei Amazon:Menschen sind keine Maschinen
Hassan muss derzeit täglich rund 270 Amazon-Pakete ausliefern. Er arbeitet für ein Sub-unter-nehmen, das häufig Arbeitnehmerrechte missachtet.
https://taz.de/Ausbeutung-bei-Amazon/!5980811/
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Blossom
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Re: Ausbeutung bei Amazon:Menschen sind keine Maschinen
Das ist ja nicht neu ... kam auch schon mehrfach in TV-Reportagen ... ein Thema, das seit Jahren wiederholt auf den Tisch kommt, und eines, bei dem sich Amazon herausredet, dass es ja die Sub-Unternehmen seien und somit in deren Verantwortung liegt. Sehe ich anders, aber auch, dass jeder, der bei dieser "Krake" bestellt (gilt auch für Zalando etc.) sich mit schuldig macht ... desweiteren auch am verursachten CO2-Abdruck (Transport, Verpackung, Retouren, Entsorgung).
Ich persönlich meide das, bevorzuge den Einzelhandel in meinem Umfeld, lasse Umverpackungen bereits dort und muss nicht umtauschen. Auch nutze ich den Einzelhandel nicht als Informationsquelle, nur um später bei einem Internetanbieter "billiger" zu kaufen. Ich schätze eine funktionierende Innenstadt, die nicht infolge einer achso bequemen Hausanlieferung zerstört wird.
Ich persönlich meide das, bevorzuge den Einzelhandel in meinem Umfeld, lasse Umverpackungen bereits dort und muss nicht umtauschen. Auch nutze ich den Einzelhandel nicht als Informationsquelle, nur um später bei einem Internetanbieter "billiger" zu kaufen. Ich schätze eine funktionierende Innenstadt, die nicht infolge einer achso bequemen Hausanlieferung zerstört wird.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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conny
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Re: Ausbeutung bei Amazon:Menschen sind keine Maschinen
Mal ehrlich Blümchen,
ist das Ausbeuten im Gesundheits- und Pflegewesen so anders? Nur heisst es da nicht Ausbeutung sondern Überbelastung. Dumm nur, dass man im Bedafsfall dieses System nicht meiden kann.
Zum online Handel: mehrfach bekam ich vor Ort bei mehreren Händlern nicht die Produkte von bekannten Herstellern, die ich mir im Internet ausgesucht hatte. Stattdessen hatten diese alle dasselbe im Angebot. Hier ging es um Schuhe
ist das Ausbeuten im Gesundheits- und Pflegewesen so anders? Nur heisst es da nicht Ausbeutung sondern Überbelastung. Dumm nur, dass man im Bedafsfall dieses System nicht meiden kann.
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Nora_7
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Re: Ausbeutung bei Amazon:Menschen sind keine Maschinen
Das sagt sich so leicht dahin, funktioniert leider häufig nicht.Blossom hat geschrieben: Sa 23. Dez 2023, 22:44 Ich persönlich meide das, bevorzuge den Einzelhandel in meinem Umfeld, lasse Umverpackungen bereits dort und muss nicht umtauschen. Auch nutze ich den Einzelhandel nicht als Informationsquelle, nur um später bei einem Internetanbieter "billiger" zu kaufen. Ich schätze eine funktionierende Innenstadt, die nicht infolge einer achso bequemen Hausanlieferung zerstört wird.
Elektrische Geräte, vor allem weiße Ware, kaufe ich bei meinem Handwerker-Händler. Da funktioniert dann auch schneller Service.
Bei Kleingeräten schaue ich schon auf den Preis. Dazu kommt die geringe Auswahl im lokalen Handel. Das, was ich suche, ist meistens nicht dabei. Wenn möglich, bestelle ich auch bei den Spezialanbietern. Da sind manchmal (nicht immer) die Versandkosten, aber auch die Lieferzeiten — "Versand innerhalb von 3 Arbeitstagen" - ein Ausschlußkriterium. Vorrätige Teile habe ich bei Amazon am nächsten Tag. Und mit Prime meistens versandkostenfrei. Auch viele Baumarktartikel sind bei Amazon wesentlich günstiger. Dafür machen Lebensmittel keinen Sinn, sind zudem zu teuer.
Bei Kleidung ist Amazon eh nicht soooo beeindruckend, da habe ich ein breites online-Angebot woanders verfügbar. Ich bin Spontankäufer und stöbere bei Kleidung gerne durch die regionalen Geschäfte, seit Corona aber weniger. Vor Corona gab es 1/Monat Shoppingtag in Mannheim. Meine Kleinstadt bietet genug für den Alltag und ländlichen Mainstream-Geschmack, darüber eher nichts. Bücher kaufen wir nur lokal, nicht vorrätige Artikel sind am nächsten Tag da.
Seitdem in Mannheim viele große und schöne Läden weg sind oder sich auf Ramschniveau verkleinert haben (C&A, P&C), und die Stadt alles tut Autofahrer zu vergraulen, ist es nur noch ca. 1/6-9 Monate. Dafür siedeln sich in der ehemals schönen Breiten Straße immer mehr Billigkleidungsläden an, bei denen man die typische Aliexpress, Shein, Asos etc.-Ware zum gleichen Preis stationär bekomme. Leider fast nur in kleinen Größen — heul. ÖPNV kann man vergessen, derzeit fällt alles weitgehend aus, würde eh doppelt so lange dauern, und in der Woche geht die letzte Verbindung zurück um 22h. Mit 2x umsteigen. Äh, wenn überhaupt.
Fazit: Das Bild ist differenziert. Für die Auslieferer bei Amazon ist es kaum anders als bei anderen Paketdiensten. Die Situation für die Versandmitarbeiter dort ist dagegen m.W. deutlich schlimmer als bei den Fahrern.
Liebe Grüße Nora
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
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Tatjana_59
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Re: Ausbeutung bei Amazon:Menschen sind keine Maschinen
Dann gibt es noch Menschen wie meine Frau und mich.
Beide sind wir seit einiger Zeit gesundheitlich nicht mehr in der Lage einkaufen zu gehen.
Wir müssen uns selbst Lebensmittel über Rewe Lieferservice bringen lassen.
Für andere Sachen des Gebrauchs oder Kleidung bleibt dann nur der Onlinehandel jeglicher Art.
LG Tatjana
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Anne-Mette
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Re: Ausbeutung bei Amazon:Menschen sind keine Maschinen
Guten Morgen,
Ich halte es aber für gut, auf die Dunkelfelder des Gewerbes und die Arbeitsbedingungen hinzuweisen.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
sicherlich gibt es (auch) gute Gründe, Waren zu bestellen und liefern zu lassen.Tatjana_59 hat geschrieben: So 24. Dez 2023, 09:52 Dann gibt es noch Menschen wie meine Frau und mich.
Ich halte es aber für gut, auf die Dunkelfelder des Gewerbes und die Arbeitsbedingungen hinzuweisen.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
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Tatjana_59
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Re: Ausbeutung bei Amazon:Menschen sind keine Maschinen
Da gebe ich dir natürlich vollkommen Recht Anne-Mette.Anne-Mette hat geschrieben: So 24. Dez 2023, 10:07 Guten Morgen,
sicherlich gibt es (auch) gute Gründe, Waren zu bestellen und liefern zu lassen.Tatjana_59 hat geschrieben: So 24. Dez 2023, 09:52 Dann gibt es noch Menschen wie meine Frau und mich.
Ich halte es aber für gut, auf die Dunkelfelder des Gewerbes und die Arbeitsbedingungen hinzuweisen.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Liebe Grüße Tatjana und schöne Feiertage
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Blossom
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Re: Ausbeutung bei Amazon:Menschen sind keine Maschinen
Grundsätzlich stimme ich dir zu, schränke aber ein:conny hat geschrieben: Sa 23. Dez 2023, 23:19 ist das Ausbeuten im Gesundheits- und Pflegewesen so anders? Nur heisst es da nicht Ausbeutung sondern Überbelastung.
Ja, wenn es vor allem um die zu tausenden in privater Pflege eingesetzten Pflegekräfte (insbesondere aus dem osteuropäischen Bereich geht ( sprich Polen/Rumänien etc.). Ist auch schon sehr lange bekannt, doch da tut sich nicht allzu viel.
Nein, wenn es um Pflegekräfte in Institutionen geht. Ja, Überlastungen kommen vor - hier greifen aber zumindest Arbeitsschutzbedingungen - und es gibt Gewerkschaften (u.a. Verdi).
Ja, ich bin z.Zt. echt ausge- aber noch nicht überlastet (wenngleich das ja ein subjektives Empfinden ist), schaufle reichlich auf mein Überstundenkonto, erhalte aber dennoch Freizeitausgleich in besseren Phasen oder die Option Stunden auszahlen zu lassen. Das sind Dinge, die privat eingesetzte Pflegekräfte nun so gar nicht haben - und dabei noch ganz abgesehen von der Art und Weise, wie mit ihnen auch menschlich umgesprungen wird.
Aber zurück zu Amazon & Co ... wenn es um Ausbeutung geht, so betrifft das ja nicht nur die Auslieferungsdienste ... es betrifft die gesamte Produktlinie ... eben bis hin zu der Arbeiterin, die unter menschenunwürdigen Umständen arbeitet und leben muss (vor allem in Asien) ... die nutzen Amazonkunden nämlich ebenfalls aus, wenn es um billig-billig geht!
Ja, es mag Menschen geben, die besondere Gründe haben im Internet einkaufen zu müssen / auch Lebensmittel ... Damit habe ich kein Problem. Aber ich habe eines bei denen, die es sich durchaus leisten könnten darauf zu verzichten. Ich bin grundsätzlich für Nachhaltigkeit, geringstmöglichen CO2-Abdruck und Produkte aus der Region oder dem eigenen Land! Sicher könnte ich es auch billiger haben, aber ich bevorzuge den Einzelhandel der Stadt, die BIo-Bauern im Umfeld und weiß woher meine Eier, das Gemüse oder auch Fleisch (auf das ich inzwischen auch weitgehend verzichte) kommt.
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Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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