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Anne-Mette hat geschrieben: Mi 6. Dez 2023, 10:28
Moin,
MichiCD86 hat geschrieben: Mi 6. Dez 2023, 09:57
Mir geht es gut damit das im Moment nur drinnen auszuleben.
das ist sicherlich auch angebracht mit dem kurzen Rock (Avatar) bei der Kälte.
Ich würde warten, bis es etwas wärmer ist
Gruß
Anne-Mette
Ich würde sogar im Sommer, mit so einem, den Hintern knapp bedeckenden Rock , nicht rausgehen.
Aber jede wie sie mag. Nur über Kommentare brauch man(n) sich dann auch nicht zu wundern.
LG Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
Also ich will den Thread jetzt nicht mit einem Bild kapern (hab ich damit aber irgendwie, oder ...) aber mit einer dicken Strumpfhose und Stiefeln ist die Länge des Rocks doch eigentlich auch nicht so wichtig, oder?
Linda Hostedder hat geschrieben: Mi 6. Dez 2023, 11:29
ist die Länge des Rocks doch eigentlich auch nicht so wichtig, oder?
ich denke nicht; das ist doch eine gute Kombination für die gerade herrschenden Temperaturen.
So ein Jeansrock zählt bei mir auch zur "Alltagsbekleidung".
Ja, das mit dem engen kurzen Rock ist oft total daneben, vom Stil her und zum Körperbau vieler Transfrauen.
Und zum Thema, "wo gehe ich hin": Vor vielen Jahren fing ich an, immer en Femme zu sein, wenn ich Briefe zur Post brachte.
Mit der Zeit entwickelte es sich eine ganze Menge Dinge, die ich fast nur in weiblicher Präsentation tue, bestimmte Cafés etc., bestimmte Arten von Einkäufen.
Es kann wirklich verwirrend sein wenn ich dann ausnahmsweise in selve Cafe in männlicher Präsentation gehe und dann auf die Toilette muss!
Hallo,
Es hilft am Anfang sich selber zu sagen, wie toll es die letzten Male en femme draussen waren. Und die Angst vor dem "gesellschaftlichen gemieden werden" sich nie bestätigt hat. Und schon ist man vor der Tür. Und wenn man es 20-30 Mal gemacht hat ist es das normalste der Welt. Es ist euer Leben. Nicht derer da draussen.
LG
Hallo Linda,
mit dem Jeansmini und der schicken blauen Strumpfhose hast du bestimmt nichts falsches kombiniert.
Es bietet sich zur Zeit sogar an. Super!!
LG heibo
Juliane hat geschrieben: Mi 6. Dez 2023, 10:57
Ich würde sogar im Sommer, mit so einem, den Hintern knapp bedeckenden Rock , nicht rausgehen.
Aber jede wie sie mag. Nur über Kommentare brauch man(n) sich dann auch nicht zu wundern.
Probier's einfach Mal aus - und vielleicht wirst du dich wundern:
Es gibt nämlich keine Kommentare. Jedenfalls nicht häufiger als bei längeren Röcken. So zumindest meine Erfahrung.
LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
Eine sehr gute Möglichkeit auszugehen und dabei nicht besonders aus dem typischen Umfeld sind doch die Stammtische. Gerade in der dunklen Jahreszeit läßt sich diskret zum Auto huschen und ab in eine andere Gegend.
Wobei ich bei den Stammtischen inzwischen etwas gespalten bin: Der Mannheimer Stammtisch hat inzwischen meistens zwischen 22 und 30 Personen, bei schönem Wetter in Biergärten mehr. Derartig große Gruppen werden von den Gastronomen gerne insgesamt in die Nebenräume abgeschoben. Dort ist man ganz unter sich, keine Interaktionen, kein Erfahrungsgewinn. Ich mag das nicht besonders, möchte lieber unter anderem Publikum sein. Das mag auf den ersten Blick für die (noch) Unsicheren gut sein, doch spätestens beim Gang zur Toilette müssen sie sich doch zeigen.
Liebe Grüße Nora
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
Eines würde ich gerne voranstellen:
Niemand MUSS enfemme rausgehen. Es steht nicht in den AGB für Crossdresser, wir stellen hier auch kein Ranking auf. Also: Wer sich im stillen Kämmerlein wohl fühlt und eigentlich garnicht den Drang nach draußen hat, soll sich durch die Geschichten, die hier im Forum geschrieben werden bitte nicht genötigt fühlen sich hier irgendwie anzupassen. Eine "Stubentranse" ist genauso viel wert wie eine "Shopping Queen".
Wer dennoch darauf brennt endlich mal diese Erfahrung zu machen, dem (der) möchte ich neben der Veranstaltung, auf die Nora bereits hingewiesen hat (2022 waren einige "Neulinge" dabei) auf ein anderes Ereignis hinweisen, nämlich Karneval, Fasching, Fastnacht oder wie auch immer dies regional betitelt sein mag.
Als Norddeutsche(r) kann ich mit dem närrischen Treiben eigentlich garnichts anfangen, dennoch war dies mein erster "Auftritt" in der Öffentlichkeit, der völlig unspektakulär verlaufen ist. Der Besuch beim Karnevalsumzug war im Grunde die Ausrede, die ich für mich selber brauchte um gedressed und gestyled rauszugehen. Dort wo andere Menschen verkleidet hingehen, würde ich nicht übermäßig auffallen, obwohl ich mich nicht verkleidet fühlte.
Da ich den Umzug dann tatsächlich nicht so spannend fand, führte mich mein Weg schließlich relativ ungezwungen in ein Kaufhaus, was ich vorher nie für möglich gehalten hätte. Wer mag findet unter meinen ersten Threads hier im Forum einen ausführlichen Bericht.
Rosenmontag ist am 12.Februar 2024, bis dahin ist noch Zeit ein geeignetes Outfit zusammen zu stellen, Umzüge gibt es überall in Deutschland, sogar im Norden.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Ich nehme mal Bezug auf den Titel:
Inzwischen ganz klar - nein: fällt nicht schwer - aber wenn ich mich an die Anfangszeiten erinnere, da gab es schon einige Hemmungen. Und auch hier gilt - Übung macht den Meister. Ich kann jetzt auch keine Empfehlung abgeben, wie es am besten ablaufen könnte, der Ausflug enfemme. Das muss jede für sich fühlen, ob oder wann der richtige Zeitpunkt ist und ob frau es sich auch zutraut. Aber wenn es einmal geklappt hat, ist der Suchtfaktor groß.
Alles Liebe
Violetta
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.
Danke Violetta, ganz toll geschriebenes fast schon Fazit der Didkussion. Jede/r kann, niemand muss! Es ist immer eine Frage der persönlichen Gefühle und Möglichkeiten, einen eigenen Zugang zu der Fragestellung zu finden und sich auf den wir auch immer gestalteten Weg zu begeben. Wichtig ist, ich fühle mich gut so wie ich mich kleide. Wenn ich mich auf den Weg begebe, dann stärkt das auch mein Selbstbewusstsein und das Vertrauen in das eigene Sein. Irgendwann kann das dann einfach normal sein, Pass kann es auch machen, endlich das anzuziehen, was zuvor so nicht möglich war/ist.
Lina hat geschrieben: Do 7. Dez 2023, 10:24
Es gibt eine einfache suggestive Technik für das Problem.
Wer interessiert ist darf sich bei mir melden.
Warum nicht öffentlich, wenn sie denn so einfach ist? Denk auch an die, die hier zwar mitlesen, aber nicht nachfragen können, da nicht angemeldet. Oder ist diese Technik ein Geheimnis?
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
Violetta Arden hat geschrieben: Mi 6. Dez 2023, 23:47
Aber wenn es einmal geklappt hat, ist der Suchtfaktor groß.
Das kann ich so nicht bestätigen. Nach den ersten Malen in Rock und Strumpfhosen in der Öffentlichkeit war das Glücksgefühl sehr stark, aber wenn ich heute so weggehe dann ist das zwar immer noch nicht normal, aber die riesen Glücksgefühle habe ich nicht mehr, was auch zur Zeit der Grund ist, das nicht mehr dauernd tun zu wollen.
Violetta Arden hat geschrieben: Mi 6. Dez 2023, 23:47
Aber wenn es einmal geklappt hat, ist der Suchtfaktor groß.
Das kann ich so nicht bestätigen. Nach den ersten Malen in Rock und Strumpfhosen in der Öffentlichkeit war das Glücksgefühl sehr stark, aber wenn ich heute so weggehe dann ist das zwar immer noch nicht normal, aber die riesen Glücksgefühle habe ich nicht mehr, was auch zur Zeit der Grund ist, das nicht mehr dauernd tun zu wollen.
Wenn ich Dein Profil lese verstehe ich das.
LG Violetta
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.