Redezeit! Austausch- und Nachrichten-Portal für intergeschlechtliche und transsexuelle Menschen, Crossdresser, nonbinä¤re Menschen, Feministinnen, Luder, Hexen
Momo58 hat geschrieben: So 17. Sep 2023, 19:06
Nun überlege ich, ob ich dem Bankvorstand eine Beschwerde schreibe.
ich sehe es skeptisch. Wenn ihr alleine in dem Raum gewesen seid, wird es schwer zu beweisen sein, "wie seine Blicke einzuordnen sind". Mag sein, dass du sie auf eine gewisse Weise interpretiert hast.
Wegen der von dir als mangelhaft empfundenen Beratung würde ich u.U. an den Vorstand schreiben - vielleicht gleich mit einer Empfehlung, wie es eigentlich sein sollte.
Ich bin zurzeit wohl etwas zu perfekt geworden. Stimmtraining nach LaKru täglich 15 Minuten, Atemgymnastik täglich 15 Minuten, Krankengymnastik täglich 30 Minuten. Der Erfolg? Ich habe gerade Null Bock darauf. Heute gönne ich meiner Stimme, meiner Lunge, meinem Körper einfach mal Ruhe. Morgen hab ich zwei Termine übermorgen ist dann wieder Zeit für mein tägliches (Pflicht)Programm. Ja, ich sollte es mit der Pflicht nicht immer so ernst nehmen.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
Meine Anwältin rief mir an. Sie wollte wissen, ob schon Angebote wegen dem Streit mit der Hausverwaltung eingegangen sind. Bisher Fehlanzeige. Werde morgen die Handwerker anmahnen. Was mich dabei ärgert ist, dass ich jedem von denen nachlaufen muss. Die sollen froh sein, einen Auftrag zu bekommen.
Der Streit mit der Verwalterbeirätin geht weiter. Die will angeblich ein Einschreiben an mich geschickt haben, was ich jedoch nie erhalten habe. Es kotzt mich an, aber genau das soll dazu beitragen, dass ich noch mehr kämpfe. Zwischenzeitlich gehe ich davon aus, dass eine Einigung frühestens in 3-5 Jahren möglich ist. Das ist zwar nicht einfach weil ich noch Verantwortung für meinen kranken Partner habe.
Das Thema Verantwortung war noch sn anderer Stelle präsent. Ich wurde gefragt, ob ich die Trans-Selbsthilfegruppe VDGE in Radolfzell übernehmen könnte. Ich hätte das gerne gemacht, aber dazu braucht es zusätzliche Verantwortung, für die Gruppe, aber auch für mich. So musste ich das leider ablehnen. Diese Verantwortung kann ich erst übernehmen, wenn ich wieder Kapazitäten frei habe.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
Die Handwerker habe ich heute angemahnt. Um mal wieder auf andere Gedanken zu kommen, war ich mit meinem Mann in einem Privatzoo in der Schweiz. Dort gibt es noch zwei alte Berberlöwen. Die sind in freier Wildbahn bereits ausgestorben. Das alte Pärchen ist sonst eher ruhig, aber heute war das Männchen voll in Fahrt. Wir haben die Esel, die Pferde, die Lamas, die Berberaffen und Waschbären gefüttert. Im Zoorestaurant haben wir den Tag ausklingen lassen. Nächstes Jahr werden wir dort eine Jahreskarte kaufen.
Die Schweiz hat zwar wieder zu 29 % rechts gewählt, aber von Anfeindung gegen Transmenschen keine Spur.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
Der Tag hat gut angefangen. Ich rede nicht oft über Sex, aber mein Mann war heute voll in Fahrt, war super schön.
Das erste Angebot von einem der Handwerker ist da. Die Hausverwaltung hat die geforderten anteiligen Anwaltskosten gezahlt. Mit der Anwältin habe ich das weitere Vorgehen besprochen.
Mein Leben kam nicht zu kurz. Das Wetter hat es gut mit mir gemeint. Ich konnte meinen schwarzen Minirock und ein Oberteil in Leopardenmuster und eine passende Jacke anziehen. Eine 20 Den Strumpfhose und meine Stiefel gehörten dazu. Mein Outfit war perfekt denn niemand hat daran Anstoß genommen. Am Morgen im Klostercafe ein süßes Frühstück genossen und danach im Klostergarten spazieren gewesen, dann in den Wald gegangen. Ein röhrender Hirsch war heute das absolute Highlight.
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Heute merke ich mal wieder, wie blöd alt werden ist. Die Gehirnzellen bauen sich da einfach ab. Es fällt mir immer schwerer mit der rasanten Entwicklung bei den Computern mit zu halten. Die Updates nerven nur noch, die künstliche Intelligenz kann mich mal, die ist so bescheuert, wie die, die diesen Mist programmiert haben. Abschalten, das Plastikding in die Ecke schmeißen könnte ich ja mal versuchen, aber dann bin ich noch exotischer wie als transidente Frau. Frag mal heute jemand nach dem Weg von A nach B. Was bekommst du zur Antwort: "wie, haben sie keinen Navi?" Kommunikation auf zwischenmenschlicher Basis ist überall Fehlanzeige, was kommt: "schreiben sie doch eine Email". Zahl mal eine Autoreparatur in bar, was kommt: "nee, wir schicken ihnen eine Rechnung", oder "haben sie kein Internetbanking?" Hast du Internetbanking, haftest du selbst und nicht die Bank und du solltest jeden Tag ein neues Passwort verwenden. Mach das mal, wenn dein Computer Probleme mit einem Update hat und der Virenscanner einfach nur Mist ist. Da sitzt du nur noch an dieser Schei*kiste und vergisst, dass es da draußen ein Leben gibt.
Jaa, das ist die Lösunng; ich gehe in den Baumarkt, kaufe Sekundenkleber und mach aus meinem Computer einen Klimakleberaktivisten. Dann kann ein durchgedrehter LKW-Fahrer mal drüber fahren und Ruhe is.
So genug ausgekotzt. Morgen gehts erst mal zur Bank, ganz altmodisch werde ich meine Rechnungen am Automaten bezahlen und noch altmodischer werde ich im Cafe meinen Cappuccino bar bezahlen. Dann werde ich ebenfalls ganz altmodisch ein Schreiben an meine Betriebsrentenversicherung mit der Post versenden, schön mit Briefmarke und Kuvert. Danach gibt's Krankengymnastik und noch einen schönen Nachmittagsspaziergang an der Natur.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
Du hast es so humorvoll beschrieben, dass erstmal lachen musste. Mein PC ist inzwischen auch schon wieder älteren Datums. Und da bin ich auch ganz schön gefordert. Gerade wenn mal wieder ein neues Update ansteht. Hinterher funktioniert manches nicht mehr so, wie Frau es gewohnt war. Seit Corona ist Kartenzahlumg fast überall Standard. Nur hat es einen Haken. Fürs Bezahlen mit Karte fallen Gebühren an. Auch Händler müssen für jeden Zahlungsvorgang Gebühren entrichten, und nicht wenig. So akzeptieren sie nicht mehr jede Karte. Nun bekam ich von meiner Bank kürzlich eine neue Karte. Damit sollte vieles einfacher werden. Denkst du aber nur. So ist es mir nach der Nutzung einer Dienstleistung, Frisör, passiert. Meine neue Karte nützte mir nix. Mein Bargeld reichte nicht aus
So machte ich mich auf den Weg zum nächsten Geldautomaten. Das nenne ich Fortschritt!!! Oder ist es das neue Fitness-Programm?
Bin auf der Suche nach einem Rheumatologen. Mein erster Rheumatologe hat seine Praxis aufgegeben und arbeitet nun in der Schweiz in einer Klinik als Assistenzarzt.
Mein zweiter Rheumatologe war transphob, was er jedoch nicht zugeben konnte. Er behauptete, er hätte seine Zulassung als Rheumatologe und Internist zurück gegeben. Das hat sich später als Lüge herausgestellt.
Mein dritter Rheumatologe verlangte allen Ernstes von mir dass ich aufhören soll Hormone zu nehmen, um ein ganzer Kerl zu werden. Wieder so ein transphobes Etwas.
Für nächstes Jahr habe ich einen Termin bei einem Rheumatologen, der mich vor und nach der Transition kennt. Der ist 200 km von meinem Wohnort entfernt, aber das nehme ich in Kauf.
Irgendwie erinnert mich das an eine Forschungsarbeit an der Uniklinik Hamburg Eppendorf, bei der die Auswirkungen von ärztlicher Unterversorgung bei transidenten Menschen untersucht wurden.
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Momo58 hat geschrieben: Do 9. Nov 2023, 20:58
Wieder so ein transphobes Etwas.
Liebe Manuela, zwischen rheumatischen Erkrankungen und dem Hormonhaushalt (egal ob natürlich oder mittels Präparaten) gibt es sehr komplexe Zusammenhänge.
Wenn du jeden Rheumatologen als transphob ablehnst, der dies untersuchen will, dürfte die Suche ziemlich aussichtslos werden.
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Seit vielen Jahren boykottiere ich Müller-Milch, Weihenstephaner und Landliebe-Milch. Nach Jahren der Vermutungen hat es sich nun bestätigt, dass der Chef des Konzerns Kontakte zur AfD und Alice Weidel hat. Ich bin stolz auf meinen Boykott und hoffe auf viele Nachahmer.
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Heute zum Saisonabschluss bei der Weihnachtsfeier im Freilichtmuseum gewesen. Es war saukalt. Dafür war der alkoholfreie Apfel-Orangen-Punsch richtig heiß. Es war ein fröhliches Beisammensein und doch war der Abschied bis nächstes Jahr Ostern sehr wehmütig. Die Vorfreude auf die nächste Saison ist schon da und die Veranstaltungstermine für 2024 stehen auch schon fest.
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Hochwasser im oberen Donautal. Die Auwiesen sind voll gelaufen. Das Hochwasser steuert nun auf Regensburg zu.
Mit der Hausverwaltung wieder einen Schritt weiter. Die vom Gericht geforderten Angebote liegen nun vor. Die außerordentliche Eigentümerversammlung findet am 18.12. statt. Je nach Beschluss der Eigentümerversammlung geht es dann weiter.
Weihnachten kann kommen. Die Deko steht. Die Weihnachtsmenüs sind wie jedes Jahr traditionell und einfach, Nudelsalat mit Wiener Würstchen und Ente mit Rotkraut und Knödel.
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Heute Nacht konnte ich nicht schlafen. Plötzlich hat mich die Muße geküsst. Um 1 Uhr war meine Weihnachts-Email fertig und wurde abgeschickt.
Am Nachmittag waren wir im Kloster Sießen. Im Kreuzgang des Klosters war eine Krippen-Ausstellung. Einfach sagenhaft, was die verschiedenen Kulturen da zustande gebracht haben. Trotz aller Pracht verschiedener Krippen gefiel mir die peruanische Krippe in der Streichholzschachtel am besten. Die kann in jeder noch so kleinen Tasche überall hin mitgenommen werden.
Heute habe ich mich fast vegetarisch ernährt. Müsli zum Frühstück, Rührei mit Tomate und Mozzarella, Linzer Torte zum Kaffee. Zum Abendessen gab es ein belegtes Brot mit 2 Scheiben Geflügelwurst.
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Heute war außerordentliche Eigentümerversammlung. Der Verwalter hat vorgeschlagen, den Gerichtsbeschluss zu akzeptieren, um wieder Frieden in der Eigentümergemeinschaft zu finden. Der Nazi im Haus versuchte einige Leute hinter sich zu ziehen, um das zu verhindern. Dann eskalierte die Situation. Es gab Geschrei. Meine Bitte um eine sachliche Diskussion fand kein Gehör mehr. Ein friedliches Miteinander wird es nun trotz der Annahme des Gerichtsbeschlusses nicht mehr geben.
Seit Sonntagabend ist die 2-jährige Melissa aus dem Nachbardorf verschwunden. Die Spürhunde verfolgten die Spur bis zum Fluss Lauchert. 200 Polizisten und 500 Freiwillige suchen nach ihr. Bisher leider ohne Erfolg. Die Kleine hatte sich heimlich aus dem Haus geschlichen im Schlafanzug. Jetzt ist die 2 Nacht bei minus 2 Grad. Die Hoffnung sie lebend zu finden schwindet von Stunde zu Stunde. Viele Menschen hatten genug Empathie und was hat das nun mir dem Nazi im Haus zu tun? Der Typ kennt keine Empathie, tönte sogar herum dass es nur eine Frage der Aufsichtspflicht sei. Die Familie der vermissten Melissa kommt aus Moldawien. Die Spurensicherung hat keinen Hinweis auf Gewalteinwirkung gefunden.
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Momo58 hat geschrieben: Mo 18. Dez 2023, 22:15
Seit Sonntagabend ist die 2-jährige Melissa aus dem Nachbardorf verschwunden. Die Spürhunde verfolgten die Spur bis zum Fluss Lauchert. 200 Polizisten und 500 Freiwillige suchen nach ihr. Bisher leider ohne Erfolg. Die Kleine hatte sich heimlich aus dem Haus geschlichen im Schlafanzug. Jetzt ist die 2 Nacht bei minus 2 Grad. Die Hoffnung sie lebend zu finden schwindet von Stunde zu Stunde.
schlimm sowas hoffentlich findet man die kleene lebend und so ein fall errinert mich an einen vorfall in meiner ausbildungszeit mehr dazu schreib ich nicht denn dies war wirklich eine schlimme sache damals
wer mehr darüber wissen möchte kann mir eine pn schicken nur warnung voraus wenn ich das dann schreibe der mensch halte einige packungen tempos bereit so schlimm war das
Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schaue nach vorn und niemals zurück! Tu was du willst, und steh dazu, denn dieses Leben lebst nur du