Die macht der positiven Berichterstattung...
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Laila-Sarah
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Die macht der positiven Berichterstattung...
Moinsen,
Wenn man in den Medien liest, sieht oder hört jagt eine Katastrophe den anderen. Klar müssen Journalisten Geld verdienen und mit Angst und Panik kriegt man mehr "Klicks. Jedoch verfällt das Individuum sowie die Gruppe in einen negativen mentalen Kreislauf und man wir individuell und gesellschaftlich pessimistischer und frustrierter.
Positiver Journalismus konzentriert sich hingegen auf konstruktive Berichterstattung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Positiver_Journalismus
Wenn ich mir die lgbti+- die Transcommunity oder aber die Nachrichten in diesem Forum anschaue. Sehe ich auch die Betonung auf Negativem. Transfeindlichkeit hier, schlechte Erfahrungen dort, Ungerechtigkeit überall. Dabei kann man es sich aussuchen auf welche Informationen man eingehen will und wie man sie interpretiert. Durch diese ständigen negativen Blasen bauen wir uns unsere Höllen selbst um dann darin zu verweilen. Warum versuchen wir es nicht mit Himmel bauen ? Bestimmt ein paar Gedanken und vielleicht ein Umdenken wert.
LG
Wenn man in den Medien liest, sieht oder hört jagt eine Katastrophe den anderen. Klar müssen Journalisten Geld verdienen und mit Angst und Panik kriegt man mehr "Klicks. Jedoch verfällt das Individuum sowie die Gruppe in einen negativen mentalen Kreislauf und man wir individuell und gesellschaftlich pessimistischer und frustrierter.
Positiver Journalismus konzentriert sich hingegen auf konstruktive Berichterstattung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Positiver_Journalismus
Wenn ich mir die lgbti+- die Transcommunity oder aber die Nachrichten in diesem Forum anschaue. Sehe ich auch die Betonung auf Negativem. Transfeindlichkeit hier, schlechte Erfahrungen dort, Ungerechtigkeit überall. Dabei kann man es sich aussuchen auf welche Informationen man eingehen will und wie man sie interpretiert. Durch diese ständigen negativen Blasen bauen wir uns unsere Höllen selbst um dann darin zu verweilen. Warum versuchen wir es nicht mit Himmel bauen ? Bestimmt ein paar Gedanken und vielleicht ein Umdenken wert.
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Martina-NB
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Re: Die macht der positiven Berichterstattung...
Sehr gut geschrieben!
Das denke ich mir auch oft. Sowohl was die Nachrichten in den großen Medien betrifft als auch hier im Forum. (Allein der ständige Pessimismus im SBG Thread.)
Das denke ich mir auch oft. Sowohl was die Nachrichten in den großen Medien betrifft als auch hier im Forum. (Allein der ständige Pessimismus im SBG Thread.)
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Nicole Fritz
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Re: Die macht der positiven Berichterstattung...
Moin Laila-Sarah,
dann mache ich mich mal wieder zur Zielscheibe für überheblich-besserwisserische Kommentare gegen mich als Verschwörungs-Theoretiker*:_in oder Aluhut-Träger*:_in (m/w/d).
... Ganz einfach: Menschen, die aus ihrem Herzen glücklich sind, und damit im "Himmel" auf Erden leben, sind als Konsumenten für Versicherungen, Medikamente, Operationen, Status-Symbole, Spielzeug zur permanenten Ablenkung und ähnlichem nicht zu haben. Dann verdienen die großen Konzerne nichts mehr, und gehen Pleite. Das versuchen sie mit aller Gewalt zu verhindern. Deshalb macht man uns ständig mit Angst und Mangel die Hölle heiß. Und so haben alle panische Angst davor, aus ihrer wohl vertrauten Hölle in etwas neues wie einen "Himmel" zu gelangen. Dort müssten sie nämlich die Verantwortung für ihr Handeln selbst übernehmen, weil ihnen keiner, der behauptet, es besser zu wissen, permanent vorschreibt, was sie zu tun haben. Wirkliche Selbstbestimmung kann man mit keinem Gesetz vorschreiben oder regeln.
Zum Thema Trans*Person ergibt sich damit folgendes: Wer aus dem Herzen glücklich ist, braucht keine Hormone und keine OP. Die weiblich ausgerichtete Seele (was auch immer das für eine Seele bedeuten mag) lässt sich dann einfach die Haare lang wachsen, und trägt Röcke oder Kleider - egal wie es biologisch bei ihr aussieht.
LG Nicole
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Helga
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Re: Die macht der positiven Berichterstattung...
Es ist ziemlich offensichtlich, dass Teile der Trans- Community sehr bemüht sind negative Ereignisse hochzuspielen und bei möglicherweise positiven Entwicklungen noch immer das Haar in der Suppe zu finden. Dahinter steckt die eigentlich kindliche Idee: "Wenn ich meiner Mama sage, dass der böse Nachbarsjunge mich gehauen hat, dann bekomme ich zum Trost ein Bonbon!". Übersetzt: Der böse Nachbarsjunge ist eine etwas diffuse, transfeindliche Masse innerhalb unserer Gesellschaft, Mama ist Politik und sonstige Entscheidungsträger, Bonbon ist eine GAOP, eine Brustvergrößerung, eine FFS... . Der ebenso kindliche Mechanismus ist: Je böser die Gesellschaft zu mir ist, desto mehr bekomme ich.Laila-Sarah hat geschrieben: Do 9. Nov 2023, 12:11 Sehe ich auch die Betonung auf Negativem. Transfeindlichkeit hier, schlechte Erfahrungen dort, Ungerechtigkeit überall.
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
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Susi T
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Re: Die macht der positiven Berichterstattung...
Womit wir bei einer negativen Berichterstattung wären 
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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Helga
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Re: Die macht der positiven Berichterstattung...
Liebe Nicole,das wäre zu banal. Ein Mensch zieht sich ein Kleid an, schminkt sich, setzt sich eine Perücke auf und verbringt einen netten Tag mit Freundinnen oder geht ins Shopping- Center. Wer will den soetwas lesen? Wer will denn über soetwas schreiben? Wenn über Trans- Themen geschrieben wird, dann nur mit ganz viel Drama und ganz viel Pathos. Da wird gerne der Begriff "Geschlechtsumwandlung" wieder aus der Mottenkiste geholt und in epischer Breite das Falschbild des jahrzehntelangen Lebens "im falschen Körper" ausgewalzt. Ohne diese Zutagen wäre unsereins völlig uninteressant weil zu alltäglich.Nicole Fritz hat geschrieben: Do 9. Nov 2023, 14:37 Wer aus dem Herzen glücklich ist, braucht keine Hormone und keine OP. Die weiblich ausgerichtete Seele (was auch immer das für eine Seele bedeuten mag) lässt sich dann einfach die Haare lang wachsen, und trägt Röcke oder Kleider - egal wie es biologisch bei ihr aussieht.
Oder ist jemals die Zeitung an dich herangetreten mit der Bitte um ein Interview?
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Nicole Fritz
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Re: Die macht der positiven Berichterstattung...
Wollen wir denn nicht alle in unserem alltäglichen Leben glücklich sein? Wie lange hält so ein Auftritt im Artikel einer Zeitung oder vielleicht beim Fernsehen vor? Lohnen dafür die Schmerzen und Komplikationen wegen dem Übergewicht und dem ständigen Alkohol-Konsum bei einer OP? - Ich denke, eher nicht.Helga hat geschrieben: Do 9. Nov 2023, 21:05 Ohne diese Zutagen wäre unsereins völlig uninteressant weil zu alltäglich.
LG Nicole
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Re: Die macht der positiven Berichterstattung...
Helga hat geschrieben: Do 9. Nov 2023, 20:49 Der ebenso kindliche Mechanismus ist: Je böser die Gesellschaft zu mir ist, desto mehr bekomme ich.
Hey...
ich dachte das wäre der Mechanismus der immer zum Ziel führt? Den nutzen ja sogar Ex-Präsidenten
und komplette Staaten-magst du mir sagen warum ich das dann nicht machen sollte?
Leider verhält sich fast die gesamte Menschheit beim eigenen "Lieblings"Thema wie die
Anarcho-Syndikalistische Landkommune bei Ritter der Kokosnuss, is ja so...
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: Die macht der positiven Berichterstattung...
Danke für den Beitrag, Laila-Sarah. Damit verwandt ist auch die Frage, wie wir uns selber sehen. Denn damit fängt es an. An der Berichterstattung können wir nur begrenzt etwas tun. Aber mit welcher Sicherheit und selbstverständnis wir auftreten, steht in unserer Macht.Laila-Sarah hat geschrieben: Do 9. Nov 2023, 12:11 Durch diese ständigen negativen Blasen bauen wir uns unsere Höllen selbst um dann darin zu verweilen.
Man kann die Sache auch anders herum betrachten. Weil vieles was uns betrifft in der negativen Berichterstattung auftaucht, sind wir als Zielscheibe für Andersdenkende, die sich aufspielen wollen, interessant. Insofern ist der Journalismus auch ein Treiber, der mittelbar gegen uns wirkt. Würden radikale Feministinnen oder Rechtsradikale gegen uns handeln, wenn sie damit wenig Aufmerksamkeit erregen würden ?
Es ist eine Gratwanderung. Wieviel muss über Misstände berichtet werden, um sie nicht unter den Teppich zu kehren und wieviel muss in der Berichterstattung weglassen werde, um uns nicht unnötig interessant zu machen. Andererseits ist der Journalismus ja nicht gegen uns eingestellt. Auch in Filmen sind wir nicht mehr die "Trostlosen" oder "Unglücklichen. Ich wünsche mir, dass wir so uninteressant für die Allgemeinheit wären, wie der sprichwörtliche Sack Reis ...
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Laila-Sarah
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Re: Die macht der positiven Berichterstattung...
Guten Mittag,
Es ist wirklich sehr erfreulich wie dieses Thema resoniert, gerade weil es für uns, und in uns, so viel verändern kann.
Ich kann allgemein feststellen: wir wollen das Problem im Kern lösen und überlegen uns warum dies in den Medien so ist und was man wie ändern könnte. Wobei es als eine Sache der Unmöglichkeit erscheint dieses System zu ändern.
Das warum ist mMn an so einigen Sachen verschuldet. Wenn wir uns z.b. nur auf die Berichterstattung über uns konzentrieren. Da gibt es die konservativen Kräfte, die aus Idealismus gegen uns hetzen. Da gibt es die Kräfte die das System vernichten wollen, die Arbeiten auch mit negativen Gedanken. Hauptsache die Bevölkerung gleicht einem Pulverfass. Da gibt es den Kommerz. Wir leben im Kapitalismus. Angebot und Nachfrage. Negative Nachrichten erzeugen mehr Klicks. Also tun es die Journalisten. Ich habe irgendwo Mal gelesen das Menschen evolutionsbedingt mehr an negativen Nachrichten interessiert sind. Weil sie das Überleben sichern. In der Wasserstelle gibt es gefährliche Tiere? Die Wasserstelle meiden. Dieser Winter wird hart? Mehr Hamstern. Im Nachbarreich gibt es Krieg? Könnte auch uns betreffen etc.
Was ich aber noch Mal betonen möchte ist nicht die Notwendigkeit, die Welt zu ändern sondern erstmal uns. Wir müssen diese Nachrichten nicht konsumieren. Sie sind kein Zwang sondern en Angebot. Wir können uns aus diversen Blasen heraushalten. Nicht mitmachen. Nicht mitspielen. Die jenigen von euch die optimistisch veranlagt sind kennen es ja schon. Es gibt immer gutes in allem. Anstelle darüber frustriert zu sein das einige 20% trans immer noch ablehnen, kann man auch positiv froh darüber sein wie es sich in unserer Zeit zum positiven mit trans entwickelt hat. Was heute alles geht was vor 50/100/300 Jahren undenkbar war. Diese Art zu Denken hat man entweder oder man kann es sich antrainieren. Selbst wenn es schwierig erscheint, ist ein sich auch solchen Blasen fernzuhalten ein sehr guter erster Anfang.
LG
Es ist wirklich sehr erfreulich wie dieses Thema resoniert, gerade weil es für uns, und in uns, so viel verändern kann.
Ich kann allgemein feststellen: wir wollen das Problem im Kern lösen und überlegen uns warum dies in den Medien so ist und was man wie ändern könnte. Wobei es als eine Sache der Unmöglichkeit erscheint dieses System zu ändern.
Das warum ist mMn an so einigen Sachen verschuldet. Wenn wir uns z.b. nur auf die Berichterstattung über uns konzentrieren. Da gibt es die konservativen Kräfte, die aus Idealismus gegen uns hetzen. Da gibt es die Kräfte die das System vernichten wollen, die Arbeiten auch mit negativen Gedanken. Hauptsache die Bevölkerung gleicht einem Pulverfass. Da gibt es den Kommerz. Wir leben im Kapitalismus. Angebot und Nachfrage. Negative Nachrichten erzeugen mehr Klicks. Also tun es die Journalisten. Ich habe irgendwo Mal gelesen das Menschen evolutionsbedingt mehr an negativen Nachrichten interessiert sind. Weil sie das Überleben sichern. In der Wasserstelle gibt es gefährliche Tiere? Die Wasserstelle meiden. Dieser Winter wird hart? Mehr Hamstern. Im Nachbarreich gibt es Krieg? Könnte auch uns betreffen etc.
Was ich aber noch Mal betonen möchte ist nicht die Notwendigkeit, die Welt zu ändern sondern erstmal uns. Wir müssen diese Nachrichten nicht konsumieren. Sie sind kein Zwang sondern en Angebot. Wir können uns aus diversen Blasen heraushalten. Nicht mitmachen. Nicht mitspielen. Die jenigen von euch die optimistisch veranlagt sind kennen es ja schon. Es gibt immer gutes in allem. Anstelle darüber frustriert zu sein das einige 20% trans immer noch ablehnen, kann man auch positiv froh darüber sein wie es sich in unserer Zeit zum positiven mit trans entwickelt hat. Was heute alles geht was vor 50/100/300 Jahren undenkbar war. Diese Art zu Denken hat man entweder oder man kann es sich antrainieren. Selbst wenn es schwierig erscheint, ist ein sich auch solchen Blasen fernzuhalten ein sehr guter erster Anfang.
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Nicole Fritz
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Re: Die macht der positiven Berichterstattung...
Hallo Laila-Sarah,Laila-Sarah hat geschrieben: Fr 10. Nov 2023, 11:24 Was ich aber noch Mal betonen möchte ist nicht die Notwendigkeit, die Welt zu ändern sondern erstmal uns.
Das Problem mit dem "System" ist, dass wir in einen brutalen Egoismus getrieben werden. Es beginnt mit der Erziehung. Immer nur eine Orientierung unter Gleichaltrigen - in Kindergarten, (Hoch-)Schule und Beruf. Die Kinder werden in ihrem Denken nicht erwachsen. Diese Kinder sind dann als (Schul-)Kollegen wieder Vorbilder für das Leben als Erwachsener.
Dazu kommt für die Männer eine toxische Männlichkeit aus dem Patriarchat, die in den unteren Schichten der Bevölkerung keiner ausleben kann. Also spielt man(n) den Chef, den Helden, oder den Diktator, hat aber in Wirklichkeit nichts zu sagen. So begann ich den Mann immer mehr zu hassen, den ich spielte.
Ein Einzelner kann die Welt niemals verändern. Das gilt auch für Konzernbosse oder Diktatoren. Nur die haben genug Geld, um sich immer wieder Mitstreiter einzukaufen. Wären wir also alle im Denken erwachsen, und würden unsere Seelen nicht an jemand anderen verkaufen, stünden diese Leute alleine da. Beispiel: der Mauerfall. Die Offiziere der NVA verkauften ihre Seelen nicht, und Gorbatschow verweigerte die russischen Panzer. Danach verkaufte aber die Mehrheit der Ex-DDR-Bürger ihre Seelen an den westlichen Kapitalismus. Sie wurden vorher im Sinne des Sozialismus nicht an die für einen wirklichen Erwachsenen notwendige Eigenverantwortung heran geführt.
Fazit: wenn wir gemeinsam die Welt ändern wollen, müssen wir alle lernen, nur das zu tun, was wir für gut und richtig erachten. Wenn das beispielsweise im Job nicht funktioniert, ist der Job zu wechseln, oder mit einem solchen ist gar nicht erst anzufangen, auch wenn dazu erst einmal Dinge wie Haus, Auto, usw. warten müssen. Und wenn die Partnerin damit nicht klar kommt, ist sie wohl nicht wirklich richtig. Wer aber im Geiste noch ein kleiner Junge ist, braucht vielleicht eine Ersatz-Mama zum Kuscheln. Und eine Narzisstin kuschelt dann gerne für viel Geld als Gegenleistung.
Das große Erwachen im Sinne der Esoterik zeigt sich immer deutlicher. Wenn ich an die Situation für Trans*Personen zu meiner Jugend im Gegensatz zu heute denke, hat sich sehr viel getan. Als Transvestit hätte ich damals vermutlich in die Prostitution gehen müssen. Mit "Geschlechts-Umwandlung" bei ständiger Angst erkannt zu werden eine Lüge zu leben, war für mich keine Option. Also lebte ich die Lüge des männlichen Klischees.
LG Nicole
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Jaddy
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Re: Die macht der positiven Berichterstattung...
Ja, ist schon häufig so. Manchmal auch mir zu viel. Manche Foren, gerade Discords, ziehen sich auch gerne gegenseitig runter. Gängig sind inzwischen extra Kanäle, in denen sich einfach ausge-rantet werden kann. Tw mit Kommentar-Verbot (keine "hilfreichen" Ratschläge!), teilweise nur mitLaila-Sarah hat geschrieben: Do 9. Nov 2023, 12:11 Positiver Journalismus konzentriert sich hingegen auf konstruktive Berichterstattung.
Wenn ich mir die lgbti+- die Transcommunity oder aber die Nachrichten in diesem Forum anschaue. Sehe ich auch die Betonung auf Negativem. Transfeindlichkeit hier, schlechte Erfahrungen dort, Ungerechtigkeit überall.
Das ist soweit ich es beobachte nicht nur gefühlt wichtig. Aus der Psychotherapie ist bekannt, dass Leid auch erstmal gewürdigt werden muss, um eine emotionale Entlastung herzustellen, bevor dann positive Veränderung kommen kann. Sonst lasten die Erfahrungen weiter auf der Seele und erzeugen weiter negative Gefühle.
Solche Rants haben also schon ihre Berechtigung, sollten aber nicht der ausschliessliche Inhalt sein. Deshalb gibt es eigentlich auch immer extra Kanäle für "positive vibes" oder ähnliches. Im Fediverse habe ich Hashtags wie #transjoy abonniert. Das gleicht viel negatives wieder aus. Und ich schalte die rant-Kanäle schon mal stumm. Komplett oder auf Zeit. In den social media filtere ich tw auch "prominente Stimmen" weg, die nur negatives bringen. Mela Eckenfels zB, oder Felicia Ewert. Überhaupt die meisten, die dauernd nur "könnt ihr mal alle gefälligst..." und "ihr <insert irgendeine Gruppe> seid so sch**sse" posten.
Zum Thema Positiver Journalismus habe ich u.a. Perspective Daily abonniert. Sehr interessantes Konzept mit nur einem Artikel pro Tag. Gerade neulich haben sie einen Artikel zum Umgang mit der Welle an negativen Nachrichten gebracht (Verschenk-Link).
Positive.News verlinkt zu positiven Nachrichten, auch wenn mir bei vielen davon spontan Randbedingungen einfallen, weshalb sie nicht hinreichend sind oder eher Alibi. Trotzdem gut.
Danke für Deine Anregung
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Helga
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Re: Die macht der positiven Berichterstattung...
Hallo Marie,EmmiMarie hat geschrieben: Do 9. Nov 2023, 22:21 ich dachte das wäre der Mechanismus der immer zum Ziel führt? Den nutzen ja sogar Ex-Präsidenten
und komplette Staaten-magst du mir sagen warum ich das dann nicht machen sollte?
die Antwort liegt eigentlich auf der Hand: Wer versucht dauerhaft auf der Mitleidsmasche zu reiten und sich dabei möglicherweise noch als nerviges, forderndes Kind inszeniert, wird niemals zu einen voll anerkannten Mitglied einer Gemeinschaft werden, sondern bestenfalls einen Status als geduldeter Exot erlangen. (Was schlechtestenfall passieren kann, überlasse ich deiner Phantasie).
Und ja- ich bin völlig bei dir: das Geschriebene gilt auch für Ex- Präsidenten und komplette Staaten.
Bei dieser Art von Berichterstattung kommt leider viel zu wenig rüber, dass wir in Wahrheit keine Anspruchsteller sind, sondern eine Bereicherung für die Gesellschaft, da wir Spektren erweitern, Perspektivwechsel ermöglichen, Brücken bauen, etc.
Es wäre schön, wenn die Berichterstattung mal in diese Richtung gehen würde.
Liebe Grüße
Helga
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Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Re: Die macht der positiven Berichterstattung...
die positive. Berichte gibt es schon vermehrt:
Kim Petras auf dem VOGUE-Cover: "Ich glaube, dass ich mich nie wirklich fühlen werde, als hätte ich es geschafft"
https://www.vogue.de/artikel/kim-petras ... coverstory
Kim Petras auf dem VOGUE-Cover: "Ich glaube, dass ich mich nie wirklich fühlen werde, als hätte ich es geschafft"
https://www.vogue.de/artikel/kim-petras ... coverstory