Andere Meinungen zu vertreten wird immer schwerer, selbst in Kreisen, wo man sich Toleranz ganz oben aufs eigene Fähnlein geschrieben hat und sie auch von anderen einfordert. Und das nicht nur bei "unseren Gegenerinnen".Lady Jennifer hat geschrieben: Mi 30. Aug 2023, 11:28 Immer erwarten wir von allen Toleranz - warum können wir "unseren Gegenerinnen" nicht auch den nötigen Freiraum ihrer Meinung zugestehen?
Beim letzten CSD in Rostock gab es einen kleinen Vorfall, der symptomatisch für die Doppelbödigkeit in Teilen der LGBTIQ-Aktiven zu sein scheint. Jedenfalls hat man einen schwulen Mann abgewiesen, weil er wohl unbequeme Ansichten vertritt:
http://der-andere-blickwinkel.de/2023/0 ... -toleranz/Weil er für Frieden demonstriert: Organisatoren des Rostocker Christopher Street Day schließen schwulen Musiker von Straßenfest aus
Nun kenne ich diesen Menschen nicht, und vielleicht gibt es ja Gründe für die Ablehnung, die in seiner Person zu finden sind. Dennoch:
Man scheitert seitens der CSD-Organisatoren selbst an den eigenen Ansprüchen zu bedingungsloser Toleranz, die man permanent für sich selbst von anderen einfordert, und will es dann nicht mal wahr haben.
LGL