Lebenslange Schäden durch Hormone - # 2
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Die Conny
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Re: Lebenslange Schäden durch Hormone
Ich muss hier um Entschuldigung bitten... Ich hatte das Interview mit Alice Schwarzer selbst noch gar nicht gelesen, ich hatte ihre Ansichten zu dem Thema nur in anderen Medien schonmal gehört. (Deutschlandfunk)
Sie ist deutlich differenzierter als ich es darstelle, hat ihre Punkte. Nichts desto trotz 'mutmaße' ich, dass sie dem Thema Transsexualität mit ihren vielen Facetten mindestens skeptisch gegenüber ist, wahrscheinlich sogar eine ablehnende Haltung hat. Inwieweit diese "Haltung" Einfluss auf die Redaktion oder die Wahl der Redakteurinnen hat, kann ich als Außenstehende Person nicht beurteilen.
Sie ist deutlich differenzierter als ich es darstelle, hat ihre Punkte. Nichts desto trotz 'mutmaße' ich, dass sie dem Thema Transsexualität mit ihren vielen Facetten mindestens skeptisch gegenüber ist, wahrscheinlich sogar eine ablehnende Haltung hat. Inwieweit diese "Haltung" Einfluss auf die Redaktion oder die Wahl der Redakteurinnen hat, kann ich als Außenstehende Person nicht beurteilen.
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Anne-Mette
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Re: Lebenslange Schäden durch Hormone
Wir sollten allerdings berücksichtigen, dass sie in einigen Einschätzungen durchaus recht hat.
Das hat aber nichts mit dem Selbstbestimmungsgesetz zu tun, wenn sie sich über Hormone und/oder Operationen auslässt.
Ich habe immer deutlich gewarnt, wenn ich den Eindruck hatte, dass eine zu beratende Person sich nicht ganz sicher war (auch hier im Forum). Das habe ich auch gemacht,
wenn es einige Menschen weh getan hat; aber ich denke, es gibt eine gewisse Verantwortung
Wenn junge Menschen über Jahrzehnte Hormone nehmen, dann kann das über den langen Zeitraum schon zu gesundheitlichen Auswirkungen führen, die nicht gewünscht sind.
Operationen führen auch nicht in jedem Fall zu einem guten Ergebnis - und "Betroffene" müssen u.U. lange Zeit mit Schmerzen und anderen Auswirkungen kämpfen.
Eine "erfüllende Sexualität" ist in vielen Fällen auch erschwert...
Aber das hat alles nichts mit dem Selbstbestimmungsgesetz zu tun und ist als Argumentationsfutter GEGEN das Gesetz nicht geeignet.
Das hat aber nichts mit dem Selbstbestimmungsgesetz zu tun, wenn sie sich über Hormone und/oder Operationen auslässt.
Ich habe immer deutlich gewarnt, wenn ich den Eindruck hatte, dass eine zu beratende Person sich nicht ganz sicher war (auch hier im Forum). Das habe ich auch gemacht,
wenn es einige Menschen weh getan hat; aber ich denke, es gibt eine gewisse Verantwortung
Wenn junge Menschen über Jahrzehnte Hormone nehmen, dann kann das über den langen Zeitraum schon zu gesundheitlichen Auswirkungen führen, die nicht gewünscht sind.
Operationen führen auch nicht in jedem Fall zu einem guten Ergebnis - und "Betroffene" müssen u.U. lange Zeit mit Schmerzen und anderen Auswirkungen kämpfen.
Eine "erfüllende Sexualität" ist in vielen Fällen auch erschwert...
Aber das hat alles nichts mit dem Selbstbestimmungsgesetz zu tun und ist als Argumentationsfutter GEGEN das Gesetz nicht geeignet.
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Jaddy
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Re: Lebenslange Schäden durch Hormone
Könntest du mal präzisieren, welche Auswirkungen du genau meinst? Also mal abgesehen von den Wirkungen, die Hormone immer haben, egal ob körpereigen oder extern zugeführt?Anne-Mette hat geschrieben: Fr 25. Aug 2023, 11:52 Wenn junge Menschen über Jahrzehnte Hormone nehmen, dann kann das über den langen Zeitraum schon zu gesundheitlichen Auswirkungen führen, die nicht gewünscht sind.
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Anne-Mette
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Re: Lebenslange Schäden durch Hormone
Moin,
die möglichen Risiken und Nebenwirkungen sind im Allgemeinen recht gut bekannt, stehen auf den Beipackzetteln, werden aber auch auf zahlreichen Internetseiten genannt:
z.B. allegemein und sehr kurz vom UKE: https://www.i2transhealth.de/trans-wiss ... ntherapie/
oder länger/ausführlicher beim Ärzteblatt: https://www.aerzteblatt.de/archiv/21629 ... nkongruenz
Mir ist keine eindeutige Studie bekannt, aber ich bin mir fast sicher, dass du eine hast, die meine Behauptung widerlegt
- aber ich gehe davon aus, dass
die bekannten Risiken und Nebenwirkungen (und vielleicht auch andere, noch unbekannte) sich im Laufe von Jahrzehnten negativ auswirken könnten.
Das muss natürlich nicht passieren, allerdings wird die Gefahr mit den Lebensjahren und den "typischen" gesundheitlichen Entwicklungen in einem höhren Lebensalter nicht kleiner werden.
Insofern finde ich den kritischen Hinweis gerade für Menschen in einem jungen Alter, die möglichereise vor 40...60 Jahren Hormoneinnahme stehen, nicht falsch.
die möglichen Risiken und Nebenwirkungen sind im Allgemeinen recht gut bekannt, stehen auf den Beipackzetteln, werden aber auch auf zahlreichen Internetseiten genannt:
z.B. allegemein und sehr kurz vom UKE: https://www.i2transhealth.de/trans-wiss ... ntherapie/
oder länger/ausführlicher beim Ärzteblatt: https://www.aerzteblatt.de/archiv/21629 ... nkongruenz
Mir ist keine eindeutige Studie bekannt, aber ich bin mir fast sicher, dass du eine hast, die meine Behauptung widerlegt
die bekannten Risiken und Nebenwirkungen (und vielleicht auch andere, noch unbekannte) sich im Laufe von Jahrzehnten negativ auswirken könnten.
Das muss natürlich nicht passieren, allerdings wird die Gefahr mit den Lebensjahren und den "typischen" gesundheitlichen Entwicklungen in einem höhren Lebensalter nicht kleiner werden.
Insofern finde ich den kritischen Hinweis gerade für Menschen in einem jungen Alter, die möglichereise vor 40...60 Jahren Hormoneinnahme stehen, nicht falsch.
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Jaddy
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Re: Lebenslange Schäden durch Hormone
Ja nee 
Natürlich übernimmt eins bei einer Umstellung auf externe, bioidentische Hormone die gleichen Risiken, die Menschen mit den gleichen, körpereigenen Hormonen auch haben. Aber, bei normaler Dosierung, nicht mehr.
Natürlich werden die möglichen Risiken auf den Beipackzetteln vermerkt, weil es sie gibt. Aber eben auch, wenn der eigene Körper sie produziert.
Natürlich testen die verschreibenden Ärztys, was die Leitlinien vorschreiben, denn wenn eins irgendwie krank wird, wird natürlich bei ihnen nachgeschaut. Das ist reiner rechtlicher Selbstschutz.
Wer sich vor den Risiken von Sexualhormonen schützen möchte, sollte die gleichen Tests auch bei ausschliesslich körpereigener Versorgung machen.
Ja, das ist offizielle Aussage von zwei trans erfahrenen Endos.
Es ist daher meines Wissens einfach Unfug, einen prinzipiellen Unterschied zu behaupten, ob die gleichen Hormone vom eigenen Körper oder von aussen kommen.
Was allerdings richtig ins Kontor haut, sind die Anti-Androgene und GnRH-Analoga (weniger). Deshalb werden die auch in den Artikeln besonders erwähnt. Ich möchte da eindeutig differenzieren.
Nicht für ungut. Das ist keineswegs als Angriff gemeint. Ich mag bloss weder diese Pathologisierung von trans Personen durch die Hintertür, noch die Mythen rund um Hormone.
Natürlich übernimmt eins bei einer Umstellung auf externe, bioidentische Hormone die gleichen Risiken, die Menschen mit den gleichen, körpereigenen Hormonen auch haben. Aber, bei normaler Dosierung, nicht mehr.
Natürlich werden die möglichen Risiken auf den Beipackzetteln vermerkt, weil es sie gibt. Aber eben auch, wenn der eigene Körper sie produziert.
Natürlich testen die verschreibenden Ärztys, was die Leitlinien vorschreiben, denn wenn eins irgendwie krank wird, wird natürlich bei ihnen nachgeschaut. Das ist reiner rechtlicher Selbstschutz.
Wer sich vor den Risiken von Sexualhormonen schützen möchte, sollte die gleichen Tests auch bei ausschliesslich körpereigener Versorgung machen.
Ja, das ist offizielle Aussage von zwei trans erfahrenen Endos.
Es ist daher meines Wissens einfach Unfug, einen prinzipiellen Unterschied zu behaupten, ob die gleichen Hormone vom eigenen Körper oder von aussen kommen.
Was allerdings richtig ins Kontor haut, sind die Anti-Androgene und GnRH-Analoga (weniger). Deshalb werden die auch in den Artikeln besonders erwähnt. Ich möchte da eindeutig differenzieren.
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Re: Lebenslange Schäden durch Hormone
Kein Problem, so habe ich es auch nicht aufgefasst.Jaddy hat geschrieben: Fr 25. Aug 2023, 17:38 Nicht für ungut. Das ist keineswegs als Angriff gemeint.
Es ist doch gut, unterschiedliche Interpretationen zu benennen und darüber zu sprechen/schreiben.