Haka!
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Cybill
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Haka!
Ich stelle mir vor, dass ein Team von Transweiber auf den CSDs 2024 eine Gruppe bildet, die einen Haka - also den traditionellen Kriegstanz der Maori zelebriert. Das Ganze natürlich in vollem Ornat
Ich denke mir, dass das ein klares Statement gegen Transfeindlichkeit ist - und machen wir uns nix vor: Die Transweiber machen aufgrund von Körpergröße und - Gewicht was her und sind zudem das Lieblingsziel unserer Feinde.
Wer macht mit?
Je mehr wir sind, desto besser,
-Cy
Ich denke mir, dass das ein klares Statement gegen Transfeindlichkeit ist - und machen wir uns nix vor: Die Transweiber machen aufgrund von Körpergröße und - Gewicht was her und sind zudem das Lieblingsziel unserer Feinde.
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Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Ulrike-Marisa
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Re: Haka!
Hallo Cybill,
das finde ich eine gute Idee, auch die Begründung. Ich selbst werde aber nicht mitmachen, da ich auf keinen CSDs bin, außerdem kann ich mit meinem Körper und der Damengröße da nicht mithalten.
LG, Ulrike-Marisa
das finde ich eine gute Idee, auch die Begründung. Ich selbst werde aber nicht mitmachen, da ich auf keinen CSDs bin, außerdem kann ich mit meinem Körper und der Damengröße da nicht mithalten.
LG, Ulrike-Marisa
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Jaddy
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Re: Haka!
Eine tolle Performance wäre prima! Viele Gruppen beeindrucken mit Choreos auf den Pride Demos.
Es sollte aber vielleicht kein Haka sein wollen oder so erscheinen. Die Maori sind sehr empfindlich, wenn Menschen ohne Maori-kulturellen Background ihren Tanz kopieren. In Neuseeland gibt es Gesetze dagegen und die neuseeländische Regierung hat sich sogar in internationalen Handelsverträgen ein Klagerecht gegen diese Aneignung sichern lassen. Verschiedene Fussballclubs haben schon deftig Ärger bekommen und eine deutsche Versicherung zB für einen Fernsehspot.
In der jüngeren queeren Generation in D, die überwiegend recht achtsam gegenüber kultureller Aneignung, Rassismen, etc sind, würde das auf einer Pride Demo kein gutes Feedback geben.
Es sollte aber vielleicht kein Haka sein wollen oder so erscheinen. Die Maori sind sehr empfindlich, wenn Menschen ohne Maori-kulturellen Background ihren Tanz kopieren. In Neuseeland gibt es Gesetze dagegen und die neuseeländische Regierung hat sich sogar in internationalen Handelsverträgen ein Klagerecht gegen diese Aneignung sichern lassen. Verschiedene Fussballclubs haben schon deftig Ärger bekommen und eine deutsche Versicherung zB für einen Fernsehspot.
In der jüngeren queeren Generation in D, die überwiegend recht achtsam gegenüber kultureller Aneignung, Rassismen, etc sind, würde das auf einer Pride Demo kein gutes Feedback geben.
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Ulrike-Marisa
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Re: Haka!
Moin,
mit dem kulturellen Hintergrund des Haka-Tanzes habe ich mich in der Tat bei meiner Meinung nicht beschäftigt gehabt. mit den nun genannten Hintergründen täte ich auch eher davon abraten, wenn es so sensibel für das Volk der Maori ist und die Welt ist klein, informationstechnisch sogar mini...
Grüße, Ulrike-Marisa
mit dem kulturellen Hintergrund des Haka-Tanzes habe ich mich in der Tat bei meiner Meinung nicht beschäftigt gehabt. mit den nun genannten Hintergründen täte ich auch eher davon abraten, wenn es so sensibel für das Volk der Maori ist und die Welt ist klein, informationstechnisch sogar mini...
Grüße, Ulrike-Marisa
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Blossom
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Re: Haka!
Uanbhängig vorgenannter Aneignung, schreckt mich bereits das Wort "Krieg" ab. So lässt sich eine Akzeptanz der Unterschiede wohl kaum erreichen, denn die wäre, nach Peter Ustinov, Voraussetzung für die Überraschung von Gemeinsamkeiten.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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Marlene K.
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Re: Haka!
Ich verstehe die Idee, die hinter der Verwendung des Haka steht, teile aber die Kritik daran diesen Tanz zu verwenden.
Aber eine abgewandelte Samba oder eine andere Form des Salsa, der Merengue wäre doch eine Idee. Skuril wäre auch eine "Schütz*Innentruppe" mit Tambourmajorin und Schellenbaum, so als Besetzung urdeutscher Kultur.
Bei der Umsetzung bräuchte es allerdings Fachmenschen.
Töne und Uniformen würden garantiert verstören auf einem CSD. Hätte was von der Stunksitzung, wenn gut gemacht.
Aber eine abgewandelte Samba oder eine andere Form des Salsa, der Merengue wäre doch eine Idee. Skuril wäre auch eine "Schütz*Innentruppe" mit Tambourmajorin und Schellenbaum, so als Besetzung urdeutscher Kultur.
Bei der Umsetzung bräuchte es allerdings Fachmenschen.
Töne und Uniformen würden garantiert verstören auf einem CSD. Hätte was von der Stunksitzung, wenn gut gemacht.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Maya
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Re: Haka!
Also damit könnt ich mich noch identifizierenAber eine abgewandelte Samba oder eine andere Form des Salsa, der Merengue wäre doch eine Idee.
Aber:
Skuril? Um uns in den Fasching oder ins Kasperltheater zu schieben?Skuril wäre auch eine "Schütz*Innentruppe" mit Tambourmajorin und Schellenbaum, so als Besetzung urdeutscher Kultur.
Ganz sicher nicht!
Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.
Hakuna Matata
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Jaddy
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Re: Haka!
Ich denke auch, dass es zwischen Haka und Musikzug in Uniform noch schöne Zwischenstufen gibt 
Outift mit Identifikationsmerkmal wäre mE gut. Schärpe? Farbauswahl? Und dazu eine kurze Choreo, die wiederholt werden kann. Vielleicht Cheerleader-Stile, aber ohne Pompoms. Eher etwas mehr in Richtung Demo, Protest und Aktivismus.
Was die Sache ggf vom Outfit her kompliziert: Wie können trans maskuline und nichtbinäre Wesen sichtbar teilnehmen?
Outift mit Identifikationsmerkmal wäre mE gut. Schärpe? Farbauswahl? Und dazu eine kurze Choreo, die wiederholt werden kann. Vielleicht Cheerleader-Stile, aber ohne Pompoms. Eher etwas mehr in Richtung Demo, Protest und Aktivismus.
Was die Sache ggf vom Outfit her kompliziert: Wie können trans maskuline und nichtbinäre Wesen sichtbar teilnehmen?
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Marlene K.
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Re: Haka!
War ja nur ein Gedankenspiel. Wenn schon Kriegstanz, dann doch was aus unserer Kultur... und lass die Schütz*Innen nicht hören, dass Du sie für eine Karnevalstruppe hälst.Maya hat geschrieben: Mi 16. Aug 2023, 09:58 ...Skuril? Um uns in den Fasching oder ins Kasperltheater zu schieben?Skuril wäre auch eine "Schütz*Innentruppe" mit Tambourmajorin und Schellenbaum, so als Besetzung urdeutscher Kultur.![]()
Ganz sicher nicht!
Lächelnd grüßt
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Momo58
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Re: Haka!
Ich finde die Ideen ganz lustig, unabhängig von den politisch motivierten Beweggründen.
Einzig die von Cybill verwendete Bezeichnung
Liebe Grüße
Manuela
Einzig die von Cybill verwendete Bezeichnung
stört mich. Weiber ist die alte Bezeichnung von Frauen. Sprachhistorisch hat die Bezeichnung Weiber eine Bedeutungsverschlechterung erfahren und ist heute ein Schimpfwort, eine Abwertung für Frauen. Sorry, aber ich fühle mich als Frau, wenn auch mit transidentem Hintergrund. Und ja meine Barthaare sind auf die Zähne gerutscht. Und ja, trotz Haare auf den Zähnen zeige ich meine Zähne um zu lächeln.Transweiber
Liebe Grüße
Manuela
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Blossom
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Re: Haka!
Na, wenn ich mir die bei uns einmal im Jahr antun muss und sie stramm mit ihren Holzgewehren durch die Stadt marschieren, sind sie doch nicht mehr als genau das.Marlene K. hat geschrieben: Mi 16. Aug 2023, 17:13 lass die Schütz*Innen nicht hören, dass Du sie für eine Karnevalstruppe hälst.
In meinen Augen eine antiquierte Truppe, die von der Zeit schon lange überholt wurde und in die Mottenkiste gehört.
Aber als toleranter Mensch ... jedem Tierchen sein Plaisierchen.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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Theresa
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Re: Haka!
Guten Tag,
mir fällt dazu folgendes ein und ich würde alles, was mit Regenbogen zu tun hat, einschließen:
Wie wäre eine Veranstaltung, wie der CSD und Ähnliche, an der alle Teilnehmer herumlaufen wie im täglichen Leben? Ganz normal in Straßenkleidung, keiner mit freiem Oberkörper oder gar Fetischklamotten oder einem Auftreten, dass an Clowns erinnert? Da bitte ausführliche Berichte drüber in den Medien.
Richtig! Das wäre für Außenstehende langweilig. So langweilig, dass sie alle Normalos, die sich Perverse oder Freaks, wie sie aus den Medien bekannt sind, betrachten wollen, enttäuscht abwenden. Der ganze Hass, der "uns" aus vielen Ecken, auch den eigenen, entgegen schlägt, würde verpuffen, weil er keine Angriffsfläche bietet.
Ich denke, das wäre ein wohltuender Gegensatz zu den Veranstaltungen, die eher an einen Karnevalsumzug oder Openair-Party erinnern, als an eine Demo. Es sollte bedacht werden, dass die weitaus größte Teil der Bevölkerung unser Thema nicht interessiert. Die haben andere Probleme als der bunte laut brüllende Haufen, der vermehrt Hass auf sich zieht, und als zusätzliche Gefahr dargestellt wird. Gefahren wie Inflation, Krieg, Umwelt, Klima, soziale Sicherheit und Spaltung der Gesellschaft, mit der man in dem Medien 24/7 berieselt wird, sind existenzbedrohend und vielleicht unabwendbar. Da ist es am Einfachsten, diese kleine unbedeutende Gruppe als Feind und Bedrohung zu erklären, um Frust abzubauen oder/und von wichtigen Problemen abzulenken.
Ich fände das zielführend. Auf jeden Fall es wäre ein Versuch wert.
Ich hatte das eigentlich viel früher schreiben wollen, aber der Text hat es irgendwie nicht ins Forum geschafft. Daher jetzt, mit Verspätung.
mir fällt dazu folgendes ein und ich würde alles, was mit Regenbogen zu tun hat, einschließen:
Wie wäre eine Veranstaltung, wie der CSD und Ähnliche, an der alle Teilnehmer herumlaufen wie im täglichen Leben? Ganz normal in Straßenkleidung, keiner mit freiem Oberkörper oder gar Fetischklamotten oder einem Auftreten, dass an Clowns erinnert? Da bitte ausführliche Berichte drüber in den Medien.
Richtig! Das wäre für Außenstehende langweilig. So langweilig, dass sie alle Normalos, die sich Perverse oder Freaks, wie sie aus den Medien bekannt sind, betrachten wollen, enttäuscht abwenden. Der ganze Hass, der "uns" aus vielen Ecken, auch den eigenen, entgegen schlägt, würde verpuffen, weil er keine Angriffsfläche bietet.
Ich denke, das wäre ein wohltuender Gegensatz zu den Veranstaltungen, die eher an einen Karnevalsumzug oder Openair-Party erinnern, als an eine Demo. Es sollte bedacht werden, dass die weitaus größte Teil der Bevölkerung unser Thema nicht interessiert. Die haben andere Probleme als der bunte laut brüllende Haufen, der vermehrt Hass auf sich zieht, und als zusätzliche Gefahr dargestellt wird. Gefahren wie Inflation, Krieg, Umwelt, Klima, soziale Sicherheit und Spaltung der Gesellschaft, mit der man in dem Medien 24/7 berieselt wird, sind existenzbedrohend und vielleicht unabwendbar. Da ist es am Einfachsten, diese kleine unbedeutende Gruppe als Feind und Bedrohung zu erklären, um Frust abzubauen oder/und von wichtigen Problemen abzulenken.
Ich fände das zielführend. Auf jeden Fall es wäre ein Versuch wert.
Ich hatte das eigentlich viel früher schreiben wollen, aber der Text hat es irgendwie nicht ins Forum geschafft. Daher jetzt, mit Verspätung.