Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
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Anne-Mette
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Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Die Zeitung schreibt:
Beleidigungen und Drohungen im Internet erlebt un-se-r*e Au-to-r*in schon lange. Mittlerweile haben immer mehr User-Kommentare AfD-Bezug.
https://taz.de/Queerfeindlichkeit-im-Netz/!5949678/
Beleidigungen und Drohungen im Internet erlebt un-se-r*e Au-to-r*in schon lange. Mittlerweile haben immer mehr User-Kommentare AfD-Bezug.
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Julia CD
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Re: Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Man kann echt nur hoffen, dass die AfD nie an die Macht kommt und der Hass irgendwann mal abnimmt. Leider ist das zweite pure Utopie, aber die die sich für stark halten und die Anonymität im Netz ausnutzen eigentlich die schwachen sind. Dieser Beitrag zeitg aber auch wie glücklich wir uns schätzen können hier einen derart geschützten Raum in Form dieses Forums zu haben.
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andrea8847
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Re: Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Die Einstellung der AfD ist fraglos schlimm u.a. in Bezug auf alle Lebtils. Zumindest im Westen Deutschlands oder dessen Großstädte sind orientalische Jugendliche und Jungerwachsene die gewalttätige Bedrohung von Menschen der Queer Community. Deren Hass ist vernichtend, täglich auf underen Straßen
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Anne-Mette
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Re: Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Moin,
"In Gefahr und großer Not - bringt der Mittelweg den Tod!"
Die Partei ist nur so stark geworden, weil so viele Menschen ihre Kandidatinnen und Kandidaten (d/m/w?) gewählt haben; es liegt nicht an irgendeiner inhaltlichen Stärke, die die Ergbnisse bei Wahlen oder Umfragen rechtfertigen würde.
Es bedarf einen aktiven Einsatz GEGEN die Entwicklung; denn wenn sie so weiter machen mit ihren Wahlergebnissen, dann kommen sie eines Tages zwangsläufig an Schaltstellen.
Es sollte keine(r) behaupten: "die sind überhaupt nicht so schlimm!"
Manche Krankheiten sind (zunächst) auch nicht schlimm und führen doch irgendwann zu lebensbedrohlichen Symptomen und sogar zum Tod.
Gruß
Anne-Mette
nur mit Hoffnung kommen wir nicht weiter!
"In Gefahr und großer Not - bringt der Mittelweg den Tod!"
Die Partei ist nur so stark geworden, weil so viele Menschen ihre Kandidatinnen und Kandidaten (d/m/w?) gewählt haben; es liegt nicht an irgendeiner inhaltlichen Stärke, die die Ergbnisse bei Wahlen oder Umfragen rechtfertigen würde.
Es bedarf einen aktiven Einsatz GEGEN die Entwicklung; denn wenn sie so weiter machen mit ihren Wahlergebnissen, dann kommen sie eines Tages zwangsläufig an Schaltstellen.
Es sollte keine(r) behaupten: "die sind überhaupt nicht so schlimm!"
Manche Krankheiten sind (zunächst) auch nicht schlimm und führen doch irgendwann zu lebensbedrohlichen Symptomen und sogar zum Tod.
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Anne-Mette
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Julia CD
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Re: Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Ne es liegt daran, dass viele die AfD nur aus Protest wählen. Ich persönlich bin auch kein Freund unserer aktuellen Regierung aber die AfD ist dennoch keine Option für mich. Es gibt einfach nichts, was diese Partei einem freien Bürger dieses Landes bieten kann.Anne-Mette hat geschrieben: Sa 12. Aug 2023, 21:28 es liegt nicht an irgendeiner inhaltlichen Stärke, die die Ergbnisse bei Wahlen oder Umfragen rechtfertigen würde.
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Blossom
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Re: Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Dem würde ich direkt widersprechen, denn die Aussage dieser Wähler, sie hätten die Partei ja "nur" aus Protest gewählt ist vorgeschoben, um sich selbst nicht in die rechte Ecke zu stellen. Doch hört man solchen Menschen mal aufmerksam zu, vor allem aber auf deren Subtext, wird schnell klar, dass sie durchaus die Parolen der AfD verinnerlicht haben und diese ausgezeichnet zu singen verstehen.Julia CD hat geschrieben: Sa 12. Aug 2023, 21:45 Ne es liegt daran, dass viele die AfD nur aus Protest wählen.
Stimmt, und anschließend will mal wieder niemand etwas gewusst haben.Anne-Mette hat geschrieben: Sa 12. Aug 2023, 21:28 Es sollte keine(r) behaupten: "die sind überhaupt nicht so schlimm!"
Schade, dass es heute keine direkte Konfrontation mehr mit Verfolgten in den Schulen gibt. Wir hatten im Rahmen des Geschichtsunterricht ehemalige Auswitz-Häftlinge zu Gast, die teils mit stockender Stimme von damals erzählten, und Angehörige der Sioux, die über ihre Großeltern berichteten und dem, was diesen das 7. US-Kavallerie-Regiment am Wounded Knee angetan hat. Es war schockierend dergleichen direkt von den Quellen zu hören - und es begleitet mich noch heute, 50 Jahre später.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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Kerstin
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Re: Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Ok - und wo ist jetzt der Unterschied zum restlichen *Schlauhaufen*?...
Es gibt einfach nichts, was diese Partei einem freien Bürger dieses Landes bieten kann.
......
Ist irgend eine von den anderen Parteien in der Lage mal einen halbwegs vernünftigen Weg vorzustellen wie es weiter gehen soll?
Nix - null,null - ausser Schnauze aufreisen und Schaum schlagen kommt nix.
Wenn die etablierten Parteien die afd Wirkungsvoll bekämpfen wollen müssen sie eine bessere Politik machen, und zwar eine die vom "kleinen Mann" mitgetragen werden kann.
Weil wir gerade bei Politiker sind. Wenn der März umkippt - heißt es dann März fällt oder März Feld?
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Blossom
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Re: Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Als SPD-Mitglied gehöre ich dann wohl auch zu diesem *Schlauhaufen*? Es wäre schön, du würdest dich sprachlich ein wenig zügeln. Sehr bedauerlich, dass du u.a. auch meine Partei mit einer in einen Topf wirfst, die in großen Teilen am Rand der Verfassungsfeindlichkeit agiert und extrem rechtsradikal ist.Kerstin hat geschrieben: Sa 12. Aug 2023, 22:50 Ok - und wo ist jetzt der Unterschied zum restlichen *Schlauhaufen*?
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Marlene K.
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Re: Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Hier stoßen mir zwei Dingte ganz gewaltig auf.Kerstin hat geschrieben: Sa 12. Aug 2023, 22:50..,....
Es gibt einfach nichts, was diese Partei einem freien Bürger dieses Landes bieten kann.
......
und zwar eine die vom "kleinen Mann" mitgetragen werden kann.
Weil wir gerade bei Politiker sind. Wenn der März umkippt - heißt es dann März fällt oder März Feld?![]()
Die Menschheit besteht, und das sollte gerade in diesem Forum klar sein, nicht nur aus männlich sozialisierten Menschen. Die AFD in großen Teilen schon. Da könnte ein Teil des Problems liegen.
Hier auf die sogenannten "Märzgefallenen" 1933 anzuspielen und dies in zumindest wohlwollender Betrachtung der Wähler einer faschistischen, demokratiefeindlichen Partei ist mehr als geschmacklos.
Auch ich bin Mitgleid in einer Partei des restlichen "Sauhaufens" und sehe einen gewaltigen Unterschied zu der AFD. In meiner Partei sowie in einer, der ich früher angehörte haben Menschen miteinander wertschätzend diskutiert und niemand wurde niedergemacht. Selbstverständlich wurden Kompromisse gefunden, da nie alle einer Meinug waren, aber die Menschenrechte galten für alle unabhängig von Herkunft, Religion, sexueller Orientierung und Identität.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Anne-Mette
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Re: Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Moin,
bewahrt bitte die Contenance.
Auch wenn viele Menschen die Arbeit der Regierung, oder zumindest Teile derselben als ungenügend beurteilen, wird es auch da Menschen geben, die ehrliche Arbeit abliefern.
Ich möchte darum bitten, nicht in Stammtischgespräche abzugleiten und vor allen Dingen mit Bezeichnungen und Schimpfworten so umzugehen, dass sie nicht als Beleidigung aufgefasst werden können.
Ein guter Grademesser wäre: "möchte ich so bezeichnet werden, wenn jemand mit meiner Arbeit unzufrieden ist?"
Denkt bitte daran: ein geschriebenes Wort in der Öffentlichkeit ist sicherlich anders zu bewerten als eine hochkochende Stammtisch-Diskussion, in denen die Teilnehmenden nach dem 7. Bier oder Wein
immer "mutiger" werden.
Das ist in der Regel am nächsten Tag vergessen. Einige werden sich zwar schämen(?) oder billig denken "xyz war noch schlimmer", aber dann wieder zu ihrem Alltag übergehen. Vielleicht bekommen sie beim nächsten Besuch missbilligende Worte der Wirtin und die Empfehlung, sie sollten nicht all zu sehr über die Stränge schlagen; denn einige andere Gäste hätten sich schon beschwert.
Was hier im Forum steht, das steht in der Öffentlichkeit.
Flächendeckende Beschimpfungen treffen oftmals "die Falschen" - und werfen Menschen in "einen Topf", die nicht zusammen dorthin gehören.
Ich selbst möchte mich auch nicht mit anderen Menschen in einem Topf aufhalten.
Dazu gehören durchaus auch einige, die sich "zur Community" zählen.
Gruß
Anne-Mette
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Auch wenn viele Menschen die Arbeit der Regierung, oder zumindest Teile derselben als ungenügend beurteilen, wird es auch da Menschen geben, die ehrliche Arbeit abliefern.
Ich möchte darum bitten, nicht in Stammtischgespräche abzugleiten und vor allen Dingen mit Bezeichnungen und Schimpfworten so umzugehen, dass sie nicht als Beleidigung aufgefasst werden können.
Ein guter Grademesser wäre: "möchte ich so bezeichnet werden, wenn jemand mit meiner Arbeit unzufrieden ist?"
Denkt bitte daran: ein geschriebenes Wort in der Öffentlichkeit ist sicherlich anders zu bewerten als eine hochkochende Stammtisch-Diskussion, in denen die Teilnehmenden nach dem 7. Bier oder Wein
immer "mutiger" werden.
Das ist in der Regel am nächsten Tag vergessen. Einige werden sich zwar schämen(?) oder billig denken "xyz war noch schlimmer", aber dann wieder zu ihrem Alltag übergehen. Vielleicht bekommen sie beim nächsten Besuch missbilligende Worte der Wirtin und die Empfehlung, sie sollten nicht all zu sehr über die Stränge schlagen; denn einige andere Gäste hätten sich schon beschwert.
Was hier im Forum steht, das steht in der Öffentlichkeit.
Flächendeckende Beschimpfungen treffen oftmals "die Falschen" - und werfen Menschen in "einen Topf", die nicht zusammen dorthin gehören.
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Kerstin
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Re: Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Ja Blümchen auch deine SPD gehört zu diesem *Schlauhaufen*. Und das nicht erst seit der Ampel sondern schon seit der Groko.
Und ich wüsste keinen Grund warum ich die Wahrheit verleumden soll, nur damit du Und einige andere hier sich nicht auf den Schlips getreten fühlen.
Wenn wir vermeiden wollen das Deutschland sich endgültig zersetzt müssen wir zuerst die Probleme beim Namen nennen und das sind allen voran die etablierten Parteien mit ihrer verlogene selbstverliebtheit.
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Helga
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Re: Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Und damit kommen wir zum zweiten Kern des Problems: Wer mit den etablierten nicht einverstanden ist, wählt entweder AFD oder garnicht. Bei "garnicht" wird leider vergessen, dass jede Stimme, die nicht angegeben wurde, letztlich wieder der AFD zugute kommt.
Ich kann nur an jeden Vernunft begabten Menschen appellieren, sich aus dem "*Schlauhaufen*" das auszusuchen, was am ehesten passt. Das Gute an der Demokratie ist, dass wir alle die Möglichkeit haben uns in den Parteien zu engagieren und die Politik mit zu gestalten.
Wenn es gelingt die größte Partei, nämlich die der "Nichtwähler" gegen die AFD zu positionieren, wird deren Einfluss deutlich schwinden.
Ich kann nur an jeden Vernunft begabten Menschen appellieren, sich aus dem "*Schlauhaufen*" das auszusuchen, was am ehesten passt. Das Gute an der Demokratie ist, dass wir alle die Möglichkeit haben uns in den Parteien zu engagieren und die Politik mit zu gestalten.
Wenn es gelingt die größte Partei, nämlich die der "Nichtwähler" gegen die AFD zu positionieren, wird deren Einfluss deutlich schwinden.
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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andrea8847
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Re: Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Bleibt am Ende, dass die Ampel und die CDU einer extrem steigenden Zahl von Menschen nicht den Plan in die Zukunft aufzeigen kann. Deutschland wird aus hehren Motiven gerade geschleift. Auf Probleme werden nur Scheinlösungen angeboten -hier liegt übrigens eine Analogie zur Afd- die Zuwanderung aus Armut, Klimamaßnahmen, Rüstung, nehmen nicht finanzierbar Ausmaße an. Dafür werden den Menschen die letzten Ressource genommen. Die Afd wird als Drohung der Bürger genutzt, die echten Afdler dürften noch eine Minderheit sein. Und ja, Beteiligung an Politik ist sinnvoll, aber wer glaubt im Ernst, die Altparteien gravierend zu entwickeln?
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Marlene K.
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Re: Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Demokratie lebt vom Mitmachen und ist ohne den Bürger nicht existent. Wem eine bessere Organisationsform einfällt, der möge sie bitte darstellen.andrea8847 hat geschrieben: Mo 14. Aug 2023, 00:06 ...
Und ja, Beteiligung an Politik ist sinnvoll, aber wer glaubt im Ernst, die Altparteien gravierend zu entwickeln?
Die Grünen sind eine Altpartei? Ab wann zählt eine Partei hierzu? ab dem Zeitpunkt, wo sie "das System" nicht ablehnt?
Ich sage noch einmal, dass ich sowohl in der SPD als auch bei den Grünen Strukturen erlebt habe, die es mir ermöglichten an Entscheidungen mit zu wirken. Ja, da gab es Unterschiede: Bei der SPD mehr Seilschaften und größeres Beharrungstendenzen, bei den Grünen mehr, auch unnötige und unproduktive, Diskussionen.
Ich weiß, dass ich meine Meinung weder in einer Partei noch in der Gesellschaft eins zu eins durchsetzen kann. Da ist auch gut so, da ich in keinem Feld überblicken kann, weklche Auswirkungen auf andere Menschen die von mir gestellten Forderungen haben. Das wird eben in einer Demokratie in Parteien und im staatlichen Entscheidungsprozess ausgehandelt, möglichst zwischen allen hier lebenden Menschen.
Wenn ich mich nicht auf die Diskussion einlasse habe ich meiner Ansicht nach nicht die Berechtigung zur grundlegenden und in manchen Fällen auch hasserfüllten und dadurch menschenverachtenden Kritik.
Ich kann versuchen, die "Altparteien", "Systemparteien" oder wie sonst ich sie abwerte "gravierend zu entwickeln oder eine eigene Vereinigung, Interessenvertretung oder Partei zu gründen und mich dem Wettbewerb der Ideen zu stellen. Wer den Wetbewerb ablehnt, lehnt damit Mitmenschen ab. So auch die AFD.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Nora_7
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Re: Queerfeindlichkeit im Netz: Der Hass hat eine politische Heimat | taz
Es ist wirklich ein Trauerspiel. Auch die AfD ist ein komplexer Haufen, dennoch schafft sie es, nach außen einheitlich aufzutreten. Und für frustrierte Bürger megaeinfache Angebote (nicht wirklich Lösungen) anzubieten, z.B. "Problem mit Flüchtlingen? ganz einfach, wir lassen keine rein. Basta."andrea8847 hat geschrieben: Mo 14. Aug 2023, 00:06 Bleibt am Ende, dass die Ampel und die CDU einer extrem steigenden Zahl von Menschen nicht den Plan in die Zukunft aufzeigen kann.
Kaum jemand kauft derzeit ohne Zwang Investitionsgüter - weiße Ware, Möbel, Autos... Die Hersteller wie auch Handel haben mit hohen Umsatzrückgängen zu kämpfen, Verträge mit externen Mitarbeitern werden gekündigt, Einstellungsstopp. Weil alle ihr Geld zusammenhalten um Habecks Energiekostenhammer zu überleben. Was kommt auf mich zu? Mieterhöhungen, 100000+€ Investitionen...? Ich habe im Netz eine Frage an die GroKo und die CDU/CSU gefunden: Warum wird nicht mit der Förderung begonnen, und später erst ein Gesetz? Dann würden viele kontrolliert mit energetischen Maßnahmen beginnen, der Markt wäre entspannt und die Kosten auch. Aber: Keine Partei/Fraktion hat geantwortet.
Die CDU hat natürlich noch das CSU-Problem, denn die CSU hat fast immer die unfähigsten Politiker und -innen gestellt. Völlig ideenlos, nur der Erhaltung von Traditionen verpflichtet. Dorothee Bär als Digitalbeauftragte war ein totaler Reinfall, und alles was sie tut immer noch. Dafür hatte die SPD das Chebly-Problem analog zu Bär.
Und die CDU selbst schafft es nicht, ein klares eigenes inhaltliches Konzept vorzulegen. In der Personenstandsfrage ist die CDU voll im internen Kampf der Generationen.
Und die SPD läuft fast nur noch den Grünen hinterher.
Aber deshalb AfD oder nicht wählen, darf nicht die Lösung sein, denn beides macht die Extremisten stark. Leider muss es manchmal das geringste Übel sein.
Liebe Grüße Nora_7
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
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