Neues transfeindliches Meme
Neues transfeindliches Meme - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Lavendellöwin
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Re: Neues transfeindliches Meme

Post 16 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hey...


das ist, was ich die ganze Zeit sage.

Und das Schlimme ist, das viele viel zu viel über "das Thema" reden, die weder was damit zu tun haben
oder anders es nicht offen leben, aber sich als Unterstützer oder Gegner profilieren wollen.

Mit welchem Recht geschieht dieses Zerren in die Öffentlichkeit? Da fühle ich mich leicht verar...

Ich lebe mein Sein offen, mich kann jeder zu jeder Zeit alles fragen und bekommt dann auch Antworten.
Das ist aber nicht die Entscheidnung von irgendwem weil die Person das denkt es müsste so sein, sondern meine.
Und mir geht es auf den Geist, ganz ehrlich, wenn wer sagt weil ich ja faktisch zur Community gehöre
ich müsste eine bestimmte Meinung haben. Nein.

Die muss ich nicht haben und auch nicht noch mehr irgendwo präsent sein.

Mir geht es im Prinzip wirklich hervorragend, ich fühle mich extrem privilegiert, noch muss ich sagen, bis es vielleicht
ein paar Menschen mit überzogenen Forderungen völlig an die Wand fahren und dann wieder still und heimlich dahin verschwinden
wo sie hergekommen sind und einfach weiterleben wie vorher...das kann ich nämlich nicht.
Und alle die mit mir auf der Reise sind und zu mir halten, meine Liebsten nämlich auch nicht. Danke dann schon mal die, die kräfitg
helfen den Blauen extra Boni zu verschaffen

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Aria
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Re: Neues transfeindliches Meme

Post 17 im Thema

Beitrag von Aria »

Eine ganz grosse Schuld trägt in meinen Augen die neue Medienwelt zu der ganzen Sache bei. Die Fülle an Information strapaziert die Leute total und dann springt ein Abwehrmechanismus an. Dann ist man plötzlich Wutbürger und gegen alles und jeden. Man meint, dass man überall nur noch was vorgesetzt bekommt, dass man dann gefälligst anzunehmen und zu verdauen hat. Differenziert denkende Menschen können dem ganzen eher entkommen, als andere.

Früher hat man am Stammtisch etwas aufgeschnappt, über das man sich auch schon mal aufgeregt hat. Nach dem Besuch war Ruhe und man hatte Zeit bis zum nächsten Stammtisch (für manche bis zum nächsten Abend) darüber nachzudenken, pro oder contra der Stamm-Meinung zu sein um dann evt. wieder darüber zu diskutieren. Heute wird man permanent mit der scheinbar "richtigen Meinung" bombardiert, dass die eigene Meinung viel weniger Handlungsspielraum bekommt und man quasi in einen Sog von Meinungsmache hineingezogen wird.

Ich bin gerade echt am Zweifeln, ob diejenigen die diese Prozesse steuern könnten, sich über das Ausmaß bewusst sind, das da seit ca. 10 Jahren auf uns zurollt. Trumps Wahl zum PotUS hat für mich eine Zeitenwende markiert und mir gezeigt, was alles möglich sein kann, wenn nur genug Desinformation gestreut wird. Wir alle dachten, dass das was '33 passiert ist, wohl nie wieder passieren kann. Aber aktuelle Entwicklungen zeigen mir, dass wir zwar dazu gelernt haben aber die Technik diesen Lernprozess wieder einholt und das Spiel von neuem losgeht.
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Blossom
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Re: Neues transfeindliches Meme

Post 18 im Thema

Beitrag von Blossom »

Muss zugeben, dass ich den Thread infolge der letzten Beiträge mit einem Lächeln verfolge, denn das ist ja, was ich schon so oft geschrieben und wofür ich immer wieder "gemaßregelt" wurde - und zwar aus Reihen von Forumsmitgliedern ... nämlich, dass es auch ein Zuviel gibt und die Stimmung kippen lässt. Danke also für die letzten Meinungen dazu.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: Neues transfeindliches Meme

Post 19 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Blossom hat geschrieben: Mo 31. Jul 2023, 20:15 wofür ich immer wieder "gemaßregelt" wurde - und zwar aus Reihen von Forumsmitgliedern ... nämlich, dass es auch ein Zuviel gibt und die Stimmung kippen lässt. Danke also für die letzten Meinungen dazu.
Hey..gerne...

von mir wurdest du da aber nicht "gemaßregelt".

Ich bin unbedingt dafür sprachlich zu allen nett zu sein und auch alles zu integrieren, was man irgendwie
beachten kann. Aber bitte nicht mit Pauken und Trompeten.

Und ich will mich auch nicht über jede Kleinigkeit aufregen müssen, dafür ist mir meine Lebenszeit
echt zu kostbar.
Ich sag auch schon immer, es ist nicht alles schlecht am TSG, man kann über die Abläufe und die Kosten reden.
Aber es ist einfach nicht das absolut Böse was aus der Hölle gestiegen ist, das ist einfach und schlichtweg überzogen.
Und ich verstehe auch den Wunsch nach Vereinfachung, selbst wenn ich null Hürden erlebt habe, bestensfalls
meine eigene Nervosität.

Ich möchte das dieser unsägliche Diskurs nicht noch Jahre weitergeführt wird, weil sich dann der
Kleintierzüchterverein auf einmal noch dazu melden muss.

Oder die Betreiber von Männersaunen auf die Idee kommen zu prüfen ob eine angehende trans Frau sich einschleicht
um über Männer herzufallen..die wären ja schutzlos ausgeliefert. Es haben ja schliesslich nicht alle Interesse an Frauen.
Oder nur, weil ich pan bin, müsste ja auch bei gemischten Saunen geschaut werden ob ich nicht übergriffig werde.
Nein im Ernst, das ist einfach nur Kindergarten.

Ich glaub ich ruf morgen mal Buschi an um ihm das an Herz zu legen mit den Saunen. Und Umkleiden und Toiletten,
vor mir ist ja niemand sicher.

Alles Liebe Marie (flo)
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Blossom
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Re: Neues transfeindliches Meme

Post 20 im Thema

Beitrag von Blossom »

EmmiMarie hat geschrieben: Mo 31. Jul 2023, 21:05 von mir wurdest du da aber nicht "gemaßregelt".
Schenke dir ein Lächeln ... und kann versichern, dich nicht gemeint zu haben.

Mir zum Beispiel passiert es immer mal wieder, dass ich insbesondere am Telefon falsch gegendert werde ... Da gehe ich schon von Anfang an lächelnd drüber weg. Nur selten weise ich auf mein Transgendersein hin. Ich fühle mich schlicht nicht "angegriffen" oder respektlos behandelt. Ja selbst meiner älteren Nachbarin rutscht ab und zu ein Herr raus, obwohl ich ihr weiblich gegenüberstehe. Mein Gott, sie kennt mich fast zwanzig Jahre lang ... und letztlich korrigiert sie sich selbst. Ich bin happy endlich mein Leben so zu führen, wie es sich für mich richtig anfühlt - und lasse mir den Tag nicht verderben, indem ich mich laufend über irgendwas aufrege. Da hätte ich vermutlich viel zu tun - ganz abgesehen vom Schlucken reichlicher Antidepressiva.
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Re: Neues transfeindliches Meme

Post 21 im Thema

Beitrag von Susi T »

Hihi Blümchen, das kenn ich.
Gerade die Menschen die einem schon lange kennen haben doch am meisten bei der Umstellung zu tun.
Meine Nachbarn kennen mich nunmal als Herr und haben mich Jahrelang so angesprochen, die sprechen mich nunmal nicht nach so kurzer Zeit als Frau an. Staunen aber jedesmal wenn sie mich alle paar Wochen sehen über die Veränderungen. Am Telefon musste dann ein "Hallo Tira" reichen, obwohl wir uns nie geduzt haben. Scheinbar das kleinere Übel im Vergleich zur Anrede als Frau.
Ich könnte mich darüber aufregen, weil sie mein Frausein nicht völlig akzeptieren, oder mich freuen, das sie für sich einen Weg suchen um mit der Situation klar zu kommen. Wenn wir uns tagtäglich sehen würden, würrde das viel schneller gehen, so dauert es nunmal vieleicht Jahre, was solls.
Im privaten sind solche Dinge meist leicht zu regeln, normale Entwicklungen, die mit etwas Freundlichkeit meist problemlos machbar sind.
In der Öffendlichkeit wird nunmal von der Gegenseite jede Möglichkeit genutzt um das Thema ständig hoch zu kochen, damit es allen auf den Keks geht.
Das Selbstbestimmungsgesetzt wäre mit leichten Änderungen schnell durch gewesen. Abschaffung der Gerichtspflicht, reduzierung der Gutachterpflicht auf ein Schreiben wie bei der Indikation hätte zwar nicht allen geholfen, wäre aber ein wichtiger Fortschritt gewesen. Auch wenn wir nie vergessen sollten das das Selbstbestimmungsgesetzt erst nach 1900 nach und nach abgeschafft wurde. Vorher reichte es völlig aus sich als Zwischengeschlechtlich zu outen, auch wenn das damals als Zwittergesetzt gehandhabt wurde, da wurde nunmal nicht differenziert, was aber keinerlei Nachteile hatte. Aber seid dem ist viel Zeit vergangen, viel Meinung gemacht worden und es dauert nunmal sowas rückgängig zu machen und dabei die Menschen mitzunehmen. Das Ergebniss wird selten besser wenn man etwas mit der Brechstange versucht. Mach ich nicht im privaten und wäre mir im Großen auch lieber.
Liebe Grüße, Tira (flo)
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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Re: Neues transfeindliches Meme

Post 22 im Thema

Beitrag von YvonneTV »

EmmiMarie hat geschrieben: Mo 31. Jul 2023, 18:37 ... Und das Schlimme ist, das viele viel zu viel über "das Thema" reden, die weder was damit zu tun haben
oder anders es nicht offen leben, aber sich als Unterstützer oder Gegner profilieren wollen.
...
Ich lebe mein Sein offen, mich kann jeder zu jeder Zeit alles fragen und bekommt dann auch Antworten.
...
Aria hat geschrieben: Mo 31. Jul 2023, 19:37 Eine ganz grosse Schuld trägt in meinen Augen die neue Medienwelt zu der ganzen Sache bei. Die Fülle an Information strapaziert die Leute total und dann springt ein Abwehrmechanismus an.
...
Huuuuuuhuuuuu (moin)

Da bin ich voll dabei !!!

Auch ich finde, dass (zu) oft (zu) viel über "diese Themen" geredet wird und Menschen, die damit wenig zu tun haben genervt sind - genauso wie einige aus "den eigenen Reihen" :roll: :roll:

So kenne ich etliche Menschen, die offen sind und andere gern so leben lassen, wie sie wollen (he)
Auch mir gegenüber voll offen, positiv und freundlich sind (smili)

Doch diese "die Gesellschaft .... alle MÜSSEN dies und jenes tun ...." - davon sind die echt genervt !
Wenn jedes zweite Wort analysiert wird, es sofort zu grossen Diskussionen kommt ...
Das ist eher Sprengstoff ! :?

Wenn jemand persönlich etwas möchte, ist das eher kein Problem. So wurde ich schon oft von diesen Menschen gefragt, was mir lieber wäre, wie sie mich anreden können und ob es ok ist, wenn sie auch (da sie mich so mehr kennen) einfach den Männernamen nehmen. Das finde ich cool, dass sie da fragen (yes) Ist aber kein Muss

Doch es bleibt eben etwas Persönliches und keine "allgemeine Regel" oder so.

Und wenn an (zu) vielen Stellen in den Medien diskutiert wird oder das Thema zu oft im Vordergrund steht, dann sind etliche davon einfach nur genervt - obwohl der Inhalt an sich für sie völlig ok ist.

Es muss halt nicht immer alles tot diskutiert werden - einfach leben und leben lassen )))(: )))(:
Ganz liebe Grüsse - Yvi
Nora_7
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Re: Neues transfeindliches Meme

Post 23 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

YvonneTV hat geschrieben: Di 1. Aug 2023, 20:42 s muss halt nicht immer alles tot diskutiert werden - einfach leben und leben lassen
Ich finde auch, dass die Penetranz des Themas durch die vorherrschenden woke-Redaktionen nervig wird. Keine TV-Serie, bei der erkennbar Migranten - vor allem Afrikaner - in Führungsposition sind, immer Schwule und Lesben sowie nicht ganz so oft - aber häufig genug - Problemtranspersonen explizit im Drehbuch vorkommen. Sehr realitätsfremd. Wir selbst coachen von uns ausgewählte legal eingereiste Afrikaner zu einer soliden Berufsausbildung - ein schwieriger Weg, da deren Visa sehr restriktiv sind. Fall 1 sehr erfolgreich, Beste im Ausbildungsabschluß, gut im Job etabliert, konnte ihren Eltern in Afrika schon ein Haus mit Strom (!) finanzieren. Fall 2 - Ausbildungsplatz nach intensivem Deutsch-Training gestern endgültig gesichert.

Ich gehe einfach unter Leute - fertig. Meine Prämisse ist, so normal wie möglich in den Alltag integrieren, so dass das vermeintlich Besondere Teil des Normalen wird. ich betone allerdings überdurchschnittlich meine Weiblichkeit - was kein Nachteil ist, sondern mein Stilelement.

Und bei Stammtischen dränge ich darauf, nicht ins Nebenzimmer abgeschoben zu werden, sondern Teil der allgemeinen Gäste zu sein. Eine Gruppe im separaten Bereich ist für die Wirte zwar einfacher, für mich und viele von uns langweilig und für eine Akzeptanzverbesserung nicht hilfreich.

Nora_7
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
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