Queerbeauftragter sieht Mitschuld der Kirche an Anfeindungen | Domradio
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Anne-Mette
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Queerbeauftragter sieht Mitschuld der Kirche an Anfeindungen | Domradio
"Homosexualität gilt nicht nur im Islam als Sünde"
Er hat es selbst erfahren. Die katholische Kirche trägt aus Sicht des ersten Berliner Queerbeauftragten Alfonso Pantisano eine Mitverantwortung für Anfeindungen gegen trans- und homosexuelle Personen. Welche Gründe führt er an?
https://domradio.de/artikel/queerbeauft ... feindungen
Nun ja - "die Kirche" gibt es nicht.
Sicherlich kann ich ebenso wenig positive Erfahrungen (z.B. selbst hier in einer kleinen Gemeinde ein Gottesdienst zu "queeren Fragen") zum Maßstab machen.
Das Thema kann auch nicht in einem kleinen Artikel ausreichend dargestellt werden.
Aber der Glaube kann sich in Familien und Gemeinschaften feindlich gegenüber anderen Menschen zeigen und sie trennen oder gar in die Verzweiflung treiben.
Er hat es selbst erfahren. Die katholische Kirche trägt aus Sicht des ersten Berliner Queerbeauftragten Alfonso Pantisano eine Mitverantwortung für Anfeindungen gegen trans- und homosexuelle Personen. Welche Gründe führt er an?
https://domradio.de/artikel/queerbeauft ... feindungen
Nun ja - "die Kirche" gibt es nicht.
Sicherlich kann ich ebenso wenig positive Erfahrungen (z.B. selbst hier in einer kleinen Gemeinde ein Gottesdienst zu "queeren Fragen") zum Maßstab machen.
Das Thema kann auch nicht in einem kleinen Artikel ausreichend dargestellt werden.
Aber der Glaube kann sich in Familien und Gemeinschaften feindlich gegenüber anderen Menschen zeigen und sie trennen oder gar in die Verzweiflung treiben.
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Account gelöscht
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Re: Queerbeauftragter sieht Mitschuld der Kirche an Anfeindungen | Domradio
Wobei ich eher glaube, dass die breite queerfeindliche Masse, ebenso einen Hass auf die Kirche hat, von wegen Missbrauchsfälle, fehlende Trennung von Staat und Kirche (Steuern) etc. - Aber ja, es soll auch noch gläubige Haushalte geben.
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conny
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Re: Queerbeauftragter sieht Mitschuld der Kirche an Anfeindungen | Domradio
Ja, stelle Dir vor, es gibt gläubige queere Menschen. Und ich glaube auch, dass die Masse der queeren Menschen nicht nur pauschal verurteilt und die Kirchen in Bezug auf dieses Thema differenziert betrachtet.
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Anne-Mette
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Re: Queerbeauftragter sieht Mitschuld der Kirche an Anfeindungen | Domradio
Moin,
ich hänge das mal hier an und eröffne kein neues Thema
Mannschaft.com:
Die Aussagen des neuen Queer-Beauftragten Berlins sorgten nicht nur für Verwunderung, erklärte die LSU, sondern Pantisano -«verhöhne-» mit seinen Aussagen die gesamte Community. -«Eine Verschleierung der Tatsachen, dass Hass gegen Queer nicht verstärkt aus muslimischen Reihen stattfinde, ist schlicht falsch-», heisst es in einer Pressemitteilung. Und: -«Die Katholiken spielen hier in Berlin dabei kaum eine Rolle.-»
https://mannschaft.com/lsu-queer-beauft ... community/
Gruß
Anne-Mette
ich hänge das mal hier an und eröffne kein neues Thema
Mannschaft.com:
Die Aussagen des neuen Queer-Beauftragten Berlins sorgten nicht nur für Verwunderung, erklärte die LSU, sondern Pantisano -«verhöhne-» mit seinen Aussagen die gesamte Community. -«Eine Verschleierung der Tatsachen, dass Hass gegen Queer nicht verstärkt aus muslimischen Reihen stattfinde, ist schlicht falsch-», heisst es in einer Pressemitteilung. Und: -«Die Katholiken spielen hier in Berlin dabei kaum eine Rolle.-»
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Gruß
Anne-Mette
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Jaddy
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Re: Queerbeauftragter sieht Mitschuld der Kirche an Anfeindungen | Domradio
Ob jetzt die einen mehr oder die anderen mehr oder was auch immer; das erinnert ein bisschen an Sandkasten. "Di*er hat aber angefangen!". "Di*er hat viel mehr gehauen".
Mengenverhältnisse sind für die Betroffenen ziemlich unerheblich. Im Einzelfall braucht es nur die eigene kleine Gemeinde, in der Queerfeindlichkeit offen oder versteckt geduldet oder gar gepredigt, bzw religiös hergeleitet wird. Das bezieht sich nicht nur auf Funktionstragende oder Institutionen, sondern auch auf die meistens vorhandenen, irgendwie meinungsführenden Grüppchen in zweiter Reihe. Manchmal reicht auch die einzelne Person, die agitiert.
Statt die Problemteile nach Größe zu sortieren, finde ich bedeutender, was Gemeinden, Institutionen, Funktionstragende und jene Meinungsführenden tatsächlich dagegen tun. Also aktiv gegenreden, bewusst inklusiv handeln, Augen und Ohren offen halten. Und dafür reicht es nicht, einmal im Jahr eine Regenbogenflagge aufzuhängen.
Ich meine auch nicht allein religiöse Gruppen. Auch Vereine, Partei-Ortsgruppen, Stammtische und dergleichen. Hier in der Gegend, Landkreis Osterholz-Scharmbeck, haben die Landfrauen zum Beispiel bei der örtlichen trans SHG angefragt und einen eigenen Info-Abend zum Thema bekommen. Sowas ist viel mehr wert, als sich gegenseitig rauszureden, eins selbst sei ja nicht so schlimm wie "die da".
Mengenverhältnisse sind für die Betroffenen ziemlich unerheblich. Im Einzelfall braucht es nur die eigene kleine Gemeinde, in der Queerfeindlichkeit offen oder versteckt geduldet oder gar gepredigt, bzw religiös hergeleitet wird. Das bezieht sich nicht nur auf Funktionstragende oder Institutionen, sondern auch auf die meistens vorhandenen, irgendwie meinungsführenden Grüppchen in zweiter Reihe. Manchmal reicht auch die einzelne Person, die agitiert.
Statt die Problemteile nach Größe zu sortieren, finde ich bedeutender, was Gemeinden, Institutionen, Funktionstragende und jene Meinungsführenden tatsächlich dagegen tun. Also aktiv gegenreden, bewusst inklusiv handeln, Augen und Ohren offen halten. Und dafür reicht es nicht, einmal im Jahr eine Regenbogenflagge aufzuhängen.
Ich meine auch nicht allein religiöse Gruppen. Auch Vereine, Partei-Ortsgruppen, Stammtische und dergleichen. Hier in der Gegend, Landkreis Osterholz-Scharmbeck, haben die Landfrauen zum Beispiel bei der örtlichen trans SHG angefragt und einen eigenen Info-Abend zum Thema bekommen. Sowas ist viel mehr wert, als sich gegenseitig rauszureden, eins selbst sei ja nicht so schlimm wie "die da".
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Susi T
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Re: Queerbeauftragter sieht Mitschuld der Kirche an Anfeindungen | Domradio
Ja Jaddy, seh ich auch so.
Es ist unerheblich wieviele die Mistgabeln erheben, solange es toleriert wird. Es interessiert das Opfer von Lünchjustiz nicht von wievielen es an den Strick gebracht wurde, wenn alle anderen dabei zugesehen haben und nichts dagegen unternommen haben. Zu sagen das im Nachbarort aber viel mehr tatkräftig bei der letzten Aktion mitgeholfen haben, mag zwar das eigene Gewissen beruhigen, ändert aber für die Betroffene wenig. Selbst wenn es im eigenen Ort weniger häufig zu solchen Aktionen kommt, bleibt ja die Angst der Opfer und das Wissen das es im Zweifelsfall keine Hilfe zu erwarten hat.
Leugnen und Whataboutissm sind natürlich bequeme Ausreden, werden aber nicht zu christlichem Verhalten führen.
Liebe Grüße, Tira
Es ist unerheblich wieviele die Mistgabeln erheben, solange es toleriert wird. Es interessiert das Opfer von Lünchjustiz nicht von wievielen es an den Strick gebracht wurde, wenn alle anderen dabei zugesehen haben und nichts dagegen unternommen haben. Zu sagen das im Nachbarort aber viel mehr tatkräftig bei der letzten Aktion mitgeholfen haben, mag zwar das eigene Gewissen beruhigen, ändert aber für die Betroffene wenig. Selbst wenn es im eigenen Ort weniger häufig zu solchen Aktionen kommt, bleibt ja die Angst der Opfer und das Wissen das es im Zweifelsfall keine Hilfe zu erwarten hat.
Leugnen und Whataboutissm sind natürlich bequeme Ausreden, werden aber nicht zu christlichem Verhalten führen.
Liebe Grüße, Tira
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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Re: Queerbeauftragter sieht Mitschuld der Kirche an Anfeindungen | Domradio
Moin,
Allerdings wird ein als positiv bewertbarer Prozess sehr lange dauern.
Andererseits muss sich auch mit Problemfeldern "am Geschehen" und zügig auseinandergesetzt werden; denn in einigen Bereichen hat die Gewalt sehr zugenommen.
Es kann nicht angehen, dass Menschen Angst haben, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen oder gar ganze Stadteile meiden sollten (nicht nur bei Löwen-Gefahr in Berlin).
Wenn ich mir da auch die Situation und die Vorkommnisse in Freibädern anschaue...
Es ist allerdings kein "deutsches Problem". Ich habe gestern gelesen, dass die Niederlande und Belgien sich teilweise gegenseitig "aussperren" vom Schwimmbadbesuch.
(In der Zeitung gelesen; hier gibt es aber auch einen Artikel darüber)
natürlich ist es auf längere Sicht viel mehr wert - und ich habe auch schon an solchen Veranstaltungen teilgenommen.Jaddy hat geschrieben: Fr 21. Jul 2023, 10:01 Sowas ist viel mehr wert, als sich gegenseitig rauszureden, eins selbst sei ja nicht so schlimm wie "die da".
Allerdings wird ein als positiv bewertbarer Prozess sehr lange dauern.
Andererseits muss sich auch mit Problemfeldern "am Geschehen" und zügig auseinandergesetzt werden; denn in einigen Bereichen hat die Gewalt sehr zugenommen.
Es kann nicht angehen, dass Menschen Angst haben, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen oder gar ganze Stadteile meiden sollten (nicht nur bei Löwen-Gefahr in Berlin).
Wenn ich mir da auch die Situation und die Vorkommnisse in Freibädern anschaue...
Es ist allerdings kein "deutsches Problem". Ich habe gestern gelesen, dass die Niederlande und Belgien sich teilweise gegenseitig "aussperren" vom Schwimmbadbesuch.
(In der Zeitung gelesen; hier gibt es aber auch einen Artikel darüber)