Gremium für Rechtschreibung | Rat: Gender-Binnenzeichen sind nicht Kernbestand der Orthografie | SHZ
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Anne-Mette
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Gremium für Rechtschreibung | Rat: Gender-Binnenzeichen sind nicht Kernbestand der Orthografie | SHZ
Der Rat für deutsche Rechtschreibung stuft Genderzeichen nicht als Kernbestand der deutschen Orthografie ein. Das teilte das Gremium am Freitag im belgischen Eupen über geschlechtergerechtes Schreiben mit. In einer neuen Ergänzung zum Thema Sonderzeichen führt der Rat zugleich das Gendern im Wortinneren — Doppelpunkt, Unterstrich und Sternchen — auf.
Quelle und Rest vom Text (allerdings gibt es eine Bezahlschranke): https://www.shz.de/deutschland-welt/pol ... e-45120110
Der Spiegel dazu:
Gender-Binnenzeichen nicht als Kernbestand der Orthografie eingestuft
https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... a7fe579c75
Quelle und Rest vom Text (allerdings gibt es eine Bezahlschranke): https://www.shz.de/deutschland-welt/pol ... e-45120110
Der Spiegel dazu:
Gender-Binnenzeichen nicht als Kernbestand der Orthografie eingestuft
https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... a7fe579c75
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Jaddy
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Re: Gremium für Rechtschreibung | Rat: Gender-Binnenzeichen sind nicht Kernbestand der Orthografie | SHZ
Aber sie bewegen sich. Queer.de hat es ausführlicher: https://www.queer.de/detail.php?article_id=46286
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Jaddy
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Re: Gremium für Rechtschreibung | Rat: Gender-Binnenzeichen sind nicht Kernbestand der Orthografie | SHZ
Anatol Stefanowitsch (@astefanowitsch@mastodon.social) hat einen schönen Thread bei Mastodon dazu: https://mastodon.social/@astefanowitsch ... 7069573357 (er ist übrigens Sprachwissenschaftler und Prof. an der FU Berlin)
Ich mach mal nen fullquote. Hervorhebung in bold face von mir. Ach ja: "amtliche Rechtschreibung" heisst nicht, dass keinein anders schreiben darf, sondern nur, welchen Rechtschreibregeln amtliche Texte folgen sollen. In wie weit das von den einzelnen Stellen, Ämtern etc. übernommen und durchgesetzt wird, entscheiden diese Stellen innerhalb ihrer Hierarchie. Das gleiche gilt für Rechtschreibregeln im Schulunterricht (->Kultusministerien).
Ich mach mal nen fullquote. Hervorhebung in bold face von mir. Ach ja: "amtliche Rechtschreibung" heisst nicht, dass keinein anders schreiben darf, sondern nur, welchen Rechtschreibregeln amtliche Texte folgen sollen. In wie weit das von den einzelnen Stellen, Ämtern etc. übernommen und durchgesetzt wird, entscheiden diese Stellen innerhalb ihrer Hierarchie. Das gleiche gilt für Rechtschreibregeln im Schulunterricht (->Kultusministerien).
Die Berichterstattung zum aktuellen Beschluss des Rechtschreibrates bezüglich des Gendersternchen und ähnlicher Zeichen wirkt etwas ratlos — der Beschluss wird mal eher pro mal eher contra Genderzeichen ausgelegt, insgesamt aber als wenig konkret empfunden. Vielleicht kann meine Interpretation bei der Einordnung helfen. [Der Beschluss in Gänze findet sich auf der Webseite des Rechtschreibrates: https://www.rechtschreibrat.com/amtlich ... erzeichen/]
Vorweg: Der Rechtschreibrat ist in einer schwierigen Situation: Seine eigentliche bescheidene Aufgabe ist es, für eine einheitliche Rechtschreibung (Orthografie) in den deutschsprachigen Ländern und Landesteilen zu sorgen. Bei den Genderzeichen erwartet man nun einen Schiedsspruch in einem sehr umstrittenen Bereich: Die Zeichen sind in vielen Bereichen längst Realität, werden aber nur von Teilen der Sprachgemeinschaft verwendet, von anderen ignoriert und von wieder anderen politisiert.
Auch innerhalb des Rates ist schon länger umstritten, wie man vorgehen soll (das ist kein Geheimnis, es finden sich entsprechende Aussagen in diversen Interviews der letzten Jahre). Das liegt gar nicht an unterschiedlichen politischen Meinungen, sondern an unterschiedlichen Interessen, die im Rat vertreten sind. Vertretende der Bildungssysteme haben andere Interessen als die der Verlage, und die andere als die literarisch oder journalistisch Schaffender usw.
Politische Ziele verfolgt der Rat nicht, und er soll (und will) auch nicht in die Sprachentwicklung eingreifen. Seine Aufgabe erschöpft sich in einem möglichst wenig invasiven Management der historisch gewachsenen Rechtschreibung, eben mit dem Ziel der Vereinheitlichung. Es dürfte also nicht wundern, wenn er die Entscheidung über Genderzeichen gerne an andere Stellen abgeben würde. Und genau das versucht er mit seinem Beschluss meinem Eindruck nach.
Er definiert zunächst eine Kategorie von typografischen Zeichen, die nicht zur Interpunktion (und damit eigentlich nicht zur Orthografie) gehören — z.B. -§, % oder &. Der Rat weist darauf hin, dass diese Zeichen zwar oft eine konventionelle Verwendung haben, die aber nicht in der Amtlichen Rechtschreibung sondern in anderen Normen (je nach Land DIN, ÖNORM oder SNV) geregelt ist. Warum tut er das? M.E. soll es ein (halb-versteckter) Hinweis sein, mit den Genderzeichen ebenso zu verfahren.
Der Rat weist dann darauf hin, dass die Genderzeichen keine "formalsprachliche Funktion" i.S.d. Interpunktion haben, sondern eine "metasprachliche Bedeutung", was noch einmal Anlass ist, darauf hinzuweisen, dass sie damit "nicht zum Kernbestand der deutschen Orthografie" gehören. Mit dem Begriff "metasprachlich" bin ich hier nicht einverstanden, die Zeichen tragen schlicht *sprachliche* Bedeutung (eben wie %, & und -§). Aber es ist klar, dass ihre Funktion nichts mit Orthografie zu tun hat.
Das lässt sich als weiterer Hinweis lesen, dass der Rat sich eigentlich nicht für das richtige Gremium hält, um den Gebrauch von Genderzeichen zu regulieren. Aber offenbar will er die Verantwortung nicht völlig abgeben und weist auf zwei (vermeintliche) Probleme hin. Das erste ist, dass die Genderzeichen, egal wo man ihren Gebrauch regelt, in die Orthografie eingreifen (auch das tun auch andere Sonderzeichen, z.B. wortinterne Klammern oder Schrägstriche).
Auch eine Norm außerhalb der Amtlichen Rechtschreibung müsste also in der Amtlichen Rechtschreibung aufgegriffen werden. Das wäre grundsätzlich kein Problem. Der Gebrauch der Genderzeichen hat sich ganz ohne amtliche Regulierung recht stark systematisiert, und dieses System kann problemlos präzise beschrieben und standardisiert werden. Der Gebrauch wäre damit nicht verpflichtend, aber wer die Zeichen verwenden *möchte*, hätte einen Standard, an dem der Gebrauch orientiert werden kann.
Wie ich am Freitag in der Tagesschau schon gesagt habe, bin ich grundsätzlich gegen eine Standardisierung, u.a. weil ich befürchte, dass man dabei mehr auf Medienhäuser und Corporate Stakeholders hören würde, die den traditionslosen und unauffälligen Doppelpunkt bevorzugen, statt auf die zu inkludierenden Communities, die den Unterstrich oder (als Kompromiss) das Sternchen bevorzugen; und weil ich grundsätzlich dagegen bin, laufende Sprachwandelprozesse vorschnell zu standardisieren.
Aber natürlich wäre eine Standardisierung *nützlich*, z.B. als Grundlage für Sprachtechnologien (Screenreader, Speech-To-Text usw. "¦), um Schulen Klarheit zu geben, wie mit Genderzeichen in der Fehlerkorrektur umgegangen werden soll, um Behörden eine Rechtsgrundlage für die Verwendung von Genderzeichen zu geben usw. Man kann eine Regelung deshalb auch nicht ewig vor sich her schieben und wenn der Rechtschreibrat sich dazu nicht in der Lage sieht, muss er das vielleicht deutlich sagen.
Am Ende will der Rechtschreibrat dann doch noch einen Ratschlag loswerden, und behauptet, dass die Setzung von Genderzeichen "in verschiedenen Fällen zu grammatischen Folgeproblemen führen [könne], die noch nicht geklärt [seien], z. B. in syntaktischen Zusammenhängen zur Mehrfachnennung von Artikeln oder Pronomen (der*die Präsident*in)." Welche Probleme das sein sollen, wird nicht gesagt und das genannte Beispiel liefert auch keinen Hinweis, ich kann hier also nur spekulieren.
Auf der Grundlage ähnlicher Kritiken von anderer Seite vermute ich, dass es um potenzielle Probleme beim Auflösen von Genderzeichen geht: "Der*die Präsident*in" könnte man problemlos in "der Präsident oder die Präsidentin" auflösen, wie man es mit Schrägstrichformen wie "der/die Präsident/-in" tut. Bei "die Rede des*der Präsident*in" geht das nicht, weil die Genitiv-Endung von "des Präsident(en)" fehlt. Eine Schrägstrichschreibung würde hier so aussehen: "des/der Präsident/-en/-in".
Auch bei Formen mit einem Ablaut im Stamm gäbe es Probleme beim Auflösen: Aus "der*die Ärzt*in" kann nicht "der Arzt oder die Ärztin" werden, weil der Stamm hier "Ärtz-" ist, also das männliche "Arzt" fehlt. Die Schrägstrichschreibung wäre deshalb unzulässig, man muss "der Arzt/die Ärztin" schreiben. Aber die Formen mit Gendersternchen *sollen gar nicht aufgelöst werden*. Die Funktion der Genderzeichen soll ja gerade sein, Geschlechtsidentitäten *jenseits* von Mann und Frau einzubeziehen.
Anders als der Schrägstrich sind Genderstern und andere Genderzeichen eben *keine* Abkürzungen für binäre männliche und weiblichen Formulierungen, sondern ganz neue Formen, die *zusätzlich* zu den binären Formen existieren und eigenen Regeln folgen. Es ist mir ehrlich gesagt unklar, wie das dem Rechtschreibrat nach jahrelanger Beschäftigung entgangen sein kann. Offensichtlich fehlt dort ein Grundverständnis des Phänomens — vielleicht sollte also tatsächlich ein anderes Gremium übernehmen.
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andrea8847
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Re: Gremium für Rechtschreibung | Rat: Gender-Binnenzeichen sind nicht Kernbestand der Orthografie | SHZ
In der Schriftsprache kann man über fast alles reden, beim sprachlichen Pausieren sträubt sich mein Ohr und alle Kommentare aller meiner Kontakte lehnen das ab. Die greifen darauf auch die Zielgruppen an, denen das gendern eigentlich dienen soll. Ich bezweifle demnach die positive Wirkung
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Anne-Mette
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Re: Gremium für Rechtschreibung | Rat: Gender-Binnenzeichen sind nicht Kernbestand der Orthografie | SHZ
Kommt auch hier zu Wort (allerdings wohl ohne Stern im Text)
Warum schiessen sich rechte Parteien so auf das Gender-sternchen ein?
https://www.republik.ch/2023/06/27/den- ... ld-aendern
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Valerie Bellegarde
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Re: Gremium für Rechtschreibung | Rat: Gender-Binnenzeichen sind nicht Kernbestand der Orthografie | SHZ
Weil sie damit die Linken treffen, offenbar.Anne-Mette hat geschrieben: Mo 17. Jul 2023, 11:25
Warum schiessen sich rechte Parteien so auf das Gender-sternchen ein?
https://www.republik.ch/2023/06/27/den- ... ld-aendern
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Svetlana L
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Re: Gremium für Rechtschreibung | Rat: Gender-Binnenzeichen sind nicht Kernbestand der Orthografie | SHZ
Wie sprichst du dann "Spiegel-Ei"? Oder gibt es bei dir dann nur Spiegeleier (Ich hoffe, der Unterschied bzw. worauf ich hinaus will wird deutlich!) oder vielleicht sogar nur gekochte Eier?andrea8847 hat geschrieben: So 16. Jul 2023, 20:38 ... beim sprachlichen Pausieren sträubt sich mein Ohr ...
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As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
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Jaddy
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Re: Gremium für Rechtschreibung | Rat: Gender-Binnenzeichen sind nicht Kernbestand der Orthografie | SHZ
Geht auch mit Rühr"¢eiSvetlana L hat geschrieben: Mo 17. Jul 2023, 14:26Wie sprichst du dann "Spiegel-Ei"? Oder gibt es bei dir dann nur Spiegeleier (Ich hoffe, der Unterschied bzw. worauf ich hinaus will wird deutlich!) oder vielleicht sogar nur gekochte Eier?andrea8847 hat geschrieben: So 16. Jul 2023, 20:38 ... beim sprachlichen Pausieren sträubt sich mein Ohr ...
Und bei
The"¢ater
A"¢orta
O"¢ase
be"¢einflussen (und be"¢achten, uvm.)
er"¢innern
Ver"¢ein
Heb"¢amme
Blumen"¢ampel
Herings"¢filet
plus ziemlich viele weiteren, wo wir das täglich mühelos sprechen
Äussert spassig auch: Die Bäcker"¢innung hat den Glottisschlag schon seit Jahrhunderten
Aus naheligenden Gründen aber mein absoluter Liebling: Innen"¢architekt
(das muss eins nämlich nur umstellen für Architekt"¢innen
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Re: Gremium für Rechtschreibung | Rat: Gender-Binnenzeichen sind nicht Kernbestand der Orthografie | SHZ
Donnerstag und Freitag tagen Linguist*innen in der Uni Düsseldorf, um Detailprobleme des Genderns zu diskutieren. Es gibt einen Vortrag von Christine Olderdissen (Projektleitung Genderleicht) am Freitag mit dem schmissigen Thema "Aufregen oder aufklären? Wie die Medien das Gendern totgequatscht haben". Ihr könnt gerne nach Düsseldorf kommen.
Anschließend: Panel Discussion (in German)
Christine Olderdissen, Lena Völkening, Dominic Schmitz & Gäste — oder
Gäst*innen
http://lilg.div-ling.org/wp-content/upl ... gramme.pdf
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Anne-Mette
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Re: Gremium für Rechtschreibung | Rat: Gender-Binnenzeichen sind nicht Kernbestand der Orthografie | SHZ
Wo stehen wir? Gendergerechte Sprache
. WDR 5 Morgenecho - Interview. 15.07.2023. 08:04 Min.. Verfügbar bis 14.07.2024. WDR 5.
Ob Sternchen oder Doppelpunkt im Wort — Die Genderdebatte polarisiert. Ein Interview zum Thema Geschlechtergerechtigkeit und Sprache im Wandel mit Simone Burel, Unternehmensberaterin für Vielfaltsfragen mit Blick auf Kommunikation.
Download: https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/p ... e_wdr5.mp3
. WDR 5 Morgenecho - Interview. 15.07.2023. 08:04 Min.. Verfügbar bis 14.07.2024. WDR 5.
Ob Sternchen oder Doppelpunkt im Wort — Die Genderdebatte polarisiert. Ein Interview zum Thema Geschlechtergerechtigkeit und Sprache im Wandel mit Simone Burel, Unternehmensberaterin für Vielfaltsfragen mit Blick auf Kommunikation.
Download: https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/p ... e_wdr5.mp3
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Re: Gremium für Rechtschreibung | Rat: Gender-Binnenzeichen sind nicht Kernbestand der Orthografie | SHZ
WDR5 am 17.7.2023:
Wie halten Sie es mit dem Gendern?
Sonderzeichen beim Schreiben müssen nicht sein, so der Rat für deutsche Rechtschreibung. Die Wortzeichen könnten verwirren. Eine klare Empfehlung wie es geht, fehlt allerdings. Braucht es die? Gendern Sie? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!
Gast: Christine Olderdissen, Journalistin, Autorin und Projektleiterin von "Genderleicht" vom Journalistinnenbund
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendunge ... i-104.html
Wie halten Sie es mit dem Gendern?
Sonderzeichen beim Schreiben müssen nicht sein, so der Rat für deutsche Rechtschreibung. Die Wortzeichen könnten verwirren. Eine klare Empfehlung wie es geht, fehlt allerdings. Braucht es die? Gendern Sie? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!
Gast: Christine Olderdissen, Journalistin, Autorin und Projektleiterin von "Genderleicht" vom Journalistinnenbund
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendunge ... i-104.html
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Re: Gremium für Rechtschreibung | Rat: Gender-Binnenzeichen sind nicht Kernbestand der Orthografie | SHZ
Gendern erlaubt: Das Ober-landes-gericht München weist eine Klage gegen den Leit-faden für geschlechter-gerechte Sprache bei Audi endgültig zurück. Ein VW-Mitarbeiter, der mit Audi-Beschäftigten zusammen-arbeitetet, hatte geklagt, weil seine Kollegen in der Kommunikation mit ihm Gender-Formen mit Unter-strich nutzten. Laut Gericht gibt es jedoch kein Recht für Gegner der Gender-sprache, "in Ruhe gelassen zu werden".
https://www.rnd.de/wirtschaft/audi-klag ... LTFBM.html
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