Lana hat geschrieben: Mi 21. Jun 2023, 12:37
NTV mit Lokalnachrichten von weitweg.
Die Berichterstattung über internen Kram der USA wird hier sowieso viel zu wichtig genommen.
So funktionieren unsere deutschen Medien. Das hat auch etwas mit dem Einfluß amerikanischer Organisationen zu tun, wie Michi schrieb. Sowohl im ÖR-Fernsehen - man hat sich ja schon daran gewöhnt, daß da immer welche aus amerikanischen "ThinkTanks" auftreten. Als auch in den deutschen Parteien.
Kerstin hat geschrieben: Mi 21. Jun 2023, 16:50
Man kann zu Trump stehen wie man will - die USA sind und bleiben einer unserer wichtigsten Partner.
Insofern interessiert das schon was dort abgeht.
Mit Trump hat das gar nichts zu tun. Die ewige Berichterstattung über Trump bei uns ist auch so ein Beispiel für Hofberichterstattung über US-internen Kram. Die USA mit Biden behandeln uns genauso als Vasall wie die USA mit Trump, die Kritik an Trump bezog sich immer nur auf sein Verhalten als Rüpel.
Ganz aktuell und wichtig dagegen ist dieses Ereignis:
Wir - Deutschland - zahlt
10 Milliarden Euro Subvention an die amerikanische Firma Intel. Volkswirtschaftlich aus deutscher Sicht totaler Unsinn !
Das schafft es mal für einen Tag in die Nachrichten mit sehr sehr zurückhaltender Kritik.
Den Skandal offen benennen trauen sich nur kritische, einflusslose Medien wie hier:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=99507
Beim Intel-Werk wird nun jeder einzelne Arbeitsplatz mit drei Millionen (!) Euro subventioniert. Würde man junge Unternehmensgründer mit 500.000 Euro subventionieren, könnte man mit diesem Geld 20.000 Unternehmen gründen, die mittelfristig bei zehn Mitarbeitern pro Unternehmen ganzen 200.000 Menschen einen Job geben könnten. Doch was macht die Bundesregierung? Sie überweist das viele Geld lieber nach Santa Clara im fernen Kalifornien.